Hauptsache, nicht aus China!
Das australische Unternehmen Lynas produziert Seltene Erden. Es will den Westen aus dem Klammergriff Pekings befreien. Leicht ist das nicht.
Der Wettkampf um Seltene Erden ist im vollen Gange, Europas Hoffnungen bauen auch auf neuen Partnerschaften mit südamerikanischen Ländern. Doch die EU ist nicht der einzige Interessent.
Das australische Unternehmen Lynas produziert Seltene Erden. Es will den Westen aus dem Klammergriff Pekings befreien. Leicht ist das nicht.
Aufzüge bewegen sich üblicherweise mithilfe von Motoren, in denen Seltene Erden aus China stecken. Der Mittelständler Ziehl-Abegg hat eine andere Lösung gefunden.
Deutschland will sich vom Rohstoff-Hauptlieferanten China unabhängiger machen. Kasachstan bietet sich als Ersatzlieferant an. Doch die deutschen Investoren zögern – aus verschiedenen Gründen.
Öl, Lithium, Seltene Erden: Mit seiner in der Nacht verkündeten Rohstoffinitiative FORGE will Washington einen Block gegen China schmieden. Im Mittelpunkt stehen dabei die Länder Lateinamerikas.
Ohne seltene Erden läuft in Industrienationen wenig. Nun sollen eine strategische Reserve und ein Gipfel mit Partnern helfen, die kritischen Rohstoffe für die Vereinigten Staaten zu sichern.
Chinas Macht über Seltene Erden führt vor Augen, dass Deutschland die Bodenschätze vernachlässigt hat. Eine unscheinbare Behörde hat nun eine Schlüsselrolle.
China macht es vor: Keine Geopolitik mehr ohne Industriepolitik. Fünf konkrete Handlungsfelder zeigen, wie Deutschland strategischer, europäischer und schneller handeln kann – und muss.
China nutzt seine Rohstoff-Übermacht mit neuen Exportbeschränkungen gegen Japan aus. Tokio will nun einen ganz neuen Weg gehen.
Außenminister Wadephul wirbt in Washington für eine NATO-Strategie für Grönland, die Finanzminister der G 7 beraten über Chinas Rohstoff-Dominanz. Und: Friedrich Merz geht auf Tuchfühlung mit Narendra Modi.
Myanmar, das frühere Burma, gerät im Zuge der anderen zahlreichen internationalen Krisen aus dem Blick. Dabei ist der Bürgerkrieg dort Asiens tödlichster Konflikt, gesteuert auch von Peking.
Während sich die USA und Japan lukrative Vorkommen sichern, um von China unabhängig zu werden, verpasst Europa seine Chance, warnt Rohstofffachmann Stefan Müller – und fordert einen Strategiewechsel.
Ein Start-Up will Materialien künstlich herstellen und die Lieferketten für Seltene Erden entlasten. Doch die Metalle haben unersetzliche Eigenschaften.
Europa ist stark von Chinas Rohstoffexporten abhängig. Ein Gespräch mit Karlheinz Wex von Plansee über Lösungen und politische Verantwortung.
Die Preise für Seltene Erden sind schon mehrfach gesprungen. Das Bemühen um Lieferketten mit mehr Resilienz aber kommt kaum voran.
Außenminister Johann Wadephul hat nach seinen nachgeholten Besuch in China von „offenen und intensiven Gesprächen“ berichtet, die aber auch gut und konstruktiv gewesen seien.
Nachdem sein Antrittsbesuch Ende Oktober geplatzt war, ist der Bundesaußenminister nun in Peking. Zunächst ging es um Seltene Erden und andere Handelsthemen.
Rüstung, Rohstoffe, Technologie: Die wirtschaftliche Bedeutung Saudi-Arabiens ist für die US-Regierung inzwischen so hoch wie die der westlichen Alliierten. Für Israel bedeutet dies eine Schwächung.
Deutschland muss wieder auf die Volksrepublik zugehen, fordert Ökonom Horst Löchel. Handel und bessere Beziehungen helfen wirtschaftlich, politisch und nicht zuletzt der Ukraine. Man müsse dafür aber etwas anerkennen.
Peking hat bei Seltenen Erden ein Monopol in der Welt. Das wird vom Westen nicht so schnell zu brechen sein. Wie konnte China auf dem Gebiet so dominant werden?
In einem Bunker östlich von Frankfurt lagert die Firma Tradium mehr als vier Tonnen an Seltenen Erden. Es ist die größte Reserve der wertvollen Metalle in Deutschland.
Es ist kein Zufall, dass die Supermächte USA und China nach Monaten des Zollstreits wieder da angekommen, wo sie im Januar gestartet sind. Der Konflikt dürfte bald wieder eskalieren, erklären zwei China-Analysten.
Auch nach dem Telefonat zwischen den Außenministern ist für China nicht alles geklärt. Peking verweist auf einen kleinen Kotau des Deutschen.
Die Angst vor bedrohlichen Engpässen steht in keinem Verhältnis zur Realität. Ein Blick auf die Zahlen.
Im Konflikt um Seltene Erden hat der Westen Zeit gewonnen. Chinas Monopol beginnt schon jetzt zu bröckeln.
Seltene Erden, KI-Chips und mehr – im Streit zwischen Amerika und China geht es um viel Hochtechnologie. Jetzt haben sich die beiden Staatsoberhäupter getroffen. Und plötzlich war Nvidia 5 Billionen Dollar wert.
Der amerikanische Präsident Donald Trump und der chinesische Staatschef Xi Jinping haben sich getroffen, Europa schaute gebannt zu. Bilanz eines Treffens, in dem es im Grunde um fast alles ging.
König Charles III. will Andrew den Prinzentitel entziehen. Außenminister Wadephul ist in Libanon. Die Vogelgrippe ist auf dem Vormarsch. Und heute Abend heißt es: Süßes oder Saures! Der F.A.Z. Newsletter.
In Südkorea einigen China und die Vereinigten Staaten sich auf eine fragile Pause im Machtkonflikt. Die strategischen Fragen bleiben jedoch ungelöst.
Die beiden Großen der Weltwirtschaft haben den nächsten Burgfrieden geschlossen. Wie lange er hält, ist völlig offen. Klar ist hingegen, wer die Verlierer sind.
Kein Durchbruch: Die Börsen in Asien haben sich vom Treffen zwischen Trump und Xi mehr erwartet und verbuchen Verluste.
Peking lockert die Kontrollen auf Seltene Erden etwas. Dafür nehmen auch die USA einige Sanktionen gegen chinesische Unternehmen zurück.
Die China-Politik des amerikanischen Präsidenten pendelt zwischen Ideologie und Instinkt, urteilt der frühere deutsche Botschafter in Washington.
Um Peking zu kontern, muss die EU Wirtschaft und Macht zusammen denken. Forscher warnen vor Abhängigkeiten am Rohstoffmarkt.
Wenn Amerikas Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping aufeinandertreffen, geht es um Seltene Erden, Hochtechnologie, Zölle – und Russland. Wer hat die besseren Karten?
Wie kann Europa bei Seltenen Erden von China unabhängiger werden? In Frankreich und vor den Toren Frankfurts arbeiten Unternehmen an Lösungen. Die größte Gefahr schlummert ausgerechnet in der Politik.