„Selbstbewusstsein ohne Selbstgerechtigkeit“
Linda Teuteberg ist Ostdeutsche. Und sagt Ostdeutschen: Vom Wütendsein wird sich nichts ändern, Schuldzuweisungen reichen nicht. Ein Interview.
Linda Teuteberg ist Ostdeutsche. Und sagt Ostdeutschen: Vom Wütendsein wird sich nichts ändern, Schuldzuweisungen reichen nicht. Ein Interview.
Eine neue Studie zeigt, dass der Onlinehandel nach der Wiedervereinigung in Ostdeutschland florierte – sogar stärker als im Westen. Inzwischen droht die Branche dort den Anschluss zu verlieren. Woran liegt das?
Zum Zeitpunkt des Mauerfalls gab es in der DDR noch mehr als 100.000 Privatunternehmen, überwiegend im Handwerk und in Nischen. Ein Buch analysiert die Wiederbelebung des Unternehmertums in Ostdeutschland nach der Wende.
Mit der Energiewende in Deutschland soll es schnell vorangehen. Nun sollen beim Wasserstoffnetz Nägel mit Köpfen gemacht werden. Offen ist aber noch, wer das zahlen soll.
Kaum jemanden im Osten hat überrascht, wie abfällig Springer-Chef Mathias Döpfner über die „Ossis“ sprach. Es entspricht dem Bild, das der Westen seit Jahrzehnten pflegt. Höchste Zeit, darüber zu reden.
Der Staat bezahlt seine Leute schlecht, heißt es oft. Das stimmt aber nur für hoch qualifizierte Jobs.
Wahlerfolge von Rechtspopulisten seien auch mit dem langfristigen Abstieg einst wohlhabender Regionen zu erklären. Nicht nur in Ostdeutschland. Das sagen Forscher der Universität Jena.
Auch in der DDR wusste man, dass der frühe Aufenthalt in Säuglingsheimen die Bindungsfähigkeit der Kinder stört. Nur durfte das nicht offiziell gesagt werden. Ein Gastbeitrag.
Braunkohlereviere sollen in Ostdeutschland erst in 15 Jahren stillgelegt werden. Doch die Grünen halten das für zu spät. Laut einem Bericht drängen sie auf einen früheren Ausstieg.
„Westliche“ Urteile über den „Osten“ gibt es nach 30 Jahren Einheit. Dieses Buch bricht radikal mit diesem alten Muster. Heraus kommt eine Polemik, die ebenso ungerecht wie treffend ist.
Mehr als drei Viertel der Deutschen sehen in Russland den Schuldigen am Krieg in Europa. Bei anderen Fragen sind West- und Ostdeutsche aber unterschiedlicher Meinung. Etwa der Frage, ob die Ukraine den Widerstand einstellen soll.
Dass die Ukraine sich in ihr Schicksal fügen möge, ist das Echo der Angst aus den Nischen einer untergegangenen Diktatur. Nicht die Angst vor Putin sollte obsiegen, sondern der Mut der Ukrainer.
Woher kommt die große Skepsis gegenüber Waffenlieferungen an die Ukraine in Ostdeutschland? Zu Gast ist der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer und die Eisenacher Ethnologin Juliane Stückrad.
Seit Sonntag gilt ein neues Embargo für russische Ölprodukte. Die ersten Preisreaktionen sind eher verhalten. Über dem Durchschnitt liegen jetzt die Spritpreise in Ostdeutschland.
Erinnerungen an Munition im Klassenzimmer und alte Angst: Wie Ostdeutschland über die Panzerlieferungen diskutiert.
Sie stellen 20 Prozent der Bevölkerung, sind aber kaum an führender Stelle vertreten: Der Bund will, dass mehr Ostdeutsche in verantwortungsvolle Positionen kommen – allerdings soll es ohne Quote gehen.
Nach dem Inkrafttreten des Embargos auf russisches Öl erreicht die Anlage, über die große Teile Ostdeutschlands mit Treibstoffen versorgt werden, eine Auslastung von etwa 50 Prozent. Der Chef spricht von einem „ersten Meilenstein“.
