Portugal empfängt Merkel in einer Festung
Begleitet von Protesten und einem enormen Sicherheitsaufgebot hat Angela Merkel ihren Besuch in Portugal begonnen. Dem Land bescheinigt sie, auf einem guten Weg zu sein.
Begleitet von Protesten und einem enormen Sicherheitsaufgebot hat Angela Merkel ihren Besuch in Portugal begonnen. Dem Land bescheinigt sie, auf einem guten Weg zu sein.
Auch Europas Pharmakonzerne leiden unter der schlechten Zahlungsmoral Griechenlands. Viele Rechnungen sind noch nicht bezahlt. Jetzt bietet der europäische Branchenverband Efpia der Regierung in Athen eine Deckelung der Medikamentenkosten an, will im Gegenzug aber die Zusage, dass die Schulden komplett beglichen werden.
Was wäre die Welt fade ohne Chili, Senf und Pfeffer: Die Biochemie des Prickelns. Früher waren die scharfen Pflanzen sogar ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.
Michelangelos Deckengemälde der Sixtinischen Kapelle wird fünfhundert Jahre alt. Als es entstand, war Martin Luther in Rom. Er könnte es gesehen - und missverstanden haben.
Mobilisierung ist nicht alles: Am Wochenende suchte das Blockupy-Bündnis in Frankfurt einen Weg aus der Bedeutungslosigkeit der Linken.
Die Ratingagentur Moody’s hat die Note für Spaniens Kreditwürdigkeit bestätigt, aber den Ausblick für das Rating auf negativ gesenkt. Die internationalen Finanzmärkte reagieren erleichtert.
Ein Euro-Austritt Griechenlands wäre an sich verkraftbar. Allerdings könnte er auch eine Welt-Wirtschaftskrise auslösen. Eine neue Studie warnt vor Dominoeffekten.
Griechenland braucht nach Ansicht von IWF-Chefin Lagarde zwei Jahre mehr Zeit. „Ein Aufschub von zwei Jahren ist notwendig, um das Konsolidierungsprogramm zu bewältigen“, sagte sie auf der Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds. Finanzminister Schäuble hat sich unterdessen gegen einen Schuldenerlass für Griechenland ausgesprochen.
Die Sparer ziehen zwar immer noch Geld von ihren Bankkonten ab, erstmals seit Juni 2011 sinkt aber Spaniens Targetsaldo. Auf den Kapitalmärkten verbessern sich die Finanzierungsbedingungen der spanischen Banken.
Hans-Werner Sinn warnt vor einer Falle durch das Euro-Target-System. Mit den Thesen in seinem neuen Buch hat der Ifo-Präsident zum Teil wütende Reaktionen hervorgerufen. Ein SPD-Politiker spricht von einer „Angstkampagne“.
Deutschland steckt in der Target-Falle, sagt Ökonom Hans-Werner Sinn. In seinem neuen Buch erklärt er, wieso ein kompliziertes Zahlungssystem der EU uns dazu treibt, mit immer mehr Geld den Euro zu retten. Ein Vorabdruck.
Das europäische IPO-Geschäft ist wieder auf Erholungskurs. Die Pipeline für anstehende Börsengänge ist nach Aussage der Beratungsgesellschaft PwC seit längerem gut gefüllt.
Volkswagen stellt sich auf den Einbruch der Nachfrage in der Heimatregion ein. Europas größter Autobauer schichtet dazu die Produktion um, nutzt den alten Golf als Preisbrecher im Kampf um die Kunden und korrigiert den geplanten Absatz für 2012 leicht nach unten. Der Baumarktkonzern Praktiker kommt hingegen nach eigenen Angaben bei der Finanzierung seines Restrukturierungskonzepts voran. Praktiker habe mit zwei Investoren wichtige Vereinbarungen erzielt, teilte das Unternehmen mit.
Das Münchner Landgericht verurteilt Gunnar D. wegen Mordes an seiner ehemalige Freundin und seiner Tochter zu lebenslanger Haft. Die Richter sehen es als erwiesen, dass der Mann die beiden an einem Strand in Portugal getötet hat - während eines angeblichen Versöhnungsurlaubs.
Der künftige ZEW-Chef Fuest sieht die Reformbemühungen in Griechenland, Spanien, Portugal und Italien äußerst skeptisch. Einem neuen Gutachten zufolge rechnet er mit „quälend langsamen“ Fortschritten bei dem Versuch, die Staatsfinanzen zu sanieren.
Die Deutschen lassen sich ihren Kaffee immer mehr kosten. Sie lieben edlen Espresso und teure Maschinen. Snobs propagieren die Rückkehr zum Filterkaffee.
