Spaniens Bankensystem belastet den Dax
Die Sorgen um das angeschlagene spanische Bankensystem haben dem Dax am Pfingstmontag einen Dämpfer verpasst und hoffnungsvolle Signale aus Griechenland in den Hintergrund gedrängt.
Die Sorgen um das angeschlagene spanische Bankensystem haben dem Dax am Pfingstmontag einen Dämpfer verpasst und hoffnungsvolle Signale aus Griechenland in den Hintergrund gedrängt.
Die bisherige Euro-Rettungspolitik kann die Krise nicht nachhaltig lösen. Auch Eurobonds und Inflation kommen nicht in Frage. Der Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft plädiert stattdessen für einen Vier-Punkte-Plan.
Nach dem Platzen der Immobilienblase haben die deutschen Banken ihr Engagement in Spanien zwar reduziert, stehen aber weiterhin mit 112 Milliarden Euro im Feuer. Die meisten ausstehenden Kredite weist die Deutsche Bank auf. Auch der deutsche Staat wäre von der Krise in Spanien getroffen.
In Spanien spitzt sich die Krise weiter zu. Die Aktie der Großbank Bankia erlebt an diesem Montag einen drastischen Kurssturz. Mit rund 20 Milliarden Euro will der Staat das Finanzinstitut retten. Die Spekulationen werden lauter, dass auch Spanien bald nach dem europäischen Rettungsfonds greifen könnte. Madrid hält dagegen.
Sechstes Rennen, sechster Sieger in der Formel 1: In Monaco gewinnt Mark Webber im Red Bull vor Rosberg im Mercedes. Vettel wird Vierter hinter Alonso. Schumacher fällt wieder aus.
In Spanien muss die katholische Kirche keine Grundsteuern für deren Grundeigentum und Immobilien bezahlen. Jetzt wollen die spanischen Sozialisten die Kirche stärker in den Kampf gegen die Finanzkrise einbinden.
Spanien leidet unter der höchsten Arbeitslosenquote Europas. Mit frischer Petersilie bitten die Katholiken in Andalusien den Heiligen Pankratius um Gesundheit und einen Arbeitsplatz. Eine FAZ.NET-Bildergalerie.
Er bezeichnet sich als faul, studierte Modedesign und würde Frauen den Führerschein erziehen - Andrej Arschawin ist anders. Im Zenit seiner Karriere war er im Sommer 2008, zuletzt hinterließ er nur noch schmerzhafte Spuren. Teil 3 des FAZ.NET-EM-Countdowns.
Die Sanierung der Großbank Bankia soll den Staat mehr als 23 Milliarden Euro kosten. Spanien steht damit vor der größten staatlichen Rettungsaktion in der Geschichte des Landes.
In Spanien sind so viele junge Leute arbeitslos wie nirgendwo sonst in der Eurozone. Das verändert das Land - aber nicht nur dieses. Ein Blick auf Barcelona.
Die italienischen Radstars jammern, denn sie liegen beim Giro nicht in Führung: der Spanier Joaquim Rodriguez und völlig überraschend ein Kanadier stehlen ihnen die Show. Wer ist dieser Ryder Hesjedal?
Anleger schichten ihr Geld in Dollar, Yen und Franken um. In der Schweiz verhindern nur die Notenbank und Gerüchte über Strafzinsen eine Aufwertung des Franken zum Euro.
Als Bezahlfahrer verspottete die Formel 1 Pastor Maldonado und Sergio Perez. Doch nicht nur Maldonados Sieg in Barcelona zeigt: Längst sind sie ihr Geld wert. In Monaco träumen sie vom nächsten Coup.
Nach der Analyse von Bakterien im Wasser attestiert die EU den meisten Badestränden in Europa eine gute Wasserqualität. Am saubersten ist das Wasser in Zypern.
Die EU-Staatschefs brüten über Maßnahmen für Wachstum in Europa. Strukturreformen sind nach Ansicht von Ökonomen notwendig - doch ist dieser Weg lang und schmerzhaft. Eine neue Idee sind nun gemeinschaftliche „Projektbonds“ für Investitionen.
Wer auf einen deutschen Spieler wetten will, der eines Tages ein erfolgreicher Golfprofi wird, sollte sich Dominic Foos anschauen. Denn für Fachleute gehört der Badener in die Kategorie eines Rory McIlroy.
Die Analysten zahlreicher Banken fordern, die „Brandschutzmauer“ des europäischen Stabilisierungsfonds vor einem Griechenland-Austritt massiv zu erhöhen. Sogar die Einführung einer griechischen Parallelwährung zum Euro, dem „Geuro“, ist im Gespräch.
Didier Drogba wird zur prägenden Figur der Renaissance der alten Chelsea-Männer. Womöglich verlässt er den Klub aus London. Im Moment des größten Erfolgs ging es ihm aber nicht um egoistische Ziele oder um seine Gefühle.
