Der Präsident wird präsidial
Joachim Gauck, der heute 75 Jahre alt wird, zeigte bei vergangenen Diskussionen häufig Profil. Seine Neujahrsansprache aber legt nahe, dass er sich in Zukunft weniger in die operative Politik einmischen wolle.
Joachim Gauck, der heute 75 Jahre alt wird, zeigte bei vergangenen Diskussionen häufig Profil. Seine Neujahrsansprache aber legt nahe, dass er sich in Zukunft weniger in die operative Politik einmischen wolle.
Vor der nächsten Demonstration der Anti-Islam-Bewegung Pegida am 22. Dezember in Dresden ergibt eine neue Umfrage ein überraschendes Ergebnis. Die Forderungen stoßen nicht nur in Ostdeutschland auf Zustimmung.
Die Städte und Gemeinden in Ostdeutschland haben zwar weniger Schulden als die im Westen, doch ihre Steuerkraft ist noch immer deutlich niedriger. Unsere Grafik zeigt, wo Kommunen viele Steuern einnehmen.
Die müde Debatte bei Frau Illner über den „Unrechtsstaat“ DDR kann man auch positiv sehen. Als Hinweis auf eine geglückte Wiedervereinigung.
Die Bilanz eines Streiktages: Der Lokführer-Ausstand bei der Bahn sorgt im Osten für Chaos. Dort werden manche Städte fast gar nicht mehr angefahren. In Westdeutschland sind die noch fahrenden Fernzüge häufig leer. Auf den Straßen in NRW staut sich der Verkehr auf 170 Kilometern.
Commerzbank, Beiersdorf und Deutsche Telekom legen Zahlen zum dritten Quartal vor, in Berlin wird die Studie „Wieder da - Rückwanderungen von Unternehmerinnen und Unternehmern nach Ostdeutschland“ vorgestellt und Creditreform präsentiert den Schuldneratlas Deutschland 2014.
In Eberswalde, Zwickau und Magdeburg will die Bahn offenbar Werke zumachen, bundesweit sollen 1000 Arbeitsplätze wegfallen. Grund dafür ist die stark gesunkene Zahl an Güterwagen.
Die Deutschen sind so glücklich und zufrieden wie nie zuvor, vor allem im Norden. Doch Menschen in Ostdeutschland hadern noch immer mehr mit ihrem Leben als ihre Nachbarn im Westen.
Vor 25 Jahren fiel die Mauer, die Deutschland in Ost und West teilte. Heute ist sie stückchenweise in den Vitrinen der Souvenirhändler zu finden – aber auch in manchen Köpfen und vielen Statistiken.
Am Tag der Deutschen Einheit schlägt Bundeskanzlerin Merkel einen großen Bogen vom Herbst 1989 über das Zusammenwachsen von Ost und West bis zum IS-Terror. Die friedliche Revolution vor 25 Jahren stünde für „den Sieg der Freiheit über die Unterdrückung“.
24 Jahre nach der Wiedervereinigung erreichen viele Gehälter in den neuen Bundesländern nun West-Niveau. In manchen Branchen kann von Lohngleichheit jedoch noch immer keine Rede sein.
In Ostdeutschland mögen sich viele wie Verlierer vorkommen. Tatsächlich ist die Wirtschaft dort weit vorangekommen, sagen die Ökonomen der staatlichen Förderbank KfW. Fast bis auf das Niveau von Italien oder Spanien.
Die AfD ist in Umfragen so beliebt wie noch nie. Ihre Wahltriumphe verdankt sie der Skepsis gegenüber dem Kapitalismus. Vom liberalen Anspruch der Parteiführung ist wenig geblieben.
Vor 50 Jahren fuhr Martin Luther King nach Ost-Berlin, um zu predigen. Die Grenzer waren von seiner Ankunft überrascht. So reiste er ein – mit der Kreditkarte als Ausweis.
Nach Sachsen wählen an diesem Sonntag Thüringen und Brandenburg. Wo stehen die Länder wirtschaftlich – und welche Umwälzungen erwarten sie nach den Wahlen? Ein Faktencheck.
Ein früherer Termin beim Facharzt? Ein ausführlicheres Arztgespräch? Kein Problem für Privatpatienten. Für sie haben Ärzte mehr Zeit. Gesetzlich Versicherte ärgert das. Doch ohne die Privatversicherungen müssten viele Praxen schließen.
Für die Zeit nach dem Auslaufen des Solidarpakts hat die Kanzlerin den ostdeutschen Ländern weitere Finanzhilfen zugesichert. Doch die wirtschaftlichen Konfliktlinien verlaufen immer weniger zwischen Ost und West.