Die Fusion von EADS und BAE Systems ist offenbar gefährdet, das griechisches Haushaltsloch noch größer als gedacht, Portugal will weiter sparen, der ESM aus- und die Ökostrom-Förderung umgebaut werden.
Mohamed El-Erian, Chef des weltgrößten Anleiheninvestors Pimco, hält Europa für ein Pulverfass. Anleger befinden sich in großer Gefahr.
Der oberste Europäer José Manuel Barroso hat die documenta in Kassel besucht. Über den Umweg Paderborn ist er auch nach Oerlinghausen gekommen - weil dort ein von ihm bewunderter Soziologe lebte.
Seit Ausbruch der Krise haben Irland, Spanien und Portugal ihre Wettbewerbsfähigkeit verbessert. Griechenland kommt nur schwer voran. Italien bemüht sich um Reformen, doch vieles bleibt Stückwerk.
Der spanische Ministerpräsident Rajoy erwägt, Unterstützung im Rahmen des Anleihekaufprogramms der Europäischen Zentralbank zu beantragen. Gegen einen kompletten Rettungsantrag bei der EU sperrt sich Spanien hartnäckig.
Durch den Urwald Perus bewegt man sich am besten auf dem Wasser. So lernt man auch die tierischen Bewohner des Amazonas kennen, denn Menschen gibt es hier nur wenige.
Einen Hang zum Staatsanleihenkauf hat die Krisenpolitik der EZB schon lange. Neu ist, dass Mario Draghi nahezu den gesamten Rat der EZB auf seine Seite gebracht hat. An diesem Donnerstag entscheidet der Rat über ein neues Kaufprogramm.
Die Aufträge der deutschen Exporteure fallen im August so stark wie seit über drei Jahren nicht mehr. Besonders Bestellungen aus Südeuropa gehen zurück. Auch Exportweltmeister China macht die Euro-Krise zu schaffen.
Nicht nur deutsche, sondern auch französische Banken reduzieren ihre Engagements in den Euroländern. Morgan Stanley befürchtet eine „Balkanisierung“ des Bankenmarktes im Euroraum.
Die Konjunktur gibt nach, die Arbeitslosigkeit steigt: Die Regierung in Lissabon dürfte das Defizitziel trotz Sanierungsprogramm nicht erreichen. Auch portugiesische Staatsanleihen gelten wieder als risikoreicher, die Renditen ziehen an.
In den intern verzerrten Wechselkursen in der Eurozone sehen Ökonomen wie Wolf Schäfer den Grund für die makroökonomischen Ungleichgewichte. Seine Lösung: Griechenland muss aus der Eurozone austreten und die Drachme wieder einführen.
Der künftige Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Marcel Fratzscher, hat in seinem ersten Interview zu mehr Integration in Europa aufgerufen. Es gebe zu viele unterschiedliche Meinungen, wie Europa in fünf, zehn oder zwanzig Jahren aussehen sollte, sagte er der F.A.Z.
Die Europäische Zentralbank erwartet, dass Arbeiter und Angestellte in den Euro-Krisenländern weniger verdienen. Außerdem müssten die Mindestlöhne sinken und der Kündigungsschutz gelockert werden.
Die Schuldtitel des Krisenlandes Portugal legen deutlich zu - sogar weit mehr als Deutschlands Anleihen. Die Sparpolitik des Landes war erfolgreich, doch für nächstes Jahr wird noch mehr erwartet.
Für die Haftung des Rettungsschirms ESM gibt es keine Obergrenze. Das behauptet Professor Homburg. Staatssekretär Kampeter widerspricht. Wer hat recht?
EZB-Chef Mario Draghi will die Zinsen der Euro-Staaten drücken. Das ist unnötig und falsch. Sieben Prozent Zins sind kein Todesurteil.
Ohne einen Strategiewechsel wird die Währungsunion nicht mehr lange überleben. Es bedarf eines neuen Kurses. Er muss die Rolle Europas im Rahmen der Weltpolitik definieren.
Norbert Zähringer hat einen neuen Roman geschrieben, der im Zeichen der Astronomie drei Schicksale zusammenführt. Ihm ist damit ein Kunststück gelungen, das nicht nur die Figuren überrascht.
Der Sprengstoff des Rettungsschirms ESM steht im Kleingedruckten: Für die Haftung gibt es keine Obergrenze. Und das Parlament wird entmachtet. Ein Gastbeitrag von Stefan Homburg
Spanien wird oft vorgeworfen, das Land sei nicht wettbewerbsfähig, weil die Löhne zu hoch seien. Das stimmt nicht - Spaniens Exporte sind seit 1999 fast so stark gestiegen wie die deutschen.