Banken beschwichtigen amerikanische Kunden
Die Ankündigung der Ratingagenturen, Europäische Staaten und Großbanken herabzustufen, hat die Investoren beunruhigt. Londoner Investmentbanken versuchen zu beschwichtigen.
Die Ankündigung der Ratingagenturen, Europäische Staaten und Großbanken herabzustufen, hat die Investoren beunruhigt. Londoner Investmentbanken versuchen zu beschwichtigen.
Siebzig europäische Großbanken haben einen Kapitalbedarf von fast 115 Milliarden Euro. Das ergab ein Blitzstresstest der EBA. Auch sechs deutsche Institute müssen bis Jahresmitte 2012 Kapitallücken von insgesamt 13,1 Milliarden schließen.
Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat die Kreditwürdigkeit von 15 Staaten der Eurozone unter Beobachtung gestellt. Die Aktion hat politische Bedeutung: S&P fordert die Notenpresse. Findet die Agentur auf dem Krisengipfel Gehör?
Der EU-Schuldengipfel und die drohende Herabstufung der Bonitätsnoten der Euro-Staaten bestimmen weiter die Diskussion am Aktienmarkt. Die Kurse stabilisieren sich indes.
Nach dem Rücksetzer vom Vortag tendierten die deutschen Aktien wieder freundlich. Mit Blick auf den am Donnerstag beginnenden EU-Gipfel steigt abermals der Optimismus.
Tui steigert den Gewinn, auch Inditex legt weiter kräftig zu. Eon scheint im Kampf um EDP vorn zu liegen. Die Credit Agricole kappt Stellen im Investmentbanking, Fitch stuft die Bonitätsnote von Generali herab, das Börsendebüt des Online-Spiele-Anbieters Nexon in Tokio verläuft schwach, Olympus legt geprüfte Bilanzen vor. Von der Fed gab es am Dienstagabend nichts Überraschendes, zwischen den Gläubigern und Griechenland gibt es noch keine Einigung, auch wenn das griechische Bruttoinlandsprodukt 2011 stärker schrumpft als prognostiziert.
Nach einer Studie wächst in Deutschland die Inflationsangst, ein Nachtragshaushalt scheint 2012 aufgrund der Euro-Krise möglich, Österreich beschließt eine Schuldenbremse, die G20 dementieren aber die Bereitstellung eines Europa-Topfs des IWF. Die amerikanischen Verbraucherkredite steigen stärker als erwartet, Japans Leistungsbilanzüberschuss fällt weiter. Die Notenbanken Südkoreas, Indonesiens und Neuseelands lassen die Leitzinsen unverändert. Carl Zeiss Meditec übertrifft sein Umsatzziel.
Eon will in Deutschland 6000 Stellen streichen, S&P stellt 15 europäische Versicherer unter Beobachtung, Singulus will 2011 mit schwarzen Zahlen abschließen und Air Berlin dementiert eine Verschärfung des Sparprogramms. Elektroautos werden in Deutschland praktisch nicht gekauft, der Preisauftrieb im Großhandel schwächt sich weiter ab. Die Bundesbank zeigt sich offen für höhere IWF-Kreditlinien, Moody’s unzufrieden mit dem EU-Gipfelpaket. Südkorea senkt die Wachstumsprognose , die Letten stürmen die Geldautomaten.
Der S&P-Chefanalyst für Europa, Moritz Krämer, verteidigt im F.A.Z.-Interview das Vorgehen der Ratingagentur und sieht sich lediglich als Überbringer einer schlechten Nachricht.
Lange hat sich der deutsche Aktienmarkt am Dienstag dem Abwärtsdruck widersetzt. Doch dann schließt der Dax doch 1,3 Prozent im Minus.
Falls einem oder mehreren Staaten der Eurozone die Bestnote „AAA“ entzogen würde, will Standard & Poor’s auch den Euro-Rettungsfonds EFSF herabstufen. Die Kanzlerin zeigt sich unbeeindruckt.
Für Finanzlaien sind es nur kryptische Buchstabencodes, für die betroffenen Staaten und Firmen aber sind Bonitätsnoten äußerst wichtig. Hier erfahren Sie, was Ratingagenturen mit ihren Bewertungen wie AAA, B- und CC+ ausdrücken.
Die Ratingagentur Standard & Poor’s droht Deutschland und vierzehn Euro-Staaten eine Herabstufung der Kreditwürdigkeit an. Berlin und Paris reagieren gelassen darauf. Eurogruppen-Chef Juncker indes findet deutliche Worte.
Barroso will im Streit um die Eurobonds einlenken, die Asiatische Entwicklungsbank senkt ihre Wachstumsprognose für Ostasien. RWE besorgt sich frisches Geld, die Überschwemmungen in Thailand kosten die Swiss Re rund 600 Millionen Dollar und die australische Notenbank senkt den Leitzins.
Die belgischen Sozialisten, Christdemokraten und Liberalen haben sich 535 Tage nach der Parlamentswahl offenbar auf eine Koalition geeinigt. Ministerpräsident wird der Sozialdemokrat Di Rupo.
Belgiens Politiker haben sich lange Zeit genommen, einen umfassenden Kompromiss zur Haushaltspolitik zu schließen. Die Regierung Di Rupo muss sich, noch ehe sie im Amt ist, auf schwere Zeiten gefasst machen.
Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat die Kreditwürdigkeit von 15 der weltweit größten Finanzinstitute herabgestuft. Vor allem Banken aus den Vereinigten Staaten waren betroffen.
