Deutsche Aktien abermals im Minus
Aus Verunsicherung über die Konjunktur-Aussichten ziehen sich am Montag weitere Anleger aus dem deutschen Aktienmarkt zurück. „Die Vorgaben aus Asien lesen sich nicht gut“, sagt ein Börsianer.
Aus Verunsicherung über die Konjunktur-Aussichten ziehen sich am Montag weitere Anleger aus dem deutschen Aktienmarkt zurück. „Die Vorgaben aus Asien lesen sich nicht gut“, sagt ein Börsianer.
Einem scharfen Kursrutsch an den Börsen folgt meistens ein paar Monate später eine deutliche Verlangsamung des Wirtschaftswachstums oder eine Rezession.
Angesichts der drohenden Rezession richten die Marktteilnehmer ihre Hoffnung auf die Zentralbanken. Und das, obwohl die bisherige Geldmengenausweitung nachhaltig nicht gewirkt hat. Der Bericht vom internationalen Finanzmarkt.
Der Kurssturz an den Finanzmärkten ist leider kein Sommertheater. Die Sorgen der Anleger um die Konjunktur sind berechtigt - die Wirtschaft in den Vereinigten Staaten und in Europa ist gefährlich nah an der Rezession.
Vor wenigen Wochen noch schwelgte Deutschland im Glück guter Wirtschaftszahlen. Doch plötzlich brechen die Aktienkurse ein und erste Ökonomen warnen vor der nächsten Rezession. Kommt jetzt der tiefe Fall?
FRAGE: Herr Diamond, droht der Wirtschaft eine zweite Rezession?ANTWORT: Sicher ist: Die Wirtschaft ist angeschlagen, und es gibt große Risiken. Wir müssen jetzt gut unterscheiden, was kurzfristig und langfristig nötig ist.
Am Freitag kann der deutsche Anleihemarkt zwar nicht erneut von der Schwäche am Aktienmarkt profitieren. In nächster Zeit können sich Beobachter aber noch einen Fall der Renditen bei den zehnjährigen Bundesanleihen auf unter 2 Prozent vorstellen.
jul. FRANKFURT, 19. August. Der Goldpreis ist am Freitag auf ein Rekordhoch von 1881 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm) gestiegen und hat damit die längste Rally seit April 2007 hingelegt. Grund ist vor allem der Wunsch der Anleger ...
Die Angst vor einem Abgleiten der Weltwirtschaft in die Rezession schickt die Kurse der deutschen Aktien am Freitag abermals auf Talfahrt. Auch die Börsen in London, Paris und Mailand notierten im Minus.
Die schlechten Konjunkturdaten der jüngsten Zeit verstärken sehr zu Recht die Befürchtung eines abermaligen Abgleitens in die Rezession. Wenn deren Stärke sich nach dem Jahr 2009 richtet, steht den Märkten nichts Gutes bevor.
Die wachsende Angst vor einer Rezession hat an den Aktienbörsen zum höchsten Tagesverlust seit November 2008 geführt. Der Dax verlor am Donnerstag fast 6 Prozent. Auch die Börsen in anderen Ländern rutschten tief ins Minus.
gb. FRANKFURT, 18. August. Die Deka Bank hält die an den Finanzmärkten grassierende Furcht vor einer Rezession für übertrieben. Denn nach Berechnungen des Deka-Volkswirts Andreas Scheuerle überzeichnen die Finanzmärkte die wirtschaftlichen Konsequenzen der Sanierungsprogramme europäischer Staaten.
2001 flogen Flugzeuge ins World Trade Center. Der Anschlag hat die Schuldenkrise mit heraufbeschworen. In der Reaktion auf den Terror geschahen fatale wirtschaftliche Fehler. Die Folgen halten die Welt bis heute in Atem.
Fondsmanager gehen davon aus, dass sich das Wachstum der Weltwirtschaft in den kommenden zwölf Monaten deutlich abkühlen wird, wie eine Umfrage von BofA Merrill Lynch für den Monat August zeigt. Ihre Erwartungen haben sich dramatisch eingetrübt.
Medienberichte lassen sich als Konjunkturindikator verwenden: Je häufiger Zeitungen Artikel drucken, in denen das Wort „Rezession“ vorkommt, desto näher der Abschwung. In den vergangenen Wochen ist der sogenannte „R-Wort-Indikator“ wieder kräftig gestiegen.
cag. TOKIO, 15. August. Die japanische Wirtschaft ist in den Monaten April bis Juni im Vergleich zum Vorjahresquartal um 1,3 Prozent geschrumpft. Der Wachstumsrückgang nach dem Erdbeben, Tsunami und Atomkatastrophe in Fukushima am 11.
Gouverneur Rick Perry will Kandidat der Republikaner für die Präsidentenwahl in den Vereinigten Staaten werden. Mit seinen Chancen wächst auch die Kritik am texanischen Jobwunder, mit dem er wirbt. Die Demokraten warnen: Ein neuer Bush.
Der deutsche Aktienmarkt ist am Montag mit Kursgewinnen in den Handel gestartet. Händler sprechen von einer leichten Beruhigung der Märkte nach den Turbulenzen der Vorwoche.
