Anleger haben die Fed im Blick
Der Hinweis von US-Notenbankchef Jerome Powell auf kleinere Zinsschritte ab Dezember stimmt Europas Anleger optimistisch.
Der Hinweis von US-Notenbankchef Jerome Powell auf kleinere Zinsschritte ab Dezember stimmt Europas Anleger optimistisch.
Die Signale der amerikanischen Notenbank hin zu einer moderateren Zinspolitik lässt die Aktienkurse an der Wall Street haussieren. Auch in Europa klettern die Kurse, aber deutlich verhaltener.
Zwar schwächt die Inflation in den USA etwas ab. Notenbankchef Jerome Powell signalisierte dennoch eine weitere Anhebungen des Leitzins. Die US-Aktien waren daraufhin gefragt wie lange nicht.
Ein überraschend hoher Rückgang der Inflation in der Eurozone sowie die Hoffnung auf weniger strikte Corona-Maßnahmen in China stützten die Börsen in Europa.
Die Fed strafft weiter, will aber kleinere Zinsschritte erwägen.
Nie in den letzten 40 Jahren hat die Fed Leitzinsen so schnell angehoben wie in diesem Jahr. Langsam mehrt sich Kritik. Doch Notenbankchef Powell wird eher an einer zu straffen Geldpolitik festhalten.
Die US-Notenbank hat den Leitzins um 0,75 Prozentpunkte erhöht. Fed-Chef Jerome Powell deutet an, im Dezember oder Januar einen kleineren Zinsschritt zu erwägen.
Während die EZB in Frankfurt vorsichtig bleibt, will die amerikanische Fed mit entschlossenen Zinsschritten die Inflation bekämpfen
Die US-Notenbank hat der Inflation den Kampf angesagt. Die Anhebung des Leitzins ist daher eine schmerzvolle, aber notwendige Therapie.
Die US-Notenbank hat ihren Leitzins zum dritten Mal in Folge um 0,75 Prozentpunkte erhöht. Gleichzeitig hat sie ihre Wachstumsprognose für 2022 deutlich gesenkt.
Das Geld verliert immer stärker an Wert. Anleger müssen das nicht hinnehmen: Es gibt Aktien, die sie vor dem Schlimmsten bewahren.
Die vom Notenbankgouverneur der USA, Jerome Powell, neu angefachte Zinsfurcht hat den deutschen Aktienmarkt auch am Montag belastet.
Nach deutlichen Abschlägen am Freitag und geringeren am Montag haben die Börsen am Dienstag gut eröffnet. Weiter wird auf eine Lockerung der Geldpolitik im Herbst gehofft.
Die Rede von Fed-Chef Powell wirkt noch nach. Im Dax gehört Bayer am Montagmorgen zu den Verlierern.
Der Präsident der amerikanischen Notenbank will die Geldentwertung bändigen. Doch er hat auch eine unangenehme Botschaft für Börsen, Unternehmen und die Bürger zu verkünden.
Investoren wollen nicht auf dem falschen Fuß erwischt werden. Auch beim Dollar-Kurs tut sich wenig, nur die Gaspreise fahren Achterbahn.
Keiner weiß genau, wie gut es der amerikanischen Wirtschaft geht. Das macht die Geldpolitik ziemlich schwierig. Und verunsichert die Märkte, die auf mehr Klarheit aus Jackson Hole hoffen.
Vor dem Auftritt des amerikanischen Notenbankpräsidenten Jerome Powell auf dem Notenbanktreffen in Jackson Hole am Freitag zeigen sich die Aktienmärkte ziellos.
Länder und Unternehmen leiden unter der starken US-Währung, wenn auch nicht alle. Was sind die tieferen Gründe für die auffällige Entwicklung der amerikanischen Währung?
Die Federal Reserve dürfte nach Einschätzung einiger Anleger das Tempo der Zinserhöhungen bis Jahresende drosseln. Das schwache Wachstum setzt sie unter Druck.
Entlastungen wie das Neun-Euro-Ticket und der Tankrabatt haben die Inflation den zweiten Monat in Folge etwas abgeschwächt. Das Ifo-Institut sieht den „Hochpunkt“ der Inflation erreicht. Andere Ökonomen sind skeptisch.
Die amerikanische Notenbank macht im Kampf gegen die Inflation den zweiten aggressiven Zinsschritt innerhalb kurzer Zeit – und es könnten weitere kommen.
Die Zinserhöhung wird zur Nebensache, der Konjunkturausblick rückt in den Blickpunkt. Fed-Präsident Powell muss sich aber im Kampf gegen die Inflation entschlossen zeigen.
So ein schwaches Halbjahr gab es an Amerikas Börsen lange nicht. Der S&P 500 verlor mehr als 20 Prozent – so stark wie zuletzt 1970. Zinserhöhungen und Inflation bereiten Notenbankern weiter Kopfzerbrechen.
„Wir verstehen jetzt, warum wir wenig von Inflation verstehen“, meint Fed-Chef Jerome Powell. EZB-Präsidentin Lagarde schätzt die Lage ähnlich ein: Geldpolitik sei keine reine Wissenschaft, sondern auch Kunst.
Die Rohstoffpreise waren es, von denen die Inflation hochgetrieben wurde. Jetzt heben die Notenbanken die Zinsen an. Die Angst vor einer Rezession wächst – und lässt die Preise für Rohstoffe etwas fallen.
Fed-Chef Powell wiederholt Bekenntnis zu entschlossenem Kampf gegen die Teuerung
Inflation, Zinswende, Gasknappheit – in der Weltwirtschaft braut sich einiges zusammen. In den USA merken die Konsumenten schon jetzt die Folgen, zum Beispiel an steigenden Hauspreisen. Wie schlimm wird es kommen?
Lange hat die US-Notenbank die Inflation unterschätzt. Mit der größten Zinserhöhung seit 1994 kämpft die Fed nun auch um ihre Glaubwürdigkeit. Damit zeigt Powell, dass er in der Realität angekommen ist. Das verdient Anerkennung.
Mit einer Anhebung des Leitzinses um 0,75 Prozentpunkte reagiert die US-Notenbank Fed auf steigende Verbraucherpreise. Die straffe Geldpolitik hält Notenbankchef Powell für alternativlos.
Nachdem sich die Verbraucherpreise im Mai um 8,6 Prozent erhöht haben, steht die amerikanische Notenbank unter Druck. Am Markt wird eine Zinsanhebung von sogar 0,75 Prozentpunkten für möglich gehalten.
Wagt Fed-Chef Powell mehr als nur Trippelschritte?
Die Teuerungsrate in den USA hat die Finanzministerin und frühere Notenbankchefin Janet Yellen falsch eingeschätzt. Das hat sie nun in einem Interview zugegeben.
Die Zinsen steigen wieder. Das bringt Unruhe ins Portfolio. Wie sollen Anleger ihr Geld jetzt aufteilen?
Der Zinsschritt der amerikanischen Fed war nicht so schlimm wie gedacht. Dennoch trauen die Märkte den Vorhersagen der Zentralbanken weiterhin nicht so richtig. Auf dem Spiel steht die Glaubwürdigkeit der Geldpolitik.