Vorsichtige Bonitätsnoten von Scope
Die Rating-Agentur Scope legt erstmals unbeauftragte Bonitätsnoten für Mittelstandsanleihen vor. Sie betrachtet die Anlageklasse mit Vorsicht.
Die Rating-Agentur Scope legt erstmals unbeauftragte Bonitätsnoten für Mittelstandsanleihen vor. Sie betrachtet die Anlageklasse mit Vorsicht.
Die bisherige Euro-Rettungspolitik kann die Krise nicht nachhaltig lösen. Auch Eurobonds und Inflation kommen nicht in Frage. Der Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft plädiert stattdessen für einen Vier-Punkte-Plan.
Der einst angeschlagene Autobauer Ford hat seine schweren Jahre überwunden. Die Ratingagentur Moody’s hat seine Kreditwürdigkeit auf eine gute Bonität hochgestuft. Nun muss das Unternehmen nicht länger Sicherheiten für milliardenschwere Kredite hinterlegen.
Nach dem Rundumschlag gegen italienische Banken hat die Ratingagentur Moody’s jetzt die Bonität von 16 spanischen Geldhäusern herabgestuft. Institute wie Banco Santander belasten unter anderem die Rezession in Spanien.
Moody’s hat die Kreditwürdigkeit von 16 spanischen Banken herabgestuft, Aktionäre verklagen JP Morgan wegen Fehlspekulationen und Fitch sieht wegen Basel-III einen hohen Kapitalbedarf für die größten Banken. Der Chipausrüster Applied Materials erlöst mehr als erwartet, die FDA genehmigt Generika-Versionen des Sanofi-Blutverdünners Plavix und HP will bis zu 10 Prozent der Stellen streichen. Die Vereinigten Staaten setzen neue Zölle für Solar-Module aus China fest, Fitch stuft Griechenland abermals herab und die deutschen Erzeugerpreise steigen weniger stark aus zuvor.
Negative Vorgaben aus den Vereinigten Staaten und Asien dürften den Dax am Freitag im Minus starten lassen. Die Furcht vor einer Verschärfung der Schuldenkrise in Spanien hatte die Märkte dort deutlich ins Minus gedrückt.
Bis zur Neuwahl am 17. Juni friert der Internationale Währungsfonds seine offiziellen Kontakte zu Athen ein. Unterdessen wurde die Übergangsregierung vereidigt. Der Konservative Samaras spricht von einem Kampf zwischen „pro-europäischen Kräften und Nihilisten“.
Die Unsicherheit um den Kurs Europas in der Schuldenkrise hat den deutschen Aktienmarkt auch am Mittwoch im Griff. Für den deutschen Leitindex ging es in den ersten Minuten um 1,5 Prozent nach unten auf 6305 Punkte.
Der Fußball-Bundesligist Schalke 04 begibt eine Mittelstandsanleihe. Größtes Risiko: ein Abstieg aus der ersten Liga. Den aber schließt der Tabellendritte aus.
Thyssen Krupp erwartet einen Rückgang seines operativen Gewinns, weniger Schäden verhelfen der Allianz zu einem gutem Jahresauftakt und Carl Zeiss Meditec wächst dank Mikrochirurgie weiter. Salzgitter startet mit einem Quartalsverlust, Air Berlin trotzt dem Ölpreis und Sky Deutschland legt zu. Facebook macht vermutlich die Aktien für ihren Börsengang teurer, die Schlecker-Insolvenz belastet Cewe Color und der Stahlzulieferer SKW senkt wegen hoher Anlaufkosten seine Prognose. Die deutsche Wirtschaft wächst im ersten Quartal um 0,5 Prozent, Moody’s stuft 26 italienische Banken herab und die französische Wirtschaft stagniert zu Jahresbeginn.
Nach den hohen Handelsverlusten rollen bei JP Morgan die ersten Köpfe. „Ungeheuerliche Fehler“ werden zugegeben. Die Konkurrenz wunderte sich schon lange über das Gebaren der Bank.
