Geringere Ökostrom-Rabatte kosten Bahn 139 Millionen
Für die Bahn gibt es künftig geringere Ökostrom-Rabatte - und damit Zusatzkosten von bis zu 139 Millionen Euro im Jahr. Schon gibt es Warnungen: Tickets sollen teurer werden.
Für die Bahn gibt es künftig geringere Ökostrom-Rabatte - und damit Zusatzkosten von bis zu 139 Millionen Euro im Jahr. Schon gibt es Warnungen: Tickets sollen teurer werden.
Das wird Angela Merkel nicht gerne hören: Wissenschaftler raten, die Förderung von Ökostrom abzuschaffen. Sie helfe weder dem Klima, noch bringe sie technische Innovationen.
Die EU-Kommission verlangt, weniger deutsche Firmen von der EEG-Umlage zu befreien und schlägt einen Kompromiss vor. Wir zeigen, welche Branchen weiterhin günstig davon kommen - und wer künftig vielleicht zahlen muss.
Zwischen Deutschland und der EU-Kommission gibt es Streit über die Ökostrom-Umlage. Nun findet auch die deutsche Industrie, dass es zu viele Ausnahmen gibt: Zum Beispiel für den Schienenverkehr.
Die Ökostrom-Rabatte für die deutsche Industrie sind so hoch wie nie. Die EU-Kommission fordert eine Reform. Wettbewerbskommissar Almunia deutet eine Lösung an: Einige Branchen sollen weiterhin Vorteile bekommen.
Der EU-Kommission geht gegen die Ausnahmen von der Ökostrom-Förderung vor. NRW-Ministerpräsidentin Kraft warnt: Fallen die Ausnahmen, sind Hunderttausende Arbeitsplätze gefährdet.
Weil die Bahn künftig mehr Ökostrom-Umlage bezahlen soll, befürchten Verbraucherschützer, Gewerkschafter und die Schienen-Lobby höhere Ticketpreise.
Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel will die Fördersätze für neue Ökostromanlagen erst später senken. Die neuen Fördersätze sollen vom 1. September an greifen. Ursprünglich wollte Gabriel sie zum 22. Januar in Kraft setzen.
Die Rabatte auf die Ökostromumlage für die Industrie bleiben beim Versuch einer EEG-Reform durch Minister Gabriel ausgeklammert. So gerät die Reform zum Reförmchen.
Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel reagiert auf die Kritik von Investoren und Bundesländern: Die Ökostromumlage soll später sinken. Das steht in einem Entwurf, der der F.A.Z. vorliegt.
Die Bundesregierung bekommt neuen Druck; Brüssel fordert eine harte Kappung der EEG-Umlage. Klimakommissarin Hedegaard sagte der F.A.Z.:„Wir können den Ausbau nicht bis in alle Ewigkeit subventionieren.“
Zahlreiche städtische Verkehrsunternehmen, Schlachtbetriebe und Molkereien gehören zu den Unternehmen, die für 2014 von der vollen Zahlung der EEG-Umlage befreit wurden. Das geht aus einer Auflistung des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle hervor.
Viel mehr Unternehmen sind von der Ökostrom-Umlage befreit als gedacht: Auch städtische Verkehrsunternehmen, Schlachtbetriebe und Molkereien werden begünstigt.
Der stellvertretende SPD-Vorsitzende Ralf Stegner hat Bundeskanzlerin Merkel im Streit über den Stromnetzausbau dazu aufgefordert, Horst Seehofer zur Ordnung zu rufen – „so wie in früheren Fällen“.
Die Japaner drehen den Atomausstieg zurück - aus Angst vor teurem Strom. Die Energiewende muss man sich leisten können.
Chemieexperten schlagen Alarm: Für die Energiewende fehlen nicht nur Stromtrassen, sondern auch leistungsfähige Speicher. In unserer Leserkonferenz können Sie ab 14 Uhr mit Fachleuten diskutieren.
Deutschlands größtes Netzausbauprojekt geht in die heiße Phase: Die Pläne für den Verlauf der 800 Kilometer langen Stromtrasse liegen auf dem Tisch. Bürgerproteste sind vorprogrammiert.