Es scheint ziemlich schwierig zu sein, das spanische Haushaltsdefizit für das vergangene Jahr auszurechnen: Ministerpräsident Rajoy hat nun die Korrektur der Korrektur der Korrektur bekannt gegeben. Jedesmal fielen die Schulden höher aus als zuvor.
Die Schuldenkrise ist mit Macht zurück. Darunter leiden Anleihefonds, die auf europäische Staatsanleihen setzen. Anleger müssen sich nach Alternativen umsehen.
Jupp Heynckes hat viele überrascht in dieser Saison: Nun könnte der Trainer der Münchner mit einem Sieg über Chelsea sogar die Champions League gewinnen. Das hat er den Bayern-Fans schon 1990 angekündigt.
Die Bewegung der spanischen „Empörten“ verschafft sich zum Jahrestag des 15. Mai Gehör: auf Plätzen, im Internet und mit einer Ausgabe der eingestellten Zeitung „Público“.
Mal gibt er den Elefanten, mal den Flamingo: Für Didier Drogba ist das Champions-League-Finale gegen die Bayern die wohl letzte Chance auf einen internationalen Titel. Auch mit 34 Jahren ist er bei Chelsea der Mann für die wichtigen Tore.
In der Griechenlandkrise ist ein weiteres Tabu gebrochen: Erstmals hat ein EU-Kommissar zugegeben, dass sich die Europäische Zentralbank und die EU-Kommission auf einen Austritt Athens aus der Eurozone vorbereiten.
Nach dem Rundumschlag gegen italienische Banken hat die Ratingagentur Moody’s jetzt die Bonität von 16 spanischen Geldhäusern herabgestuft. Institute wie Banco Santander belasten unter anderem die Rezession in Spanien.
Negative Vorgaben aus den Vereinigten Staaten und Asien dürften den Dax am Freitag im Minus starten lassen. Die Furcht vor einer Verschärfung der Schuldenkrise in Spanien hatte die Märkte dort deutlich ins Minus gedrückt.
Die Griechenland-Krise und die Ängste, die damit einhergehen, ziehen den Dax weiter nach unten. Seine Talfahrt seit Wochenbeginn setzte der Aktienindex mit gebremstem Tempo fort.
Der Italiener Robert Ferrari gewinnt die längste Etappe des 95. Giro d’Italia und sagt: „Das ist der schönste Tag meines Lebens.“ Weiterhin im Rosa Trikot fährt Joaquim Rodriguez aus Spanien.
Wenn es mal wirklich brennt im Fahrerlager, kann man sich auf Hilfe verlassen. Die Formel 1 hat den wichtigsten Crashtest bestanden. Nicht nur Williams-Chef Frank Williams ist überwältigt.
Spanische Anleihen werden gemieden. Auch Aktienkurse und der Ölpreis geben nach. Gold hat als sicherer Hafen vorerst ausgedient. Bundesanleihen erreichen dagegen abermals ein Rekordhoch.
Manipulierte Märkte für Staatsanleihen und negative reale Renditen: Asoka Wöhrmann sieht viele Anleger auf diese Situation schlecht vorbereitet.
Ein Preisrutsch drückt den Gewinn des weltgrößtem Alu-Konzerns Rusal, die Ratingagentur Fitch wertet JP Morgan ab und Investitionen schmälern den Gewinn von Gigaset. Celesio schreibt rote Zahlen, Aurubis bleibt auf Wachstumskurs und Norma Group profitiert von Geschäft in Amerika und Asien. Kabel Deutschland übernimmt Tele Columbus, der Katastrophen-Akw-Betreiber Tepco macht einen heftigen Verlust und Praktiker kürzt sein Sanierungsprogramm. Die chinesische Notenbank senkt abermals die Mindestreserve und der deutsche Großhandel hebt die Preise im April merklich an.
Juan Carlos II. hat Aufsehen mit allerlei Eskapaden erregt und sich rechtzeitig zur goldenen Hochzeit aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Sein Volk hat ihm verziehen und schätzt seine Verdienste.
Fünftes Rennen, fünfter Sieger - das gab es in der Formel 1 zuletzt 1983. In Barcelona gewinnt überraschend der Venezolaner Maldonado im Williams. Der Erfolg wird allerdings durch ein Feuer in der Box überschattet.
Millionen Schnittblumen werden am Muttertag verschenkt. Die meisten von ihnen stammen aus Entwicklungsländern. Aber wie viele sind mit Pestiziden verseucht?
Hamilton ist der Schnellste im Qualifying von Barcelona - und muss wegen einer Disqualifikation doch als Letzter starten. Auf die Pole rutscht ein Überraschungsgast. Auch die Deutschen profitieren.