8,50 Euro Mindestlohn rücken näher
rike. BERLIN, 17. November. Die Union hat sich wohl mit einem gesetzlich festgeschriebenen Mindestlohn von 8,50 Euro abgefunden.
rike. BERLIN, 17. November. Die Union hat sich wohl mit einem gesetzlich festgeschriebenen Mindestlohn von 8,50 Euro abgefunden.
Der Unionsfraktionsvorsitzende, Volker Kauder, gestand ein, für die SPD sei der Mindestlohn von 8,50 Euro „eine Art Glaubensbekenntnis“.
Die Kanzlerin kommt der SPD entgegen und hat die Union auf den flächendeckenden Mindestlohn eingestimmt. Nun will die Partei aber noch für Übergangsfristen kämpfen.
SPD-Chef Sigmar Gabriel hat in einer kämpferischen Rede auf dem Parteitag der Sozialdemokraten rote Linien für das Zustandekommen einer großen Koalition gezogen.
Bundeskanzlerin Merkel hat die SPD zur Mäßigung aufgefordert. Eine Koalition, in der die einen für Einnahmen und die anderen für Ausgaben zuständig seien, funktioniere nicht. Gleichzeitig kündigte Merkel einen Kompromiss beim Mindestlohn an.
Union und SPD sind sich auf dem Weg zur großen Koalition in der Außen- und Sicherheitspolitik schnell einig geworden. Allerdings: Die Passage zur Beschreibung des transatlantischen Verhältnisses nach der NSA-Affäre fehlt noch.
Niemand könne nach den Katastrophen in Bangladesch behaupten, er habe nichts gewusst, sagt Kristin Heckmann, die für Hess Natur Nähfabriken überprüft. Ein Gespräch über Wunsch und Wirklichkeit.
Die Kritik der Wirtschaftsweisen ist deutlich: Die Regierungsberater ziehen ein vernichtendes Fazit der bisherigen Koalitionsverhandlungen. Für Kanzlerin Merkel kommt das Gutachten trotzdem zum richtigen Zeitpunkt.
An diesem Mittwoch stellen die Ökonomen des Sachverständigenrats ihr jährliches Gutachten vor. Ihr Vorsitzender, Christoph Schmidt, trifft mit seinen Mahnungen gegen eine rückwärtsgewandte Wirtschaftspolitik auf taube Ohren.
Union und SPD ringen um ihre Positionen - doch was sich jetzt schon abzeichnet, wird von den Wirtschaftsweisen harsch kritisiert. Der Sachverständigenrat lehnt Mindestlöhne, Steuererhöhungen und das EEG ab.
Union und SPD vertagen ihre Streitpunkte. Und das sind viele: Mindestlohn, Pkw-Maut, Betreuungsgeld, doppelte Staatsbürgerschaft und die Stromsteuer entzweien die Koalitionäre in spe. Vor den Parteitagen wird es keine wesentlichen Einigungen geben.
Erst gab sie die linke Nervensäge. Dann machte sie auf katholische Frau vom Lande. Nun wird Andrea Nahles womöglich unsere Arbeitsministerin.
Inzwischen haben alle Talkshows das Thema durch und wir werden jetzt einen gesetzlichen alle Flächen sowie Probleme abdeckenden Mindestlohn bekommen. Trotzdem aber hebt der Reiseführer „Per Anhalter durch die Arbeitswelt“ warnend den Zeigefinger.
Ralf Stegner will einen substantiellen Politikwechsel oder keine große Koalition. Im F.A.Z.-Gespräch erklärt der SPD-Linke, warum er nicht glaubt, dass es unter Schwarz-Rot zu Steuererhöhungen kommen wird - auch wenn Andrea Nahles diese noch so laut fordert.
In den Koalitionsverhandlungen geht es auf die schwierigen Themen zu. Über Mindestlohn, Rente und Maut sollen die Parteivorsitzenden entscheiden.
Der Europäische Gerichtshof hat ein wichtiges Urteil zugunsten von Geringverdienern gefällt. Arbeitnehmer haben Anspruch auf ihren vollen Mindestlohn - auch wenn sie zusätzlich vermögenswirksame Leistungen vom Arbeitgeber bekommen.
