Friedhof der Bohrtürme
Texas, Öl und die Republikaner – das war lange Zeit ein erfolgreicher Dreiklang. Die Pandemie und der Preiskampf beim Erdöl haben den „Lone Star State“ jedoch in seine schwerste Krise gestürzt.
Texas, Öl und die Republikaner – das war lange Zeit ein erfolgreicher Dreiklang. Die Pandemie und der Preiskampf beim Erdöl haben den „Lone Star State“ jedoch in seine schwerste Krise gestürzt.
Beginnt hinter Deutz wirklich Sibirien? Ein Spaziergang durch Köln in gespenstisch stillen Zeiten, immer an den Ufern des Rheins entlang.
Amerikas Präsident greift China scharf an: Er habe nachrichtendienstliche Hinweise darauf, dass das Coronavirus aus einem Forschungslabor in Wuhan stamme. Will Trump nur von eigenen Fehlern ablenken?
Der italienische Autobauer Iso hatte mit Kühlschränken angefangen, entwarf die wunderbare Isetta und wollte dann ganz nach oben. Es entstanden so herrliche Gran Turismo wie der Iso Rivolta. Doch 1974 machte die Ölkrise dem Unternehmen den Garaus.
Die amerikanische Fracking-Industrie liegt am Boden und Russland hat sich dem saudischen Vorschlag gebeugt, seine Ölförderung massiv zu kürzen. Im Preiskampf hat sich Riad vorerst durchgesetzt.
Viele Messen wurden verschoben oder annulliert. Wie gehen die Galerien in Frankreich mit dem Stillstand um?
Das Arbeiten zu Hause schlägt manchem aufs Gemüt. Arbeitgeber spielen zwar eine Schlüsselrolle, dass es ihren Heimarbeitern seelisch gutgeht. Aber vielen fehlt das psychologische Grundlagenwissen.
Der spanische Ministerpräsident bemüht historische Vorbilder. So wie beim Übergang zur Demokratie 1977 sollen jetzt die Parteien die Corona-Krise gemeinsam überwinden. Sánchez’ Gegner sind skeptisch.
In der Union wird debattiert, wie mit den im Zuge der Corona-Krise verursachten Schulden innerhalb der Länder der Europäischen Union umzugehen ist. Corona-Bonds sind ebenso im Gespräch wie ein sogenannter „Dreiklang der Solidarität“. Was steckt dahinter?
Die Corona-Pandemie hat die Börse auf einzigartige Weise in einen Bärenmarkt, einen Kursverfall von über 20 Prozent, gestürzt. Doch es gibt Parallelen, etwa zum Börsencrash 1987.
Nur eine kleine Minderheit der Deutschen hält die Maßnahmen zur Eindämmung von Covid-19 für übertrieben. Kein anderes Ereignis der vergangenen Jahrzehnte hat ihren Blick auf die Lage im eigenen Land so schnell so stark verändert.
Fast Stoßstange an Stoßstange robben sich Autos und Lastwagen vorwärts, schon 40 Kilometer vor Frankfurt geht es nur langsam voran. So kennen Autopendler den Montagmorgen an sich. Jetzt ist alles anders.
Gemüse bitte unverpackt und Kinderspielzeug lieber aus Holz: Wer heute fortschrittlich sein will, verzichtet auf Plastik. In den Sechzigerjahren sah das anders aus – da versprach ein Haus aus Kunststoff die Zukunft zu sein.
Die Starken müssen den Schwachen helfen. Jetzt ist der Moment, wo die oft beschworene Schicksalsgemeinschaft Europa Flagge zeigen muss. Ein Gastbeitrag von sieben Ökonomen.
Vor 50 Jahren debütierte der Citroën SM. Wie kein anderes Modell steht er für die Exaltiertheit der französischen Marke. Doch damals war dem SM nur eine kurze Blüte beschieden.
Die Aktienmärkte trifft am Montag ein Doppelschlag: Die Verschärfung der Maßnahmen gegen das Coronavirus und eine massive Krise am Ölmarkt. Analysten sind sich uneins, wie es weitergeht.
Reiseveranstalter sind von den Folgen der Coronavirus-Epidemie besonders betroffen. „Keiner bucht mehr Reisen nach Asien“, heißt es. Das ist aber längst nicht alles.
