Verdi will Flughafen weitgehend lahmlegen
Den Streit mit der Spezialisten-Gewerkschaft GdF hat Fraport erst beigelegt, da droht dem Flughafenbetreiber neues Ungemach. Verdi ruft zum Warnstreik auf, die Lufthansa streicht Flüge.
Den Streit mit der Spezialisten-Gewerkschaft GdF hat Fraport erst beigelegt, da droht dem Flughafenbetreiber neues Ungemach. Verdi ruft zum Warnstreik auf, die Lufthansa streicht Flüge.
Die Zahl der Arbeitsplätze am Frankfurter Flughafen hat sich 2011 um 4000 auf 75000 erhöht.
2011 hat Lufthansa Cargo den Umsatz in schwierigem Umfeld um fünf Prozent auf 2,9 Milliarden Euro gesteigert. Doch das Nachtflugverbot wird das Resultat der Frachtflieger 2012 belasten.
Die Lufthansa darf die angesammelten Meilen von Vielfliegern nicht nachträglich entwerten. Das Kölner Landgericht gab einem Professor Recht, der gegen die Fluglinie geklagt hatte.
Für die die Frachtflieger ist ein dauerhaftes Nachtflugverbot aber schon beinahe zur Gewissheit geworden.
Lufthansa-Chef Christoph Franz hat in der Diskussion um das Nachtflugverbot auf dem Frankfurter Flughafen keine Balance gewahrt. Stets wird Grundsätzliches in Frage gestellt. Das aber schwächt seine Verhandlungsposition.
Die Deutsche Lufthansa fügt sich: Entgegen früherer Aussagen kann sich die Fluglinie wohl auch mit einem dauerhaften Nachtflugverbot abfinden. Vor allem kämpft sie nun gegen eine Ausweitung des Verbots.
Die Deutsche Lufthansa rechnet nach einem niedrigeren Gewinn im vergangenen Jahr 2012 mit einem weiterhin schwierigen Geschäftsumfeld. Der Gewinn werde weiter sinken und das sei vor allem auf hohe Treibstoffkosten zurückzuführen, hieß es.
Lufthansa Cargo präsentiert für 2011 glänzende Geschäftszahlen. Doch das Nachtflugverbot auf dem größten Frachtdrehkreuz im Land bedroht das Geschäft.
K+S und SAF-Holland schneiden besser ab als erwartet, Deutz kehrt in die Gewinnzone zurück, Heidelbergcement verschärft trotz steigender Gewinne den Sparkurs, die Lufthansa erwartet 2012 weniger operativen Gewinn. Der europäische Automarkt schrumpft stark, die Euro-Rettung treibt die deutschen Staatsschulden in die Höhe und ein führender Goldman Sachs-Banker wirft dem eigenem Haus Abzockerei und Geldgier vor.
In Frankfurt demonstrieren jetzt auch die Befürworter eines wachsenden Flughafens. Sie wollen der vermeintlich schweigenden Mehrheit ein Gesicht geben.
Bilder von Demonstrationen gegen den Frankfurter Flughafen sind nichts Neues mehr, Pro-Aktionen dagegen schon. Nun gingen in Frankfurt zahlreiche Menschen für den Flughafen auf die Straße.
Henkel erzielt 2011 einen Rekordgewinn, EADS verdoppelt Gewinn und Dividende, Inbev steigert Umsatz und Gewinn deutlich. Fraports Überschuss schrumpft trotz höherer Passagierzahlen, Carrefour senkt nach einem Gewinnrückgang die Dividende, Lufthansa und Air France-KLM rutschen in die Verlustzone. GM rechnet in Europa noch ein oder zwei Jahre mit Verlusten, Wirecard erhöht das Kapital. Die brasilianische Notenbank senkt den Leitzins überraschend deutlich, Neuseeland und Korea halten ihn stabil. Steigende Investitionen bremsen Japans Abschwung.
Das Frankfurter Arbeitsgericht hat den Streik der Vorfeldmitarbeiter am Frankfurter Flughafen untersagt. Die Lufthansa prüft eine Klage gegen die GdF. Schon am Dienstag hatte derselbe Richter den Unterstützungsstreik der Fluglotsen gestoppt.
Flugreisende können aufatmen. Ein Gericht stoppt den für diesen Mittwoch angekündigten Fluglotsenstreik am Frankfurter Flughafen. Trotzdem mussten am Morgen 235 Flüge wegen des Streiks der Vorfeldmitarbeiter gestrichen werden, bei 40 Maschinen kam es zu Verspätungen.
Eine Verstärkung der Euro-Rettungsschirme EFSF und ESM ist für die Europäische Union definitiv erst in etwa vier Wochen ein Thema. Die deutschen Einzelhändler haben einen schwachen Jahresauftakt erwischt. Im deutschen Solaranlagenbau brechen die Aufträge weg, während in Amerika der Automarkt weiter Fahrt aufnimmt. In Japan ist die Arbeitslosenquote im Januar leicht gestiegen, gleichzeitig steckt das Land vorerst weiter in der Deflation. Auf Unternehmensebene GIBT ES Meldungen wonach Lufthansa die defizitäre Austrian Airlines demnächst fallenlassen könnte. Außerdem blieb Koenig & Bauer auch 2011 noch in der Gewinnzone.
