„Interessenten werden bescheidener“
Carsten Heinrich, Berkshire Hathaway Home Services, über die Folgen zunehmender Wohnkosten und steigender Zinsen
Carsten Heinrich, Berkshire Hathaway Home Services, über die Folgen zunehmender Wohnkosten und steigender Zinsen
Im Frühjahr 1972 kam der kleine Renault R5 auf den Markt. Der 3,50 Meter kurze, poppige Wagen wurde schnell zum Bestseller und bis Mitte der 1990er Jahre mehr als neun Millionen mal verkauft.
Die Kosten für Strom und Heizung wachsen zur Zeit so stark wie zuletzt zur Ölkrise vor fast 50 Jahren. Auch Alternativen werden teurer – und lassen Verbraucher zu unkonventionellen Maßnahmen greifen.
Die Raffinerie in Schwedt spielt eine Schlüsselrolle bei der Versorgung des Ostens. Die Bundesregierung plant nun wohl die Enteignung der Raffinerie des russischen Staatskonzerns Rosneft. Möglich machen soll das ein Gesetz aus den 1970er Jahren.
Polen und Bulgarien dienen als abschreckendes Beispiel. Daher plant die Bundesregierung jetzt ein neues Energiesicherungsgesetz, für den Fall, dass Russland seine Gaslieferungen einstellt.
Noch im Januar, also vor der Eskalation und dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine, war man in Berlin von einem Wirtschaftswachstum von 3,6 Prozent für 2022 ausgegangen. Für das laufende Jahr rechnet die Bundesregierung mit einer Inflationsrate von 6,1 Prozent.
Kabinett bereitet den Fall einer Energiekrise vor.
Das Statistische Bundesamt stellt einen Vergleich über 50 Jahre auf.
Kraftstoffe waren im März um knapp die Hälfte teurer als im Vorjahr. Einen solchen Preisanstieg gab es nicht einmal in früheren Krisen.
Energieprogramme +++ Energieverzicht? +++ Versorgungssicherheit +++ gescheiterte Impfpflicht +++ Ereignisse in Europa und der Welt +++ sicherheitspolitische Bodenblüher
Um die Versorgungssicherheit auch im Krisenfall zu gewährleisten, will die Regierung das Energiesicherungsgesetz anpassen. Die Pläne sehen als letztes Mittel auch Enteignungen vor.
Der drohende Ausfall russischer Energieträger verunsichert die Gesellschaft. Schon in den 1970er Jahren zwangen Ölkrisen den Westen zu Reaktionen. Heute erscheinen sie aktueller denn je. Ein Gastbeitrag.
Vier wohlständige Herren diskutieren besserwisserisch über die Lage der Ukraine. Eine geflüchtete ukrainische Kulturschaffende sitzt als moralische Anstandsdame dabei. Bericht von einem zweifelhaften Talkrundenabend.
Die hohen Preissteigerungen sieht man derzeit im Supermarkt oder an der Tankstelle – doch wo kommt die Teuerungsrate eigentlich her und wie weit kann sie noch steigen? Wichtige Zahlen geben einen Überblick.
Kunden spüren schon höhere Preise, doch das ist wohl nur ein bitterer Vorgeschmack. Ein weiterer großer Teil der Inflation steckt noch in den Lieferketten der Firmen, ist aber unterwegs in die Läden und Supermärkte.
Auch wegen des Kriegs in der Ukraine sind die Preise im März so stark gestiegen wie zuletzt vor 48 Jahren. Das spüren Pendler, Eigenheimbesitzer und Arbeitnehmer.
Die Unternehmen sehen das Schlimmste im Gas-Konflikt noch kommen. Sie sehen ihre Energiesparpotentiale ausgeschöpft und fordern ein Festhalten an der Kernkraft.
Laut einer Ifo-Umfrage wollen Unternehmen steigende Beschaffungspreise in großen Stil an ihre Kunden weiterreichen. Es droht nach Einschätzung des Wirtschaftsforschungsinstituts eine so hohe Inflation wie zuletzt in der Ölkrise vor 40 Jahren.
