Wer überleben darf
Auch in Deutschland wird man vielleicht nicht alle Covid-19-Kranken behandeln können. Wer wird dann beatmet und wer nicht? Ärzte und Ethiker ringen um Konzepte.
Auch in Deutschland wird man vielleicht nicht alle Covid-19-Kranken behandeln können. Wer wird dann beatmet und wer nicht? Ärzte und Ethiker ringen um Konzepte.
In seiner sechsten Saison schon spielte er bei Atlético Madrid und gehörte zu den Fußballtalenten in Spanien. Nun gibt der Fußballklub den Tod des erst 14 Jahre alten Stürmers Christian Minchola bekannt.
In Spanien werden deutlich weniger Menschen auf Corona getestet als in anderen Ländern. Nun musste die Regierung Zehntausende fehlerhafte Tests an einen chinesischen Hersteller zurückschicken. Gegenseitige Schuldzuweisungen lassen nicht lange auf sich warten.
Wird die Bundeswehr bald im Innern eingesetzt, um in der Krise auszuhelfen? Wo sich Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer den Einsatz der Truppe vorstellen kann, wieso sie sich auf lange Einschränkungen einstellt – und was das für den CDU-Vorsitz bedeutet.
Parma, Ibérico, Ardennen, Bayonne: Die Frage, welcher der beste Schinken der Welt ist, wird wohl niemals letztgültig beantwortet werden können. In der Kolumne Geschmackssache machen wir es trotzdem.
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft sendet Grüße nach Spanien. Bei Bayern München schaltet sich derweil ein Überraschungsgast in die Online-Trainings-Konferenz. Und Jürgen Klopp sagt „vielen Dank“.
Abends versammelt Spanien sich auf den Balkonen. Der Applaus für die Pfleger wird von Tag zu Tag länger, die Musikeinlagen werden immer kreativer. Danach kehren Stille und Angst zurück.
Als Lagerstätte geeignet: Das Estadio Santiago Bernabeu kann dank seiner innerstädtischen Lage genutzt werden im Kampf gegen die Folgen des Coronavirus’. Real Madrid stellt seine Heimstätte deshalb zur Verfügung.
Im katholischen Spanien einte bislang ein fester sozialer Kitt Großeltern, Eltern und Kinder. Ausgerechnet diese Verbindung hat das Virus brutal gekappt.
Bis vor kurzem war der Kampf gegen das Coronavirus keine Priorität des Präsidenten. Doch nun bereitet der Kreml die Russen auf eine Ausbreitung im ganzen Land vor – und Putin verschiebt sogar die Abstimmung über die Verfassungsreform.
In Spanien fehlt es überall an Schutzkleidung. Das hat Folgen: In keinem anderen Land haben sich so viele Pfleger mit dem Coronavirus infiziert. Nun bittet Madrid sogar die Nato um Hilfe.
Italien ist von der Corona-Pandemie besonders stark betroffen. Für die Ausbreitung im Norden des Landes sowie in Spanien gibt es schon länger eine Theorie. Bergamos Bürgermeister hat dazu eine klare Meinung.
In Spanien sind nach Angaben der Regierung mittlerweile 3.434 Menschen an einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben und damit mehr als in China, wo der Erreger seinen Ursprung hatte. Nur Italien verzeichnet noch mehr Todesfälle.
In Spanien steigen die Todesfälle durch die Corona-Pandemie dramatisch. Das Land verzeichnet nun mehr Todesfälle als China. Die Regierung hat die Nato um Hilfe gebeten, außerdem soll der Alarmzustand verlängert werden.
Die Wirtschaft der einstigen europäischen Sorgenkinder Portugal und Spanien hatte sich gerade wieder erholt – nun ist alles in Gefahr. Die beiden Staaten versuchen zu reagieren.
Der einsame Tod vieler mit dem Coronavirus erkrankter Bewohner spanischer Altenheime macht fassungslos. Spanien wird sich fragen müssen, wie es dazu in einem modernen Land kommen konnte.
Soldaten finden in Seniorenheimen die Leichname von Infizierten, die Krematorien sind überlastet, für Bestattungen gibt es eine Art Drive-through – die Zustände in Madrid sind dramatisch. Und außerhalb der großen Städte ist die Lage oft nicht besser.
An nur einem Tag sind in Spanien mehr als 500 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben. Auch die Zahl der Neuinfizierungen steigt rasant. Die Regierung reagiert mit härteren Maßnahmen.
