Wer zu früh lockert, den bestraft das Virus
Nach Ostern soll die Normalität schrittweise wieder Einzug halten – oder auch nicht. Weltweit müssen Politiker die Argumente von Experten abwägen. In Amerika setzt Donald Trump wieder besondere Akzente.
Nach Ostern soll die Normalität schrittweise wieder Einzug halten – oder auch nicht. Weltweit müssen Politiker die Argumente von Experten abwägen. In Amerika setzt Donald Trump wieder besondere Akzente.
In zahlreichen Ländern der Welt bleiben die Menschen zuhause – und auf manchen leeren Straßen lassen sich Wildtiere beobachten: In Barcelona etwa spazieren Wildschweine, in Madrid Pfaue und in Santiago sogar ein Puma.
Es gab erst hundert Infektionen und noch keinen Covid-19-Toten, da rief Portugal schon den Alarmzustand aus. Deshalb kommt das Land bislang besser durch die Krise als andere kleine Staaten wie Schweden.
Spanien zeigt, wie viel Geduld selbst bei einschneidenden Maßnahmen nötig ist. Selbst Kinder dürfen weiterhin nicht vor die Türe. Jetzt sollen die Bürger auch Brillen und Mobiltelefone desinfizieren.
Wenn es um die Lockerung von Corona-Maßnahmen geht, lassen repräsentative Erhebungen die zuverlässigsten Aussagen über den Verlauf der Pandemie zu. Die Studie aus Heinsberg eignet sich dafür nicht, eine nationale Studie lässt auf sich warten. Österreich ist da schon weiter.
VW will in Kürze Pläne für den Hochlauf seiner Autoproduktion vorstellen. Beschaffungsvorstand Stefan Sommer fordert dazu einheitliche Corona-Schutzstandards für die Industrie in Europa. Staatliche Kaufanreize hält er nun für noch wichtiger als nach der Finanzkrise.
Auch karge Landschaften haben ihren Reiz. Es muss nur einer kommen, der sie beschreibt: ein Spaziergang auf den spanischen Feldern der Poesie.
Wegen der Corona-Pandemie dürfen die Spanier nicht auf die Straße, nicht auf die Plätze. Das brachte ein paar Findige auf die Idee, ein Radioprogramm zum Platz für alle zu machen. In kurzer Zeit wurde „Radio Patio Cuarentena“ zum Hit.
Das Parlament verlängert die Ausgangsbeschränkungen, die bis in den Mai dauern könnten. Die Zahl der Infizierten und der Toten, schätzen Experten, könnte auch in Spanien weit höher sein als die offiziellen Zahlen vermuten lassen.
Der Tourismus in Spanien ist kollabiert. Auch die berühmten Osterprozessionen finden in diesem Jahr nicht statt. Das ist ein doppelt schwerer Schlag.
Viele Fußballstars verzichten in der Corona-Krise auf Teile ihres üppigen Gehalts. Toni Kroos findet das nicht sinnvoll und argumentiert dagegen. Sein Verein Real Madrid kürzt dennoch – und Kroos muss sich deutliche Kritik anhören.
Andorra und Gibraltar sind in einer prekären Lage: Die beiden Kleinstaaten können ihre Grenzen zu Spanien nicht schließen, weil sie auf die Arbeitskräfte von dort angewiesen sind.
Die traditionellen Prozessionen in der „Semana Santa“ vor Ostern ziehen in Spanien jedes Jahr Hunderttausende Einheimische und Touristen an. Dieses Mal finden sie nur virtuell statt. Das ist auch für die Wirtschaft des Landes fatal.
Der spanische Ministerpräsident bemüht historische Vorbilder. So wie beim Übergang zur Demokratie 1977 sollen jetzt die Parteien die Corona-Krise gemeinsam überwinden. Sánchez’ Gegner sind skeptisch.
Die Welt braucht Masken. China stellt sie her – und verkauft sie ausschließlich per Vorkasse zu hohen Preisen ins Ausland.
2019 floss in Europa so wenig Geld in neue Windräder wie lange nicht. Die Branche hat dafür aber eine leichte Erklärung – und ist überzeugt, dass die Windkraft in den meisten Regionen die billigste Form der Stromerzeugung ist.
In Spanien sind die Erwartungen an die EU hoch. Umso größer ist die Enttäuschung über die mangelnde Solidarität der EU-Partner im Norden – und die ablehnende Haltung der Kanzlerin in der Euro-Bond-Debatte.