Frankfurt, 14. August. Der deutschen Wirtschaft geht es prima, und dennoch schreiben die Zeitungen wieder von der Rezession. Das ungute Wort tauchte in deutschen Medienberichten der vergangenen Monaten etwa ähnlich häufig auf wie zu Zeiten des Abschwungs 2003.
Der 45 Jahre alte Lars Feld ist der jüngste Ökonom im Sachverständigenrat der Bundesregierung. Im Interview mit der Sonntagszeitung spricht er über das gefährdete Rating der Franzosen, die Lasten der Deutschen und den Irrweg der Europäischen Zentralbank.
Panik ist niemals ein guter Ratgeber. "Und jetzt schon gar nicht", sagt Frank Naab, Leiter des Portfoliomanagements der privaten Vermögensverwaltung von Metzler. Er glaubt, dass die Finanzmärkte in ihrem Pessimismus übertreiben.
In der Krise verlor Deutschland weniger Jobs als Amerika. Daher ist oft vom deutschen „Wunder“ die Rede. Was sagen Ökonomen dazu?
Die Aussicht auf eine Fortsetzung der ultra-lockeren amerikanischen Geldpolitik hat die zweiwöchige Talfahrt des Aktienmarktes am Mittwoch vorerst beendet. Trotz Gewinneinbußen durch Abschreibungen auf griechische Staatsanleihen gehört die Commerzbank zu den Favoriten.
Die Finanzmärkte hat die Versicherung der Finanzminister der G7, künftig eng zusammenzuarbeiten und abgestimmt zu handeln, nicht beruhigt. Die Welt wird mit der Aussicht leben müssen, dass Amerika künftig schneller und öfter eine Rezession droht als früher gewohnt.
Die Finanzminister der Siebenergruppe der großen Industriestaaten (G7) haben zugesichert, eng zusammenzuarbeiten und, wenn nötig, abgestimmt zu handeln. Die Finanzmärkte, an denen die Angst vor einer Rezession in den Vereinigten ...
Mit der Herabstufung der Bonität Amerikas hat die Ratingagentur S&P die Angst vor einer weltweiten Krise verstärkt. Im Interview mit der F.A.S. spricht Thomas Mayer, Chefökonom der Deutschen Bank, über die fatale Mischung aus Schulden, Rezessionsangst und schwachen Politikern.
An den Börsen der Welt stürzen die Kurse ab. Die Schuldenberge der Staaten drücken auf die Wirtschaft. Jetzt beginnt das große Sparen.
Die Weltwirtschaft steht auf der Kippe: So viel hat nach dem Börsenchaos der vergangenen Woche vermutlich jeder begriffen. Die Krisenwährung Gold stieg von Tag zu Tag höher und höher - in Gegenbewegung zu den Aktienkursen, die neun ...
Die Anleihen- und Devisenmärkte haben am Freitag auf den überraschend guten Arbeitsmarkbericht aus den Vereinigten Staaten nur verhalten reagiert. Dass Amerika in die Rezession zurückfallen könnte, bleibt als mögliches Krisenszenario bestehen.
Die Verkaufswelle an den weltweiten Börsen wurde am Freitag zeitweise gestoppt. Die Händler bleiben aber nervös. Nach Veröffentlichung der jüngsten amerikanischen Arbeitsmarktdaten hat der Dax zeitweise ins Plus gedreht, verlor dann aber wieder.
In unruhigen Zeiten suchen viele Anleger in erster Linie Sicherheit und nicht so sehr hohe Renditen. Eine Kapitalanlage ohne jegliches Risiko existiert allerdings nicht. Dieser Beitrag untersucht die Eignung von sechs verbreiteten Anlageformen in Krisenzeiten.
jagr. Frankfurt, 5. August. Die jüngsten Kurseinbrüche an den Aktienmärkten nähren die Sorgen um die Entwicklung der globalen Konjunktur. Die Unsicherheit rührt von mehreren Seiten her: Amerika kommt nicht aus der Krise und Frühindikatoren ...
Hongkong/New York, 5. August (Reuters). Viele Börsenanwärter trauen sich aus Furcht vor einer weltweiten Rezession und der Ausweitung der Schuldenkrise in Europa und Amerika derzeit nicht mehr auf das Börsenparkett.
Der Ausverkauf am deutschen Aktienmarkt setzte sich zum Start in den Freitag fort. Gegen 9.45 Uhr verliert der Dax 2 Prozent oder 129 auf 6.285 Punkte. Im Tagestief hatte er allerdings bereits bei 6.153 Punkten gelegen.
FRANKFURT. Auch im Großraum Frankfurt glänzt die Chemiebranche nach der Rezession: Die Betriebe melden aber nicht nur stark gewachsene Umsätze und Bestellungen - sie stecken auch mehr Geld in neue Produkte.
Anleger suchen Zuflucht in Ländern, die derzeit als „sichere Häfen“ angesehen werden. In Europa profitieren besonders die Märkte für Staatsanleihen aus Skandinavien und der Schweiz von einer lebhaften Nachfrage.