Trotz weiterer Streiks der 200 Flughafen-Kontrolleure bleibt das Chaos aus. Fraport und Lufthansa hebeln die Branchengewerkschaft aus.
Am Frankfurter Flughafen wird am Montag wieder gestreikt. Die rund 200 Vorfeldbeschäftigten verschärfen ihren Arbeitskampf mit dem Flughafenbetreiber Fraport.
Auch an diesem Freitag wirbelt ein Arbeitskampf der Vorfeld-Arbeiter den Flugplan am Frankfurter Flughafen durcheinander. Rund 280 Flüge fallen aus – und die Gewerkschaft will den Streik nächste Woche sogar verschärfen.
Ein Streik von 200 Flugfeldkontrolleuren behindert den Flugverkehr am Drehkreuz Frankfurt. Vor allem Inlandsflüge werden gestrichen. Der Flughafen fühlt sich erpresst von der Spartengewerkschaft. In Berlin wird wieder über deren Macht debattiert.
Auf Deutschlands größtem Flughafen droht ein zweitägiger Stillstand. Vorfeld-Arbeiter streiken an diesem Donnerstag von 15 bis 22 Uhr. Die Lufthansa hat 100 Flüge annuliert, die Bahn bietet einen Umtausch der Tickets in Bahn-Gutscheine.
Arbeitnehmervertreter der Lufhansa sind mit einer einstweiligen Verfügung gegen den Einsatz von Leih-Stewardessen auf Berlin-Strecken gescheitert. Nun kann die Fluglinie Billigkräfte rekrutieren.
Der Flug fällt aus, der Koffer ist weg, oder die Maschine ist hoffnungslos überbucht: Gar nicht so selten beginnt der Urlaub mit Stress, der sich dann über Monate hinzieht. Für solche Fälle soll es demnächst eine Schlichtungsstelle geben.
Auch beim zweiten Fluglärm-Gipfel gibt es keine konkreten Ergebnisse. Ende Februar will die Landesregierung aber ein Paket vorlegen.
Fielmann verzeichnet ein Umsatz- und Gewinnplus, Swatch einen Rekordgewinn, Toyota hebt die Gewinnprognose an. Der Gewinn der UBS bricht ein, der von Arcelor-Mittal geht zurück, Roth & Rau rutschen tief in die roten Zahlen und wollen ebenso wie die Lufthansa Stellen abbauen. Oracle will das Gerichtsverfahren gegen SAP wieder aufrollen, Griechenland stimmt der Entlassung von 15.000 Bediensteten zu, derweil sich die Staaten nun an der Umschuldung beteiligen sollen.
Mag die neue Landebahn in Frankfurt auch weiter auf heftige Proteste bei Anliegern stoßen: Der Lufthansa hilft sie, pünktlicher und leiser zu fliegen. Dessen ungeachtet rügt die Fluglinie die 23-Uhr-Grenze.
Immer mehr Unternehmen in Deutschland treffen Regelungen zum CO₂-Ausstoß ihrer Dienstwagenflotte. Eine Auswahl - ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Die Lufthansa will ihre Dienstwagen an CO₂ ausrichten. Der Beschluss falle in Kürze, heißt es. Wert? Noch geheim.
Die Lufthansa muss im schwierigen Umfeld sparen und rechnet dabei auch auf die Unterstützung ihrer Mitarbeiter.
Die neue Landebahn am Frankfurter Flughafen bringt mehr Lärm - und auch etablierte Frauen und Männer zum Protest. Drei Beispiele.
Die traditionsreiche Werbeagentur McCann Erickson verliert wichtige Kunden und muss Standorte schließen. Verblasst der Glanz der großen internationalen Agenturen?
Hessen strebt eine führende Position bei der Entwicklung und Nutzung von Elektromobilität an. Das Land hat seine Bewerbung für das Bundesprogramm „Schaufenster der Elektromobilität“ eingereicht.
Die CDU lädt zur sachlichen Diskussion über Nachtflüge. Doch gegen die Wut der Lärmgeplagten redet ein Lufthansa-Sprecher vergebens an.
Trotz Schuldenkrise kann Deutsche Bundesbank-Vorstandsmitglied Andreas Dombret keine allgemeinen Anzeichen für eine Kreditklemme auszumachen. Und die Europäische Zentralbank warnt einem Zeitungsbericht zufolge vor einer Aufweichung des EU-Fiskalpakts. In China sind die Devisenreserven erstmal seit 1998 gesunken. Auf Unternehmensebene plant die Deutsche Telekom nach dem gescheiterten Verkauf bei ihrer Mobilfunktochter in Amerika wieder in Marke und Netz zu investieren. Investieren will auch VW. Nach einem Rekordabsatz sind in China Milliardeninvestitionen angedacht.
In mehreren Maschinen des Modells Airbus A380 sind winzige Risse in den Flügeln aufgetreten. Hersteller und Fluglinien bleiben gelassen.
Konzernchef Christoph Franz will mit Hilfe von McKinsey oder Boston Consulting bis 2013 rund 1,5 Milliarden Euro sparen. Ein neuer Werbeauftritt soll zudem mehr Privatkunden locken.
Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat ein Maßnahmenpaket gegen den Fluglärm im Rhein-Main-Gebiet angekündigt.