Und nun Spanien
Spaniens Finanzminister beklagt sich über die hohen Zinsen, die sein Land zahlen muss. Doch das ist kein Grund, die faulen Hauskredite beim Rettungsfonds abzuladen. Der Kommentar.
Spaniens Finanzminister beklagt sich über die hohen Zinsen, die sein Land zahlen muss. Doch das ist kein Grund, die faulen Hauskredite beim Rettungsfonds abzuladen. Der Kommentar.
„Für Spanien ist die Tür zum Markt geschlossen“, sagt der spanische Finanzminister. So heizt er die Diskussionen an, ob Spanien bald den Rettungsschirm in Anspruch nimmt.
Eine „Bankenunion“ fordert die EU-Kommission schon seit einer Weile - jetzt zeigt sich auch Angela Merkel offener. Aber was ist das eigentlich? Und wann könnte so eine Union kommen?
Deutsche Aktien verlieren zum Handelsstart mehr als ein Prozent. Denn die Investoren sorgen sich um die Konjunktur, und Amerikas Notenbank scheint keine Pläne für eine Zinssenkung zu haben.
Dank positiver Meldungen zu Spaniens Banken sowie guter Vorgaben aus Übersee legt der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch zu Der Markt reagiert mit Erleichterung darauf, dass die Probleme Spaniens scheinbar endlich angepackt werden. Der Dax steigt um 0,7 Prozent auf 6010 Punkte. Der marktbreite FAZ-Index steigt um 0,75 Prozent auf 1312 Punkte.
Bundeskanzlerin Merkel will eine EU-Aufsicht über Großbanken in der EU prüfen. Im Euroraum sei mehr, nicht weniger Europa nötig, sagte sie bei einem Treffen mit Kommissionspräsident Barroso.
Die Gerüchte um den Euro überschlagen sich. Manche sehen ein Abrücken der Schwellenländer. Doch die Realität ist wie so oft unspektakulär.
Nach Spanien muss jetzt auch Portugal seine Banken stützen. 6,6 Milliarden Euro will der Staat in drei angeschlagene Institute pumpen. Zwölf Milliarden Euro waren im Hilfsprogramm der EU bereits dafür vorgesehen. Die Troika hat unterdessen die nächste Milliardenzahlung aus dem Hilfspaket freigegeben.
Nach Spanien muss jetzt auch Portugal seine Banken stützen. 6,6 Milliarden Euro will der Staat in drei angeschlagene Institute pumpen. Zwölf Milliarden Euro sind im Hilfsprogramm der EU dafür vorgesehen. Die Troika hat unterdessen die nächste Milliardenzahlung aus dem Hilfspaket freigegeben.
Spanien experimentiert im letzten Testspiel. Frankreich bangt weiter um seinen Abräumer. Olic muss bei der EM verletzt passen. Und Löw sieht die Qualität schwinden. EM kompakt am Montag.
Bankenbeben, Börsenabsturz, Euro-Schwäche - die Krise ist mit Macht zurück. In ganz Europa fürchten Anleger um ihr Erspartes. Wo ist das Vermögen noch sicher?
Drei Fußball-Mächte vor der Europameisterschaft: Spanien wirkt entschlossen, England macht sich Mut, und Frankreich traut sich wieder was.
Die Unsicherheit in der Eurozone gibt Anlass zu zahlreichen Spekulationen. Doch Europa ist nicht die Welt. Schwächt die Weltkonjunktur ab, ist das alles andere als eine gute Nachricht.
Seit Wochen hat Spanien Finanzprobleme, weil das Land seine Banken retten muss. Unter den Rettungsschirm will die Regierung nicht. Jetzt haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Wolfgang Schäuble offenbar verabredet, das Land trotzdem dazu zu bewegen.
Ferien in Griechenland sind besser als ihr Ruf. Die Hotels sind sauber, die Menschen freundlich. Und wer sucht, findet tolle Anlagen zu einem vernünftigen Preis. Ein Test auf Kreta.
Risikoreiche Anlagen werden momentan gemieden - und dazu zählt inzwischen auch Gold. Die Nachteile des Edelmetalls werden immer deutlicher. Es beginnt seinen Ruf als Krisenwährung einzubüßen.
Neue Zahlen untermauern, wie groß das Misstrauen in die spanische Wirtschaft und die Finanzen des Landes ist: Im ersten Quartal 2012 haben Investoren 100 Milliarden Euro abgezogen.
Die Geschichte der Schleckers könnte einen Kinofilm füllen: Erst baut Vater Anton ein Imperium auf. Die Kinder werden entführt und können sich befreien. Die Eltern werden wegen Dumpinglöhnen verurteilt - und am Ende bricht alles zusammen. Eine Chronik.
Die Zahl der deutschen Haushalte mit einem Vermögen von mehr als einer Million Dollar ist 2011 um 8 Prozent gestiegen. Die Euro-Krise belastet aber die Vermögensentwicklung in Westeuropa.
Kapitalverkehrskontrollen lösen in der Finanzwelt Angst aus. Ein möglicher Austritt Griechenlands aus dem Euro lässt nun aber Politiker in Hellas wie in der Schweiz genau darüber nachdenken.
