„Die Politik missbraucht uns als Goldesel“
Im Passagiergeschäft macht Lufthansa Verluste. Vorstandschef Christoph Franz klärt über unfaire Sondersteuern und teuren Treibstoff auf und verrät, warum es nie genügend 99-Euro-Tickets gibt.
Im Passagiergeschäft macht Lufthansa Verluste. Vorstandschef Christoph Franz klärt über unfaire Sondersteuern und teuren Treibstoff auf und verrät, warum es nie genügend 99-Euro-Tickets gibt.
Der Tarifkonflikt zwischen Lufthansa und Gewerkschaft Ufo ist beendet. Das Schlichtungspaket sieht eine Gehaltserhöhung von 4,6 Prozent im nächsten Jahr sowie eine Einmalzahlung vor. Zudem wurde ein Kündigungsverzicht bis Ende 2014 vereinbart.
Bei der Lufthansa kommt es wohl nicht zu abermaligen Streiks der Flugbegleiter. Der Tarifkonflikt ist nach Informationen aus Verhandlungskreisen beigelegt. Am Dienstag soll die Empfehlung des Schlichters Bert Rürup vorgestellt werden.
Die angeschlagene spanische Fluggesellschaft schreibt täglich 1,7 Millionen Euro Verlust. Ein Sparprogramm soll jetzt die Rettung bringen. Fast jede vierte Stelle soll gestrichen werden.
Air Berlin verklagt den Betreiber des noch nicht eröffneten Berliner Großflughafens (BER) auf Schadensersatz. Außergerichtlich habe man sich nicht einigen können, sagt Air Berlin-Chef Mehdorn.
Für mehr als 4 Milliarden Dollar kauft Walt Disney die Rechte an der bedeutendsten Science-Fiction-Saga aller Zeiten. Für ein Unternehmen, das 2011 rund 1,5 Milliarden Dollar Umsatz gemacht hat. Und viele Interessen bedient.
Ein weiterer Großkampftag an der Börse: Vier Dax-Konzerne haben Zahlen vorgelegt. Während das bei Lufthansa für einen Höhenflug sorgt, gehen die Fresnius-Aktien nach unten.
Der Gewinn der Lufthansa ist im Sommer gestiegen. Doch die Kernmarke funktioniert nicht gut. Die Gewinnsteigerung stammt aus Österreich, der Schweiz - und aus dem Geschäft mit Flugzeug-Mahlzeiten.
Gestützt auf positive Geschäftszahlen einiger Konzerne hat der Dax am Mittwoch leicht zugelegt. Anleger blickten gespannt auf die Wall Street. Dort soll der Aktienhandel nach der zweitägigen Zwangspause wegen des Wirbelsturms „Sandy“ am Nachmittag (MEZ) wieder aufgenommen werden. Tabellenführer der ersten deutschen Börsenliga waren Lufthansa. Die Aktien der Fluggesellschaft legten dank eines Gewinnsprungs 5 Prozent auf 11,54 Euro zu und lagen damit auf dem höchsten Stand sei September 2011.
Ihre Servicetöchter bescheren der Lufthansa einen höheren Gewinn, Conti bekräftigt die Jahresprognose und Fresenius baut seinen Gewinn kräftig aus.
Schwächer tendierende New Yorker Börsen haben die deutschen Aktien am Mittwoch ins Minus gezogen. Diese hatten nach zwei Tagen Zwangspause freundlich eröffnet, waren dann aber abgerutscht.
Angesichts der Flut von Quartalszahlen in dieser Woche haben sich die Anleger am deutschen Aktienmarkt zurückgehalten. Der Dax gab um 0,5 Prozent auf 7199 Punkte nach. Unter anderem lassen sich Deutsche Bank, Bayer, Fresenius, FMC, Lufthansa und Continental in den kommenden Tagen in ihre Bücher gucken. „Die Investoren haben Angst vor Enttäuschungen“, sagte ein Händler. In der abgelaufenen Woche hatten neben mauen Wirtschaftsdaten auch enttäuschende Quartalsbilanzen von amerikanischen Schwergewichten wie Google, Microsoft oder DuPont die Anleger in Deutschland verschreckt. Der Dax verlor an den vergangenen fünf Handelstagen rund 2 Prozent.
Die New Yorker Börse setzt den Parketthandel wegen des Hurrikans ’Sandy’ aus, aus dem gleichen Grund verschiebt Google seine Produktvorstellung des Android. Linde verdient dank der Übernahme von Lincare im Quartal mehr und Gea steigert seinen Gewinn leicht und bestätigt die Prognose.
Memmingen, Rostock-Laage, Hahn oder Weeze: Regionalflughäfen erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Die Konkurrenz untereinander ist groß. Kommerzieller Erfolg stellt sich nur selten ein.
Die Servicezentren der Lufthansa in Krakau, Bangkok und Mexiko sollen ausgebaut werden. 700 Jobs könnten aus Deutschland ins Ausland verlagert werden.