Trotz des weltweiten Kampfes gegen die Lungenkrankheit Covid-19 steigen die Zahlen der Infizierten und Toten weiter. Während in Spanien weiter von grauenhaften Szenen berichtet wird, keimt im am schwersten betroffenen Land Italien ein wenig Hoffnung auf. Ein Überblick.
Kein Ende in Sicht: Wegen des grassierenden Coronavirus verlängert die erste spanische Liga ihre Pause. Wann der Ball wieder rollen wird, liegt nicht in den Händen des Fußballs.
Die Toten- und Infiziertenzahlen steigen in Europa rapide, Italien und Spanien trifft es am härtesten. In Deutschland treten heute einschneidende Maßnahmen gegen das Coronavirus in Kraft. Was sonst noch wichtig wird, steht im Newsletter für Deutschland.
Das Coronavirus trifft Spanien hart: Obwohl bereits weitreichende Einschränkungen gelten, ist keine Besserung der Lage in Sicht. Im Krankenhaus entscheidet das Lebensalter, welche Patienten noch beatmet werden.
In Spanien sind innerhalb von 24 Stunden fast 400 weitere Menschen an den Folgen einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. Spanien ist nach Italien das am meisten von der Pandemie betroffene Land in Europa.
Auch in Spanien verschärfte sich die Lage weiter. Die Zahl der Todesopfer stieg dem Gesundheitsministerium zufolge um 324 auf 1326, die Zahl der Infektionsfälle von knapp 20.000 auf fast 25.000.
Insbesondere den FC Valencia trifft das Virus mit Wucht. Der Grund für diese hohen Patientenzahlen ist bekannt. Und plötzlich streitet sich die spanische Fußball-Liga mit dem Verband.
Spekulanten dürfen auf fallende Kurse setzen, jedenfalls in normalen Zeiten. Doch Frankreich und andere Länder verbieten Leerverkäufe nun. In Deutschland bleiben sie dagegen erlaubt – noch.
In spanischen Senioreneinrichtungen nimmt die Zahl der Todesopfer dramatisch zu. Die Pfleger sind überfordert, Angehörige dürfen die Verstorbenen oft nicht einmal auf deren letztem Weg begleiten. Dabei war die Regierung gewarnt.
Weil sich die Mitgliedstaaten untereinander kaum helfen, kauft nun die EU-Kommission Schutzkleidung, Beatmungsgeräte und Virentests. Sie können Mitgliedstaaten in Not zur Verfügung gestellt. Welchen, entscheidet allein Brüssel.
In einem spanischen Altenheim sind nach Angaben eines Angehörigen allein 15 Bewohner an dem neuartigen Coronavirus gestorben. Das Seniorenheim Monte Hermoso habe ihn darüber informiert, sagte Mariano Martínez aus Madrid.
Das spanische Gesundheitssystem hatte lange einen guten Ruf. Jetzt steht es kurz vor dem Kollaps. Das Land hat die vierthöchste Zahl bestätigter Coronavirus-Infektionen auf der Welt. Vor allem rund um Madrid gerät die Lage außer Kontrolle.
Vier der knapp 22 Millionen Rumänen leben in verschiedenen EU-Staaten -– die meisten in Italien und Spanien. Das stellt das Land in Zeiten der Corona-Pandemie vor besonders große Herausforderungen.
Ursprünglich waren die French Open vom 24. Mai bis 7. Juni geplant. Da aber auch Frankreich stark von der Corona-Pandemie betroffen ist, findet das Grand-Slam-Turnier der Tennisspieler erst im Herbst statt.
Spanien hat nach China, Italien und dem Iran die vierthöchste Anzahl von Coronavirus-Fällen in der Welt, mit fast 9000 bestätigten Fällen von Infektionen. Seit Samstagabend dürfen die Einwohner ihre Häuser nur verlassen, um zur Arbeit zu gehen, Lebensmittel zu kaufen oder Apotheke bzw. Krankenhaus zu besuchen.
In Italien und Spanien herrschen Ausgangssperren, in Deutschland rät man den Menschen, soziale Kontakte zu meiden und von Zuhause aus zu arbeiten. Als einzige westeuropäische Regierung hat Großbritannien noch keine Zwangsmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus verhängt.
In Spanien steht das Leben still. Apotheken sind geöffnet, Lebensmittelgeschäfte und – Zeitungsstände. Doch die Leser sind online unterwegs.
Es ist höchste Zeit für drastische Maßnahmen in Deutschland. Die Kapazitäten der Intensivmedizin dürften bald gesprengt werden. Das lehren diverse Beispiele in Europa. Ein Gastbeitrag zweier Risikoethiker.