Den Vereinigten Staaten droht wegen des ungelösten Haushaltsstreits eine Herabstufung der Kreditwürdigkeit durch die Ratingagentur Fitch. Am Montag senkten die Bonitätswächter den Ausblick für die Bewertung der größten Volkswirtschaft der Welt von stabil auf negativ.
Die Risikoprämien für Bankanleihen sind auf ein Rekordhoch gestiegen. Doch für fällige Anleihen werden 2012 rund 800 Milliarden Euro gebraucht
Frankreich muss hohe Zinsen zahlen. Sein Top-Rating ist bedroht. Jetzt schlägt die Stunde der mutigen Investoren.
Internationale Banken rechnen Szenarien durch, wie sich ein Ende des Euro auf sie auswirken würde. Der Bericht von den internationalen Finanzmärkten.
Die Bundesregierung erwägt einem Zeitungsbericht zufolge, mit fünf anderen als besonders kreditwürdig geltenden Euro-Ländern gemeinsame Anleihen aufzulegen. Das Finanzministerium dementiert.
Auch zur Wochenmitte gibt es wieder Neues zur Euro-Schuldenkrise: Die Euro-Länder wollen zur Verstärkung ihrer Krisenabwehr den IWF mit mehr Finanzkraft ausstatten. Und die Euro-Finanzminister haben eine weitere Nothilfe an Griechenland freigegeben. Auf Unternehmensebene hat die Deutsche Telekom weiter Probleme beim Verkauf von T Mobile USA. Denn die Einwände der amerikanischen Regulierer an AT&T gehen noch viel weiter als bisher bekannt. Erwähnenswert ist ansonsten auch die Herabstufung der Kreditwürdigkeit von Großbanken durch Standard & Poor“s.
Vor dem mit Spannung erwarteten Euro-Finanzministertreffen zur Schuldenkrise geben die Kurse der deutschen Aktien leicht nach.
Deutschland erwägt gemeinsame Anleihen mit anderen Triple-A-Staaten, Belgiens Parteien einigen sich auf ein Sparpaket, der ESFS wird Anleihen bis 30 Prozent absichern, aber Moody’s sieht dennoch die Kreditwürdigkeit aller europäischen Staaten gefährdet. Der amerikanische Einzelhandel startet mit einem Rekord ins Weihnachtsgeschäft, der deutsche meldet einen guten Start. Die Commerzbank will eigene Anleihen mit Aktien tilgen, MAN und IPIC einigen sich über Ferrostaal, Thomas Cook stopft seine Finanzierungslücke.
Fitch droht den Vereinigten Staaten mit dem Verlust der Topbonität, Moody’s warnt vor einer Herabstufung nachrangiger Bank-Schulden in der EU. Deutschland und Frankreich kämpfen um die Besetzung des Posten des Chef-Volkswirts bei der EZB. Qiagen will weltweit bis zu 380 Arbeitsplätze streichen, Facebook nun angeblich zwischen April und Juni 2012 an die Börse gehen. Ein amerikanisches Gericht hat den Vergleich zwischen Citigroup und Börsenaufsicht in einem Hypothekenskandal gekippt.
Der deutsche Aktienmarkt ist am Mittwoch nach drei Handelstagen mit teils kräftigen Gewinnen schwach gestartet. Der deutsche Leitindex fällt im frühen Geschäft um 0,94 Prozent auf 5.745,37 Punkte.
Die drohende Herabstufung Deutschlands und praktisch aller anderen Eurozonen-Ländern drückt die Aktienkurse am Dienstag ins Minus gedrückt.
Die deutschen Aktien setzen ihren Erholungskurs am Montag fort. Neuer Optimismus hinsichtlich der Schuldenkrise stützt die Kurse.
Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat die Kreditwürdigkeit Belgiens herabgestuft. Als Grund für den Schritt wurde eine Bedrohung der Wirtschaft durch Exportschwierigkeiten genannt.
Italien leiht sich 10 Milliarden Euro und muss für zweijährige Anleihen eine durchschnittliche Verzinsung von 7,8 Prozent bieten. Soviel, wie noch nie seitdem es den Euro gibt.
Die Ratingagentur Moody’s bescheinigt Ungarn nur noch Ramschniveau. Es sei nicht sicher, ob das Land mittelfristig seinen Haushalt konsolidieren könnte. Die ungarische Regierung kritisiert die Abstufung.
Der Dax verzeichnet am Freitag zum Handelsstart leichte Kursgewinne. Der Leitindex notiert am Morgen 0,5 Prozent im Plus bei 5451 Punkten.
Die Nachrichtenlage gestaltet sich am Freitagmorgen noch relativ ruhig. Negativ zu werten sind allerdings der Rückfall Japans in die Deflation sowie die Rückstufung der ungarischen Kreditwürdigkeit auf Ramschniveau durch Moody´s. Auf Unternehmensebene hat der Kupferkonzern Aurubis das Gewinnziel deutlich übertroffen. Singulus bestätigt die Prognosen und KWS startet mit einem deutlichem Umsatzplus ins Geschäftsjahr.
Die Ratingagentur Fitch hat die Kreditwürdigkeit von Portugal in den sogenannten „Ramsch-Bereich“ gesenkt. Damit hat das hochverschuldete Land bei zwei von drei großen Ratingagenturen keinen Status mehr als Investment-Land.
Nach ihrem Treffen mit dem französischen Präsidenten Sarkozy und Italiens Ministerpräsident Monti in Straßburg hat sich Kanzlerin Merkel abermals gegen Eurobonds ausgesprochen. Paris und Berlin wollen aber Vorschläge zur Änderung der EU-Verträge vorlegen.