Die Regierung will mehr sauberen Strom aus Meereswind. Aber daran hakt es gewaltig. Drei Monate stand der größte Windpark in der Nordsee still. Das zahlt der Stromkunde.
Das arme Ruhrgebiet trägt mit immer mehr Geld zur Energiewende bei. Die Milliarden kommen vor allem Landwirten im Norden und dem reichen Bayern zu Gute.
Weitreichende Änderungen an den Eckpunkten zur EEG-Reform hat der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses im Bundestag, Peter Ramsauer, gefordert: „Es muss massiv nachgebessert werden“, sagte er.
Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat Einwände gegen seine Pläne zur Reform der Ökosteuer zurückgewiesen. Seinen Kritikern bot er eine „konstruktive“ Zusammenarbeit an.
Im Wirtschaftsministerium wird über mögliche neue Regeln zur Ökostromumlage nachgedacht. Profitieren könnten davon unter anderem die Metall- und Stahlindustrie.
2014 werden mehr als 2700 Unternehmen von der EEG-Umlage befreit. Die Bundesregierung möchte weiter nicht darauf verzichten, energieintensive Industriebetriebe bei den Stromkosten zu entlasten.
In Deutschland wird heftig über die Förderung von Ökostrom gestritten. Die wirkliche Bedrohung aber kommt aus Brüssel. Mancher EU-Partner steht der Energiewende sehr kritisch gegenüber.
Energiewende, Rente, Mindestlohn: Über die Richtlinien der deutschen Politik bestimmt derzeit Sigmar Gabriel. Und die Kanzlerin lässt es laufen.
Bei seinen Plänen zur Drosselung des Strompreisanstiegs weiß Wirtschaftsminister Gabriel die Kanzlerin hinter sich. Gut für ihn - denn aus der eigenen Partei weht ihm der Wind ins Gesicht.
Die Belastungen für die gesamte Wirtschaft werden bei den von der Regierung geplanten Kosten von einem Cent je Kilowattstunde auf 500 Millionen Euro im Jahr geschätzt.
Die Stromrechnung wird hoch: Bislang müssen Betriebe, die Strom selbst produzieren, darauf keine Ökostrom-Umlage zahlen. Das ändert sich. Eine halbe Milliarde Euro Zusatzbelastung wird auf die Betriebe zukommen.
Bislang müssen Betriebe, die Strom selbst produzieren, darauf keine Ökostrom-Umlage zahlen. Das soll sich nach Informationen der F.A.Z. ändern. Die Stromrechnung der Industrie könnte um einen dreistelligen Millionenbetrag steigen.
Das Bild von der sauberen, sicheren und preiswerten Windenergie hat ein paar hässliche Macken bekommen. Wirtschaftsminister Gabriel will dem Laissez-faire in der Ökostromerzeugung nun Einhalt gebieten - gut so.
Kuriose Situation: Der SPD-Wirtschaftsminister eckt mit seiner EEG-Reform vor allem in der eigenen Partei an und bei den Grünen. Aus Union und Wirtschaft kommt hingegen viel Zustimmung.
Bundeswirtschaftsminister Gabriel (SPD) will den Windkraft-Ausbau drosseln. Dafür erntet er Kritik aus den eigenen Reihen: Der Plan sei „volkswirtschaftlich unsinnig“, findet der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Albig.
Sigmar Gabriels Reform der Ökostrom-Förderung soll mehr Markt bringen. Doch seine Pläne führen tatsächlich in die Irre mit mehr Planwirtschaft.
Wirtschaftsminister Gabriel will Ökostrom weniger fördern und mehr Wettbewerb einführen: Mit der 20 Jahre garantierten Vergütung soll Schluss sein. Sein Eckpunktepapier wird die Regierung wohl schon nächste Woche beschließen.
Soviel wie 2013 mussten die Verbraucher noch nie für den Ökostrom zahlen. Das liegt weniger an den Ausnahmen für Betriebe, sondern an der ineffizienten Förderung regenerativer Energie.