Handlungsfähigkeit ist bedroht
Auch wenn der Fonds seine derzeitigen Verpflichtungen erfüllen kann, könnte die Ratingnote „AA+“ für den europäischen Krisenfonds ESFS mittelfristig zu wenig sein. Eine Hebelung würde erschwert.
Auch wenn der Fonds seine derzeitigen Verpflichtungen erfüllen kann, könnte die Ratingnote „AA+“ für den europäischen Krisenfonds ESFS mittelfristig zu wenig sein. Eine Hebelung würde erschwert.
Nach jeder Rating-Änderung für ein Euro-Land wird der Ruf nach einer europäischen Rating-Agentur laut. Grundsätzlich eine gute Idee, doch für die Schuldenkrise kommt sie zu spät.
Gerry Weber erzielt einen Rekordumsatz, Casino steigert den Umsatz, Barry Callebaut und SGS spüren den starken Franken. Fresenius stellt eine höhere Dividende in Aussicht, die Bahn wird auf absehbare Zeit nicht an die Börse gehen. Der Euro-Rettungsfonds verliert seine Top-Bonität bei Standard & Poor’s, das Wirtschaftswachstum in China verlangsamt sich, ist aber immer noch höher als erwartet. IW-Direktor Hüther fordert die Teilverstaatlichung von Großbanken.
Die Ratingagentur S&P stuft auch die Kreditwürdigkeit des Euro-Rettungsfonds EFSF herab. Politik und Finanzwirtschaft wollen allerdings die große Bedeutung von Bonitätsnoten nicht mehr hinnehmen - dabei war sie einst politisch gewünscht.
Schluss mit diesem vulgären, kitschigen Machiavellismus: Wir Ungarn müssen Viktor Orbán aus dem Amt entfernen, denn er ist ein schlechter Mensch.
Zwar ist die Verschuldung Österreichs mit drei Viertel des Bruttoinlandsprodukts deutlich geringer als im Euroraum. Doch dem Sanierungskurs fehlt die Ernsthaftigkeit.
Nach der Herabstufung mehrerer Euro-Staaten durch die Ratingagentur Standard & Poor’s entwickelte sich der deutsche Aktienmarkt am Montag gelassen.
Die Herabstufung mehrerer Euro-Staaten durch die Rating-Agentur Standard & Poor’s beeindruckt den Aktienmarkt wenig. Auch der Euro stabilisiert sich nach seinem Kursrutsch vom Freitag.
Während die Ratingagentur Moody’s Frankreich bei der Kreditwürdigkeit weiter in der Top-Kategorie AAA sieht, zweifelt Bundesfinanzminister Schäuble das Urteil des Konkurrenten S&P an.
Die Ratingherabstufungen von S&P sorgen für Kopfzerbrechen. Zudem stocken die Gespräche zur Umschuldung Griechenlands. Die Lage am internationalen Finanzmarkt könnte besser sein.
Nach der Herabstufung der Länder droht auch dem europäischen Krisenfonds EFSF der Verlust der besten Note. Das Kreditvolumen könnte gesenkt werden.
Bundeskanzlerin Merkel hat sich am Samstag hinter eine Forderung des schleswig-holsteinischen Wirtschaftsministers Jost de Jager gestellt, gemeinsame Staatsanleihen für Bund und Länder einzuführen. Arme Länder wie Schleswig-Holstein müssen derzeit höhere Zinsen zahlen als der Bund.
Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat die Kreditwürdigkeit von neun Euro-Ländern herabgestuft. Deutschland behält aber seine Top-Bewertung.
Aussagen der Ratingagentur Fitch und ein freundlich aufgenommener Ausblick von Alcoa haben dem Dax am Dienstag starke Gewinne beschert.
Über die Euro-Schuldenkrise ist viel Unsinn berichtet worden. Die öffentliche Stimmung wurde mit irrigen Erwartungen aufgeheizt. Auch das hat den Spielraum der Politik in entscheidenden Momenten eingeengt. Eine vorläufige Bilanz nach zwei Jahren Euro-Krisenmanagement.
Der Dax ist mit moderaten Gewinnen in den letzten und zudem verkürzten Handelstag des Jahres gestartet. Die asiatischen Aktienmärkte haben das Krisenjahr 2011 mit kräftigen Verlusten abgeschlossen.
Zum Auftakt des Börsenjahres legt der Aktienmarkt zu. Da viele internationale Anleger feiertagsbedingt fehlten, dürften die Kursveränderungen nicht überbewertet werden.
Letztes Jahr an dieser Stelle: warum Geschenke wohlfahrtsmindernd sind. Dieses Jahr: warum das möglicherweise doch nicht richtig war.
Milliardenspritze für chinesischen Staatsfonds geplant. Amerikanische Steuerbehörden drohen deutschen Banken. Eon unterliegt in Portugal. Siemens will Sicherheitslücken schließen. Landesbausparkassen planen Allianz. Pause trübt Bilanz von Windpark Baltic 1. Streit um Sozialabgaben in den Vereinigten Staaten beendet. Moody’s senkt Slowenien auf ’A1’. ESRB: Banken müssen auf Risiken vorbereitet sein. Spanische Banken nutzen EZB-Spritze für Schuldendienst. EZB schließt weitere Lockerung der Geldpolitik nicht aus.