Malu Dreyer ist an den Koalitionsgesprächen im Bund beteiligt - und sieht einer großen Koalition optimistisch entgegen. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin spricht über Streitpunkte und Annäherungen.
Vor der Krise haben Manager den Mund zu voll genommen. Jetzt klagen sie über zu viel Regulierung. Carsten Kratz, der Deutschland-Chef der Berater der Boston Consulting Group empfiehlt seinen Kunden wieder mehr Dialog – und der Politik, sich mit Eingriffen in Werkverträge zurückzuhalten. Ein Mindestlohn von 8,50 Euro sei aber keine fundamentale Bedrohung.
Höhere Stundenlöhne setzen sich laut einer Studie nicht in höhere Realeinkommen um. Gerade für Haushalte der Mittelschicht kann der Mindestlohn mit Einkommensverlusten einhergehen.
Ein Mindestlohn vernichtet Arbeitsplätze. Das sagt die Theorie. Aber gilt das heute noch? Wir prüfen die wichtigsten Einwände.
Auch unter Ökonomen tobt der Streit, ob und wie beschäftigungsschädlich ein gesetzlicher Mindestlohn ist. 8,50 Euro halten selbst Befürworter für eine zu hohe Hürde.
che. SINGAPUR, 1. November. Indonesien, Südostasiens größte Volkswirtschaft, hat nach tagelangen Streiks den Mindestlohn viel geringer angehoben, als die ...
In einem Punkt sind sich Union und SPD schon mal einig: Ausgebildete Praktikanten sollen vom neuen Mindestlohn profitieren.
Die Koalitionsverhandlungen bringen erste Ergebnisse: Die Union erwägt, einen einheitlichen Mindestlohn von 8,50 Euro im Grundsatz mitzutragen, den die SPD fordert. Ausnahmen sollen aber möglich sein.
Mit dem von der SPD geforderten Mindestlohn von 8,50 Euro läge Deutschland mit Frankreich an der Spitze der Industrieländer. Ökonomen warnen vor höherer Arbeitslosigkeit.
Sie kommen aus Rumänien und Bulgarien nach Deutschland und machen Arbeiten, die sonst keiner machen will. Unter Bedingungen, die menschenunwürdig sind. Eine Reportage.
Rund 13 Millionen Menschen in Deutschland gelten als von Armut gefährdet. Weil Arbeitslosigkeit das größte Armutsrisiko ist, würden höhere Löhne den Betroffenen nicht helfen.
Die geplante große Koalition bereitet einen waghalsigen Großversuch mit der deutschen Volkswirtschaft vor. Er ist gefährlich und töricht zugleich. Die Rechnung wird nicht aufgehen.
dc./enn. BERLIN, 24. Oktober. Im Konflikt zwischen CDU/CSU und SPD über einen gesetzlichen Mindestlohn könnte ein Stufenplan die Einigung bringen.
Die Harmonie bei den Koalitionsgesprächen ist gestört. Der CDU-Wirtschaftsflügel macht Front gegen den Mindestlohn. In der F.A.Z. schreiben die Abgeordneten Michael Fuchs und Joachim Pfeiffer, warum. Heute Mittag wollen Unionspolitiker mit weiteren Forderungen nachlegen.
Einen einheitlichen politischen Mindestlohn lehne die Union in ihrem Regierungsprogramm aus gutem Grund ab, schreiben der stellvertretende Unionsfraktionsvorsitzende Michael Fuchs und der wirtschaftspolitische Sprecher der Union Joachim Pfeiffer in ihrem Gastbeitrag.
Das Vermögen der Kirchen ist schwer zu erfassen - der Kölner Dom ist 1 Euro wert. In der CDU gibt es weiter Widerstand gegen den einheitlichen Mindestlohn.
Beim Thema Mindestlohn scheint die SPD den Koalitionspartner in spe vor sich her zu treiben. Zwar geht ihre Position selbst eher linken Fachleuten zu weit. Doch ihre Strategie scheint aufzugehen.
jor. Rhein-Main. Im Zusammenhang mit der Diskussion um einen Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro, wie ihn Gewerkschaften und die SPD durchsetzen wollen, weist ...