Um in den Aufsichtsrat von Deutschlands bedeutendstem Geldhaus zu kommen, will Gewerkschaftsführer Bsirske seinen Stellvertreterposten im Kontrollgremium der Lufthansa räumen.
Seit ein Zwischenfall der Germanwings ans Licht kam, jagt eine Meldung über vermeintlich verunreinigte Flugzeugkabinenluft die andere. Die Triebwerke sollen für die Dämpfe verantwortlich sein.
Der Vorstandsvorsitzende der französischen Fluggesellschaft Air France Alexandre de Juniac im F.A.Z.-Interview über die Krise des Konzerns, Billigfluganbieter und die geplante Kooperation mit Air Berlin und deren Großaktionär Etihad Airways.
Selten hat ein Stück Beton eine Region so geteilt wie die vor einem Jahr eröffnete neue Landebahn am Frankfurter Flughafen. Dessen Ausbau geht ebenso ungebremst weiter wie die Proteste lärmgeplagter Bürger.
Was machen wir denn mit dem Wochenende? Vollbeschäftigung auf der Buchmesse - oder doch lieber sechs Stunden Athen, wie die Kanzlerin?
Die Lufthansa will künftig einen Großteil ihrer Europastrecken unter ihrer bisherigen Billigmarke Germanwings fliegen. Die Zweitmarke soll Preisbrechern in Europa Paroli bieten und von 2014 an profitabel sein.
Forschungsinstitute erwarten in ihrem Herbst-Gutachten einen Dämpfer für die deutsche Konjunktur, Lufthansa will ihre neue Billigtochter zum Januar 2013 unter dem Namen Germanwings starten und Ebay greift Groupon mit einem eigenen Schnäppchenportal an.
Der deutsche Aktienmarkt hat sich am Donnerstag gegen Mittag leicht erholt. Besonders Aktien des Dax-Neulings Lanxess legen zu. Auch die Papiere von Lufthansa zählen zu den Gewinnern.
Beim Internationalen Währungsfonds wächst trotz der Bemühungen der Europäer bei der Euro-Krisenbekämpfung die Furcht vor neuen Wachstumseinbrüchen. Der Fonds nahm in seinem neuen Weltwirtschaftsausblick, der am Dienstag zur Jahreskonferenz des IWF in Tokio veröffentlicht wurde, seine Wachstumsprognosen auf breiter Front teils deutlich zurück.
Durch den Pakt von Etihad Airways und Air France-KLM wird sich der Wettbewerb für die Lufthansa, Europas größte Fluggesellschaft, weiter verschärfen. Den Luftfahrt-Allianzen droht der Bedeutungsverlust.
Die chinesische Hafenstadt umgarnt Unternehmen mit ihrer Kolonialgeschichte. Doch die gehen lieber nach Schanghai. Auch der deutsch-chinesische Ökopark kommt nicht vom Fleck.
Schritt für Schritt setzt Lufthansa ihr ehrgeiziges Sparprogramm um. Überzählige Mitarbeiter lockt Vorstandschef Franz mit hohen Abfindungen. Eine neue Fluglinie will er sich nicht ans Bein binden.
Bouffier mahnt bei der Bevölkerung mehr Verständnis und Unterstützung für wirtschaftliche Großprojekte an.
Der neue Flugsteig A-Plus in Frankfurt ist vor allem eine Shoppingmeile, an die Flugzeuge andocken. Der Betreiber erwartet sechs Millionen zusätzliche Fluggäste im Jahr.
Der Flughafen Frankfurt eröffnet seinen Flugsteig A+. Das ist ein Mammutprojekt mit langen Wegen, Toiletten ohne Türen, Gepäck in der Achterbahn und Badewannen in der Lounge.
Nach dem Beinah-Absturz eines Germanwings-Airbus hat der Mutterkonzern Lufthansa Probleme mit kontaminierter Kabinenluft in seinem Riesenflieger A380 eingeräumt. Mehrmals musste die Fluggesellschaft Triebwerke auswechseln.
Ein weiteres Projekt des Flughafenausbaus steht vor seinem Abschluss: Am 10. Oktober soll der Flugsteig A-Plus den Betrieb aufnehmen. Die Erwartungen sind groß.
Wegen der Eurokrise und der hohen Spritpreise wird sich der rigide Sparkurs von Deutschlands größter Fluglinie in diesem Jahr nicht wie geplant auszahlen.
Bei der Lufthansa-Tochter Germanwings hat es 2010 mindestens zwei Vorfälle mit Gasaustritt im Cockpit gegeben, bei denen die Piloten bei der Landung beinahe ihr Bewusstsein verloren hätten.
James Hogan, Chef von Etihad Airways und Großaktionär von Air Berlin, spricht über das Engagement beim Lufthansa-Rivalen. Die Golfregion ist aus seiner Sicht das künftige Kraftzentrum des Luftverkehrs.
Das klingt fast nach Hollywood: Ein Hochstapler ist als falscher Pilot von München nach Turin geflogen. Der Italiener kam in Uniform und mit gefälschtem Ausweis ins Cockpit – womöglich nicht nur einmal.