Chancen auf Einstieg in die Pflege
Das Projekt WiP will Pflegefachkräfte gewinnen und Menschen ausländischer Herkunft beruflich wie gesellschaftlich integrieren. Es funktioniert.
Das Projekt WiP will Pflegefachkräfte gewinnen und Menschen ausländischer Herkunft beruflich wie gesellschaftlich integrieren. Es funktioniert.
Altenpflegekräfte sollen ab Anfang September besser bezahlt werden. Die Heimplätze werden teils um 30 bis 40 Prozent teurer. Heimleiter warnen: Viele Bewohner werden auf Sozialhilfe angewiesen sein.
Der demografische Wandel wird in der Pflege besonders spürbar sein. Allein vom privat Ersparten dürfte sich die große Lücke, die sich auftut, nicht finanzieren lassen. Deshalb ist es gut, wenn Arbeitgeber sich beteiligen.
Die betriebliche Pflegeversicherung liegt im Trend. Die Assekuranz verkauft das Produkt als Mitarbeiterbindung und Absicherung für eine Zeit im Pflegeheim. Doch welche Rolle sie künftig spielen soll, ist noch nicht absehbar.
Bisher hat das Land noch niemanden im Pflege- und Gesundheitswesen ein Beschäftigungsverbot erteilt, weil eine Corona-Impfung fehlt. Von den Gesundheitsämtern wurden die Betreffenden zu Gesprächen geladen.
Höhere Löhne für Pflegekräfte, steigende Energiekosten und Zinsen haben ihren Preis auch in der Altenpflege: Heimbewohner müssen immer mehr zuzahlen.
Trotz der zu Jahresbeginn in Kraft getretenen Kostendämpfungsmaßnahmen müssen Pflegeheimbewohner in Deutschland immer höhere Beträge zuzahlen. Im Schnitt werden 2200 Euro pro Monat aus eigener Tasche fällig.
Personal in der Pflege ist noch immer knapp, zumindest aber zeigen mehr Menschen Interesse an dem Berufsfeld und fangen dort eine Ausbildung an. So manche springen jedoch bald wieder ab.
Angehörige, die zu ambulanter Pflege aus 100 Kilometer Entfernung kommen, dürfen Steuerminderung verlangen.
Die SPD im Hessischen Landtag fordert von der Landesregierung einen Plan zur Versorgung von Alten und Kranken. Alles schon in Arbeit, antworten die Vertreter der schwarz-grünen Mehrheit.
Der Minister kündigt neue Personalvorgaben für die Kliniken an. Aber wie schnell verbessern sich die Arbeitsbedingungen?
Die Regierung in Wien plant die Einführung einer Lehre, um Pflegeberufe aufzuwerten. Die soll dann mit dem Zivildienst verzahnt werden – und mehr junge Männer anziehen.
Hessen plant noch dieses Jahr eine Studie zur Situation der Pflege im Land.
An den Arbeitsbedingungen in der Pflege hat sich trotz aller Versprechen aus der Politik bislang nichts geändert. Pflegekräfte sagen: Mit der permanenten Überlastung muss jetzt endlich Schluss sein.
Der Bundesgesundheitsminister macht bislang keinerlei Anstalten, die steigenden Defizite in der Pflegeversicherung in den Griff zu kriegen. Dabei kann es für ihn kaum eine dringlichere Aufgabe geben.
Die Umweltministerin will ein Beratungszentrum für die Pflege von Obstbäumen einrichten. Gibt es schon, sagen Kritiker, nämlich das Main-Äppel-Haus am Lohrberg.
Streuobstwiesen bieten Insekten und Vögeln Lebensraum und Nahrung. Deswegen will die hessische Umweltministerin Priska Hinz diese Landschaftsform erhalten.
Wer Drogen nimmt oder auf der Straße lebt, wird in der Pflege nicht mitgedacht. Bald aber kommen viele Abhängige in das Alter, in dem sie gepflegt werden müssen. Wenn eine Katastrophe vermieden werden soll, muss jetzt gehandelt werden.
