Moody’s stuft Zypern auf „Ramsch“-Niveau
Nach Standard & Poor’s hat auch die amerikanische Ratingagentur Moody’s Zypern herabgestuft. Nach der griechischen Umschuldung könnte der Bankensektor des Landes staatliche Hilfe benötigen.
Nach Standard & Poor’s hat auch die amerikanische Ratingagentur Moody’s Zypern herabgestuft. Nach der griechischen Umschuldung könnte der Bankensektor des Landes staatliche Hilfe benötigen.
Wacker Chemie und Hannover Rück kürzen nach einem Gewinnrückgang die Dividende, der operative Gewinn von Symrise fällt. Hugo Boss will nach einem Rekordjahr Vorzugsaktien in Stammaktien tauschen, Adidas eine Wandelanleihe begeben. Die Citigroup strauchelt beim Banken-Stresstest, American Express JPMorgan wollen die Dividende erhöhen und Aktien zurückkaufen. Fitch hebt die Bonitätsnote Griechenlands an. Die Fed setzt ihren expansiven Kurs fort, China lockert die Auflagen für seine Großbanken.
Biotest, Fresenius und Merck haben griechische Anleihen erhalten, weil Krankenhäuser des Landes bestellte Arzneien nicht bezahlen konnten. Die Konzerne büßen Dutzende Millionen Euro ein .
Polens Wirtschaft wächst wie keine andere in Europa. Um die Basis dafür zu sichern, setzt die Regierung auf Kernenergie und Schiefergas. Polens Wirtschaftsminister Pawlak rät jedoch zu Sensibilität im Umgang mit sozialen Spannungen.
VW-Patriarch Ferdinand Piëch wehrt sich gegen eine Gerichts-Entscheidung, derzufolge er seine Pflichten als Aufsichtsrat verletzt hat. Hintergrund der Entscheidung sind Äußerungen Piëchs bei der Präsentation des neuen VW Polo auf Sardinien im Mai 2009.
Nach Standard & Poor’s hat nun auch die Ratingagentur Moody’s den Daumen gesenkt und verpasst Griechenland die schlechteste Note. Ob das Land 2015 wieder selbständig Kredite besorgen kann, bleibt fraglich. Der jüngste Troika-Bericht soll dazu ursprünglich eine heikle Passage enthalten haben.
Um die seit rund zehn Jahren währende Prozessfehde gegen die Bank beizulegen, hatte der scheidende Deutsche-Bank-Chef Ackermann einen Vergleich unter anderem mit Kirchs Ehefrau Ruth ausgehandelt. Der Vorstand will aber nicht. Jetzt geht der Prozess weiter.
Anleger an den Anleihemärkten bewerten Italien und Spanien nun wieder mit annähernd derselben Kreditwürdigkeit. Die Zehnjahresrenditen beider Länder liegen unter 5 Prozent.
Der internationale Händlerverband ISDA hat entschieden, dass die Umschuldung in Griechenland kein Kreditereignis darstellt. Damit werden die CDS auf das Land vorerst nicht fällig.
Der Vorstand der Deutschen Bank hat einen Vergleich mit den Kirch-Erben abgewiesen. Er sah vor, den Erben rund 800 Millionen Euro zu zahlen, um den Streit über die Kirch-Insolvenz zu beenden.
Eine Bemerkung des VW-Aufsichtsratschefs Piëch im Mai 2009 brachte für Porsche im Poker um VW die entscheidende Wende. Piëch habe damit die Kreditwürdigkeit gefährdet, sagt das Gericht nun.
Weil Athen seine Gläubiger notfalls per Gesetz zwingen will, beim Schuldenschnitt mitzumachen, hat die amerikanische Ratingagentur S&P die Bewertung Griechenlands auf „teilweise zahlungsunfähig“ herabgestuft. Ob nun auch Kreditausfallversicherungen fällig werden, dürfte sich in Kürze zeigen.
Nach zehnjähriger Fehde hatte die Deutsche Bank mit den Erben des verstorbenen Medienunternehmers Leo Kirch einen Vergleich ausgehandelt. Doch viele in der Bank halten die anvisierten 800 Millionen Euro mittlerweile für zu kostspielig.
Eigentlich hat die Deutsche Bank mit den Erben des verstorbenen Medienunternehmers Leo Kirch nach zehnjähriger Fehde einen Vergleich ausgearbeitet. Der Vorstand des Kreditinstituts hat den Kompromiss bislang aber nicht gebilligt. Woran hakt es?
Griechenland könnte per Gesetz den Schuldenschnitt erzwingen. Ratingagenturen senken die Noten. Ob auch Kreditausfallderivate (CDS) deshalb fällig werden, ist aber nicht gesagt.
Die Einigung auf ein zweites Rettungspaket ist erst einen Tag alt, schon gerät eine wichtige Grundlage wieder ins Rutschen. Dem Parlament in Athen zufolge wird das griechische Haushaltsdefizit in diesem Jahr wohl deutlich höher ausfallen als erwartet. Die Ratingagentur Fitch hat Griechenland wegen des Schuldenschnitts herabgestuft.
Die Anleger am deutschen Aktienmarkt zeigen sich am Freitag zuversichtlich, dass das Rettungspaket für Griechenland bald in trockenen Tüchern ist. Der Dax legte um 0,8 Prozent auf 6807 Zähler zu.
Die Bonitätsbewertungen zahlreicher Banken und Versicherungen sollen auf eine Herabstufung geprüft werden. Die Aktienkurse der Unternehmen verzeichneten umgehend hohe Kursverluste.