Am Vortag seiner Emissionspressekonferenz hat Fußballbundesligist Schalke 04 die Eckdaten seiner Anleiheemission bekannt gegeben. 6,75 Prozent gibt es für sieben Jahre.
Ein Preisrutsch drückt den Gewinn des weltgrößtem Alu-Konzerns Rusal, die Ratingagentur Fitch wertet JP Morgan ab und Investitionen schmälern den Gewinn von Gigaset. Celesio schreibt rote Zahlen, Aurubis bleibt auf Wachstumskurs und Norma Group profitiert von Geschäft in Amerika und Asien. Kabel Deutschland übernimmt Tele Columbus, der Katastrophen-Akw-Betreiber Tepco macht einen heftigen Verlust und Praktiker kürzt sein Sanierungsprogramm. Die chinesische Notenbank senkt abermals die Mindestreserve und der deutsche Großhandel hebt die Preise im April merklich an.
Nach dem spektakulären Handelsskandal bei JP Morgan senkt die Ratingagentur Fitch den Daumen über der größten amerikanischen Bank. Allein am Freitag verlor die Bank an der Börse 15 Milliarden Dollar an Marktwert.
Die größte amerikanische Bank hat zwei Milliarden Dollar in den Sand gesetzt. Es geht um Milliarden-Spekulation, Hedge-Fonds und einen Händler mit dem Spitznamen „der Londoner Wal“.
Kommende Woche muss Griechenland über eine fällige Staatsanleihe in Höhe von 450 Millionen Euro entscheiden - aber eine handlungsfähige Regierung wird es bis dahin aller Voraussicht nach nicht geben.
Spanien sieht im Kampf gegen die Krise kein Licht am Ende des Tunnels. Die viertgrößte Volkswirtschaft der Eurozone rutscht in die Rezession. Das Rating zahlreicher Banken wurde herabgestuft. Nun ist eine „Bad Bank“ für alle im Gespräch.
Bullen und Bären liefern sich einen heftigen Kampf. Keine der Parteien scheint derzeit in der Lage, die Oberhand zu gewinnen. Der Bericht vom internationalen Finanzmarkt.
Während sich Portugals Finanzen erholen, kommt es für Spanien dick. Eine Ratingagentur stuft das Land herunter, die Arbeitslosigkeit nähert sich Rekordwerten. Die Regierung hat ein neues Reformprogramm beschlossen.
Die Herunterstufung der Bonitätsnote Spaniens und schwache amerikanische Konjunkturdaten haben die deutschen Aktienmärkte am Freitag wenig beeindruckt. Der Dax ging im Plus ins Wochenende.
Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat Spanien zurückgestuft und die Regierung in Madrid damit weiter unter Druck gesetzt. In der Bewertung langfristiger Anleihen ordnete die Ratingagentur die spanische Kreditwürdigkeit von „A“ auf „BBB+“ um zwei Stufen tiefer ein.
Alle Banken schrumpfen. Nur die eine nicht: Die Kreditanstalt für Wiederaufbau hat sich heimlich, still und leise zu einer gigantischen Staatsbank gemausert.
Als schlecht eingestufte konjunkturelle, aber auch politische Nachrichten bringen am Montag den Kurs des Euro unter neuen Druck. Lichtblicke gibt es derzeit eher am Rande.
Die Herunterstufung Spaniens hat die Anleger am Freitag vom deutschen Aktienmarkt ferngehalten. Der Dax verlor in den ersten Minuten trotz guter Vorgaben aus Amerika 1,2 Prozent auf 6661 Zähler.
Angesichts der schlechten Haushaltslage hat S&P die Kreditwürdigkeit Spaniens weiter gesenkt. Bundeskanzlerin Merkel hat den Fiskalpakt als nicht verhandelbar bezeichnet. Auf Unternehmensebene hat BASF zwar einen Gewinnrückgang verbucht, aber ebenso wie Daimler die Prognosen übertroffen. Die Deutsche Lufthansa soll einem Bericht zufolge eine Billig-Fluglinie planen. Die Deutsche Börse konnte trotz geringerer Handelsaktivitäten die Einnahmen nahezu stabil halten. Der weltgrößte Onlinehändler Amazon hat die Erwartungen übertroffen. Und Samsung Electronics hat einen neuen Rekordgewinn bekannt gegeben.
