Es ist hingerichtet
Das Casting-Gemetzel „DSDS“ geht weiter: Wie Dieter Bohlen die Kultur des Landes verändert.
Das Casting-Gemetzel „DSDS“ geht weiter: Wie Dieter Bohlen die Kultur des Landes verändert.
RTL schafft mit dem "Bachelor" einen größeren Hohlraum im Mittwochabendprogramm; im NDR entfaltet "Der Tatortreiniger" therapeutische Wirkung; Pro Sieben nimmt mit "New Girl" Anlauf für den nächsten Sitcom-Hit; bei der ARD gibt es dringenden Reformbedarf für die Jahreszwischenreportage; und Vox macht Harald Glööckler unbeliebt. Was diese Woche im Fernsehen los war.
Guillaume de Posch war früher Chef von ProSiebenSat1. Jetzt hat ihn RTL in den Vorstand berufen.
"Undercover Boss" gehört eindeutig zu den Überraschungserfolgen des Jahres. In dem RTL-Experiment schuftet der Chef eines deutschen Unternehmens als einfacher Arbeiter in der eigenen Firma. RTL-Reality-Boss Markus Küttner erklärt, warum es so schwierig ist, neue Chefs für die Fortsetzung zu finden.
Nach und nach sickert durch, wer im nächsten Dschungelcamp wohnt. Als wäre das nicht genug, sind die Kandidaten auch noch denkbar unbekannt. Vielleicht liegt es aber auch nur an der Namensverwirrung.
Alle reden über Scripted Reality reden, aber keiner hat mehr den Überblick hat, welche Programme gerade laufen. Das Fernsehblog verrät, was sich bei den Sendern tut – zum Beispiel am Vorabend, wo RTL 2 einen "Big Brother"-Ersatz gefunden hat, und nachmittags, wo Vox Scripted Reality mit Nutzwert testet.
Mit ihrem Erfolg beim Publikum stellen Scripted-Reality-Programme das Fernsehen ganz schön auf den Kopf. Sie deswegen für sämtliches Bildschirmübel verantwortlich zu machen, geht aber zu weit. Das Problem ist, dass in der Diskussion kaum noch zwischen Produktionsform und Inhalt unterschieden wird.
Die meisten Eltern sind froh, wenn sie ihre Kinder ohne Meckern am Süssigkeiten-Regal vorbei gelotst bekommen. Werbefachleute sehen das ganz anders: Sie haben das Verhalten der Kinder im Laden erforscht und sprechen von „Pester-Power“.
Nachdem die Jahresrückblicksaison seit Sonntag als eröffnet gelten darf, beteiligt sich auch das Fernsehblog am allgemeinen Rückblicksrausch! Los geht's mit den unzähligen Castingshows, die in diesem Jahr bei den Privatsendern gelaufen sind. Und mit der Frage, was der Erfolg von "The Voice of Germany" dem Genre bringt.
Ob nicht er „Wetten, dass ..?“ übernehmen wolle, hatte ihn Thomas Gottschalk tags zuvor gefragt. Im RTL-Jahresrückblick hat Günther Jauch schließlich abgewunken. Und zeigte Fernsehen zum Abgewöhnen.
Eine Woche der Verbote: Jenny Elvers-Elbertzhagen darf ihren Familientanz nicht mehr praktizieren. Und Bushido muss sich abschminken, den niedlichen Musical-Drachen zu spielen.
Thomas Gottschalk verabschiedet sich ganz prosaisch vom Zweiten. Seine letzte Sendung, in der ihn Iris Berben ans Sofa ketten wollte, zeigt deutlich: Das ZDF hat jetzt ein Problem.
Am Dienstag traf sich der Privatsenderverband VPRT zu seiner Mitgliederversammlung. Es erstaunt, wie wenig die Branche die Chancen der Digitalisierung zu nutzen gewillt ist.
In der Diskussion um Videospiele gibt es kein Game Over: Hacker greifen an, Spionage-Software wird eingesetzt. Was sagen Spieler dazu? Die Moderatoren der Sendung „Game One“ wissen es.
Walfänger aller Länder, vereinigt euch: Wer „Moby Dick“ von Herman Melville nicht kennt, trifft mit dem RTL-Film ins Weiße.
Mit „The Voice of Germany“ wollen Pro Sieben und Sat.1 „Deutschland sucht den Superstar“ Konkurrenz machen. Doch die neue Show strengte sich so sehr an, groß und wichtig zu wirken, dass kaum Zeit blieb, eine eigene Linie zu entwickeln.
Schlangenlinien: RTL nähert sich der Lebensgeschichte des Modefürsten Karl Lagerfeld zwar detailliert und auch neuartig, aber leider allzu ehrfürchtig.
Um sein Programm vielfältig zu halten, muss Sat.1 Drittanbietern Sendezeit abgeben. Immer, wenn die Sendeplätze neu vergeben werden, gibt es Streit. Diesmal sieht sich N 24 benachteiligt.