Die deutsche Wirtschaft hat sogar schon noch größere Herausforderungen bewältigt. Man muss den Wirtschaftskrieg gegen Russland aber auch wollen.
Bei klimafreundlicher Energie denken alle an die Sonne. Ein Blick in die Gegenrichtung würde ebenfalls helfen. Was kann Geothermie? Und warum hat sie hierzulande so einen schweren Stand?
Krieg, Rekordpreise, Inflation: Trostlos sei die Lage der Weltwirtschaft, sagt die Chefökonomin der Osteuropabank EBRD, Beata Javorcik. Es drohten Stagflation, Hunger in Afrika und politische Instabilität.
Nach dem russischen Überfall auf die Ukraine fühlen sich drei von vier Deutschen durch Russland bedroht. 86 Prozent der Deutschen rechnen mit Versorgungsengpässen bei Energielieferungen.
Krieg, Rekordpreise, Inflation: Trostlos sei die Lage der Weltwirtschaft, sagt die Chefökonomin der Osteuropabank EBRD, Beata Javorcik. Es drohten Stagflation, Hunger in Afrika und politische Instabilität.
Der Krieg in der Ukraine treibt die Getreidepreise in die Höhe. Agrarökonomen warnen vor massiven Folgen für die Versorgung ärmerer Staaten. Jetzt sind die großen Exportnationen gefragt – auch Europa kann seinen Beitrag leisten.
Einen rasanten Anstieg der Energiepreise gab es Mitte der Siebziger Jahre schon einmal. Wie reagierte Deutschland damals?
In vielen Läden ist es schon gar nicht mehr zu finden: Sonnenblumenöl wird wegen des Krieges knapp. Hamsterkäufe und die Hoffnung, den hohen Benzinpreisen zu entgehen, tun ihr übriges.
Autofreie Sonntage, Tempolimit und Sparen am Heizungsregler: Diese Vorschläge machen die Runde. Nicht alle erscheinen jedoch praktikabel und effektiv.
Der Druck auf die Bundesregierung wächst, russische Öllieferungen zu stoppen. Bundeskanzler Scholz lehnt das ab.
Wenn es im Supermarkt gerade kein Sonnenblumenöl gibt, dann liegt das nicht an dem Krieg in der Ukraine. Noch nicht. Aber wenn es dann soweit ist, werden auch andere Pflanzenöle teurer.
In der aktuellen Krise suchen Anleger nach Lösungen. Doch bekannte Rezepte könnten nicht greifen, denn kurzfristig reagieren ist riskant. Stattdessen sollten Privatanleger langfristig denken – und stark diversifizieren.
Durch den Krieg in der Ukraine hinterfragen viele Länder ihre Abhängigkeit von russischem Öl und Gas. Das lässt amerikanische Unternehmen hoffen – und Joe Biden den Klimaschutz vernachlässigen.
Mit der Inflation ist ein alter Begriff zurückgekehrt: Lohn-Preis-Spirale. Vor 40 Jahren trieben die Gewerkschaften sie kräftig an. Heute eilt ihnen der Staat voraus – und nicht nur er. Wer ist noch beteiligt?
Hartnäckiger als gedacht ist die Inflation zurück. Höchste Zeit, in Goscinnys kleinem ökonomischen Weltmodell nachzulesen, wo sie herkommt und wo sie hingeht.
Die Inflation bringt die Europäische Zentralbank in die Zwickmühle: Sie hat das Problem unterschätzt. Nun steht sie von mehreren Seiten unter Druck. Zumal sich mittelfristig ein weiteres Problem anbahnt.
Ein Lichtblick im Grau des Pandemiewinters: Der Film „Licorice Pizza“ von Paul Thomas Anderson macht alles richtig.
Die Inflation erhöht sich immer weiter. Sein Geld möglichst sicher anzulegen, ist für viele jetzt wichtig und Gold galt lange als guter Schutz. Doch 2021 hat das nicht geklappt – und auch die Aussichten für 2022 sind eher mau.