Entlastungspaket für ärmere Bürger
Nach langem Zögern kommt ein Paket, das Millionen Haushalte durch Milliarden-Zuschüsse von Energiekosten entlastet.
Nach langem Zögern kommt ein Paket, das Millionen Haushalte durch Milliarden-Zuschüsse von Energiekosten entlastet.
Vor allem die in London gelisteten Energie- und Rohstoffkonzerne verzeichnen massive Gewinne. Für die Einzelhändler hingegen geht es stark bergab.
Mit Öl und Gas verdient Shell im ersten Vierteljahr so viel wie noch nie in einem Quartal.
Die zu Rosneft gehörende PCK-Raffinerie in Schwedt versorgt Berlin und Brandenburg mit Benzin und Heizöl. Ein Ölembargo könnte die Energieversorgung gefährden, sagen Politiker, denn Rosneft will nur russisches Öl verarbeiten.
Das Embargo soll nicht unmittelbar gelten, sondern gestaffelt im Verlauf von Monaten greifen. Sorge bereitet jedoch die Raffinerie Schwedt – die verbleibenden 12 Prozent Öl, die Deutschland aus Russland bezieht, entfallen auf sie.
Die Raffinerie in Schwedt spielt eine Schlüsselrolle bei der Versorgung des Ostens. Die Bundesregierung plant nun wohl die Enteignung der Raffinerie des russischen Staatskonzerns Rosneft. Möglich machen soll das ein Gesetz aus den 1970er Jahren.
Kasten
Inmitten der Sorgen um künftige Gaslieferungen hat der Chemiekonzern BASF einen noch zufriedenstellenden Jahresauftakt gemeldet. Zentrales Thema bleibt der Bezug von Erdgas aus Russland.
Ölkonzerne stehen nicht erst durch den Ukraine-Krieg unter Beobachtung der Anleger. Auch das Umweltthema stellt eine Herausforderung dar. Der Shell-Konzern versucht sich hier auf vielen Ebenen gleichzeitig neu zu erfinden.
5 Milliarden Dollar Abschreibung auf Gazprom-Partnerprojekte werden fällig. Der französische Total-Konzern hingegen hält an russischen Gas-Investments fest.
Viele Unternehmen haben ihr Geschäft in Russland eingestellt, um Putin zu schwächen. Doch ein Blick in verschiedene Länder zeigt, dass einige Firmen mit diesem Schritt hadern.
Flüssiggas ist gut gegen die Abhängigkeit von Russland. Jetzt geht das Gerangel um Abfertigungskapazitäten los - in einem Terminal, das es noch gar nicht gibt.
Durch den Ukrainekrieg ist der Import von flüssigem Erdgas deutlich stärker in den Fokus gerückt. Für das geplante Terminal in Schleswig-Holstein hat die Betreibergesellschaft nun einen ersten Partner gefunden.
Die Titel des saudischen Öl-Riesen haben an der Börse zuletzt stark zugelegt. Aber lohnt sich auch ein Einstieg? Es gibt einige Bedenken.
Japan hält an den gemeinsamen Öl- und Gasprojekten auf Sachalin fest. Die Regierung sorgt sich um die Energiesicherheit und den Einfluss Chinas.
Unternehmer Ernst Prost hat nie ein Blatt vor den Mund genommen. Im Abschiedsinterview erzählt er, was er von geschleckten Managern, gewissenlosen Konzernen und grüngewaschenen Firmen hält. Vom Abschied, der sich wie eine Beerdigung anfühlt.
Dividende steigt deutlich / Sorge wegen Ukrainekrieg
Japanische und südkoreanische Unternehmen stoppen das Geschäft mit Russland. Doch die meisten scheuen ein politisches Urteil im Ukraine-Konflikt.
Die Hoffnung der neunziger Jahre hat sich in Luft aufgelöst.
Vor allem angelsächsische Konzerne verabschieden sich zunehmend aus Russland. Frankreichs Wirtschaft bleibt dem Land dagegen auffällig treu.
Der Shell-Konzern will auf Öllieferungen aus Russland verzichten. Wer Heizöl bestellt hat, könnte bald enttäuscht werden
Der eskalierende Konflikt in der Ukraine zeigt seine Folgen: Aufgrund von Verknappungen am Energiemarkt muss der Ölkonzern Shell seine Lieferungen zumindest teilweise einschränken. Währenddessen steigt der Ölpreis auf ein Rekordhoch.
Wer in Russland jetzt noch Rohstoffe bezieht, unterstützt zumindest indirekt den Angriff.
Mit dem Geschäft in Russland hatte das britische Unternehmen etwa 20 Millionen Dollar gespart. Nach heftiger Kritik will der Konzern nun den Gewinn an die Opfer des Ukrainekrieges spenden.
BP und Shell hielten den Kreml-Konzernen Rosneft und Gazprom lange die Treue. Jetzt stoßen sie ihre Beteiligungen mit großem Verlust ab.
Die Energieversorger sortieren ihr Russlandgeschäft.
Westliche Unternehmen kappen ihre Beziehungen in Folge des Kriegs – zumindest vorerst. Es geht auch um die Zeit nach Putin. Ein Überblick.
Die BASF-Tochtergesellschaft schreibt den Milliardenkredit für Nord Stream II vollständig ab.
Westliche Unternehmen verlassen in nie gesehener Geschwindigkeit Russland: die Ölkonzerne BP und Shell, der Lastwagen-Riese Daimler Truck oder der Autozulieferer ZF Friedrichshafen. Liegt es an den Sanktionen oder an ihren Werten?
Die einen „Aktivisten“ setzen sich für Umwelt oder Soziales ein. Die anderen sind Aktionäre, die sich in Unternehmen einkaufen und tiefgreifende Änderungen erwirken. Weltanschaulich stehen beide Gruppen eher auf verschiedenen Seiten. Kapitalisten-Aktivist Carl Icahn wird jetzt zum Tierwohl-Aktivist. Aktivisten aller Couleur: Sie vereinigen sich.
Shell stellt eine gesonderte Versorgung mit Gas für Europa in Aussicht, sollte Russland aus politischen Gründen weniger liefern. Es sei denkbar, dass der Konzern notfalls Flüssiggaslieferungen, die für Asien bestimmt sind, nach Europa umleite, sagt Vorstandsvorsitzender Ben Beurden.
Nord Stream 2 zeigt, wie Pipelines zum Politikum werden. Dabei dominieren Öl und Gas aus Russland den deutschen Markt – und die Ostseeleitung ist bei weitem nicht die einzige Röhre, die staatsnahe russische Konzerne in Deutschland betreiben.
Nord Stream 2 zeigt, wie Pipelines zum Politikum werden. Dabei dominieren Öl und Gas aus Russland den deutschen Markt – und die Ostseeleitung ist bei weitem nicht die einzige, die staatsnahe russische Konzerne in Deutschland betreiben.
Ein peruanischer Bergführer klagt gegen RWE, Aktivisten gegen Hessen. Klimaklagen, die Fachleuten vor Jahren abwegig erschienen, könnten die Politik entscheidend beeinflussen.
Gericht untersagt vorerst Suche nach Rohstoffvorkommen vor Südafrikas Küste
Öl, Gas und Kohle werden am Aktienmarkt zunehmend kritisch gesehen. Doch abseits der Börse pumpen Großinvestoren Milliarden in die Branche.