Jetzt wird die AfD auch aus Überzeugung gewählt
Die in Teilen rechtsradikale Partei fährt ihre besten Wahlergebnisse außerhalb Ostdeutschlands ein. Zwei Punkte lassen besonders aufhorchen. Die Wahlanalyse.
Die in Teilen rechtsradikale Partei fährt ihre besten Wahlergebnisse außerhalb Ostdeutschlands ein. Zwei Punkte lassen besonders aufhorchen. Die Wahlanalyse.
Das herkömmliche Ost-West-Schema lautet: Der Westen gibt das Tempo vor, der Osten folgt nach. Das könnte sich schon bald als falsch herausstellen. Was ist, wenn es umgekehrt ist?
Lars Dittrich war 15 Jahre alt, als die Mauer fiel. Heute ist er Multi-Unternehmer – und kritisiert, was aus der Einheit geworden ist.
In Berlin reden Politiker jeden Tag darüber, wie man AfD-Wähler zurückholen kann. Aber kann man das wirklich? Und wenn ja, wie? Eine Reise durch Thüringen.
Die Politik müsse weiter an der „inneren Einheit“ Deutschlands arbeiten, sagt der Ostbeauftragte. Sein Bericht zeigt: Die Sorgen der Menschen sind in der Stadt und auf dem Land zum Teil sehr unterschiedlich.
Jessy Wellmer trifft für die ARD im Osten des Landes verschiedenste Leute, die eines gemeinsam haben: Sie sehen sich als „Bürger zweiter Klasse“ diskriminiert. Die Reportage „Hört uns zu!“ sollte sich die Berliner Blase wirklich mal ansehen.
Die Zahl Ostdeutscher in hohen Führungsämtern wächst nur langsam. Dem Anteil an der Bevölkerung entspricht sie noch lange nicht. Das zeigt der „Elitenmonitor“.
Sahra Wagenknechts Biographie zeigt, wie man aufsteigen kann, indem man Gegenpositionen bezieht. Sie macht ein Angebot, das es in der Politik nicht gibt. Kann ihre Parteigründung gelingen? Ein Gastbeitrag.
Bei der großen Ostdeutschland-Debatte auf dem Internationalen Literaturfestival Berlin verstand man, wie der Westen dazu beiträgt, dass der Osten keine Achtundsechziger hat.
Es geht den Wählern der AfD nicht nur um Migration. Sie begehren auch gegen „die da oben“ auf. Trotzdem gibt es Unterschiede zwischen Ost und West.
Tank & Rast kontrolliert 412 Autobahnraststätten. Die Preise sind hoch, die Öffnungszeiten unklar, das Angebot eintönig. Das Unternehmen lieferte bisher vor allem hohe Sonderdividenden an Finanzinvestoren. Ein Fall für das Kartellamt?
In Erfurt und Brandenburg an der Havel ziehen Böen mit bis zu 148 Stundenkilometern über Stadt und Land. „So einen Sturm habe ich noch nie erlebt“, sagt ein Einsatzleiter. Auch im Rest des Landes wird vor heftigen Unwettern gewarnt.
Die gemäßigten Kräfte geben einander die Schuld am Erstarken der AfD. Das hat auch mit selektiver Wahrnehmung in der Politik zu tun. Ein Gastbeitrag.
Was, wenn der Glaube verdunstet? Wenn es die Kirchen gar nicht mehr gäbe? Der Religionssoziologe Detlef Pollack über das Heilige, letzte Dinge, höfliche Protestanten – und Katholiken, die sich was vormachen.
Reiner Haseloffs Aufstieg wirkte eher unwahrscheinlich. Heute ist er der dienstälteste Ministerpräsident. Wie wurde aus „Hasi“ ein standhafter Landesvater?
Katrin Göring-Eckardt spricht über Politik im Osten, den Umgang mit der AfD – und darüber, wie es sich anfühlt, als „grüner Abfall“ angebrüllt zu werden.
Der Aufstieg der AfD macht Muslime und Juden nervös. Unsere Autoren fragen sich, wie sie und andere Menschen damit umgehen und was für sie selbst daraus folgt.
