Wo sind die echten Männer?
Nach der Kölner Silvesternacht wurden Fragen laut, warum es denn keine Beschützer gegeben hätte. Es sind harte Zeiten, da sind wir uns einig. Aber wird da jetzt mehr Weichheit oder mehr Härte gebraucht?
Nach der Kölner Silvesternacht wurden Fragen laut, warum es denn keine Beschützer gegeben hätte. Es sind harte Zeiten, da sind wir uns einig. Aber wird da jetzt mehr Weichheit oder mehr Härte gebraucht?
Natural Born Langweiler: Die Kölner „Tatort“-Kommissare wirken bei ihrem neuen Fall wie frittiert. Dafür spielt ein junges Killerpaar im Stil von „Bonnie and Clyde“ groß auf. Sie schießen scharf.
Jamie-Lee Kriewitz, Gewinnerin beim Vorentscheid des „Eurovision Song Contest“, über blaue Aliens, ihren veganen Modestil und den Vergleich mit Lena Meyer-Landrut.
Mit 17 wurde Dominic Schmitz zum Salafisten, drehte Propagandavideos und pilgerte mit Pierre Vogel nach Mekka. Mit 28 kämpft er auf großer Bühne gegen diese Ideologie.
„Wer steht noch zu Merkel?“ fragte Maybrit Illner. Die Grünen, die Linke und die SPD, oder? Der Auftritt des Vizekanzlers Gabriel im ZDF weckt Zweifel. Edmund Stoiber ist für die CSU eindeutig: So geht es mit der Kanzlerin nicht weiter.
Noch schwimmt der Staat im Geld. Aber die Flüchtlingskrise kostet Milliarden. Ökonomen debattieren über neue Steuern. Wie das wohl ankommen wird?
In Köln beginnen die ersten Prozesse gegen die Taschendiebe der Kölner Silvesternacht. Der Richter folgt bei seinem Urteil im Wesentlichen den Forderungen der Anklage.
Drei Männer sind wegen Diebstählen in der Silvesternacht vom Kölner Amtsgericht zu Bewährungsstrafen verurteilt worden. Sexuelle Übergriffe wurden ihnen nicht vorgeworfen.
Der algerische Autor Kamel Daoud musste für seine provokanten Artikel über die Kölner Übergriffe viel Kritik einstecken. Zu viel für ihn. Er will sich vom Journalismus verabschieden.
Das erste Urteil zur Kölner Silvesternacht ist zu begrüßen. Doch weder mit dem Strafrecht noch mit den Verschärfungen der Ausweisung ist die Flüchtlingskrise zu lösen. Ein Kommentar.
Münchner Galerist und Gründungsmitglied der Kunstmesse in Köln erhält den Art-Cologne-Preis 2016, der im April vergeben wird.
Flüchtlinge sind sowohl Straftäter als auch Opfer, manchmal beides. Die Behörden bemühen sich um Klarheit – das ist allerdings kompliziert.
Sicherheitsleute in einer Flüchtlingsunterkunft sollen Frauen vergewaltigt haben. Die Polizei ermittelt, hat trotz einiger Befragungen aber noch keine Hinweise auf sexuelle Übergriffe festgestellt.
In den Ländern Allahs herrscht ein krankes Verhältnis zur Frau und zum Begehren. Das muss wissen, wer bei der Bewertung der Kölner Silvesternacht der Naivität entkommen will.
Köln gilt nicht erst seit der vergangenen Silvesternacht als rauhes Pflaster. Wie der harte Alltag der Polizei geprägt ist von Stress, Schlägereien und Undankbarkeit – eine Nacht auf Streife.
Wachleute sollen in einer Flüchtlingsunterkunft in Köln Bewohnerinnen sexuell belästigt haben. Die Frauen erheben die Vorwürfe in einem Brief an den zuständigen Sicherheitsdienst. Die Polizei ermittelt.
Die Partie gegen den Hamburger SV ist für Bruno Hübner und die Eintracht noch kein Schicksalsspiel, aber die Hanseaten kommen mit breiter Brust an den Main. Anders als die Frankfurter, den es an Selbstvertrauen mangelt.
Ein Paar aus Köln hat den Terrorangriff auf das Pariser Bataclan überlebt. Nun kehren sie zurück, um zu beenden, was damals jäh abgebrochen wurde: ihren Besuch des „Eagles of Death Metal“-Konzerts.
Innenminister Peter Beuth erklärt, wie Hessens Polizei über kriminelle Flüchtlinge berichtet. Doch die Zahl der Flüchtlinge müsse deutlich sinken. Und er sieht die Polizei stark belastet - nicht nur wegen der Flüchtlingskrise.