Eons Gewinne schrumpfen, auch Henkel und Hannover Rück machen weniger davon. Eine schwache Nachfrage belastet Symrise und Klöckner & Co. Kuka übertrifft die Markterwartungen, Grammer macht mehr Gewinn. Fannie Mae braucht neue Milliardenhilfen, EnBW dementiert Gerüchte über Liquiditätsengpässe. Die Sachverständigen rechnen 2012 mit 0,9 Prozent Wachstum und der IWF warnt vor einem verlorenen Jahrzehnt für die Weltwirtschaft. Chinas Inflation ist zurückgegangen und Brasilien bietet Finanzhilfen für die Eurozone an.
Fast alle großen Privatsender machen derzeit Quote mit Sendungen über so genannte Messies. Gezeigt werden bergeweise Unrat, verschimmelte Lebensmittel und vertrocknetes Ungeziefer. Dann kommt ein vermeintlicher Experte mit Räumtrupp und bringt alles in Ordnung. Dabei haben die meisten keine Ahnung, was sie da tun. Das Fernsehblog macht den Expertencheck – und fragt Fachleute, die es besser wissen.
Mit Müllbildern aus Messie-Wohnungen erzielen Privatsender hohe Quoten. Insbesondere der „Einsatz in 4 Wänden“ von RTL stellt Menschen aus und demütigt sie. Es ist Fernsehen für Voyeure.
Bereits vor zwei Jahren prognostizierte Stefan Raab den Machern von "Bauer sucht Frau" den Abstieg in die ewige Finsternis, dafür dass sie in ihrer Sendung Leute zur Schau stellen, die sich dem Fernsehen mit all ihrer Privatheit anvertraut haben. Langweilig wird's da nicht. Immerhin warten dort schon die Verantwortlichen für "Schwiegertochter gesucht".
Die Bild beendet Spekulationen über Arne Friedrich und deckt in ihrer investigativen Tradition Mogeleien bei RTL auf. Um Paris Hilton wird sich unterdessen gesorgt.
Unerwarteter Wechsel: Er habe nicht mehr die Kraft, um Bertelsmann noch länger zu führen, soll Ostrowski gesagt haben. Nachfolger wird Finanzvorstand Rabe.
Ob das im Privatfernsehen überhaupt noch machbar ist: Fernsehunterhaltung zu produzieren, die ihren Reiz nicht wie bei RTL daraus bezieht, andere Menschen bloßzustellen? Sat.1 orientiert sich jedenfalls lieber am Marktführer anstatt eigene Wege zu gehen. Immerhin Vox glaubt noch dran, dass es auch anders geht – und behält damit Recht.
Teile der Laudatio von Oliver Pocher beim Deutschen Fernsehpreis hat RTL aus der Aufzeichnung herausgeschnitten und nicht gesendet. Das war sehr unsouverän.
Für sein Lebenswerk wurde Joachim Fuchsberger gekürt, die Preise in den Königsdiziplinen gingen an die Schauspieler Nina Kunzendorf und Jörg Hartmann. Der Abend gelang.
miha. FRANKFURT, 29. September. Der Sender RTL hat Strafanzeige wegen Hausfriedensbruchs gegen 34 Anhänger der kurdischen Arbeiterpartei PKK gestellt, die am Mittwoch in eine Redaktion des Fernsehsenders eingedrungen waren und diese stundenlang besetzt hielten.
Anhänger der kurdischen Arbeiterpartei PKK sind am Mittwoch in eine Redaktion des Fernsehsenders RTL eingedrungen. Sie verlangten, dass ihre Forderung nach Freilassung des inhaftierten PKK-Führers Abdullah Öcalan gesendet werde. Am Abend räumte die Polizei das Gebäude.
Andreas Bartl gibt die Geschäftsführung von Sat.1 ab. Er meint, der richtige Zeitpunkt sei da und der richtige Nachfolger auch. Der muss allerdings ohne die Champions League auskommen.
Tolle Tage beim MDR: Ein Intendant wird nicht gewählt, ein Unterhaltungschef steht unter Verdacht, ein Preis namens „Goldene Henne“ wird verliehen. Wofür? Ein großes Federlesen wäre angebracht.
FRAGE: An welchem Ihrer Sender haben Sie am meisten Freude?ANTWORT: Eine schöne, aber gemeine Frage, weil ich an allen Freude habe und alle Sender als koordinierender Vorstand gleichermaßen hege.
Ute Biernat gilt als Deutschlands führende Fernsehproduzentin. Die neue Sendung mit Thomas Gottschalk könnte ihre Karriere krönen - oder beenden.
7.00 Alles Atze 8.00 Ritas Welt 9.00 Psych 10.45 Das Supertalent 12.45 Formel 1: Countdown. Großer Preis von Singapur, Moderation: Florian König; Experte: Niki Lauda; Kommentar: Heiko Wasser und Christian Danner 14.00 Formel 1: Das Rennen.
Was die hiesige Fernsehbranche braucht, aber immer noch nicht hat, ist ein "Fernseh-Oscar"; ein Preis, der Geltung besitzt wie in den Vereinigten Staaten der Emmy. Der Grimme-Preis wollte das sein, hätte mit seinem grunddemokratischen ...
Trotz ihres Namens hat die RTL-Show "Das Supertalent" mit einer echten Talentsuche so gut wie gar nichts zu tun. Stattdessen wechseln sich Auftritte importierter Artisten mit Freaks und selbst gezüchteten Opfer-Helden ab. So gewöhnt der Sender seine Zuschauer an ein Programm, das nur noch die einfachsten Reflexe bedient.