Ratingagenturen strafen Banken ab
Die amerikanischen Finanzinstitute können sich nach Ansicht der Ratingagentur Moody's nicht mehr sicher sein, dass der Staat sie im Notfall auffängt.
Die amerikanischen Finanzinstitute können sich nach Ansicht der Ratingagentur Moody's nicht mehr sicher sein, dass der Staat sie im Notfall auffängt.
Die amerikanische Notenbank Fed hat mit ihrer pessimistischen Einschätzung der Lage der Wirtschaft die Anleger auch in Europa verunsichert. Das belastet am Donnerstag die europäischen Börsen.
Moody's stuft die Bonität von drei amerikanischen Großbanken herab, Lufthansa will die Flüge deutlich reduzieren, Metro-Chef Cordes erwägt einen Verkaufsstopp für Real und Qatar eine Beteiligung an der BNP Paribas.
"Ministerpräsident Berlusconi ist für Italien zu einer Gefahr geworden. Die Märkte glauben der Regierung das Sparprogramm in Höhe von 60 Milliarden Euro nicht. Italien hat auf der Liste der am meisten gefährdeten Euro-Staaten Spanien überholt.
Die Bundesrepublik Deutschland kann sich zu immer günstigeren Konditionen verschulden. Am Mittwoch stockte die Finanzagentur des Bundes eine am 24. August begebene Anleihe mit Laufzeit bis September 2021 um fünf Milliarden Euro auf.
New York/Mailand, 21. September, (AFP/dpa). Die Ratingagentur Moody's hat am Mittwoch die Kreditwürdigkeit der beiden amerikanischen Großbanken Bank of America und Wells Fargo herabgestuft. Als Begründung nannte die Agentur eine ...
Die FAZ-Rentenrendite berechnete seit 1964 Renditen für öffentliche Papiere und Pfandbriefe des deutschen Anleihemarktes.
Mit Zahlen von Unternehmen wie Linde, Wacker Chemie, Samsung, Motorola, AMD, Baidu, Fiat, Total, PSI oder Morphosys setzt sich der Reigen an Quartalszahlen auch am Freitag fort. Unter den Wirtschaftsnachrichten ist unterdessen vor allem die von Frankreich für 2011 gesenkte Wachstumsprognose erwähnenswert.
S&P stuft die BNP Paribas ab, Philips kündigt nach einem Gewinneinbruch einen massiven Stellenabbau an und das amerikanische Defizit fällt kleiner aus als befürchtet.
Apple erschreckt mit schwachen iPhone-Verkäufen, die Software AG steigert das Ergebnis, Intel mehr als erwartet. Umsatz und Gewinn von Yahoo sinken wie erwartet. Groupon startet wohl nächste Woche seinen Börsengang, die Bundesregierung senkt wohl die Wachstumsprognose. Die Vereinigten Staaten wollen im Rohstoff-Handel durchgreifen, die Unionsfraktion dementiert dagegen einen Bericht zur Hebelung des EFSF. HSBC Trinkaus bietet nicht mehr für die WestLB.
IBM schneidet im dritten Quartal besser ab, die Citigroup profitiert von Bilanzeffekten, Wells Fargo enttäuscht trotz Gewinnsprung. Auch Metro-Aufsichtsratschef Kluge geht und China wächst um 9,1 Prozent.
Die Herabstufung Italiens hat die Märkte am Dienstag nur kurzzeitig bewegt. Der Euro erholte sich schnell von anfänglichen Verlusten. Die Gemeinschaftswährung pendelte am Abend um die Marke von 1,37 Dollar und zeigte sich damit wenig verändert zum Vortag.
Die Zeitung "Aftenposten" (Oslo) schreibt zur bevorstehenden Abstimmung in der UN-Vollversammlung über die Anerkennung Palästinas als vollwertiger Staat: "Palästina hat in New York nur wenig Chancen auf die Erfüllung des Wunsches, als vollwertiger Staat anerkannt zu werden.
Kein Politiker will wahrhaben, dass es die prekäre Lage Italiens ist, die aus einer Krise kleiner Staaten an der Peripherie eine Vertrauenskrise ganz Europas hat entstehen lassen. Ohne Druck von außen kommt das Land nicht voran.
Die Hoffnung auf Fortschritte bei der Lösung der Schuldenkrise in Europa und eine geldpolitische „Lockerungsübung“ in den Vereinigten Staaten haben dem Dax und dem F.A.Z.-Index am Dienstag deutliche Kursgewinne beschert.
maf. FRANKFURT, 20. September. Die Risikoprämie für die Absicherung gegen einen Zahlungsausfall der Bundesrepublik Deutschland hat am Dienstag einen neuen Höchststand erreicht. Das Kreditausfallderivat (CDS) kostete nach Angaben des Datenanbieters CMA knapp 94 Basispunkte oder 0,94 Prozent.
Die Nachricht, dass die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) die Kreditwürdigkeit von Italien gesenkt hat, drückte am Dienstag lediglich kurz auf den Euro-Kurs. Dann ging es - mit steigenden Kursen am Aktienmarkt - wieder ...
