Die falsche Neun rettet Spaniens Punkt
Im bislang besten Spiel der EM kommt der Titelverteidiger nur zu einem Remis gegen starke Italiener. Die spanischen Weltmeister beeindrucken dennoch.
Im bislang besten Spiel der EM kommt der Titelverteidiger nur zu einem Remis gegen starke Italiener. Die spanischen Weltmeister beeindrucken dennoch.
Nach den Milliardenhilfen für Spanien rechnen Marktakteure mit weiteren Kurserholungen - zumindest kurzfristig. Mittelfristig drückt die Neuwahl in Griechenland auf die Stimmung.
100 Milliarden Euro für Spanien, nun sind alle zufrieden. Auch der amerikanische Finanzminister Geithner lobt die Vereinbarung. Sie sei ein konkreter Schritt auf dem Weg zu einer Fiskalunion.
Der Fall Spanien zeigt: Vom „deutschen“ Prinzip, Hilfe im Euroraum nur gegen aller-strikteste Reformauflagen zu gewähren, ist nicht mehr viel übrig. Jetzt gibt es den Bailout ohne politische Kosten. Kanzlerin Merkel hat ihren letzten Trumpf aus der Hand gegeben.
Trotz der angekündigten Finanzhilfe der Euro-Partner wird sich die wirtschaftliche Lage Spaniens nach Ansicht von Ministerpräsident Mariano Rajoy weiter verschlechtern. Das Land werde in der Rezession stecken bleiben, die Arbeitslosenquote weiter steigen.
Christophe Bernard, Chefstratege der Privatbank Vontobel, empfiehlt amerikanische Staatsanleihen, Gold und den Schweizer Franken. Zudem verrät er, warum die Börse auch in der Krise noch Spaß macht.
Wer zahlt jetzt genau das Hilfsgeld an Spanien, wann, und welche Gegenleistungen muss das Land bringen? Hier sind 15 Fragen zur EU-Hilfe. Und die Antworten dazu.
Die Schuldenkrise ist eine Vertrauenskrise – und zwar eine doppelte. Nicht nur die Anleger misstrauen den Euro-Staaten. Auch die Wähler sind verunsichert: Wer vertraut noch Europas Politikern, wenn auf deren Ankündigungen kein Verlass ist?
Spanien schlüpft unter den Schutzschirm der Euro-Länder. Nach sechs Monaten im Amt und mit einer komfortablen absoluten Mehrheit ausgestattet, ist Ministerpräsident Rajoy politisch zwar erschüttert, wankt aber noch nicht.
Spanien ist am Boden. Griechenland will nicht mehr sparen. Europa steht vor der Grundsatzfrage: Mehr Macht für Brüssel - oder weg mit dem Euro.
Die Fußball-Europameisterschaft und die Olympischen Spiele könnten die Sportartikel-Aktien beflügeln. Die Mehrheit der Analysten rät zum Einstieg. Aber wo: Adidas oder Nike?
Bis zu 80 Milliarden Euro brauchen die spanischen Banken des Landes, schätzt der IWF. Dabei galt das Land lange Zeit als vorbildlich. Wie konnte es so weit kommen?
Spanien wird seine europäischen Partner um Milliardenhilfen zur Sanierung seines angeschlagenen Bankensystems bitten. Das sagte der spanische Wirtschaftsminister Luis de Guindos in Madrid. Die Euro-Staaten wollen Spanien mit bis zu 100 Milliarden Euro beistehen.
Der Unions-Fraktionsvorsitzende Volker Kauder über die Opposition und die Euro-Krise, Peter Altmaiers Kochkünste und warum Europa kein Abenteuerspielplatz ist.
Spanien spielt am Sonntag (18 Uhr) gegen Italien. Im Interview der Sonntagszeitung spricht Nationaltrainer Vicente del Bosque über die Geheimnisse seines Erfolgs, die Rivalität zwischen Madrid und Barcelona und seine deutschen Lieblingsspieler.
Man ahnte es schon nach dem Versöhnungstreffen im Kanzleramt am Montag: Diese Woche würde deutsche Steuerzahler wieder richtig teuer kommen.
Die Uefa ist der wirtschaftliche Gewinner des Spektakels EM. Die Risiken tragen Polen und die Ukraine. Den Wert des Fußballs zeigt aber auch ein Blick auf unsere Nationalmannschaft.
Nach Ansicht des Unions-Fraktionsvorsitzenden Kauder wird Spanien Geld aus dem Rettungsschirm EFSF beantragen. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Steinmeier lehnte die von Spanien erwogene Direkthilfe für seine Banken ab. Dies sagten beide Politiker der F.A.S.
