Staatsquote in Deutschland steigt auf 49,5 Prozent
Der deutsche Staat beansprucht einen immer größeren Teil der Wirtschaftsleistung. Grund sind die gewachsenen Ausgaben für Sozialleistungen.
Der deutsche Staat beansprucht einen immer größeren Teil der Wirtschaftsleistung. Grund sind die gewachsenen Ausgaben für Sozialleistungen.
Die Pflegekosten in Deutschland steigen. Immer mehr Menschen werden zu Hause versorgt.
Union und SPD planen bis 2028 zusätzliche Ausgaben von 74 Milliarden Euro für Pflege und Gesundheit. Die vorgeschlagenen Einsparungen entlasten vor allem die GKV.
Wer sich plötzlich um pflegebedürftige Angehörige kümmern muss, hat viel zu tun. Dafür können Arbeitnehmer sich freistellen lassen – auch für Monate. Es gibt aber einiges zu beachten.
Die Gehälter und die Anerkennung für Pflegekräfte haben zugenommen, es gibt sogar mehr Beschäftigte. Aber die Zahl der Pflegebedürftigen steigt schneller. Prognosen warnen vor einer dramatischen Lücke.
Die EU-Staaten beraten, wie sie die Verteidigungsausgaben hochschrauben und die Ukraine weiter unterstützen können. Das Personal in Kliniken, Rettungsstellen und Pflegeheimen streikt. Und: Reisen nach Großbritannien wird komplizierter. Der F.A.Z.-Newsletter.
Wenn jemand ins Pflegeheim muss, geht in der Familie oft das große Rechnen los. Denn für die Betroffenen ist der Schritt alles andere als billig – und die Entwicklung kennt nur eine Richtung.
Die Sozialbeiträge wachsen. Zugleich wird der Faktor Pflege noch immer unterschätzt, zeigt ein neues Gutachten – die FDP wirbt für eine Lösung nach Art der Aktienrente.
Für viele Mitarbeiter an ihren internationalen Standorten sei eine Sorge, wie sie sich um zu pflegende Angehörige kümmern sollen. Der Pharmakonzern sichert sie finanziell ab. In Deutschland gibt es schon gesetzliche Ansprüche.
Im Heim rund um die Uhr betreut zu werden, wird immer teurer, gerade in Hessen. Viele Betroffene sind bereits auf Sozialhilfe angewiesen. Die Sozialverbände schlagen Alarm.
Obgleich die Kassen Zuschüsse zahlen, wird das Leben im Heim immer teurer. Im Durchschnitt sind mehr als 2400 Euro zu zahlen – im Monat.
Der Kauf eines Einzelappartements in einem Pflegeheim hat im Vergleich zu einer gewöhnlichen Einzimmerwohnung mehr zu bieten als nur die Rendite. Lohnt sich das Investment?
Der Umzug ins Pflegeheim bedeutet eine drastische Verkleinerung des eigenen Hausstands. Was kommt mit? Wir haben acht Bewohner gefragt: Welcher Gegenstand hat so viel Bedeutung für Sie, dass er mit Ihnen ins Heim umgezogen ist?
Yannick de Silva hatte sich in Marburg einen Medizinstudienplatz erklagt. Doch in zweiter Instanz verlor er vor Gericht. Seinen Traum vom Arztberuf gibt er trotzdem nicht auf.
Nichts ist in den Menschen so tief verwurzelt wie die Angst vor der Inflation und der Wunsch nach den eigenen vier Wänden. Doch ohne ausreichende Vorsorge droht im Pflegefall der Verlust des Hauses.
Ein Ehepaar geht bald in Rente. Die beiden stehen finanziell gut da – und sorgen sich dennoch, dass ihr Geld in einem möglichen Pflegefall nicht reichen könnte.
Wie wollen wir gepflegt werden? Ein Gespräch mit Sozialexperte Thomas Klie zur Frage, warum Heime nicht die einzige Lösung sind und was wir von Ländern wie Italien und Japan lernen können.
