Und unseren kranken Nachbarn auch
Soll Griechenland sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen? Wenn selbst die Vordenker den Überblick verlieren, ist der einzelne Abgeordnete erst recht aufgeschmissen.
Soll Griechenland sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen? Wenn selbst die Vordenker den Überblick verlieren, ist der einzelne Abgeordnete erst recht aufgeschmissen.
FRAGE: Herr Donovan, an den Finanzmärkten sind Rezessionsängste ein großes Thema. Halten Sie einen Abschwung der Konjunktur für wahrscheinlich?ANTWORT: Die Gefahr einer Rezession ist begrenzt.
Der Autozulieferer Continental merkt nichts von einer wirtschaftlichen Flaute. Der Aktienkurs spiegle ein Rezessions-Szenario wider, für das es überhaupt keine Anzeichen gebe, sagt Conti-Chef Degenhart im F.A.Z.-Gespräch.
An den Finanzmärkten ziehen Teilnehmer Parallelen zum Jahr 2008. Damals waren die Märkte ähnlich nervös wie heute. Aber es existieren auch wesentliche Unterschiede. Die Abhängigkeiten der Weltkonjunktur haben sich geändert.
Roland Koch leitet jetzt den Baukonzern Bilfinger Berger. Im F.A.Z.-Gespräch spricht er darüber, wie sich Europas Schuldenkrise auf das Unternehmen auswirkt.
Der deutsche Exportumsatz sank im Juli um 1,8 Prozent. Die Nachfrage aus Euroländern nimmt ab. Die DIHK will trotzdem 2011 die Billionen-Umsatzgrenze erreichen.
Irland gewinnt Vertrauen zurück - mit harten Einsparungen. Anders als Griechenland gilt das Land nicht mehr als hoffnungsloser Fall.
Laut Mainova wird sich die Nachfrage nach Strom in Frankfurt bis 2020 um ein Fünftel erhöhen. Als Energiefresser erweisen sich vor allem neue Rechenzentren.
Die Billigung des Euro-Rettungsschirms durch das Bundesverfassungsgericht wurde von spekulativen Marktteilnehmern optimistisch aufgenommen. Das führte an den Aktienmärkten zu einer deutlichen Kurserholung.
Die Aktienmärkte legten am Dienstag deutlich zu. Der Dax stieg um 4 Prozent. Doch Großinvestoren warten nach der Börsentalfahrt noch auf einen günstigen Moment für den Einstieg.
theu. LONDON, 7. September. Wer mit Danny McCoy spricht, der könnte meinen, in Irland sei ein Wirtschaftswunder geschehen. In Europa und Amerika geht die Angst vor einer neuen Bankenkrise und einem Rückfall in die Rezession um.
ppl. FRANKFURT, 7. September. Die Konjunktur in Deutschland verliert deutlich an Fahrt. Der F.A.Z.-Konjunkturindikator, der vom Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) für diese Zeitung berechnet wird, ist im Juli gesunken - um 0,4 Prozent auf 110,9 Punkte.
Bundeskanzlerin Merkel (CDU) begrüßt das Urteil des Bundesverfassungsgerichts und sieht sich in ihrem Euro-Kurs gestärkt. SPD-Fraktionschef Steinmeier fordert ein Konzept zur Parlamentsbeteiligung bei Euro-Rettungsaktionen.
Nach seinen Kursverlusten der vergangenen Tage verzeichnen die deutschen Aktien am Mittwoch wieder Kursgewinne. Die übrigen europäischen Leitindizes setzen ebenfalls zur Erholung an.
Den Turbulenzen im Euro-Raum und an den Börsen zum Trotz: Finanzminister Schäuble gibt sich im Bundestag zuversichtlich. Schon 2015 soll der Bund „weitgehend ohne neue Schulden“ auskommen.
mas. BERLIN, 6. September. Bundesfinanzminister Schäuble (CDU) hat sich ungeachtet der jüngsten Turbulenzen im Euroraum und an den Börsen zuversichtlich gezeigt. Auch wenn das Wachstum nachlasse, sei das "eher eine Normalisierung" in einer grundsätzlich positiven Entwicklung.
cru. FRANKFURT, 6. September. Der im Weltmarkt größte Autozulieferer Bosch warnt vor den Folgen der Börsenturbulenzen im Zuge der Staatsschuldenkrise für den industriellen Aufschwung. "Wir befinden uns derzeit in einer extrem kritischen Situation.
rüb. WASHINGTON, 6. September. Vor dem Hintergrund wachsender Politikverdrossenheit und anhaltender Angst vor einer weiteren Rezession beginnt an diesem Mittwoch in Washington die Herbst-Sitzungsperiode des Kongresses.
