Gericht verbietet gemeinsames Fernsehportal der Privatsender
RTL und ProSieben Sat 1 wollten gemeinsam ein Fernsehportal im Internet bauen. Das Kartellamt hat das verboten - und jetzt vor Gericht Recht bekommen.
RTL und ProSieben Sat 1 wollten gemeinsam ein Fernsehportal im Internet bauen. Das Kartellamt hat das verboten - und jetzt vor Gericht Recht bekommen.
Die Sender strahlen ihr Programm auf immer mehr HD-Kanälen aus. Die meisten Fernsehgeräte sind darauf vorbereitet. Für die Zuschauer wird es schöner - aber meist auch teurer.
RTL baut seine HD-Angebote aus und bietet von September an auch RTL Nitro in hochauflösender Qualität.
Frankfurt, 24. JuliDie Flimmerkiste darf aus den Wohnzimmern der Republik verabschiedet werden. Statt grisselnder, sollen scharfe Bilder die Fernsehzukunft ...
Die RTL-Sendung „Super Nanny“ hat nach Ansicht der Medienschützer die Grenzen überschritten. Die am 14. September 2011 ausgestrahlte Folge der Erziehungsserie ...
Es hat viel länger gedauert als erwartet. Aber nun bekommt Thomas Rabe endlich die ersehnte Entlastung. Seit Rabe im Frühherbst 2011 als Nachfolger von Hartmut ...
„Ich lasse mich nicht mehr zum Deppen machen“, sagt Lothar Matthäus. Das kann er nämlich am besten immer noch selbst. Irritiert hat uns derweil eine „Bild“-Schlagzeile: „Bushido zum Idioten-Test“. Ja, muss das denn extra getestet werden?
Jetzt hat RTL das Trio komplett: Michelle Hunziker sitzt neben Thomas Gottschalk und Dieter Bohlen in der Jury von „Das Supertalent“. Für den Sender ist das ein Coup, für die Entertainer vielleicht eher nicht.
Nach „Wetten, dass ..?“ und „Gottschalk Live“ will der Entertainer nun als Juror von „Das Supertalent“ an der Seite von Dieter Bohlen die Funken fliegen lassen. Eine erstaunliche Wende.
Mit Marktanteilen bei den jungen Zuschauern, die deutlich über 10 Prozent liegen, ist "Berlin Tag & Nacht" der größte RTL-2-Erfolg seit Jahren. Vor allem junge Zuschauer schalten ein. Im Fernsehblog schildert Filmpool-Produzent Vittorio Valente, wie sich die Scripted-Reality-WG vom Beinahe-Flop zum Vorabend-Renner entwickelt hat.
Alles, was der Logistikfirma GLS zur RTL-Reportage „Günter Wallraff deckt auf“ einfällt, ist mehr als lahm. „Einseitige Berichterstattung“, heißt es. Das ist reiner Zynismus.
Günter Wallraff ist mal wieder undercover unterwegs. Als Paketzusteller erlebt er sein blaues Wunder – Arbeitsverhältnisse „wie im Frühkapitalismus“.
Man darf das wahrscheinlich nicht so eng sehen: die Königshaus-News, die Beiträge über Rekordauktionen und die Überleitungen aus der Wortspielhölle, mit denen das ZDF regelmäßig seine "heute"-Sendung beschließt. Aber in konzentrierter Form haben die seichten Rausschmeißer zwischen Sport und Wetter dann doch einen erheblichen Gruselfaktor.
Für "DSDS Kids" ersetzt RTL Dieter Bohlen durch eine exakt gleich aussehende Dauerlächelhyäne; eine "37 Grad"-Reportage hat keine Fragen zum Casting-Wahn; beim neusten "Wege ins Glück" hält sich das ZDF artig an den Telenovela-Dreisatz; Dieter Kronzucker kürzt die Menschenrechte ab; und Viva macht richtig Party. Was diese Woche im Fernsehen los war.
War die Aufregung über Castingshows umsonst? Der Band „Auf Augenhöhe?“ legt dar, dass die jugendlichen Zuschauer zwar nicht abstumpfen, aber eine Lektion in Sachen Anpassung lernen.
Der Bayerische Fernsehpreis geht dieses Jahr an namhafte Schauspieler in herausragenden Rollen: Anja Kling, Anna Loos, Matthias Brandt und Armin Rohde. Einen kapitalen Fehlgriff aber leistet sich die Jury dann doch.
Für seine "Comedy-Woche" zwingt RTL vier Alleinunterhalter in eine Ensemble-Show; "Serengeti" hat seine Kino-Erzählweise ins Fernsehen rübergemogelt; der WDR erzählt, wie der Döner an den Rhein kam; "Rachs Restaurantschule" macht unnötig Show; und ZDFneo legt sich noch eine überflüssige Vorabendshow zu. Was diese Woche im Fernsehen los war.
Über 5 Millionen haben die erste Staffel von "Rachs Restaurantschule" gesehen, in der eine Gruppe jugendlicher Problemfälle das "Slowman" in Hamburg eröffnete – und der Chef sich dabei regelmäßig die Haare raufte. Trotzdem schickt Christian Rach sein Projekt nun in die zweite Runde. Um "auf ein gesellschaftliches Problem aufmerksam zu machen".