80 Prozent der Pflegebedürftigen werden zuhause versorgt – mit Hilfe ambulanter Kräfte. Doch die Unzufriedenheit über deren Arbeit ist oft groß. Zwei Betroffene berichten von ihren Erfahrungen.
So viele Menschen wie noch nie sind in Folge von körperlichen oder geistigen Gebrechen auf fremde Hilfe angewiesen. Was wir brauchen, sind neue Wege in der Pflege.
Eine Rentnerin braucht Pflege rund um die Uhr. Das ist teuer. Die Tochter überlegt, ob sie die Aktien der Mutter dafür verkaufen soll. Warum zögert sie?
Die Pflegedauer wird sich nahezu verdoppeln, und die Kosten werden im Schnitt um 50 Prozent steigen. Fachleute mahnen: Reformen sind dringend notwendig, um Betroffene zu unterstützen.
Immer mehr Menschen sind auf Pflege angewiesen. Die wachsenden Ausgaben ziehen nun weiter steigende Pflegebeiträge nach sich.
Angesichts steigender Kosten für die Pflege kommen im neuen Jahr möglicherweise erneut höhere Beiträge auf die Versicherten zu.
Die Pflegeversicherung steckt in den roten Zahlen, weshalb eine Erhöhung der Beiträge nötig ist. Bisher war unklar, wie hoch diese ausfallen würde. Nun sind konkrete Pläne von Gesundheitsminister Karl Lauterbach bekannt geworden.
Wer ohne Vollmacht pflegebedürftig wird, bekommt Betreuer. Diese müssen handeln, als wären sie der Betreute. Damit sich die Bedürftigen gut abgesichert fühlen können, gibt es eine Reihe von Kontrollen.
Das Beschäftigungswachstum in der Pflege fußt einer Studie zufolge ausschließlich auf ausländischen Beschäftigten. Inzwischen kommt jede sechste Pflegekraft aus dem Ausland. Die Zahl deutscher Pflegekräfte ist hingegen rückläufig.
Nicht nur eine Frage der Zeit und Kraft, sondern auch des Geldes: Die Journalistin Peggy Elfmann spricht darüber, wie sie ihre Mutter gepflegt hat. Und sie erläutert, wie man seinen alten Eltern am besten zur Seite steht.
Nötig ist eine Reform, die endlich auch die Pflege-Ausgaben kürzt. Vorerst werden die Beitragszahler wieder in Haft genommen für die ausufernden Kosten – vermutlich auch die Steuerzahler.
Eine grundlegende Pflegereform ist zwar dringend notwendig, politische Mehrheiten dafür scheint es aber nicht zu geben. Experten fürchten eine „Lawine“. Wie hält man sie noch auf?
Wer für die Pflege seiner Eltern zahlt, sollte die bisherige Berechnung überprüfen lassen. Denn durch neue Urteile ändert sich die finanzielle Situation. Diese Tipps gilt es zu beachten.
Die Private Krankenversicherung stellt eigene Berechnungen zu den Pflegefinanzen an – und erwartet einen deutlich höheren Finanzbedarf. Eine Pflegefinanzreform auf Grundlage zu optimistischer Annahmen sei fatal.
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) kündigt für nächstes Jahr höhere Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung an.
Hellmut und Hannelore Lorenz haben jahrzehntelang gearbeitet. Zusammen beziehen sie rund 2600 Euro Rente netto. Den Heimplatz für Hannelore Lorenz können sie davon nicht bezahlen. Gibt es Hilfe?
Vor dreißig Jahren schlugen Kanzler Kohl und Arbeitsminister Blüm Warnungen über fehlende Tragfähigkeit einer umlagefinanzierten Sicherung des Pflegerisikos in den Wind. Obwohl das System nur einen Teil der Kosten deckt, laufen die Ausgaben davon.
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Der Ehemann war schwer dement, sie selbst mit der Pflege überfordert. Daher soll die Frau beschlossen haben, ihren Mann und sich selbst zu töten. Die Staatsanwaltschaft sieht einen versuchten Mord.