In der Union wird debattiert, wie mit den im Zuge der Corona-Krise verursachten Schulden innerhalb der Länder der Europäischen Union umzugehen ist. Corona-Bonds sind ebenso im Gespräch wie ein sogenannter „Dreiklang der Solidarität“. Was steckt dahinter?
Es stimmt nicht, dass die EU schlecht reagiert hat auf die Pandemie. Jetzt Eurobonds einzuführen wäre aber ein politischer Fehler.
Spanien war immer proeuropäisch. Jetzt brauchen wir rigorose Solidarität: einen neuen Marshall-Plan für den Wiederaufbau nach der Pandemie und mehr Vergemeinschaftung von Schulden in der EU. Ein Gastbeitrag.
Der Chef des Bundeskanzleramtes, Helge Braun, ist selbst Arzt. Ein Gespräch über die Zustände in Nachbarländern, wie Deutschland helfen kann – und wo die Grenzen liegen.
Ein Ironman im eigenen Haus? Na klar, sagt der Triathlet Jan Frodeno. Hier erzählt er, wie das funktionieren soll, wie groß die Not gerade in Spanien ist und was dieser Tag bei der Bewältigung der Corona-Krise bewirken kann.
Die Corona-Krise beendet vorzeitig die Saison der Nationalelf. Für die Zeit danach ist eine besondere Spieltaktung im Gespräch.
Der Druck aus der Politik wächst und wächst. Doch noch immer erklären sich die Profis der Premier League nicht zu Gehaltskürzungen bereit, während Vereinsmitarbeiter teilweise zu Kurzarbeit gezwungen sind.
Italien und Spanien sind die europäischen Länder, die von der Corona-Pandemie besonders hart getroffen sind. Wie können wir mit ihnen solidarisch sein?
Jan Frodeno begegnet der Krise auf seine ganz eigene Art: Der deutsche Top-Triathlet will trotz der Corona-Pandemie einen Ironman absolvieren. Ein Brite hat seine Tortur im eigenen Sechs-Meter-Garten schon überstanden.
In der EVP werden die Rufe immer lauter, den ungarischen Fidesz auszuschließen. Der Vorsitzende Donald Tusk führt die Bewegung an – nun schließt sich auch ein früherer „Orbán-Fan“ aus der CSU an.
Viele Studierende träumen von einem Semester im Ausland. Aber jetzt funkt Corona dazwischen. Hier berichten sie von ihren Erfahrungen in Barcelona, Südostasien – und einem Auslandsstudium zu Hause.
In Spanien ist das medizinische Personal in vielen Krankenhäusern nahezu schutzlos dem Coronavirus ausgeliefert. Wer noch arbeiten kann, muss dem Sterben oft tatenlos zusehen.
Eigentlich wollte Toni Dovale nur kurz in den Heimaturlaub. Nun aber hängt der Fußball-Weltenbummler in Spanien fest und kämpft gegen die Corona-Pandemie. Es ist ein viel härterer Kampf als auf dem Rasen.
Vor der Corona-Krise landeten zeitweilig nirgendwo in Europa so viel Migranten wie in Spanien. Jetzt kommen nur sehr wenige. Die 120.000 Asylbewerber, die sich bereits im Land befinden, sind nun auf sich allein gestellt.
Die EU-Staaten haben sie bislang vergeblich um Hilfe durch den sogenannten Zivilschutzmechanismus gebeten. In der Allianz ist die Solidarität für Spanien und Italien offenbar größer.
Offenbar fällt es der Regierung in Peking schwer, die Qualität der Waren zu kontrollieren: Denn der Markt hat sich in eine Bonanza für Glücksritter verwandelt.
Peking inszeniert sich als Helfer in der Corona-Not. Dankbarkeit dafür ist in Ordnung. Es muss aber möglich bleiben, die wahren Verhältnisse in China offen anzusprechen.
Die Eurozone ist für die Corona-Krise kaum gewappnet. Schon sind die alten Grabenkämpfe wieder da: Nord gegen Süd.
In Spanien dürfen nur noch Menschen tätig sein, deren Arbeit überlebenswichtig ist. Das soll den Kollaps des Gesundheitssystems verhindern. Und immer häufiger werden in den Kliniken massive Versäumnisse sichtbar.