2019 läuft der Solidarpakt aus. Aber wird er dann auch abgeschafft? Offenbar nicht, wenn es nach Kanzlerin Merkel geht. Für die ostdeutschen Länder solle es „keine finanziellen Brüche“ geben, sagte sie in einem Interview.
Vor der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns versuchen Tarifparteien, in Verhandlungen noch günstige Ausgangspositionen zu erreichen. Im Gastgewerbe hat die Gewerkschaft eine Übergangsregelung abgelehnt. Davon profitieren Kellner & Co. vor allem im Osten.
Anders als in Ostdeutschland funktioniert die Förderpolitik in Chinas rückständigem Hinterland. Die Region ist zum größten Standort der Welt für die Informationstechnik herangewachsen. In wenigen Jahren wird sie zum Rest des Landes aufholen. In den neuen Bundesländern ist das nicht in Sicht.
Crystal Meth verbreitet sich über Ostdeutschland in der Republik. Süchtige schwärmen von der Wirkung: „Du hast keine Ahnung, was Spaß ist, bevor du es nicht genommen hast.“ Polizisten, Suchthelfer und Schulen versuchen das Schlimmste zu verhindern.
Klaus Schröder, Professor an der Freien Universität Berlin präzisiert seine Kostenrechnungen zur Wiedervereinigung: Die 2 Billionen Euro ergeben sich aus allen Transfers, die seit 1990 aus der EU und den westdeutschen Bundesländern nach Ostdeutschland flossen sind.
Bis vor kurzem hatte eine Mehrheit der Deutschen eine gute Meinung über Russland und Wladimir Putin. Das ändert sich gerade dramatisch. Unterschiede gibt es zwischen Ost- und Westdeutschen.
Die Pläne der großen Koalition sind ein Relikt der alten Bundesrepublik. Der Sozialstaat kompensiert Ungerechtigkeiten, die er selbst geschaffen hat.
Ruheständler, die in Ostdeutschland wohnen, können sich abermals freuen: Die Anpassung ihrer Renten fällt abermals deutlich kräftiger aus als im Westen Deutschlands. Immerhin: Für alle liegt der Aufschlag über der Inflationsrate.
Im vergangenen Jahr ist für knapp 65.000 Kinder, die zuhause erzogen wurden, Betreuungsgeld ausgezahlt worden. Wie lang die Leistung in Anspruch genommen wurde, variierte deutlich zwischen Ost und Westdeutschland.
Die deutschen Aktien haben sich am Dienstag von den Verlusten der Vortage erholt. Marktteilnehmer warnen jedoch, dass jederzeit Sorgen um eine Eskalation die Oberhand gewinnen könnten.
Es gibt zahlreiche Erfolgsgeschichten in Ostdeutschland - doch die Unterschiede zwischen den Regionen sind groß. Besonders deutlich wird das beim Thema Demographie.
In den Neunzigern machte Samuel Meffire Schlagzeilen als erster schwarzer Polizist Ostdeutschlands. Dann wurde er Verbrecher. Heute schreibt er Kriminalromane.
Wegen Blitzeis musste die Feuerwehr in Berlin am Montag zu 2200 Einsätzen ausrücken. Am Dienstag verursachte die Glätte in Ost- und Norddeutschland wieder zahlreiche Unfälle.
Möbel aus der DDR, günstig produziert in Gefängnissen: Davon profitierten auch bekannte Versandhäuser und Kaufhausketten auf der anderen Seite der Mauer. Von Zwangsarbeit hätten sie damals nichts gewusst, heißt es nun.
Die Pünktlichkeit der S-Bahnen des RMV hat sich verschlechtert, aber nur leicht. Daneben glänzt der RMV mit einem Rekord an Fahrgästen und Einnahmen. Doch die Unterfinanzierung des Verkehrswesens macht dem Verbund große Sorgen.
Im vergangenen Jahr gab es deutlich mehr Geld für Auszubildende. Die Lücke zwischen West und Ost schließt sich.
In den Dörfern Ostdeutschlands ist der demographische Wandel schon länger zu besichtigen. Man kann die Entwicklung bejammern. Oder nach neuen Wegen suchen für das Leben auf dem Land. So wie in Baruth.
In Ostdeutschland fürchten die Bauern um ihr Land. Die Preise steigen, vielerorts können Landwirte nicht mehr mit den Geboten von Kapitalgesellschaften mithalten. Für Kritiker ist das ein Warnsignal.
Wie bricht man den Widerstand gegen neue Stromtrassen? Indem die Bürger selbst in die Trassen investieren - dachten Politiker. Der Plan kam in den Koalitionsvertrag. Doch die Bürger mögen den Plan nicht. Jetzt finanzieren die Stromnetz-Betreiber den Ausbau lieber selbst.