„Bis zu 300 Euro mehr für eine Pflegekraft“
Arbeitsminister Heil erklärt im Interview, wie er die Zustände in den Altenheimen verbessern will. Auch für die Beschäftigten der Plattform-Ökonomie hat er schon einen konkreten Plan.
Arbeitsminister Heil erklärt im Interview, wie er die Zustände in den Altenheimen verbessern will. Auch für die Beschäftigten der Plattform-Ökonomie hat er schon einen konkreten Plan.
Der Gesundheitsminister plant die Finanzierung der Rentenbeiträge für Pflegepersonen staatlich zu unterstützen. Daran wird aber die Ungleichbehandlung gesetzlicher und privater Versicherung kritisiert.
Noch hindert das Pflichtgefühl viele Pflegekräfte daran, aus ihrem Beruf auszusteigen. Doch viele sind mit ihrer Kraft am Ende. Nach dem Ende der Corona-Pandemie könnte das dramatische Folgen haben.
Der Arbeitsentwurf des Pflegereformgesetzes des Bundesgesundheitsministeriums liegt vor. In der häuslichen Pflege sind Erleichterungen vorgesehen, Kinderlose sollen mehr zahlen.
Wenn der Frühling naht, werden viele Fahrräder aus dem Keller geholt. Doch vor der ersten Tour sollten die Drahtesel auf ihre Fahrtüchtigkeit geprüft werden. Das kann jeder selbst machen.
Gesundheitsminister Jens Spahn stellt mehr staatliches Geld für stationäre Pflege in Aussicht. Trotzdem bleibt eine Lücke zwischen staatlicher Finanzierung und den tatsächlichen Kosten. Wie lässt sie sich schließen?
Pflegeroboter könnten die Welt der Senioren revolutionieren. Doch sie kommen kaum zum Einsatz, weil sie noch an den Bedürfnissen älterer Menschen vorbeigehen. Die Sozio-Gerontechnologie will das ändern.
Wie ein Telefonanruf bei der Verteidigungsministerin die Bundeswehr in Altenheime brachte – und die Soldaten etwas mehr in die Mitte der Gesellschaft.
Der Anthropologe James Suzman untersucht, was Menschen zufrieden macht. Er sagt: Schon die Erfindung der Landwirtschaft war ein Pakt mit dem Teufel. Jetzt könnte endlich jeder die Arbeit machen, die er liebt.
Sich um alte oder kranke Angehörige zu kümmern und gleichzeitig zu arbeiten ist oft purer Stress. Fünf Protokolle von Frauen, die es versucht haben – oder noch versuchen.
Ob Gedächtnistraining oder Sturzprophylaxe: Pflegebedürftige sollen künftig Apps nutzen können – auf Kosten der Pflegekassen. Damit soll das Gesundheitssystem auch über die Pandemie hinaus digitaler werden.
Wenn die Eltern pflegebedürftig werden, ist das stressig. Aber für Berufstätige gibt es Hilfen wie Auszeiten oder zinslose Darlehen.
Die Bestattungsbranche steckt in einem tiefgreifenden Wandel. Während nur noch jeder vierte Tote in einem Sarg beerdigt wird, nimmt die Zahl der Feuerbestattungen zu.
Unter den Pflegekräften ist die Impfbereitschaft zum Teil enttäuschend gering – eine Betroffene fühlt sich an den Pranger gestellt. Auch für die Heime ist die Lage schwierig.
In manchen Pflegeheimen lässt sich nur jeder dritte Mitarbeiter impfen. In anderen Einrichtungen sind die Zahlen besser, doch es regt sich Unmut. Ein führender Gesundheitspolitiker droht schon mit einer Impfpflicht.
Jens Spahn hat für die Finanzierung der Pflege große Reformpläne. Doch nicht alle profitieren von dem Vorhaben. Was ist etwa dagegen zu sagen, dass vermögende Menschen zum Ende ihres Lebens eigenes Geld für ihre Pflege aufwenden müssen?
Die Corona-Krise hat Missstände in Pflegeheimen besonders deutlich gemacht. Wir müssen uns fragen, wie wir in Zukunft mit den Schwächsten und Ältesten umgehen wollen.
Der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung will Führungskräfte in der Pflege gezielt schulen. So will er erreichen, dass mehr Pfleger im Beruf bleiben und nicht in andere Branchen wechseln. Kann das gelingen?