Ungarns Anleihen sind wieder Ramsch. Doch obwohl sich der Wirtschaftsstandort zunehmend verschlechtert, setzt die Regierung ihren eigensinnigen Konfrontationskurs fort.
Hornbach setzt Umsatz- und Ertragswachstum fort, aber Teva enttäuscht mit dem Gewinnausblick und Micron bekommt die schleppenden PC-Verkäufe zu spüren. Solar Millennium beantragt Insolvenz und Yahoo erwägt die Reduzierung seiner Beteiligungen in Asien. S&P senkt Ungarns Rating auf Ramschniveau, Fitch verlangt von den Vereinigten Staaten einen raschen Schuldenabbau. Die Bank of Japan gibt sich zuversichtlich hinsichtlich des Wirtschaftswachstums.
Einer Tochterfirma der „Bank of America“, der „Countrywide“, wird vorgeworfen, von Schwarzen höhere Zinsen verlangt zu haben als von Bürgern weißer Hautfarbe. Jetzt hat die Bank mit dem Ministerium einen Vergleich geschlossen, den der amerikanische Justizminister Eric Holder „historisch“ nennt.
Die amerikanische Ratingagentur Standard & Poor’s hat Ungarns Kreditwürdigkeit auf Ramschniveau herabgestuft. Sie begründete den Schritt mit Zweifeln an der Fähigkeit und dem Willen des Landes, seine Finanzprobleme in Ordnung zu bringen.
Nike steigert den Gewinn, Daiichi halbiert die Prognose. Fitch stellt weitere europäische Banken unter Beobachtung, Japan plant angeblich die Verstaatlichung des Fukushima-Betreibers Tepco. Die deutschen Einfuhrpreise steigen stärker als erwartet, ebenso wie das japanische Handelsbilanzdefizit. Japans Notenbank lässt die Geldpolitik unverändert und Moody’s sieht eine Gefährdung des britischen Top-Ratings durch die Eurokrise.
Die Ratingagentur Fitch gibt einen negativen Ausblick für Frankreich. Die Franzosen fühlen sich ungerecht behandelt und verweisen auf die Briten.
Aus den Vereinigten Staaten kommen gute Konjunkturdaten. Aber der Aufschwung wird von der Euro-Krise überschattet.
Die Ratingagentur Fitch erwägt die Herabstufung von sechs Euro-Ländern. Frankreich konnte den Bestwert vorerst verteidigen. Die Entscheidungen fielen nach der Bewertung mehrerer Großbanken.
Auf die Herabstufung weiterer Bankenratings reagiert die Börse gelassen. Allerdings wächst wegen der steigenden Anforderungen der Aufsichtsbehörden die Furcht vor einer Kreditklemme.
Nach der Erholung am Vortag setzt der deutsche Aktienmarkt am Freitag seine Aufwärtsbewegung fort. Der Dax liegt im frühen Handel im Plus.
Das kommende Jahr wird nach Ansicht vieler Anleger an den europäischen Anleihemärkten unruhig. Fondsmanager befürchten eine Verschärfung der Schuldenkrise - Bundesanliehen sollten sich aber behaupten.
In der Europäischen Zentralbank sorgen sich Ratsmitglieder wie Yves Mersch vor dramatischen Folgen einer Kreditklemme in Europa. Ermutigend klingt dagegen die Meldung, wonach sich Demokraten und Republikaner im erbitterten Haushaltsstreit in Amerika auf einen Kompromiss geeinigt haben sollen. Auf Unternehmensebene sammelt der Onlinespiele-Spezialist Zynga beim eigenen Börsengang eine Milliarde Dollar ein.
Dieser Bundespräsident wird künftig schweigen müssen: Spätestens am 17. August erfuhr Christian Wulff, dass die Presse in der Sache seines Hauskaufs recherchierte. Am 24. August sprach er im Kreis von Nobelpreisträgern über Bonität und Bürgschaften. Es war seine erste und letzte Rede über das Schicksalsthema unserer Zeit.
Noch verteidigen die Analysten ihre Bonitätsnoten. Aber die Ratingagenturen geraten unter immer stärkeren Druck - seitens der Anteilseigner, des Gesetzgebers, der Märkte und der Öffentlichkeit.
Wenn Banken oder Staaten nicht pleitegehen dürfen, hebelt das die Prinzipien der Marktwirtschaft aus. Wer deshalb das ganze System in Frage stellt, hat nichts verstanden.
Nach drei schwachen Tagen hat sich der Dax am Donnerstag auf Erholungskurs begeben. Auslöser war eine erfolgreich verlaufene Auktion spanischer Staatsanleihen sowie positive amerikanische Konjunkturdaten.
Skeptische Aussagen der Europäischen Zentralbank (EZB) haben den Dax am Montag ins Minus gedrückt. Der Tod des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Il hingegen hatten den Leitindex nur kurz zu Handelsbeginn belastet.