Zum "Tagesschau"-Geburtstag muss Frank Plasberg sein Jahresquiz neu tapezieren; RTL macht überraschend Platz für eine Reportage seiner Krisenreporterin Antonia Radios; ZDF.kultur reist mit Nonne durchs Osterwochenende; und der SWR schießt eine Dreiviertelstunde Youtube auf sein Publikum ab. Was diese Woche im Fernsehen los war.
Zwei amerikanische Serien auf RTL Nitro spielen gekonnt mit etablierten Familien- und Rollenmodellen. Dabei bieten sie eine lehrreiche Zeitdiagnose.
Barbara Schöneberger und Ina Müller werden im Ersten auf Olivergeißenhaftigkeit getestet; dem ZDF fällt ein Film in den Topf mit den Siebzigerjahrefarben; Claus Strunz steht ratlos im Sat.1-Studio; Politiker erzählen vom Geopfertwerden; und RTL 2 schneidet "Game of Thrones" schon bevor der Vorspann läuft. Was diese Woche im Fernsehen los war.
Eine Fabel aus dem Geist von Shakespeares Königsdramen, die das Mittelalter in die Gegenwart holt und mit der Zukunft verbindet: RTL II zeigt die Serie „Game of Thrones“.
Die Wahl des Bundespräsidenten ist auf vielen Fernsehkanälen zu sehen. Es zeigt sich: Auch eine Wahl, deren Ergebnis scheinbar feststeht, birgt Spannungspotential.
Uwe Ochsenknecht ist von 13th Street im Hotel eingesperrt worden, um Gruselgeschichten zu erzählen; das ZDF schnüffelt im Geschäftsleben des Karstadt-Investors herum; das "Terra X"-Special zur Superzeitlupe ist gründlich misslungen; und RTL 2 kombiniert überraschend Voyeurismus mit Tiefgründigkeit. Was diese Woche im Fernsehen los war.
Die Wanderhure ist wieder da. Millionen von Zuschauern soll sie Sat.1 bescheren. Doch nur wer Alexandra Neldel als „Conan der Barbar“ sehen will, ist hier richtig.
Pro Sieben Sat.1 schickt den für die deutschen Sender zuständigen Vorstand in die Wüste. Man trennt sich angeblich im Einvernehmen. Was der Schritt zu bedeuten hat, darüber darf man rätseln.
Der Pro Sieben Sat.1-Vorstand Andreas Bartl geht - halb zieht es ihn, halb wird er gedrängt. Herrscht Ratlosigkeit bei einem gleichwohl bestens verdienenden Senderverbund?
Detlef D! Soost lässt bei Pro Sieben einen "Gefühlswasserfall" ertanzen; Sabine Heinrich hat sich ein paar Tage frei genommen, um bei "Europas verlorener Generation" auf der Couch zu pennen; die ARD präsentiert stolz Bilder aus dem Biosphärenreservat Facebook; und RTL 2 baut Scripted Reality endgültig zur Comedy um. Was diese Woche im Fernsehen los war.
Benjamin von Stuckrad-Barre hat sich für seine Late-Night eine neue Klötzchenkulisse bauen lassen; bei Rolf Seelmann-Eggebert gibt's zum Geburtstag Schafsmagen; das ZDF irritiert seine Sonntagsfilmstammseher; der NDR war "7 Tage im Altenheim"; und Jürgen Milski ist zum "Beziehungsretter" befördert worden. Was diese Woche im Fernsehen los war.
Heide Klum zeigt Rücken. Die Weltpolitik trifft Hollywood. Der „Bachelor“ von RTL ist wohl doch nur ein Student. Und Bundespräsident Christian Wulff fehlt die richtige Skihose.
Erfolgreicher als „Unser Star für Baku“ und ernsthafter als „Deutschland sucht den Superstar“: mit „The Voice“ hat Pro Sieben Sat.1 einen Casting-Hit gelandet.
Anke Schäferkordt rückt an die Spitze von RTL und in den Vorstand von Bertelsmann. Eine Quotenfrau? Mitnichten. Schäferkordts Berufung hat in allererster Linie mit ihren bisherigen Verdiensten zu tun.
Der Vorstandschef von Europas größter privater Fernsehsendergruppe wechselt zum amerikanischen Medienkonzern Time Warner. Für Zeiler wird Anke Schäferkordt an die Spitze von RTL rücken.
Sie war der vielleicht einzig wahre Star des „Dschungelcamps“, und dann noch einer ohne Starallüren: Am Samstagabend wurde Brigitte Nielsen zur „Dschungelkönigin 2012“ gekürt.
Die FDP profitiert vom Dschungelcamp, Ailton beweist Größe in der Niederlage, Jimi Blue schreibt Wörter richtig, die es gar nicht gibt und Lothar Matthäus wird von Vox „ganzheitlich“ mit der Kamera begleitet.
Bald beginnt für Thomas Gottschalk und die ARD eine neue Ära. In Berlin haben sich der Altmeister der Fernsehunterhaltung und seine jungen Redaktion in die Karten gucken lassen.