Die deutschen Aktienmärkte haben am Donnerstag leicht negativ geschlossen. Eine Ankündigung der Ratingagentur Moody’s die Kreditwürdigkeit von mehr als 100 Geldinstituten zu überprüfen belastete Bankentitel.
Die Ratingagentur Moody’s erwägt die Herabstufung der Bonitätsnote von 17 internationalen Großbanken, darunter auch der Deutschen Bank. Bei mehr als 100 Instituten will die Ratingagentur vor dem Hintergrund der Schuldenkrise die Kreditwürdigkeit überprüfen.
Die Mittel, die zur Verfügung standen, wurden von der griechischen Regierung ohne irgendeinen Nutzen für das Land selbst verprasst. Das schreibt der französische Schriftsteller Edmond About - aber nicht heute, sondern schon 1858. Ein Nachdruck aus gegebenem Anlass.
Die Anleger am deutschen Aktienmarkt setzen trotz des anhaltenden Geschachers um weitere Griechenland-Hilfen auf eine baldige Freigabe der Rettungsgelder.
Nach Standard & Poor’s und Fitch stuft nun auch die dritte große Rating-Agentur Moody’s die Kreditwürdigkeit mehrerer Eurostaaten schlechter ein. Während Deutschland wieder ohne Abstriche davonkommt, erhält das Nicht-Euroland Großbritannien einen Schuss vor den Bug.
Im Februar 2002 gibt der damalige Chef der Deutschen Bank in New York ein Interview, das Leo Kirch in den Ruin begleitet. Der Filmmogul überzieht Rolf Breuer und die Bank fortan mit Prozessen. Es ist auch ein Lehrstück für Lehrlinge.
Für den Satz, der Leo Kirchs Filmimperium das Rückgrat brach, muss die Deutsche Bank seinen Erben 800 Millionen Euro zahlen. Die Genugtuung für Kirch kommt leider zu spät.
Thyssen-Krupp schreibt Verluste, MAN legt 2011 kräftig zu, die Deutsche Börse verdoppelt den Gewinn. Carl Zeiss Meditec übertrifft die Erwartungen, L’Oreal verzeichnet einen Gewinn- und Umsatzsprung, Leoni ist auf Rekordkurs, aber Aurubis dämpft die Erwartungen. S&P senkt die Bonitätsnoten von 15 spanischen Banken, die LBBW verkauft 21.000 Wohnungen an Patrizia. Die Bank of Japan lockert die Geldpolitik und führt ein Inflationsziel ein, Frankreich und Belgien erlauben wieder Leerverkäufe von Finanztiteln.
Die Abstufung der Bonitätsnoten einiger europäischer Staaten durch die Ratingagentur Moody’s belastet die Aktienkurse. „Der Markt hat realisiert, dass es noch keine Lösung für die Schuldenkrise gibt“, heißt es
Sean Egan ist Chef der unabhängigen Ratingagentur „Egan-Jones Ratings“. Er hat die Bonität von Deutschland auf AA- heruntergestuft, drei Stufen unter der Bestnote.
Im Vorfeld des EU-Gipfels in Brüssel halten sich die Anleger am deutschen Aktienmarkt bedeckt. Der „Zu häufig wurden zuletzt Hoffnungen im Hinblick auf Griechenland enttäuscht“, heißt es.
Nach Standard & Poor’s hat mit Fitch die nächste große Ratingagentur gleich mehrere Länder der Eurozone abgestuft. Italien, Spanien und Slowenien wurden um zwei, Belgien und Zypern um eine Note herabgesetzt.
Die Niedrigzinsphase gepaart mit zum Teil negativen Realzinsen birgt für Anleger viele Herausforderungen. Wer diese bestehen will, muss laut einer Allianz-Studie die Weltbilder von gestern anpassen.
Philips erleidet Gewinneinbruch, Klöckner & Co erwartet rückläufige Stahlnachfrage, aber Ryanair hebt die Jahresprognose an. S&P stuft Generali ab, Schaeffler verschafft sich finanziellen Spielraum. ABB übernimmt die amerikanische Niederspannungsfirma Thomas & Betts, Nanya dementiert Pläne für eine Fusion mit Elpida. Sarkozy will eine Finanztransaktionssteuer einführen, Fitch senkt die Bonitätsnoten von 5 Euro-Ländern.
Der Konzernumbau belastet den Gewinn von Beiersdorf, Conergy schreibt höhere Verluste als befürchtet, der Gewinn von Yahoo sinkt, AMD schreibt Verluste, Novartis verdient weniger, Ericsson erleidet einen Gewinneinbruch, Nvidia senkt die Umsatzerwartungen und Lonza trennt sich nach einem schwachen Jahr von Vorstandschef Borgas. Abschreibungen in Weißrussland belasten die Telekom Austria. SAP will dagegen nach einem Rekordjahr neue Bestmarken erreichen. Japan verzeichnet erstmals seit 1980 ein Handelsbilanzdefizit.
Es könnte ein gutes Jahr für Unternehmensanleihen werden: Das Ausfallrisiko gilt als gering, die Rendite ist aber höher als die deutscher Staatsanleihen.
Amerikanische Geldmarktfonds kaufen wieder Zinspapiere aus dem Euroraum - vor allem französischer und spanischer Banken. Die Kosten für den Zugang zu Dollar fielen auf das niedrigste Niveau seit fünf Monaten.
Erstmals wollen die EU-Staaten im Atomstreit ein Ölembargo gegen Teheran verhängen und die Konten der iranischen Zentralbank in Europa einfrieren. Für Washington aber sind Sanktionen „nicht die einzige Option“.