Im Windschatten
Der Einzelhandel leidet unter der Krise. Viele Händler versuchen, über Online-Plattformen mit den Kunden in Kontakt zu bleiben. Doch die kleinen Betriebe werden es schwer haben, neben den großen Ketten sichtbar zu bleiben.
Der Einzelhandel leidet unter der Krise. Viele Händler versuchen, über Online-Plattformen mit den Kunden in Kontakt zu bleiben. Doch die kleinen Betriebe werden es schwer haben, neben den großen Ketten sichtbar zu bleiben.
Ob Pasta, Orangen oder Goji-Beeren: Corona erschwert die Lebensmitteleinfuhr. Jetzt zeigt sich, ob wir uns regional versorgen können – und wollen.
Seit die Deutschen aus Sorge vor dem Virus mehr Lebensmittel für sich kaufen, wird weniger für die Tafeln gespendet. Und viele Helfer gehören zu Risikogruppen.
Deutsche Landwirte stellt das Einreiseverbot vor große Probleme. Das vom Landwirtschaftsministerium initiierte Vermittlungsportal für Erntehelfer wird indes gut angenommen.
Wenn alle zu Hause sitzen und mit der Außenwelt nur noch über das Internet in Kontakt stehen, schlägt die Stunde der Internetplattformen, könnte man meinen. Doch die Realität ist nicht so einfach.
Hormon-Achterbahn im Vordergrund: Die ARD hält den Dreiteiler „Unsere wunderbaren Jahre“ für einen großen Fernsehfilm zur Zeitgeschichte. Zweifel daran sind angebracht.
Das Coronavirus stellt uns vor gänzlich unbekannte Herausforderungen. Dabei geht es nicht nur um Betten auf der Intensivstation. Sondern um das, was unsere Gesellschaft zu dem macht, was sie ist. Ein Gastbeitrag.
Weniger Lebensmittel, strengere Hygienemaßnahmen. Die Frankfurter Tafel sieht sich für die Coronavirus-Pandemie gewappnet und möchte für ihre Kunden so lange geöffnet bleiben, wie es geht.
Hält das Internet die Belastung durch unzählige Homeoffice-Nutzer aus? Wir zeigen, welche Unternehmen in der Corona-Krise zu Höchstleistungen auflaufen müssen.
Trotz leerer Regale beteuern Politik und Handel: Die Versorgung mit Lebensmitteln ist sicher. Die Bauern suchen derweil zehntausende Saisonarbeiter.
Ein Drittel der örtlichen Initiativen verteilt wegen der Coronakrise keine Lebensmittel mehr. Sie wollen vor allem ihre Helfer schützen. Denn: Die meisten gehören zur Risikogruppe.
Proteinprodukte machen schlank und stark – das wollen zumindest einige Händler ihren Kunden weismachen. Was hinter dem Hype steckt.
Die Deutschen entdecken dank des Coronavirus ihre Liebe für Konserviertes. Das könnte sogar der Umwelt helfen.
Die Corona-Epidemie hat zu einem heftigen Anstieg der Bestellungen bei Lieferdiensten geführt. Um die enorme Nachfrage bedienen zu können, besorgen sich Unternehmen neue Lieferwagen – und richten sogar Liveticker ein.
So schnell verhungert in Deutschland niemand. Dennoch: Genug Essen und Getränke für ein paar Tage zuhause zu haben, beruhigt die Nerven. Einige Lebensmittel sind – richtig gelagert – sogar unverwüstlich.
Einen Baum zu adoptieren, dessen Früchte man geliefert bekommt; Käse vom eigenen Schaf zu essen: Das ermöglicht Crowdfarming. Die Erfinder kämpfen damit auch gegen die Essensverschwendung.
Die Deutschen kaufen immer mehr haltbare Lebensmittel. Grund dafür ist das Coronavirus. Organisationen wie die Berliner Tafel leiden unter den Hamsterkäufen.
William Li ist Arzt, Autor und gefragter Ratgeber. Er erklärt, wie Menschen sich gesund ernähren, warum er zu Rotwein und Schokolade rät – und wieso er „Superfoods“ für Quatsch hält.
