Börsen-Rally verpufft nach US-Zinsentscheid
Die Erleichterung der Anleger über den doch nicht zu hohen Zinsschritt der amerikanischen Notenbank verflog am Donnerstag wieder. Die europäischen Börsen folgten am Nachmittag den amerikanischen ins Minus.
Die Erleichterung der Anleger über den doch nicht zu hohen Zinsschritt der amerikanischen Notenbank verflog am Donnerstag wieder. Die europäischen Börsen folgten am Nachmittag den amerikanischen ins Minus.
Wenn die Fed zu zaghaft bleibt, droht die Inflation davon zu laufen
Die US-Notenbank strafft die Geldpolitik. Das erhöht den Druck auf die EZB, es ihr gleich zu tun. Die Finanzmärkte geraten allerdings einen Tag nach dem Entscheid in Unruhe.
Es ist der größte Zinssprung seit 22 Jahren. Fed-Chef Jerome Powell betonte, die Notenbank habe die Instrumente und sei entschlossen, den Preisauftrieb zu senken. Die hohen Preissteigerungen bereiten den amerikanischen Bürgern seit Wochen beträchtliche Probleme.
Die Federal Reserve musste hart gegensteuern, nachdem die Biden-Regierung zu viel des Guten getan hatte. Eine Rezession ist nun wahrscheinlich.
Nicht nur den Leitzins will die Fed anheben. Die Finanzbehörde beginnt auch damit, ihr knapp neun Billionen schweres Anleiheportfolio abzubauen. Der geldpolitische Doppelschlag repräsentiert die größte Straffung seit gut 20 Jahren.
Die amerikanische Notenbank Fed will ihre Leitzinsen anheben und ihr Anleihe-Portfolio schrumpfen lassen. Beobachter fürchten einerseits einen Schock für die Märkte, andererseits, dass der Schritt nicht zur Bekämpfung der Inflation ausreicht.
Die Furcht vor einem Leitzinsschub treibt die Anleger am Freitag in die Defensive.
Der deutsche Aktienindex Dax verliert nach der amerikanischen Zinswarnung 1,6 Prozent . Die Rendite der Bundesanleihe rückt der Ein-Prozent-Marke näher.
Die Inflation in den USA ist so hoch wie seit mehr als 40 Jahren nicht. Fed-Chef Powell kündigte daher an, bei der nächsten Sitzung liege eine Erhöhung des Leitzinses um 0,5 Prozentpunkte auf dem Tisch.
Erstmals seit 2006 liegt die fünfjährige Rendite amerikanischer Staatsanleihen höher als die 30-jährige.Eine inverse Zinskurve steht für Rezessionsangst.
Fed-Präsident Powell fordert schärfere Regulierung. Bundesbankpräsident Nagel hält digitalen Euro für eine Chance Europas.
Die Renditen steigen wegen erwarteter Zinserhöhungen auf mehrjährige Hochs. Die Anleger erwarten, dass die Notenbanken stärker gegen die Inflation kämpfen müssen.
In einer Rede in Hannover machte Nagel klar, dass die Inflation ein anderes Vorgehen erfordert.
Nach einer ersten Leitzinserhöhung ist der Weg in den Vereinigten Staaten frei für eine striktere Geldpolitik. Die Finanzmärkte reagierten zwar zunächst mit Unmut, verdauen jedoch die Aussagen des Präsidenten der Fed.
Noch herrscht in der Fed die Zuversicht, dass die Inflation nicht so schlimm wird. Wehe, wen sie falsch liegt.
Fed-Chef Jerome Powell sieht die amerikanische Wirtschaft erblühen trotz gestraffter Geldpolitik.
Die Fed erwartet weitere sechs Zinsanhebungen um 0,25 Prozentpunkte in diesem Jahr. Zudem rechnen die amerikanischen Zentralbanker nun mit einer deutlich höheren Inflationsrate von 4,3 Prozent.
