Was wir aus den Siebzigern lernen können
Auch in den Siebzigern stiegen die Preise schnell. Damals machte die Politik einige Fehler, die nun nicht wiederholt werden dürfen. Ein Gastbeitrag.
Auch in den Siebzigern stiegen die Preise schnell. Damals machte die Politik einige Fehler, die nun nicht wiederholt werden dürfen. Ein Gastbeitrag.
Putins Überfall auf die Ukraine stellt in der EU viele Gewissheiten infrage. Wie gut wird Europa mit den ökonomischen Gefahren fertigwerden?
Im ersten Halbjahr 2022 bekam die deutsche Wirtschaft gerade noch die Kurve. Für den weiteren Verlauf sind die meisten Volkswirte pessimistisch. Eine Rezession gilt fast als unausweichlich.
Die Stimmung der Verbraucher und der Unternehmen geht immer weiter zurück. Die Zweifel an Europa spiegelt der schwache Euro wider.
Für den Konsum gaben die Amerikaner im Juli 0,1 Prozent mehr Geld aus als im Vormonat – weniger als von Analysten erwartet. Dafür sinkt der Inflationsdruck.
Wie geht es an der Börse weiter? Invesco-Stratege Bernhard Langer sagt, worunter der Euro leidet und was sonst noch auf Anleger zukommt.
Volkswirte erwarten einen Abschwung, die Daten zeichnen ein „düsteres Bild“.
Die unsichere Energieversorgung lastet auf den europäischen Aktienmärkten. Auch der Gaspreis bewegt sich auf einem Allzeithoch. Die Rezessionsangst nimmt zu.
Inflation und Verunsicherung lassen die Wirtschaft schrumpfen. Die aktuellen Umfragedaten von S&P Global zeichnen ein „düsteres Bild“ für den Winter.
Auch im nächsten Jahr könnte die Inflation stärker sein als bisher gedacht, sagte Joachim Nagel in einem Interview. Trotz der zunehmenden Rezessionsgefahren in Deutschland seien weitere Zinserhöhungen durch die Europäischen Zentralbank notwendig.
Die Weltwirtschaft steckt in einer schwierigen Phase – das ist vor allem für Deutschland eine schlechte Nachricht. Aber es gibt Lichtblicke.
Das Risko einer Rezession in der Eurozone schätzen Ökonomen auf mittlerweile 80 Prozent.
Die Rezessionssorgen greifen wieder um sich. Nach der guten Vorwoche legen die Börsen eine Verschnaufpause ein.
Selbst in Zeiten womöglich wieder sinkender Zinsen sollen die Anleihebestände abgeschmolzen werden. Dies sagt Dave Ramsden, Vizechef dieser Zentralbank. Aktuell halten die Währungshüter Anleihen im Volumen von rund 844 Milliarden Pfund.
Höhere Energiepreise, Lieferengpässe und mehr: Die Gefahr ist hoch, dass die Europäische Währungsunion in eine Rezession abrutscht. Nicht nur der deutsche Industrie-Präsident schlägt längst Alarm.
Die Konzernerträge klettern um 30 Prozent im Quartalsvergleich und heben den Quartalsgewinn auf das höchste Niveau seit 2011. Aber der Vorstand kalkuliert mit einer Rezession und benennt deren Folgen.
Das Kreditinstitut hat mit dem Szenario einer Rezession erschreckt. Dann würde es seine Ziele verfehlen. Aber selbst im schlimmsten kalkulierten Fall zeichnet sich für die Commerzbank eine gute Nachricht ab.
Der Ukrainekrieg, steigende Preise und die Lieferkettenprobleme haben der Wirtschaft zugesetzt. Der Ausblick auf die zweite Jahreshälfte bleibt unsicher. Die Zahl der Arbeitslosen steigt leicht.
Die amerikanische Finanzministerin weist Vorstellungen zurück, wonach das Land in eine Rezession geraten ist. Mehrere Entwicklungen sprächen dagegen.
Die Federal Reserve dürfte nach Einschätzung einiger Anleger das Tempo der Zinserhöhungen bis Jahresende drosseln. Das schwache Wachstum setzt sie unter Druck.
Die größte Volkswirtschaft der Welt ist im zweiten Quartal geschrumpft. Auch der Arbeitsmarkt entwickelte sich schwächer als erwartet.
Die Institute müssen sich wappnen und auf ihr Eigenkapital achten, mahnt Bundesbank-Bankenaufseher Joachim Wuermeling im F.A.Z.-Interview. Und sagt, was die größten Schwächen sind gerade hierzulande.
Die Firmenausblicke beruhigen die Anleger, aber der weiter zugedrehte Gashahn treibt die Preise.
Rezessionsängste drückten am Dienstag die Kurse ins Minus.
Ökonomen warnen: Firmen gehen pleite, Arbeitsplätze verloren. Doch nach einer Rezession kommt der Aufschwung.
Ukrainekrieg, Lieferkettenprobleme, Corona-Einschränkungen in China: Die Fachleute des Internationalen Währungsfonds schlagen Alarm – und halten eine Rezession längst nicht mehr für ausgeschlossen.
Das wichtige Ifo-Stimmungsbarometer ist im Juli um 3,6 Punkte abgesackt – ein weiteres Warnsignal. Hohe Energiepreise und die drohende Gasknappheit beunruhigen die Unternehmenslenker.
Mitte Juni lag der richtungsweisende Marktzins noch über 1,9 Prozent. Doch mit dem befürchteten Konjunktureinbruch schätzen die Anleger wieder sichere Anlagen.
Das wichtige Ifo-Stimmungsbarometer ist im Juli um 3,6 Punkte abgesackt – ein weiteres Warnsignal. Hohe Energiepreise und die drohende Gasknappheit beunruhigen die Unternehmenslenker.
Krisen sind immer auch Chancen. Aber welche Chancen eröffnen die hohe Inflation und die wohl unvermeidliche Rezession?
Die Reaktion an der Börse auf die EZB-Entscheidung ist moderat. Die Anleger haben andere Sorgen.
Die Zutaten für eine globale Rezession stehen bereit. Der Cocktail hat sogar das Potential, größeren Schaden anzurichten als die Corona-Krise. Ob es so kommt, ist ungewiss. So oder so wird es das deutsche Wirtschaftsmodell wie wir es kennen künftig nicht mehr geben.
Die scharfe Zinswende und die Rezessionsängste hinterlassen ihre Spuren in der Quartalsbilanz. Die Anleger ignorieren positives und schicken die Kurse auf Talfahrt.
Eine freundliche Eröffnung an Wall Street löst eine Kurserholung in Europa aus. Doch die Konjunktursorgen werden nicht so schnell verschwinden.
Die europäische Gemeinschaftswährung ist so schwach wie seit 20 Jahren nicht mehr. Ein russischer Gas-Stopp könnte das Dilemma aus hoher Inflation und drohender Rezession verschärfen.
Die Befürchtung, dass der russische Gashahn zu bleiben könnte, zeigt sich auch im deutschen Leitindex. Dieser fiel am Montag um 1,8 Prozent. Im Ernstfall bedeutet das, so Finanzfachmann Carsten Brezski, eine „richtig schwere Rezession“.