Ein harter Dämpfer für die Konjunktur
FRANKFURT, 1. September. Weniger Zuversicht, Skepsis, Sorgenfalten - das sind die Stichworte, die in Umfragen zur Stimmung in der deutschen Wirtschaft nun häufig fallen. Zwar ist die Lage weiterhin gut.
FRANKFURT, 1. September. Weniger Zuversicht, Skepsis, Sorgenfalten - das sind die Stichworte, die in Umfragen zur Stimmung in der deutschen Wirtschaft nun häufig fallen. Zwar ist die Lage weiterhin gut.
Nach ihren jüngsten Kursgewinnen geht den deutschen Aktien am Donnerstag schon wieder die Puste aus. Anleger warteten auf weitere Hinweise, wie es um die amerikanische Konjunktur tatsächlich bestellt ist, heißt es.
In den Toplagen Londons sind mittlerweile fast zwei Drittel der Käufer Ausländer: Die britische Hauptstadt lockt Vermögende aus vielen krisengebeutelten Regionen an. Sie treiben die Immobilienpreise auf Rekordhöhe.
pwe. WASHINGTON, 31. August. Die kanadische Wirtschaft ist im zweiten Quartal des Jahres um 0,1 Prozent geschrumpft, zum ersten Mal seit der Rezession in den Jahren 2008 und 2009. Im ersten Quartal war das reale Bruttoinlandsprodukt noch um 0,9 Prozent gegenüber dem Vorquartal gewachsen.
Frankfurt mehrt seinen Ruf als digitales Drehkreuz. Die Rechenzentrums-Branche hat selbst von der Rezession 2009 kaum etwas gespürt und meldet eine ungebrochene Nachfrage nach Flächen für Hochleistungsrechner. Sogar von Rekorden ist die Rede.
Die Anleger am deutschen Aktienmarkt sind am Mittwoch mit neuem Mut in den Handelstag gestartet. „Allerdings kann der Dax auch jederzeit wieder deutlich abrutschen“, sagt ein Händler.
Der Kursrutsch am Aktienmarkt hat die Anleger verunsichert. Doch nach einer F.A.Z.-Umfrage unter 80 Vermögensverwaltern scheinen Aktien die besten Chancen zu haben. Vor allem aber heißt der Rat: Nicht panisch verkaufen.
Die Aktien europäischer Hersteller von Baumaterialien berücksichtigen nach Einschätzung von Analysten der Schweizer Bank UBS jetzt schon einen konjunkturellen Abschwung, aber noch keine Rezession in den Kursen.
Der Erholungskurs am deutschen Aktienmarkt hält an. „Im Moment scheinen sich die Märkte zu stabilisieren“, sagt ein Händler.
Im Volk spricht sich herum, dass das vergangene Griechenland nicht das Griechenland der Zukunft sein kann. Ein reinigender Neubeginn ist aber nicht in Sicht.
Auch zwei internationale Rettungsringe haben Griechenland nicht aus den stürmischen Gewässern gezogen. Die Wirtschaft schrumpft in diesem Jahr abermals um wenigstens 5 Prozent, die Regierung verfehlt wegen der sich verschärfenden Rezession ihre Budgetziele, die Banken kämpfen um ihr Überleben.
Die neue Woche verspricht weiteren Nervenkitzel. Die Themen bleiben die alten: Die Angst vor einer weltweiten Rezession und die ungelöste Schuldenkrise der Eurozone.
Sparen hilft nicht weiter, warnt der Nobelpreisträger Joseph Stiglitz im F.A.S.-Gespräch. Der Ökonom will Reiche bestrafen und arme Menschen entlasten.
Die Chefin des Währungsfonds warnt auf der Notenbankkonferenz in Jackson Hole vor globaler Rezession. Europas Banken sollen zwangsweise rekapitalisiert werden.
FRAGE: Herr Pissarides, die Jugendarbeitslosigkeit in einigen Ländern ist sehr hoch, in Spanien liegt sie bei 45 Prozent, in Frankreich über 20 Prozent. Aber schon vor der Krise war sie dort höher als anderswo.
FRAGE: Herr Stiglitz, stürzt die Welt in eine Rezession?ANTWORT: Amerika ist in großer Rezessionsgefahr, ich schätze die Wahrscheinlichkeit auf 30 Prozent. Aber am Ende geht es nicht darum, ob die Wirtschaft schrumpft.
Trotz aller Muskelspiele ist China auf Amerika und die EU angewiesen. China ist so eng mit dem Westen verwoben, dass es in der Krise nicht abseits stehen kann.