Das Coronavirus führt zur verstärkten Nachfrage nach haltbaren Lebensmitteln: Händler berichten von regelrechten Hamsterkäufen, vielerorts sind Desinfektionsmittel und Atemschutzmasken ausverkauft. Wie sinnvoll ist das Horten?
Die Deutschen decken sich mit Lebensmitteln ein – aus Sorge, dass sie in Quarantäne müssen. Auch die Bahn und die Bundeswehr bereiten sich auf eine mögliche Epidemie vor.
Die japanische Tradition, Essen für unterwegs in Bento-Boxen zu verpacken und aufwendig zu dekorieren, hat auch hierzulande immer mehr Fans. Doch längst nicht jeder Essensexperte ist begeistert.
1,9 Millionen Gerichte pro Jahr werden in den Mensen des Studierendenwerks Darmstadt ausgegeben. Gute Lebensmittel in dieser Menge zu finden, ist schwer. Die Darmstädter wollen zeigen, wie es geht.
Seit Monaten gehen wütende Bauern auf die Straße, das Essen ist zum hochemotionalen Thema geworden. Nun nimmt die Politik den Verbraucher ins Gebet.
Lebensmittel und Flüge sind angeblich zu billig, Mieten zu teuer. Für alles soll der Staat eine Lösung finden. Warum soll das eine gute Idee sein?
Der Handel hat viele Möglichkeiten, mit digitalen Tools und Prozessen für mehr Nachhaltigkeit zu sorgen.
Landwirte sollen besser von ihrer Arbeit leben können. Eine Initiative im Rheingau klopft aus diesem Grund die Wünsche und die Zahlungsbereitschaft von Verbrauchern ab. Bald soll die erste Milch im Kühlregal stehen.
Für ein gesünderes Essen in der Schulkantine: Die Stadt Frankfurt hat auf die Elternproteste reagiert und will nachbessern. Von den Mensa-Betreibern wird künftig einiges erwartet.
Etwa 10 Prozent unseres Einkommens geben wir im Jahr für Lebensmittel aus. Ist das nicht eigentlich zu wenig? Wer ist schuld an den billigen Lebensmittelpreisen? Finden Sie es heraus in der neuen F.A.Z. Woche.
Immer mehr Landwirte geben auf und die verbleibenden Höfe werden immer größer. Auslöser dieser Entwicklung ist der technische Fortschritt. Und trotz hoher Subventionen wachsen die Einkommen nicht in den Himmel.
21 Cent je Kotelett, neun Cent für ein Glas Milch und zwei Cent je Kartoffel: So wenig bleibt bei den Bauern hängen. Landwirt Willi Billau hat Ideen für höhere Preise und eine klare Meinung zu politischen Eingriffen.
Jan Bock kennt sich mit Lebensmittelpreisen aus: Er leitet den Einkauf von Lidl, Europas größtem Discounter, und spricht über faire Bananen, das wachsende Bio-Geschäft und den Ärger der Landwirte.
Es gibt jemanden, der den deutschen Bauern in ihrem Überlebenskampf helfen kann: der Konsument.
Der Handel sind die Bösen und die Landwirte die Guten? Nach dem Lebensmittel-Gipfel im Kanzleramt sind die Rollen klar verteilt. Doch ganz so einfach ist es nicht.
Vor einem Treffen mit Lebensmittelherstellern spricht Kanzlerin Merkel davon, was sie nicht will: Der Staat soll Mindestpreise für Lebensmittel nicht anordnen.
Der Rewe-Chef und der Handel verteidigen die Billigpreise in den Supermärkten. „Unanständig“ findet die Preise dagegen Landwirtschaftsministerin Klöckner und erwägt Verbote. Im Bundeskanzleramt wollen sie eine Lösung finden.
Über die Preise im Lebensmittelhandel gibt es unterschiedliche Ansichten. Zu niedrig, sagen die einen. Genau richtig, die anderen. Jetzt will es die Bundeskanzlerin wissen.