Schwierige Suche nach günstigem Benzin
Die Fahrt in den Osterurlaub wird in diesem Jahr teuer. Mit Apps können Autofahrer günstige Tankstellen suchen. Doch das Ergebnis kann enttäuschen.
Die Fahrt in den Osterurlaub wird in diesem Jahr teuer. Mit Apps können Autofahrer günstige Tankstellen suchen. Doch das Ergebnis kann enttäuschen.
Die Wettbewerbsverfahren gegen die Mineralölkonzerne in Deutschland sind ein Signal, aber nicht der sehnlich erwartete große Schlag gegen die „Big Five“. Eigentlich müsste das Kartellamt bei den Raffinerien der Konzerne graben.
Das Kartellamt regt an, die Preise an den Zapfsäulen stärker zu regulieren. Österreich und Luxemburg greifen bereits in den Markt ein - doch Wettbewerbsökonomen stellen ihren Modellen ein schlechtes Zeugnis aus. Eine andere Variante schneidet hingegen besser ab.
Das Bundeskartellamt hat nach F.A.Z.-Informationen gegen die fünf großen Mineralkonzerne in Deutschland Wettbewerbsverfahren eingeleitet. Die Behörde prüft nun, ob sie den Sprit teils unter Einstandspreis verkauft haben, um unabhängige Anbieter auszubooten.
Im Koalitionsstreit über die Einführung des Betreuungsgeldes kokettieren FDP und auch manche Abgeordnete der CDU mit dem Bruch der Koalitionsvereinbarung. Auch wenn Unionsfraktionschef Kauder das Getöse intern halten will: Es herrscht Wahlkampf.
Der Stopp an der Tankstelle schmerzt mehr denn je. Es ist logisch, wenn nun die Entfernungspauschale in den Blick genommen wird - und Philipp Rösler liegt in der Sache nicht völlig daneben.
Wenn es um den steigenden Benzinpreis geht, dann hört in Deutschland der Spaß auf. Marktwirtschaft hin oder her: Irgendwelche Schuldigen müssen enttarnt werden. Auch bei Günther Jauch.
Super bei 1,70 Euro, Diesel bei 1,55 Euro: Sprechen die Mineralölkonzerne ihre Preise ab und spielen so ihre Macht aus? Die Politik will etwas unternehmen. Anregungen könnten sie im Ausland finden.
Die hohen Benzinpreise lassen Autofahrer stöhnen. Der Bundesrat fordert eine Benzinpreisbremse. Gleichzeitig hat die Länderkammer aber auch beschlossen, dass bei der Tüv-Hauptuntersuchung künftig ein Gebühren-Aufschlag von 20 Prozent fällig wird, wenn man sein Auto zu spät bringt.
Hessen will im Bundesrat das australisches Modell durchsetzen. Außerdem könnten durch mehr Wettbewerb die Preise gebremst werden.
Nach einem umsatzstarken Jahr 2011 rechnet das Kraftfahrzeuggewerbe in Hessen für 2012 mit Einbußen. Unter anderem eine höhere Pendlerpauschale soll helfen.
Die Schwächeperiode des Konsums scheint in den Vereinigten Staaten überwunden. Besonders gefragt sind derzeit Autos und Baumaterial. Die Fed gab zudem am Abend bekannt, dass sie ihre Nullzinspolitik beibehält.
In Deutschland mehren sich die Anzeichen, dass die Wirtschaft nach dem schwachen Winterhalbjahr anzieht. Aber es gibt auch bremsende Faktoren. Der monatliche F.A.Z.-Konjunkturbericht.
Das Konsumklima-Barometer klettert - trotz der Konjunkturflaute und der hohen Benzinpreise. Die Verbraucherlaune steigt, weil die Beschäftigten bei Tarifverhandlungen auf höhere Lohnzuwächse hoffen.
Der ADAC macht sich wegen der stark gestiegenen Benzinpreise für eine höhere Pendlerpauschale stark. Unterstützung findet er beim Bundesverband mittelständische Wirtschaft. Der hat bereits eine konkrete Vorstellung davon, wie stark die Pauschale steigen müsste.
Trotz Steuervergünstigung zahlen Autofahrer zunehmend mehr für den Kraftstoff. Nach Einschätzung von Branchenkennern liegt der Grund hierfür im Wachstum des Dieselmarktes.
Der Republikaner Santorum ist als Rechtskonservativer im Aufwind. Dem Präsidenten warf er nun eine „falsche Theologie“ vor. Im ganzen Land tobt der Kulturkampf.
Schon 2011 war das teuerste Tankjahr, nun klettern die Preise weiter. Superbenzin E5 ist in vielen Orten so teuer wie noch nie. Die starke Nachfrage in Asien und die Irankrise treiben die Ölpreise.
Auch am zweiten Tag in Folge dauern in Nigeria die Streiks gegen Benzinpreiserhöhungen an. Die Regierung rief die Millionen Streikenden auf, die Proteste zu beenden.
Nigeria steht vor einer schweren Krise. Islamisten terrorisieren seit Wochen die Bevölkerung. Am Montag kam es nun zu einem Generalstreik. Grund ist die Abschaffung subventionierten Benzins.
Das Kartellamt hat festgestellt, dass auf dem deutschen Markt für Kraftstoffe ein wettbewerbsfeindliches Parallelverhalten der Anbieter vorliegt. Die Politik denkt dennoch nicht daran, darauf zu reagieren. Das ist ein Skandal. Ein Standpunkt von Heinz-J. Bontrup.
In der Krise zeigt auch China Schwächen. Am schwersten drücken die Kredit- und Inflationsrisiken, die Börsenflaute und der aufgeblähte Immobilienmarkt.
Gibt es echten Wettbewerb zwischen den Tankstellenketten? Die Spritpreise bewegen sich auffällig parallel. Shell oder Aral sind die Preisführer. Das funktioniert auch ohne illegale Preisabsprache.
Jürgen Trittin war der Buhmann der deutschen Politik. Heute ist er die Nummer eins der Grünen. Er ist milder und staatstragender geworden. Und er feilt beharrlich an seinem Image. Auch für den Fall, dass er mit Angela Merkel zusammenarbeiten wird - in einer schwarz-grünen Koalition.
Wenn um sie herum Regime stürzen, dann muss es auch möglich sein, über eine neue Sozialpolitik zu reden. So scheinen Hunderttausende Israelis zu denken. Ministerpräsident Netanjahu hat es schwer mit ihnen.
Das Nordseeöl Brent ist momentan 20 Dollar teurer als die Ölsorte WTI aus Amerika. Dabei galt jahrelang die Regel: WTI ist bis auf wenige Ausnahmen immer etwas teurer als Brent. Anleger spekulieren auf die Preisdifferenz.