Das hochverschuldete Italien braucht Strukturreformen, fordert Ökonomin Faia im F.A.Z.-Gespräch. Sonst würgen Kürzungen der Staatsausgaben das Wachstum ab.
FRAGE: Professor Faia, wie sehen Sie die Lage der europäischen Wirtschaft?ANTWORT: Es gibt überall Anzeichen für eine Abschwächung, aber es bestehen auch immer noch Unterschiede zwischen den Ländern.
Am Wochenende treffen sich die wichtigsten Notenbanker der Welt in Jackson Hole. Mit Spannung wird die Rede von Fed-Chef Bernanke erwartet.
Die Konjunkturaussichten in Amerika haben sich stark eingetrübt. Stefan Keitel schließt sogar einen Rückfall der wichtigsten Volkswirtschaft in die Rezession nicht mehr aus, aber für wahrscheinlich hält er ihn nicht.
gho. MOSKAU, 25. August. Die Auswirkungen der Schuldenkrise und der Rezessionsängste haben auch vor Russland nicht haltgemacht: Die Moskauer Aktienmärkte erlitten Einbußen, der Außenwert der russischen Währung verringerte sich.
Analysten haben ihre Gewinnerwartungen für den S&P 500 trotz Rezessionsängsten und Kursverlusten bisher kaum reduziert. Nach einem robusten zweiten Quartal nehmen nun erste Unternehmen ihre Prognosen zurück.
Vor der Wahl will Frankreichs Präsident Sarkozy keine Risiken eingehen. Er meidet große Reformen und besteuert Wohlhabende und Unternehmen.
du. ZÜRICH, 24. August. Der Edelstahlproduzent Schmolz + Bickenbach befindet sich wieder auf Kurs. Das Unternehmen mit Sitz in der Schweiz und Produktionsschwerpunkt in Deutschland, das die Rezession nur mit Notmaßnahmen überstand, ...
Herabstufung der Bonität Japans: Nach der Jahrhundertkatastrophe vom März kommt die Wirtschaft nur zögernd auf die Beine. Die Märkte reagieren nervös.
kann. Wiesbaden. Mit einem deutlich abgeschwächten Wirtschaftswachstum im zweiten Halbjahr rechnet die Arbeitsgemeinschaft hessischer Industrie- und Handelskammern angesichts der großen Unsicherheiten in der Weltwirtschaft - aber nicht mit einer Rezession.
rike./ppl. BERLIN/FRANKFURT, 23. August. Trotz der jüngsten Abschwächung der Konjunktur rechnet der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) nicht mit einer Rezession. Er sieht sogar weiterhin gute Aussichten für die deutsche Außenwirtschaft.
Die Schuldenkrise und die Rezessionsangst im Westen lassen China stark aussehen. In Wirklichkeit aber fürchtet das Land, hineingerissen zu werden in den Strudel seiner wichtigsten Märkte und Schuldner.
Der deutsche Aktienmarkt ist am Dienstag mit frischem Schwung in den Börsenhandel gestartet. Offenbar kehrten die ersten Anleger wieder in den deutschen Aktienmarkt zurück, sagt ein Börsianer.
Ein Krieg gegen Außerirdische als letzte Rettung und Massenproteste in Amerika - Paul Krugman und Nouriel Roubini sehen das Ende des Kapitalismus gekommen.
Auch die Angst vor einer Rezession in Amerika und Europa drückte zuletzt auf den Ölpreis. Verbraucher profitieren an der Tankstelle, Anleger können mit Zertifikaten auf fallende Preise spekulieren.
Die Deutsche Bundesbank erwartet keinen Konjunkturabsturz - trotz der Abschwächung im zweiten Quartal. Sie rechnet weiterhin mit 3 Prozent Wirtschaftswachstum und einer günstigen Entwicklung des Arbeitsmarkts.
Im Sog nachgebender Ölpreise hat der Rubel zuletzt an Wert verloren. Dabei wurde sogar der langfristige Aufwärtstrend gegenüber dem Euro-Dollar-Währungskorb verletzt. Analysten trauen Russlands Währung mittelfristig aber trotzdem wieder eine Erholung zu.
bes. LONDON, 22. August. Die Angst vor einer Rezession rückt die Haushaltssanierung in der Währungsunion, in Großbritannien und gar in den Vereinigen Staaten auf den Prüfstein. Lähmen die Sparmaßnahmen der öffentlichen Haushalte ...
Im August hat der Dax bislang 23 Prozent seines Wertes verloren. Die Börse kommt nicht zur Ruhe: Denn die Angst nährt die Angst.