Zum ersten Mal seit Beginn der Corona-Pandemie wird wahrscheinlich der Leitzins in den Vereinigten Staaten angehoben. Die wirtschaftlichen Voraussetzungen seien gegeben.
Die Fed hat am Mittwoch nicht für viel mehr Sicherheit gesorgt. Was einige ärgert, finden andere angemessen. Die amerikanische Notenbank hält sich alle Optionen offen.
Hasenfüßigkeit eignet sich nicht im Angesicht der Inflation. Die amerikanische Notenbank geht voran – die EZB sollte ihr folgen.
Angesichts der hohen Inflationsrate steuert die US-Notenbank Fed auf eine Erhöhung der Leitzinsen zu. Fed-Chef Jerome Powell deutete an, dass der zuständige Offenmarktausschuss der Notenbank die Leitzinsen beim nächsten Treffen des Gremiums im März anheben könnte.
Die Achterbahnfahrt der US-Börsen setzt sich fort: Erst befand sich der Leitindex Dow Jones auf Erholungskurs. Doch dann sorgte Fed-Chef Powell mit einer Antwort in seiner Pressekonferenz für Verunsicherung.
Jerome Powell leitet die Straffung der amerikanischen Geldpolitik ein
Leitzinserhöhung im März und beschleunigter Ausstieg aus dem Anleihekaufprogramm: Fed-Chef Jerome Powell liefert wie erwartet. Gleichzeitig darf die Zinswende im März als Eingeständnis der Notenbanker gewertet werden.
Noch belässt die Fed den Leitzins bei der Spanne von 0,0 bis 0,25 Prozent. Doch schon bei der nächsten Sitzung im März wird eine Erhöhung des Leitzinses erwartet.
Verschiedene Einschätzungen der Inflation: Die amerikanische Notenbank will zügig die Zinsen anheben, die EZB dagegen ist noch nicht bereit dazu. Das sorgt für Unruhe an den Börsen.
Die Inflation in den Vereinigten Staaten schnellt auf sieben Prozent. In der Anhörung zu seiner zweiten Amtszeit kündigt Fed-Präsident Jerome Powell eine Zinswende an. Er sieht noch genug Handlungsspielraum für die Notenbank.
Angesichts der hohen Inflation fährt die US-Notenbank ihr Anleiheprogramm schneller zurück. Der niedrige Leitzins bleibt – vorerst.
Amerikas Notenbank prüft eine raschere Straffung ihrer Geldpolitik. Ihr Präsident Jerome Powell hält den Preisanstieg nicht mehr nur für vorübergehend.
Nach den Kursverlusten der vergangenen Tage zeigt sich die Aktienbörse am Mittwoch freundlich. Irgendwie scheinen die Anleger keine Lust mehr auf Verkäufe zu haben.
Nicht nur die Nominierung des Chefs der amerikanischen Notenbank Fed Jerome Powell für eine zweite Amtszeit drückt die Stimmung am Markt. Die Aktie der Aareal Bank hingegen profitiert von Übernahmephantasie.
Die europäische Gemeinschaftswährung wird seit einer Zeit durch die amerikanische Notenbank Fed unter Druck gesetzt. Nun ist der bisherige Fed-Chef Jerome Powell vom amerikanischen Präsidenten Joe Biden für eine zweite Amtszeit vorgeschlagen worden.
US-Präsident Biden entscheidet sich für Kontinuität: Jerome Powell soll vier weitere Jahre an der Spitze der einflussreichsten Notenbank der Welt bleiben. Auch für den Vizeposten gibt es eine Nominierung.
Amerikas Präsident überlegt offenbar noch, ob er Amtsinhaber Powell oder die langjährige Direktorin Brainard nominieren soll. In der Fed mehren sich die Forderungen nach einer Zinswende.
Millionen Amerikaner werden von der Arbeitslosenstatistik nicht erfasst, zugleich suchen Arbeitgeber verzweifelt nach Beschäftigten. Doch dieses Missverhältnis kann lockere Geldpolitik nicht lösen.