Italiens Kreditwürdigkeit wird herabgesetzt - als ob die Euro-Krise nicht schon dramatisch genug wäre. Zugleich ist die schonungslose Analyse der Ratingagentur Standard & Poor's ein notwendiges Instrument, um die Sanierung Italiens voranzubringen oder zu erzwingen.
tp./hmk. ROM/BRÜSSEL, 20. September. Eine Abwertung der Kreditwürdigkeit Italiens durch die amerikanische Ratingagentur Standard & Poor's sorgt für neue Zweifel an der wirtschaftlichen Stabilität Italiens.
Italien strebe mit seinen Sparpaketen nach einem ausgeglichenen Haushalt bis 2013. Die Ratingagentur Standard & Poor's bekräftigte dagegen, dass ihre Analysen nur auf wirtschaftlichen Daten beruhten und nichts mit Politik zu tun hätten.
ROM, 20. September. Das Spiel heißt Verstecken: Kein Politiker und keine Partei in Italiens Opposition drängt jetzt in die Verantwortung. Während die Regierung Berlusconi in vier Versuchen zwei Sparpakete durch beide Häuser des Parlaments ...
nks. New York, 20. September. Die amerikanische Börsenaufsicht SEC ermittelt bei Hedgefonds und anderen Wertpapierhäusern wegen illegalen Insiderhandels im Vorfeld der jüngsten Bonitätsabstufung der Vereinigten Staaten.
Berlusconi wankt - aber hält sich. In seiner Partei ist die Opposition auch deshalb schwach, weil es zu viele gibt, die ihm viel verdanken. So zieht eine instabile Regierung ein ganzes Land mit in die Krise.
Die Schweiz versucht mit aller Macht, die eigene Währung zu schwächen. Auf hohen Niveau zurückgehende Exporte bilden einen geeigneten Hintergrund.
Die Finanzmärkte gehen davon aus, dass die amerikanische Zentralbank weitere Liquidität in die Wirtschaft bringen will. Sie müsste die Anleger allerdings „schocken“, um fallende Kurse aus Enttäuschung hoher Erwartungen zu vermeiden.
Die Ratingagentur Standard & Poor's hat die Bonitätsnote Italiens um eine Stufe gesenkt. Die zuletzt verabschiedeten Reformen reichten nicht aus. Ministerpräsident Berlusconi ist empört.
Die Herabstufung Italiens hat am Dienstag am deutschen Aktienmarkt für neue Nervosität gesorgt. Jetzt hoffen Börsianer auf eine Lösung für Griechenland in der anberaumten zweiten Telefonkonferenz.
Die Welt wandelt sich: Europa und Amerika stecken in der Schuldenkrise und die einstigen Schwellenländer zeigen sich hilfsbereit. Schlechte Nachrichten für die Börsen der sogenannten Industrieländer.
Griechenland erwägt ein Referendum über den Verbleib im Euroraum, Brasilien plädiert Europa über den IWF zu helfen, Russland signalisiert Hilfsbereitschaft. China will weiter amerikanische Staatsanleihen kaufen.
mas./caf. BERLIN/FRANKFURT, 19. September. Die Bundesbank warnt davor, dass die haushaltspolitische Eigenverantwortung der Euroländer schleichend unterhöhlt wird. "Die Bundesbank spricht sich grundsätzlich für eine disziplinierende ...
Quatar will die EADS-Anteile von Daimler kaufen, Gagfah ein Wohnungspaket an GSW verkaufen. VW kann sich auch den Kauf von Suzuki vorstellen, Stada will von Glaxo Medikamente kaufen, United Technologies erwägt dies für Goodrich.
Gewerkschaftschef Frank Bsirske spricht von einem „Rettungsring aus Blei“. Das Prinzip „Leistung nur für Gegenleistung“ könne katastrophale Folgen haben.
Die Dollarhilfen für europäische Banken und Kursgewinne beruhigen Investoren nicht. Es werden Rufe nach einem weiter gehenden Stützungsprogramm für europäische Banken laut. Der Bericht vom internationalen Finanzmarkt.
rike. LEIPZIG, 18. September. Die Sparvorgaben für kriselnde Euro-Staaten haben aus Sicht der zweitgrößten deutschen Gewerkschaft katastrophale soziale Folgen. Griechenland, Irland und Portugal hätten einen "Rettungsring aus Blei" ...
du./maf. ZÜRICH/FRANKFURT, 16. September. Die Fehlspekulationen eines Londoner Aktienhändlers dürften für die Schweizer Großbank UBS weitreichende Folgen haben. In Zürich wurden am Freitag Rufe nach einem Rücktritt der Konzernleitung laut.
Im Milliardenskandal der Schweizer Großbank UBS ist nur einen Tag nach der Festnahme Anklage gegen den 31 Jahre alten Händler Kweku Adoboli erhoben worden. Er erschien noch am Freitag vor Gericht.