Neue Bonitätsnoten könnten die Machtbalance zwischen den Investmentbanken ändern. Goldman Sachs und Deutsche Bank wären Gewinner, Morgan Stanley gehörte zu den Verlierern.
Wenn eine kreditfinanzierte Blase platzt, müssen Unternehmen und Privatpersonen oft sparen. Richard Koo nennt das Bilanzrezession. In ihr gelten traditionellen Weisheiten nicht mehr.
Gerüchte und Fakten aus der Bankenbranche bewegten die Kurse am Donnerstag. Für Verwirrung sorgte ein ungewöhnlich klares Dementi der Deutschen Bank hinsichtlich einer etwaigen Kapitalerhöhung.
Europa will eine eigene Ratingagentur. Am Montag wurde bekannt, dass ein entsprechendes Projekt der Beratungsfirma Roland Berger zu scheitern droht. Jetzt probiert sich die Bertelsmann-Stiftung daran.
Das von Roland Berger initiierte Projekt einer europäischen Ratingagentur steht angeblich vor dem Aus. Die Beraterfirma will aber noch nicht aufgeben. Allerdings soll schon am Dienstag ein weiteres Modell für eine internationale Ratingagentur vorgestellt werden.
Die Agentur Creditreform senkt viele Bonitätsnoten aus der Branche der erneuerbaren Energien. Die Kurse sinken um bis zu 70 Prozent, nur noch zwei Drittel der Ratings haben Bestand.
Windpark-Probleme setzen Siemens weiter zu, Danone steigert seinen Umsatz und Anheuser-Busch Inbev übernimmt einen karibischen Bierbrauer. Wincor Nixdorf rechnet mit einem kräftigen Gewinnrückgang, Exxon und Rosneft schmieden eine Öl-Allianz und ein amerikanisches Gericht bestätigt die Ablehnung von Bayer-Patentklagen. Argentinien will zudem eine Repsol-Sparte verstaatlichen. Die Verbraucherstimmung in Japan hellt sich auf, die europäischen Pkw-Neuzulassungen schrumpfen im März und Japan stockt die IWF-Krisenmittel um 60 Milliarden Dollar auf.
Die amerikanische Ratingagentur Egan-Jones steht im Schatten der großen Konkurrenten. Agentur-Chef Sean Egan über die nächsten Pleiten, eine zweite Umschuldung für Athen und den Wettstreit mit Moody’s & Co.
Der amerikanische Chiphersteller Sandisk verschreckt seine Anleger mit einer Umsatzwarnung, Facebook schlägt im Yahoo-Patentstreit mit einer Gegenklage zurück und Moody’s stuft die Bonität von GE wegen der Finanzsparte herab. Burger King kehrt an die Börse zurück, der amerikanische Automarkt setzt sein Wachstum im März fort und Brasilien erhebt eine neue Milliardenklage gegen Chevron nach Öl-Leck. Die amerikanische Notenbank dämpft Spekulationen über neue Konjunktur-Hilfen, das Kartellamt geht gegen Ölmultis vor. China will für einen stärkeren Kreditfluss das Banken-Monopol brechen und die Ratingagentur Fitch sieht Griechenland weiter in Schwierigkeiten.
Wenn die Zeiten schwierig sind, ist es umso wichtiger, sich wenigstens gut zu verkaufen, wie einige Minister dieser Tage zeigen.
Mit der Billigung des zweiten Hilfsprogramms durch die Eurogruppe verschafft sich Griechenland etwas Luft. Die Ratingagentur Fitch stufte das Land nach dem Schuldenschnitt herauf. Risiken aber bleiben.