Der Frankfurter Weg in der Drogenhilfe hat Erfolg: Immer mehr Suchtkranke werden alt, anstatt früh zu sterben. Doch damit entstehen auch neue Probleme.
Im „Haus Rheinaue“ ist eine kleine Revolution zu besichtigen: Dank eines neuen Konzepts bleiben die Bewohner in dem Pflegeheim aktiv und zahlen weniger. Alle sind begeistert. Trotzdem droht das Aus.
Die meisten Arbeitskräfte in der Pflege sind Frauen. In der Branche droht ein Fachkräfte-Engpass.
Zum Tag der Pflege hat die Gewerkschaft Verdi am Donnerstag Beschäftigte von Krankenhäusern, Psychiatrien und Pflegeeinrichtungen aufgefordert, auf die Straße zu gehen und sich für den Abschluss eines Tarifvertrags mit verbindlichen Personalreglungen einzusetzen.
Gesundheitsminister Lauterbach verspricht bessere Arbeitsbedingungen für die Pflege. Die findet: Den Worten müssen endlich Taten folgen.
Überall kündigen Pflegekräfte oder reduzieren ihre Arbeitszeit. Dennoch gelingt es Krankenhäusern und auch Altenheimen offensichtlich weiterhin, mehr Pflegekräfte einzustellen, als sie verlieren. Und auch die Gehälter steigen.
Sie kocht, föhnt Haare, geht einkaufen und verabreicht Methadon – Karolina Badura ist ambulante Pflegerin. Das ist vielseitig, aber auch anstrengend. Badura findet: Der spannendste Beruf der Welt. Eine Frühschicht.
Seit sechs Wochen ist die Impfpflicht für Kliniken, Arztpraxen und Heime in Kraft. Ein Pflegekollaps ist nicht in Sicht. Verändern wird sich aber vieles.
Von Kaisern und Königen wurde der Obstanbau gefördert, für Bauland wurden viele Streuobstwiesen aber mittlerweile gerodet. Experte Markus Zehnder erklärt, warum sie ein Booster für die Biodiversität und Birnen Superfood sind.
Das Aus der allgemeinen Impfpflicht sorgt in der Pflege für viel Unverständnis. Denn die Mitarbeiter von Alten- und Pflegeheimen müssen geimpft sein - Besucher aber nicht.
Verdienen Pflegekräfte genug Geld? Eine Untersuchung der Pflegekassen zeigt, dass es starke regionale Unterschiede gibt. Frankfurt steht dabei nicht schlecht da.
Eine echte Krankenhausstrukturreform wäre die beste Pflegereform.
In Pflegeheimen und Krankenhäusern gilt bald eine Impfpflicht. Zeitarbeitsunternehmen bekommen deshalb schon jetzt sehr viele Anfragen – einen Großteil können sie nicht annehmen.
Der Pflegereport der Barmer Krankenkasse blickt düster auf das Jahr 2030: Tausende Pflegekräfte fehlen, um die Kranken zu versorgen.
Das hessische Sozialministerium nennt Zahlen zum Anteil der Ungeimpften in der Pflege. Offen bleibt, was die Folgen der Impfpflicht sein könnten.
Ein politisch verursachtes Durcheinander trifft Pflegeheime, die mit der Pandemie schon genug zu tun haben. In der Schule war der Lohn für derart schlampiges Verhalten einst: Setzen, sechs!
Eine neue amtliche Lohntabelle hat es in sich: Vermeintlich misst sie nur die „regional üblichen“ Löhne - aber faktisch sind das von September an die neuen Mindestlöhne für Pflegekräfte.
Pflegekräften wurde applaudiert, doch ihr Gehalt hat sich nicht erhöht – so lautet die gängige Einschätzung. Ein Blick auf die Daten zeigt: Das stimmt nicht. Trotzdem finden Kliniken nicht genügend Personal.