Der ADAC schockt seine Mitglieder: Der größte Autoclub Deutschlands gibt seinen Widerstand gegen ein Tempolimit auf. Und das ist erst der Anfang.
Die IAA ist keine Frankfurter Erfindung. An den Main zog die Schau erst nach der deutschen Teilung. Aber das Festival der glänzenden Karossen und die Stadt mit ihrer aufstrebenden Architektur passten lange Zeit sehr gut zusammen.
Amerika hängt heute weniger von Öl aus Arabien ab. Das liegt vor allem am Fracking-Boom – und erleichterte Trump die Entscheidung bei der Tötung Soleimanis. Doch Fachleute rätseln, wie lange das so bleibt.
Das Säbelrasseln in der Golfregion beeinträchtigte die Weltwirtschaft bislang nicht dauerhaft. Aber bleibt das so oder droht eine neue Ölkrise? Entscheidend ist eine Frage.
Die Industriegesellschaften wandeln sich zu Wissensökonomien. Die Zukunft gehört einem Liberalismus, der bestimmte Bedingungen erfüllen muss.
Vor fünfzig Jahren wurde Norwegens erstes Ölfeld in der Nordsee entdeckt. Damit begann ein beispielloser Erfolg. Doch in Feierlaune sind die Norweger nicht mehr.
In Oslo nimmt Abiy Ahmed den Friedensnobelpreis entgegen. Und in Stockholm wird Peter Handke mit dem Literaturnobelpreis geehrt. Doch die Debatte um seine Auszeichnung reißt nicht ab – und sie wird sogar vom türkischen Präsidenten befeuert.
Warum haben die Kontrolleure in der Benzin-Affäre nach ihrer Entdeckung nicht den Mund gehalten? Sie hätten nach dem Rennen in den Tank von Ferrari schauen und den Fall wohl klären können. So bleibt die Formel 1 märchenhaft.
Es brachte die Menschen nicht nur von A nach B, sondern auch Glamour, Beschleunigung und Ärger: Dem Automobil widmet das Victoria and Albert Museum zurzeit eine große Ausstellung.
Die Suche nach dem schnellen Reichtum beschäftigt viele Menschen. Doch so einfach geht es meistens nicht. Das Unterfangen ist aber auch nicht aussichtslos.
Mehr Freihandel mit der EU, mehr Geschäfte für deutsche Unternehmen, weniger hinderliche Bürokratie: Am zweiten Tag von Angela Merkels Besuch in Indien stehen weiter Wirtschaftsfragen im Mittelpunkt.
Die Elektrifizierung der Welt ist ohne leistungsfähige Batterien kaum noch denkbar. Der diesjährige Chemie-Nobelpreis für die Entwicklung von Lithium-Ionen-Akkus an Stanley Whittingham, John Goodenough und Arika Yoshino ist deshalb nur logisch.
Das Bundesumweltministerium will die Plastiktüte verbieten. Es gibt dringendere Probleme. Aber irgendwo muss man ja mal anfangen.
Die CDU-Vorsitzende will den Turbo in der Klimapolitik einschalten. Doch die großartigsten Ziele können ihre Kraft nicht entfalten, wenn sie sich in kleinteiligen Debatten zu Tickets und Tampons verlieren.
Der Kapitalismus hat einen schlechten Ruf. Zu Unrecht. Er überwindet die Armut und schafft Wohlstand.
Seit 400 Jahren übertreiben es die Anleger immer wieder. Offenbar werden sie nicht aus Schaden klug. Ein neues Buch verschafft einen Überblick über die schlimmsten Abstürze von Tulpen bis Bitcoin.
Die G7 legten einst den Grundstein für die Globalisierung. Heute hadert die Welt mit deren Folgen. Über ein Spitzentreffen in schwierigen Zeiten und wozu man es überhaupt noch braucht.
Ein Blick in die Vergangenheit zeigt: Gerade in Rezessionszeiten können sich die Börsen sehr positiv entwickeln. Diese Chance sollten Anleger nutzen.
Jahrzehnte des Ölexports haben den Nahen Osten kulturell und politisch vollkommen destabilisiert. Jetzt beeinflusst der gestörte politische Diskurs in der arabischen Welt die gegenwärtige Lage des Westens.