Bosch-Chef Franz Fehrenbach reiht sich unter die Manager der Autoindustrie ein, die für die Wirtschaft zwar eine schwächere Dynamik erwarten, aber wahrscheinlich keine neuerliche Rezession. Die Verwerfungen an den Finanzmärkten, ...
Angetrieben von Rezessionsängsten und der Furcht vor einem abermaligen Ausbruch einer Finanzkrise, hat der Goldpreis am Dienstag ein neues Allzeithoch bei 1920 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm) erklommen.
Nach dem Kursrutsch am Vortag zeigen sich die deutschen Aktienmärkte am Dienstag stabilisiert. Die Stimmung bleibe aber fragil. Die Ängste vor einer Rezession und einer Ausbreitung der Schuldenkrise könnten den Markt jederzeit wieder auf Talfahrt schicken.
Die Furcht der Anleger vor einer Rezession und einer Ausweitung der Schuldenkrise hat am Montag abermals für deutliche Kursabschläge an den europäischen Aktienmärkten gesorgt. Der Euro Stoxx 50 gab um 5,1 Prozent auf 2107 Punkte nach.
Anleger trennen sich von riskanten Anlagen und kaufen vermeintlich sichere Schuldtitel. Dax verliert bis zu 5 Prozent. Rendite zehnjähriger Bundesanleihen sinkt auf 1,9 Prozent.
Anhaltende Konjunktur- und Schuldensorgen setzten den Dax am Montag schwer unter Druck. Angeführt von einbrechenden Aktien der Deutschen Bank rutschte der Leitindex um 5,28 Prozent auf 5.246,18 Punkte ab.
Der Schweizer Spezialchemiekonzern Clariant AG hat den Ausblick für 2011 beim Umsatz und Gewinn gesenkt. Der Aktienkurs quittierte das mit einem Kurseinbruch auf den tiefsten Stand seit Ende Juli 2009.
Rezessionssorgen und neue Hiobsbotschaften zur Schuldenkrise in der Eurozone lassen auch den Euro zum Wochenbeginn in die Knie gehen. Die Gemeinschaftswährung gerät auf breiter Front unter Druck, vor allem zu dem als sicherer Währungshafen geltenden Schweizer Franken.
Die Furcht vor einer Rezession setzt den deutschen Aktien am Montag abermals zu. „Es werden wieder die altbekannten Themen gespielt“, sagt ein Börsianer. Da die Wall Street wegen eines Feiertags geschlossen sei, müsse mit dünnen Umsätzen gerechnet werden.
EU-Kommissionspräsident Barroso will beruhigen. Europa rutsche nicht in die Rezession, sagte er in Australien: „Die EU und der Euro sind stark und widerstandsfähig.“
Anleger rechnen für den Euroraum mit einem Ende der Leitzinserhöhungen und mit einer ersten Zinssenkung durch die EZB im ersten Quartal. Die Kehrtwende in den Zinserwartungen zeigt, wie schnell die Anleger auf Krise zurückgeschaltet haben.
Die Angst vor der Schuldenkrise in Europa und einer Rezession in Amerika lässt die Aktienmärkte einbrechen. Bankaktien trifft es besonders: Der Eurostoxx Banken sinkt von 137 auf 120 Punkte.
FRAGE: Herr Eichiner, die Wirtschaft schlittert in eine Rezession, fürchten die Finanzmärkte. Das träfe BMW mit voller Wucht.ANTWORT: Wir rechnen nicht mit einer Rezession. Möglicherweise wird sich das Wirtschaftswachstum etwas abschwächen.
Schwache Arbeitsmarktdaten haben die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen auf neue Tiefs gedrückt. Charttechnisch gesehen spricht nun sogar vieles für einen Fall der Renditen auf unter 2 Prozent.
Das Weiße Haus macht gute Miene zum bösen Spiel: In einer Rezession sind wir nicht, ist das nicht prima? Tatsächlich aber sind die deutlich verringerte Wachstumsprognose und die Erwartung, dass die Arbeitslosenquote auch 2012 bei ...
Erst drohende Staatspleite, dann Börsenturbulenzen und jetzt auch noch Stillstand am Arbeitsmarkt: Der August hat sich für die Vereinigten Staaten als schwarzer Monat erwiesen. Erstmals seit knapp einem Jahr wurden keine neuen Jobs mehr geschaffen.
Die von EU und IWF verordnete Kur für Griechenland schlägt offenbar nicht an. Eine griechische Parlamentskommission sieht die Staatsschulden „außer Kontrolle“ geraten. Finanzminister Venizelos hingegen zweifelt an der Kompetenz der Kommissionsmitglieder.
Her. ATHEN, 1. September. Die Entwicklung der Staatsschulden Griechenlands ist laut einem Bericht von Fachleuten im Auftrag des griechischen Parlaments "außer Kontrolle" geraten. Das bereits hohe Defizit des Staates, die starke Zunahme ...