In Köln hat ein syrischer Schriftsteller eine Zeitung gegründet. Sie erscheint auf Arabisch und wendet sich an Flüchtlinge. Manche Artikel sind ins Deutsche übersetzt. Etwa zur Kölner Silvesternacht.
Nach der Gewalt in der Silvesternacht in Köln ermitteln die Behörden mittlerweile gegen 73 Beschuldigte. Darunter sind nach Angaben der Kölner Staatsanwaltschaft „weit überwiegend“ Asylbewerber, Asylsuchende oder Menschen, die illegal in Deutschland gewesen seien.
Der Kölner Stadtteil Chorweiler war mal ein Vorzeigeprojekt. Jetzt hält die S-Bahn manchmal nicht mehr regelmäßig, die Arbeitslosigkeit ist hoch, die Selbstmordrate auch.
Das 1:3 der Eintracht in Köln schafft eine Lage, die Bruchhagen als „prekär“ bezeichnet. Noch ein Punkt bis Platz 16, und die Abwärtsspirale dreht sich mit Wucht.
Zambrano gesperrt, Abraham und Oczipka stark erkältet. Eintracht Frankfurt fehlt es vor dem wichtigen Duell in Köln an Abwehrkraft.
Eintracht-Trainer Veh legt den Fokus in der Vorbereitung auf das schwere Spiel in Köln auf Zweikämpfe und Torschüsse – und spart auch nicht mit Lob für Zugang Regäsel.
Eigentlich gilt der eherne Grundsatz , dass am Aschermittwoch Schluss ist mit dem närrischen Treiben. Düsseldorf will seinen wegen Sturmwarnungen abgesagten Rosenmontagsumzug trotzdem nachholen.
Als die ersten Flüchtlinge ins Land kamen, wurde der syrische Zahnarzt zum Symbol. Er stand für die Chancen der Einwanderung. Dann wurde Köln zum Symbol für den Untergang Europas. Auch der syrische Zahnarzt ist in Sorge. Eine Diagnose.
Die Kölner Karnevalisten trotzen der Witterung, aber in vielen Hochburgen wurden die traditionellen Umzüge wegen des Sturmtiefs „Ruzica“ vorsorglich abgesagt. Aus mehreren Städten wurden Überlegungen zu Nachholterminen für die Umzüge laut. Fachleute sehen das aber skeptisch.
Kölner Dreigestirn, das ist das Höchste, was ein Karnevalist werden kann. Doch von sechs Wochen Party und Küsschen kann nicht die Rede sein. Jungfrau, Prinz und Bauer gehen in den sechs Wochen Hochsaison an ihre Substanz.
Das Wetter versaut in vielen Städten die Karnevalszüge: Die Kölner wollen trotzdem durch die Stadt ziehen, Düsseldorf ringt lange mit sich und sagt dann doch ab – die Organisatoren suchen einen Ersatztermin.
Düsseldorf, Mainz, Münster, Duisburg und andere Städte haben ihre Rosenmontagszüge wegen des Sturms abgesagt. In Köln findet der Zug dagegen statt, es gibt allerdings Einschränkungen.
Shafi, 22 Jahre alt und Flüchtling aus Afghanistan, will es mal ausprobieren: Er stürzt sich in den Kölner Karneval. Viele seiner Freunde trauen sich noch nicht in die Menschenmengen.
Eine historische Stadt wird zur Beute der Events, der Wildpinkler und Vergnügungssucht. Dass ausgerechnet Köln zum Paradefall für den Verlust an Urbanität geworden ist, entbehrt nicht tragischer Ironie. Ein Kommentar.
Die Silvesternacht in Köln bleibt ein wichtiges Thema der Berichterstattung. Auch Medien aus anderen europäischen Ländern beschäftigten die Ereignisse. Die französischen Intellektuellen reagieren spät, aber bestimmt.
In ihrer Heimat kann ein Leben schon zerstört und die Familie entehrt sein, wenn nur ein Foto von ihnen gemacht wird. Auf dem Kölner Karneval erleben sie jetzt Knutschorgien auf offener Straße oder landen in Schwulenbars. Mit einer Gruppe Flüchtlinge unterwegs im närrischen Treiben.
Über 200 Anzeigen gingen nach Donnerstag bei der Kölner Polizei ein. 22 davon betreffen Sexualdelikte. Die hohe Zahl führt der Kölner Polizeidirektor auf eine neue Anzeigebereitschaft zurück.