In Ostdeutschland ist die Skepsis für einen früheren Kohleausstieg deutlich größer, sagt Minister Habeck. Er baut auf einen Konsens und will keinen
Im kommenden Jahr werden in Brandenburg, Sachsen und Thüringen die Landesparlamente neu gewählt. Die AfD sieht dann ihre Zeit gekommen, im Osten mitzuregieren.
Nach 1990 verließen vier Millionen Ostdeutsche ihre Heimat. Inzwischen suchen Ostfirmen Personal. Sie hoffen dabei auf Rückkehrer – und setzen auf Jobmessen wie die „Wieder da“ in der Oberlausitz.
Chinas CATL-Konzern startet in Ostdeutschland mit der Fertigung von Stromspeichern für Elektroautos. Es ist die erste Fabrik des Weltmarktführers im Ausland.
Über Fachkräftemangel klagen viele Arbeitgeber. Wenige werben Mitarbeiter im Ausland an. Die Hürden sind hoch, vor allem in Ostdeutschland.
Kanzler Scholz trifft die chinesische Führung, der Lübcke-Mörder sagt als Zeuge aus und die Skisprungsaison startet mit einem grünen Experiment. Der F.A.Z. Newsletter
Der Preisabstand zwischen Diesel und Benzin an den Tankstellen wird noch größer. Eine befürchtete Preisrally an den Zapfsäulen speziell in Ostdeutschland ist bislang nicht zu beobachten.
Die Wirtschaft in Ostdeutschland ist krisenanfälliger als im Westen. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck weiß das. Trotzdem schlägt ihm in Dresden der geballte Frust entgegen.
Burckhard Bergmann war der einzige Ausländer im Direktorium von Gazprom. Im Gespräch blickt der langjährige Chef der Ruhrgas AG auf die deutsche Energiepolitik und ihre Fehler.
Der Ministerpräsident von Thüringen, Bodo Ramelow (Linke), warnt davor, dass rechtsextreme Proteste in Ostdeutschland durch den berechtigten Ärger über steigende Energiepreise Zulauf bekommen.
Allein in Thüringen demonstrierten zuletzt Zehntausende gegen steigende Energiepreise. Ministerpräsident Ramelow spricht im Interview über massives Unrechtsempfinden – und eine neue faschistische Bewegung, die weiteren Zulauf bekommen könnte.
Nur jeder Dritte im Osten ist mit der Demokratie zufrieden, die Energieproteste lassen den Ärger wachsen. Die Ministerpräsidenten Ramelow und Haseloff über die Gründe und die Sprengkraft der Proteste.
Sie wollen weniger zahlen müssen und fordern ein Ende der Sanktionen gegen Russland: In ostdeutschen Städten demonstrierten einige Tausend Menschen.
Die „Zeitenwende“ nach Putins Angriffskrieg trifft die östlichen Bundesländer ungleich härter. Den dortigen Protest muss man als Teil der gesamtdeutschen Wirklichkeit verstehen.
Zum Tag des Deutschen Einheit veröffentlicht die Bundesagentur für Arbeit neue Daten zur Gehaltsentwicklung in Ost und West. Und nennt Gründe für verschiedene Unterschiede.
Vor allem in Ostdeutschland wächst der Zorn über steigende Energiepreise und den Kurs der Regierung im Ukrainekrieg. Von dieser Stimmung profitiert wieder einmal eine bestimmte Partei.
In Ostdeutschland ist die Wut über die Energiekrise besonders groß. Mit einer Milliarde Euro soll jetzt der Strukturwandel finanziert werden.
Trotz 40 Jahren Sozialismus und einer unternehmerfeindlichen Politik in der DDR gibt es in Ostdeutschland mehr selbständige Unternehmer als im Westen. Das Wachstum ist aber deutlich geringer.
Drei Anläufe brauchte er, dann war Friedrich Merz Parteichef. Die CDU stellte hohe Erwartungen an den neuen Vorsitzenden. Wie kommt er inzwischen im Land an?