Bund und Länder wollen es unbedingt vermeiden, die Bewohner in Altenheimen noch einmal wegen Corona von der Außenwelt zu isolieren. Doch viele Heime fühlen sich mit den zusätzlichen Anforderungen allein gelassen.
Noch stärker als zu anderen Zeiten sind Pflegebedürftige und mit ihnen die Gesellschaft und die Politik auf die Familien angewiesen. Nicht einmal die finanziellen Leistungen werden dem gerecht. Ein Gastbeitrag.
Hannelore Rexroth ist in Frankfurt als Geschäftsführerin der Agaplesion Markus Diakonie für drei Pflegeheime verantwortlich. Im Gespräch zieht sie Bilanz aus der Pandemie und blickt auf die Zukunft der Pflege.
Die Bundesregierung sieht die Anstrengungen für eine Stärkung der Pflege auf einem guten Weg. „Wir haben schon viel erreicht und wir sind entschlossen, den begonnenen Weg fortzusetzen“, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in Berlin.
Die Lage der Pflegerinnen und Pfleger ist in der zweiten Coronawelle angespannter denn je: Lange Arbeitszeiten, hohes Infektionsrisiko und dünne Personaldecke. Was passiert, wenn es zwar noch freie Intensivbetten gibt, aber eben niemanden mehr, der sie betreut?
Die stark steigende Zahl an Covid-19-Infektionen schlägt auf die Stationen durch, vereinzelt werden jetzt die Plätze rar. Aber Spahn wäre nicht Spahn, wenn er in den kommenden Tagen nicht eine Lösung fände, die es allen recht macht.
Die Intensivstation eines Berliner Krankenhauses hat mehr Betten bekommen. Dem leitenden Arzt hilft das jedoch nicht weiter. Ihm fehlen die Pflegekräfte. Sollten sich die Infektionszahlen nicht eindämmen, drohen im Dezember Kapazitätsgrenzen.
Hessens Sozialminister Kai Klose appelliert an Gesundheitsminister Jens Spahn, die Krankenhauspolitik zu überdenken. Angesichts der steigenden Zahl der Corona-Infektionen müsse eine entscheidende Verordnung ausgesetzt werden.
Der Gesundheitsminister will den Eigenanteil in der stationären Pflege drei Jahre lang auf 700 Euro im Monat begrenzen. Er verschiebt die Unterfinanzierung damit in den Bundesetat – und auf künftige Generationen.
Um den steigenden Eigenbeitrag der Pflegebedürftigen zum Heimplatz auf 700 Euro monatlich zu deckeln, will der Gesundheitsminister sechs Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt lockermachen. Das sollten sich die Jüngeren nicht gefallen lassen.
Gesundheitsminister Spahn setzt auf höhere Bundeszuschüsse. Und er möchte die Pflege zu Hause vereinfachen. Das findet längst nicht jeder richtig.
Geht es nach Gesundheitsminister Jens Spahn, sollen Heimbewohner künftig maximal 700 Euro Eigenanteil für stationäre Pflege zahlen. Der Opposition geht das nicht weit genug.
Das Pflegesystem steht vor der nächsten Reform. Gesundheitsminister Spahn will weniger Belastung der Heimbewohner und bessere Gehälter für die Pflegekräfte. Das würde einige Milliarden kosten.
Verdi und Awo-Vertreter planen einen neuen Tarifvertrag für Pflegeberufe mit 14,15 Euro Mindestlohn. Arbeitsminister Heil will diesen für alle Anbieter festschreiben. Kritiker fürchten ein „Lohndiktat“.
Die höheren Eigenanteile in der Pflege rufen die Verbraucherzentralen auf den Plan. Die Steigerungsraten seien mit denen von Mieten in Berlin und München vergleichbar.
Braucht jede Brauerei eine eigene Bierflasche? Bei den Halbliter-Pfandflaschen hat ein „Trittbrettfahrerproblem“ diesen Trend verstärkt. Bei den kleineren Flaschen soll das jetzt verhindert werden.
Beratung, Vertrieb, Schule oder Pflege: Für Quereinsteiger gibt es Möglichkeiten zuhauf. Sie sollten sich aber keine falschen Hoffnungen machen.
Viele Ältere wollen in ihren eigenen vier Wänden gepflegt werden. Richtige Pfleger zu finden ist keine einfache Aufgabe. Das Start-up Mecasa hat eine Lösung zu bieten.