Der IWF veröffentlichte seine Analyse des spanischen Finanzsystems in aller Eile vorzeitig. Der Währungsfonds forderte Spanien auf, schnell zu handeln. Spekuliert wird, dass Madrid schon an diesem Samstag die EU um Hilfe bitten könnte. Am Nachmittag soll es eine Telefonkonferenz der Euro-Finanzminister geben.
Die Qualität dieser Fußball-EM ist größer als bei allen zwölf Turnieren zuvor. Titelkandidaten sind überreich im Angebot. Eine Bank-Krise darf sich bei der Euro 2012 jedenfalls niemand leisten.
Mit allen Mitteln will das stolze Spanien das Unvermeidliche vermeiden: die Hilfe von Europäischer Union und Internationalem Währungsfonds. Stattdessen will das Land seine Schulden vergemeinschaften. Doch das darf die Europäische Union nicht zulassen. Der Kommentar.
Gerade erst hat die Europäische Zentralbank sich entschieden, die Zinsen konstant zu halten - jetzt geht die Diskussion wieder los. Ratsmitglied Ewald Nowotny hat darauf hingewiesen, dass die Notenbank bei einer weiteren Verschärfung der Schuldenkrise die Zinsen senken kann.
In der Eurogruppe verstärkt sich der Druck auf die Regierung in Madrid, einen Antrag auf Hilfen des Euro-Krisenfonds zu stellen. Es gab sogar Gerüchte, der Antrag werde bereits an diesem Samstag eingereicht und erörtert.
Spanien hat die Entscheidung über einen Hilfsantrag beim Krisenfonds EFSF zur Rettung seiner Banken aufgeschoben. Solange wollte die Ratingagentur Fitch nicht warten und stufte die Kreditwürdigkeit des Landes herab.
Nach der Regelreform ist die Leistungsdichte in der Formel 1 so groß, dass sieben Teams siegen können. Die Reifen sind allerdings nicht der Hauptgrund für die Überraschungen in der Saison 2012.
Heute beginnt die Fußball-Europameisterschaft. Unsere Kulturkorrespondenten geben einen Überblick über nationale Erwartungen und Befürchtungen.
Deutschland und die Niederlande denken ähnlich und unterscheiden sich doch von Spanien. Italien ist der Gegenentwurf, dem sich die Franzosen annähern. Thomas Tuchel analysiert für die F.A.Z. die Favoriten der Fußball-EM.
Euroländer wie Spanien stecken in einem Teufelskreis, aus dem sie sich kaum aus eigener Kraft befreien können. Eine Bankenunion würde die Abhängigkeit zwischen den Regierungen und ihren Bankensystemen durchbrechen. Von Clemens Fuest, Ökonom
Ab Freitag werden die 16 besten Fußballmannschaften Europas um den Meistertitel kämpfen. Vergleicht man die Finanzmärkte, so hat England vor Schweden die besten Karten.
Der internationale Bankenverband hat auf seinem Frühjahrstreffen in Kopenhagen sehr skeptisch die Aussichten der Weltkonjunktur eingeschätzt. Die Schuldenkrise und politische Spannungen im Euroraum bedrohen die Weltwirtschaft am meisten.
Eine Rekordprämie winkt den deutschen Nationalspielern bei einem EM-Triumph. Der DFB könnte sich das locker leisten. Bei den ersten deutschen Weltmeistern fiel die Prämie nach dem „Wunder von Bern“ noch ein wenig spärlicher aus.
Im Ringen um die Rettung Spaniens zeichnet sich noch kein Kompromiss ab. Neben dem Rettungsfonds erwägt die EU offenbar Alternativen. Neue Konjunkturdaten zeigen unterdessen: Die Krise hat in Spanien längst nicht nur die Banken erfasst.
Die Nasdaq will Investoren für die Pannen beim Börsengang von Facebook entschädigen. Centrotherm fällt aus dem Tec-Dax und angeblich plant die EU Hilfszahlungen für Spaniens Bankenrettungsfonds.
Die Telekom gibt ihr eigenes Fußball-Fernsehen auf. Die Allianz kauft in Frankreich zu. Pfizer bringt sein Tiergesundheits-Geschäft an die Börse. Und die Facebook-Aktie fällt abermals.
Der Internationale Bankenverband schätzt den Vorsorgebedarf spanischer Banken auf bis zu 260 Milliarden Euro. Die Risiken aus der geplatzten Immobilienblase könnten das Land erdrücken. Vieles erinnert an die Entwicklung in Irland.
Die Fußball-EM 2012 ist offenbar fast überflüssig: Ökonomen kennen die Finalisten schon. Sie lassen sich aus dem Marktwert und der internen Ausgeglichenheit der Mannschaften berechnen.