Der Solarzellenhersteller Meyer Burger verschifft wegen der hohen Subventionen Maschinen für Ostdeutschland in die USA. Die Lehren liegen auf der Hand.
Dank gewaltiger Subventionen baut der Solarmodulhersteller Meyer Burger ein weiteres Werk in Übersee. Das bremst den Ausbau in Ostdeutschland vorerst ab.
Die Kritik an den Wahlerfolgen der AfD im Osten wird von Wissenschaftlern immer wieder mit fragwürdigen Analysen untermauert. Über holzschnittartige Botschaften, die weite Verbreitung finden, statt Platz für Ursachenforschung zu lassen. Ein Gastbeitrag.
In ganz Deutschland gilt nun eine einheitliche Rente. Im Osten allerdings führen deutlich niedrigere Löhne zu größerer Altersarmut. Die Unterschiede wachsen.
Eine Fabrik in Deutschland bauen? Orafol-Chef Holger Loclair über einen jahrelangen Spießrutenlauf durch die Bürokratie und wie Ostdeutschlands größtem Mittelständler in Amerika der rote Teppich ausgerollt wird.
Eine Tagung wie ein Rollenspiel: Forscher, Zeitzeugen und forschende Zeitzeugen diskutieren in Potsdam über den Personalumbau an ostdeutschen Hochschulen nach 1989.
Die Grünen wollten den Osten erobern. Doch ihr Spitzenpersonal kommt aus dem Westen, ihre Themen kommen im Osten nicht an, und bei Wahlen schneiden sie schlecht ab. Eine Ausnahme ist Brandenburg.
Der Aufstand in Russland und Hilfe für die Ukraine sind Themen beim letzten EU-Gipfel vor der Sommerpause. BASF eröffnet eine Fabrik für Industrietechnik in Schwarzheide. Und: Entscheidet sich die EVG für Warnstreiks? Der F.A.Z.-Newsletter.
Eine Studie aus Leipzig zeigt: Viele Menschen im Osten sind rechtsextrem eingestellt – das allerdings schon länger, als es die AfD gibt.
Wie eindeutig grenzt sich die CDU in Ostdeutschland von der AfD ab? Nach dem Erfolg der Rechtspopulisten in Sonneberg denken ihre Verbände über die richtige Strategie nach.
Die Entstehung des „Gemeinschaftswerk Aufschwung Ost“ war ein Lernprozess. Politiker und Unternehmer mussten neue Strategien für den Wirtschaftsaufbau in Ostdeutschland entwickeln. Ein Gastbeitrag.
Wie auch überall sonst sinken die Azubi-Zahlen im Handwerk. Aber es gibt auch eine gute Nachricht. In der Branche sieht es besser aus als in anderen Berufszweigen. Und in Ostdeutschland sind die Zahlen überdurchschnittlich gut.
Der Osten hat wirtschaftlich Boden gut gemacht. Das hängt viel mit der Energiewende zusammen – und lässt forsche Töne laut werden. Doch ein Thema trübt die Stimmung.
Der demographische Wandel wird besonders den Arbeitsmarkt in Ostdeutschland belasten. Auch wenn dort die Vorbehalte gegenüber Zuwanderung groß sein mögen: Fortschritt erfordert Veränderung.
In Thüringen bindet ein angesehener CDU-Bürgermeister auch AfD-Stadträte ein. Doch die Aufteilung in scheinbar vernünftige und rechtsextreme Teile der AfD kollidiert mit dem Kurs von Friedrich Merz.
Der SPD-Politiker Carsten Schneider will jene Wähler stärken, die nicht die AfD wählen. Denn die Stärke der Partei sei „die größte Gefahr für die wirtschaftliche Entwicklung Ostdeutschlands“.
Angebliche Benachteiligung +++ Fragwürdige Kompetenzorientierung +++ Unverzichtbar für die Entwicklung der Fertigkeiten zur analytischen Lektüre
Noch immer halten die DDR-Kriegskinder das Binnenkollektiv Ost in ihrem Bann. Die jüngeren Generationen kreieren eine Entlastungserzählung und versuchen, den Westen zum großen Buhmann zu machen. Ein Gastbeitrag.
Ostdeutsche Unternehmer mahnen höhere Löhne an, um den Fachkräftemangel zu bekämpfen.