Einblicke ins wirkliche Leben
Sie sind längst unentbehrlich. Aber unter welchen Bedingungen arbeiten osteuropäische Pflegekräfte in Deutschland?
Sie sind längst unentbehrlich. Aber unter welchen Bedingungen arbeiten osteuropäische Pflegekräfte in Deutschland?
Mit 40 oder 50 beruflich noch mal Gas geben? Kaum möglich, heißt es oft – gerade für Frauen. In der Pflege aber sieht das anders aus.
Anders als im Ausland haben die wenigsten Pflegekräfte in Deutschland studiert. Das soll sich nun ändern. Rückenwind bekommt das Pflegestudium durch die Corona-Krise.
Pflegekräfte wünschen sich endlich mehr Wertschätzung für ihre Arbeit. Die Debatte über die Sonderprämie von 1500 Euro hat das Gegenteil bewirkt.
Pflegedienste betreuen mehr als 800.000 Menschen in Deutschland. Die würden sie gerne vor Infektionen mit dem Virus schützen. Doch nach wie vor mangelt es an Schutzkleidung. Dazu kommt die Sorge vor finanziellen Einbußen.
Da wegen der Corona-Krise Haushaltshilfen fehlen, haben die Preise für die 24-Stunden-Betreuung deutlich angezogen. Die Vermittlungsagenturen haben Hochkonjunktur.
In manchen Altenheimen grassiert das Coronavirus. Angehörige können sich nicht von den Sterbenden verabschieden. Der Bevollmächtigte des Bundes für Pflege, Andreas Westerfellhaus, erklärt Besuchsverbote im F.A.Z.-Interview für unverhältnismäßig.
Ein baldiges Ende der Kontaktverbote wäre unverantwortlich, sagt Eugen Brysch, Vorsitzender der Deutschen Stiftung Patientenschutz, im Interview. Für sechs Millionen besonders gefährdete Deutsche gebe es kaum Schutz vor Corona.
Alte und Kranke müssten am stärksten vor dem Coronavirus geschützt werden. Aber ausgerechnet in Heimen mangelt es an Schutzausrüstung – und an Pflegekräften. Bis zu 200.000 Menschen könnten in Not geraten.
Gesundheitsminister Jens Spahn warnt davor, das Coronavirus auf die leichte Schulter zu nehmen und begründet die Exportverbote für Schutzkleidung. In der ambulanten Pflege könnte es zu Problemen kommen. In Italien steigt die Zahl der Toten rasant, und Israel schottet sich ab.
In der Pflege kommt Deutschland nicht ohne Fachkräfte aus Osteuropa aus. Die Bundesregierung will deshalb noch mehr Fachkräfte aus dem Ausland anwerben. Jetzt aber setzt das erste Land die Zusammenarbeit aus.
Pflegebedürftige und ihre Familien müssen für die Betreuung im Heim einen immer höheren Eigenanteil zahlen. Doch es gibt große regionale Unterschiede.
Die Regierung in Canberra will die akute Not mit Milliardenhilfen lindern. Damit aber stellt sie ihr großes Wahlversprechen in Frage.
Künftig müssen Kinder für die Pflegekosten ihrer Eltern nur noch dann aufkommen, wenn ihr Jahresbruttoeinkommen 100.000 Euro übersteigt. Doch auch jene können das Finanzamt an ihren Aufwendungen beteiligen.
Wer sein Mountainbike auch unter erschwerten Bedingungen ausreizen will, muss auch reichlich Schmutz in Kauf nehmen. Da ist die richtige Pflege nur recht. Doch ist diese auch billig?
Deutschland sucht händeringend Pflegekräfte und dies rund um die Welt. Wie das klappt, erklärt ein Altenwohnheim-Manager.
Tausende schwerster Pflegefälle werden zu Hause betreut, auch weil der Heimplatz zu teuer ist. Gesundheitsminister Jens Spahn will das nun ändern.
Wohin im Alter – diese Entscheidung ist nicht leicht zu treffen. Dabei geht es um mehr als nur ums Geld.