Lampard fehlt England. Buffon wird nicht vorgeladen. Mathijsen wird fit. Spanien bleibt locker. Frankreich will nicht nur Hände schütteln. Und die Griechen treffen nicht per Elfmeter. EM kompakt am Donnerstag.
Die deutschen Aktienmärkte gehen am Donnerstag etwas erholt in den Handel. Die Vorzugsaktien von Volkswagen (VW) gewannen, nachdem der Autokonzern eine Einigung im Tarifstreit erlangt hatte.
EU-Währungskommissar Olli Rehn will Spanien bis 2014 Zeit zu geben, sein Defizit unter Kontrolle zu bringen. Die EU-Kommission ist zudem offen für direkte Bankenhilfe aus dem Rettungsfonds. Deutschland lehnt dies vehement ab.
Die Krise im spanischen Bankensektor spitzt sich weiter zu. Der Chef der spanischen Notenbank hat mit sofortiger Wirkung sein Amt niedergelegt und weitere Sparkassen wollen fusionieren.
Die Facebook-Aktie bricht bis zu 10 Prozent ein, die Deutsche Börse will eigene Aktien zurückkaufen und Bosch übernimmt einen Solar-Spezialisten in Brasilien. Voestalpine erwartet für das Geschäftsjahr 2012/13 ein stabiles operatives Ergebnis, die Lufthansa-Tochter LSG Sky Chefs will Stellen abbauen und die Deutsche Post muss weniger Beihilfe zahlen als befürchtet. Der Anlagenbauer Andritz will seinen Konkurrenten Schuler schlucken und der Blackberry-Hersteller RIM steht vor einem neuerlichen Verlust. Deutsche Unternehmen investieren wieder mehr, die EZB lehnt Spaniens Rettungsplan für Bankia ab und Sparbefürworter liegen vor der Wahl in Griechenland leicht in Führung.
Wer internationale Belegschaften gegeneinander ausspielt, schafft eine Kultur des Misstrauens. Lanxess-Manager Liu rät, schlechte Nachrichten rasch und klar zu kommunizieren.
Die europäischen Aktienbörsen tendieren fester. Positive Vorgaben aus China stützen offenbar die Kurse trotz andauernder Sorgen um Spanien und Griechenland.
Bundesanleihen mit zehn Jahren Laufzeit erreichen ein neues Renditetief, spanische Aktien und kurzlaufende Anleihen verlieren an Wert. Von einer Panik kann bislang aber keine Rede sein.
Die spanische Bankia-Gruppe hat nach eigenen Angaben problematische Aktiva von rund 40 Milliarden Euro. Die Regierung signalisierte nun, die strauchelnde Bankengruppe über Staatsanleihen mit Kapital versorgen zu wollen.
Spaniens Regierung bangt nicht nur um den Bankensektor. Auch die Finanzlage der Kommunen macht große Sorgen. Am schlechtesten steht Katalonien da.
Panasonic halbiert die Zahl der Stellen in seiner Konzernzentrale, die Saudis wollen aus einem Joint Venture mit Fuchs Petrolub aussteigen. Der Handel von Yuan gegen Yen soll von Juni an ohne Umweg über den Dollar möglich sein und Spanien braucht wegen der Bankenkrise eventuell EFSF-Hilfe. Die griechischen Banken erhalten 18 Milliarden Euro, Japans Autobauern gelingt im April eine eindrucksvolle Erholung und die deutschen Einfuhrpreise verzeichnen den geringsten Anstieg seit Januar 2010. Die Schweizerische Nationalbank prüft die Einführung von Kapitalverkehrskontrollen und die Arbeitslosenquote in Japan steigt leicht an.
Angesichts freundlicher Vorgaben aus Asien sind die europäischen Börsen am Dienstag mit leichten Kursgewinnen in den Handel gestartet. Händler blieben angesichts der Krise in Spanien und Griechenland jedoch skeptisch.
Spanien befindet sich - im Unterschied zu Italien, Frankreich und auch Griechenland - in einer Lage, die der japanische Ökonom Richard Koo "Bilanzrezession" getauft hat. Nach dem Platzen einer kreditfinanzierten Spekulationsblase müssen Unternehmen und private Haushalte sparen, um ihre Verschuldung zu reduzieren. Das gefährdet die Konjunktur. Eine "Bilanzrezession" lässt sich kurzfristig nicht aus der Welt schaffen. Von Gerald Braunberger
Bei einem Brand in einem Einkaufszentrum in Qatars Hauptstadt Doha sind 19 Menschen getötet worden. Unter den Todesopfern sind 13 Kinder und vier Erzieherinnen eines Hortes.
Die Skepsis an den Kapitalmärkten gegenüber Spanien war noch nie so eklatant wie jetzt. Die neuen Pläne des spanischen Ministerpräsidenten Rajoy versprechen nur kurz- bis mittelfristige Liquidität.
Spaniens Bankenkrise eskaliert - und rückt die viertgrößte Wirtschaft des Eurolandes ins Zentrum des europäischen Schuldendramas. Allerdings will sich Madrid aus eigener Kraft befreien.