In einigen ostdeutschen Bundesländern ist der Pflege-Eigenanteil um mehr als 75 Prozent gestiegen, zeigt eine neue Studie. Die Beträge liegen allerdings noch deutlich unter den Kosten im Westen.
Mehr Pflegekräfte, mehr Ausbildung, höhere Löhne: In der Pflege hat sich die große Koalition viel vorgenommen. Reicht das? Und: Wer soll dafür bezahlen?
Familien wollen wissen, wie viel sie zur Pflege ihrer Angehörigen beitragen müssen. In den kommenden Monaten will Gesundheitsminister Spahn mit den Menschen diskutieren und sich eine Meinung bilden. Ein Finanzierungsvorschlag soll im Sommer 2020 folgen.
Die Hälfte der Deutschen wird statistisch pflegebedürftig. Vorgesorgt haben deutlich weniger. Was taugen private Pflegeversicherungen? Anbieter und Verbraucherschützer sind ausnahmsweise mal einig.
Ehepartner müssen gegenseitig für ihre Pflegekosten aufkommen. Mitunter werden auch Ex-Partner und aktuell noch Kinder zur Kasse gebeten. Doch wer für die Pflege zahlt, kann die Ausgaben in der Regel steuerlich geltend machen.
Union und SPD haben das Angehörigenentlastungsgesetz mit Zustimmung der Grünen beschlossen. Menschen mit geringem Einkommen müssen künftig nicht mehr für die Pflege ihrer Eltern aufkommen.
Die Arbeitsbedingungen in Altenheimen und Kliniken gelten als hart. Ein Teil der Pflegekräfte flieht in die Zeitarbeit – zum Unmut der Betreiber. Berlins Gesundheitssenatorin will dagegen nun vorgehen.
Der Mittelständler kauft ein Pflegeheim nach dem anderen – bewegt sich aber wie die gesamte Branche in einem engen Korsett, denn Regeln setzen die Pflegekassen und Vorgaben gibt es reichlich.
Im Gegensatz zur Pflege führt die Betreuung bislang ein Schattendasein, trotz jährlicher Fallzahlen weit über einer Million. Einige Anregungen für eine Reform der rechtlichen Rahmenbedingungen.
Gesundheitsminister Spahn will Pflegekräften aus Mexiko die Einreise nach Deutschland erleichtern. Damit soll die große Lücke beim Pflegepersonal hierzulande verringert werden.
Das Einkommen hat Auswirkungen darauf, wie viel die Menschen in Deutschland mit der häuslichen Pflege ihrer Angehörigen verbringen. Einer neuen Studie zufolge pflegen Geringverdiener ihre Familienmitglieder mit mehr Hingabe.
Die Bundesregierung plant, Familien finanziell zu entlasten, die Angehörige pflegen oder pflegen lassen müssen. Wir beantworten die acht wichtigsten Fragen für die zahlenden Kinder.
Menschen, die ihre Angehörigen zu Hause versorgen, sind nicht selten überfordert. Manchmal wenden sie dann Gewalt an. Wie lässt sich das verhindern?
Die Regierung will Familien mit pflegebedürftigen Menschen entlasten. Was bringt das und wer profitiert? Die 7 wichtigsten Fragen und Antworten.
Dürrephasen stellen Städte immer wieder vor die Entscheidung: Sollen sie Grünflächen bewässern oder lieber Wasser sparen? Mit dieser Frage haben sich auch Umweltschützer beschäftigt – und stellen Forderungen.
Menschen, die Angehörige pflegen, können sich seit 2015 eine berufliche Auszeit nehmen. Dafür bietet ihnen der Staat ein kostenloses Darlehen – das kaum jemand beantragt. Ändern will die Regierung nichts.
Es herrscht Pflegenotstand. Viele Stellen sind unbesetzt und immer mehr Menschen sind auf Pflege angewiesen. Höhere Löhne sollen es richten. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat konkrete Vorstellungen.
Nirgends sind Bewerbungen so oft erfolgreich wie in der Pflege. Aber viele Berufsanfänger bleiben nicht lange.