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Der flüchtige ehemalige Wirecard-Vorstand Jan Marsalek hat sich über seinen Verteidiger schriftlich an das Landgericht München I gewandt.
Seit mehr als drei Jahren ist Jan Marsalek, der frühere Vorstand von Wirecard, auf der Flucht. Nun hat er sich erstmals über seinen Verteidiger beim Landgericht München gemeldet.
Im größten Betrugsfall der deutschen Nachkriegsgeschichte gehen die Verteidiger des früheren Wirecard-Chefs Markus Braun in die Offensive. Dem Gericht werfen sie indirekt vor, umfangreiche E-Mail-Korrespondenzen zu vernachlässigen.
Im weltweit ersten Urteil gegen frühere Mitarbeiter des zusammengebrochenen Münchner Finanzdienstleisters Wirecard sind in Singapur zwei Manager zu Gefängnisstrafen verurteilt worden.
KPMG sollte 2019 die Bilanzen des zusammengebrochenen Zahlungsdienstleisters Wirecard unter die Lupe nehmen. Vor Gericht berichtet ein Sonderprüfer nun von Druck und Drohungen – auch durch Markus Braun.
Richter widerspricht Ex-Wirecard-Chef - Wachsende Zweifel an Braun
Im Prozess um den Betrugsfall Wirecard deutet der Richter Zweifel an den Aussagen des früheren Konzernchefs Markus Braun an. Der Staatsanwalt präsentierte am Donnerstag Dokumente der Prüfer und des Aufsichtsrats.
Alles ganz anders: Im Wirecard-Prozess erzählt der einstige Vorstandschef Markus Braun seine Version des Untergangs. Er weist alle Anklagepunkte zurück – und gibt sich emotional.
Vor Gericht versucht der frühere Manager Oliver Bellenhaus, die kriminellen Machenschaften des Zahlungsdienstleisters zu belegen. Der Anwalt des ehemaligen Wirecard-Chefs Markus Braun bezichtigt ihn derweil der Lüge.
Der mitangeklagte frühere Manager Oliver Bellenhaus spricht vor Gericht über Illusionen und Betrug. Er belastet die Mitangeklagten. Seine eigenen Taten schönt er dabei nicht.
Im Wirecard-Prozess wird der Kronzeuge der Anklage von Brauns Anwalt schwer beschuldigt. Er fordert außerdem eine Aussetzung des Verfahrens.
Im Wirecard-Prozess sind die Strafverteidiger des früheren Unternehmenschefs erstmals zu Wort gekommen. Sie beklagen eine „beispiellose Vorverurteilung“ und wollen den Prozess aussetzen, weil es mehr Zeit brauche, um zu prüfen, „was uns auf den Tisch geschüttet wurde an Akten“.
Der Untergang des Zahlungsdienstleisters ist einer der größten Wirtschaftsskandale der Bundesrepublik. Nun wird vor Gericht verhandelt, wer dafür verantwortlich ist. Ein Überblick über die wichtigsten Prozessbeteiligten.
Der berüchtigte Wirecard-Strippenzieher Jan Marsalek kokettierte mit Kontakten zur Halbwelt und zu Geheimdiensten. Seit der Insolvenz ist er verschwunden. Versteckt er sich in Russland?
Vorwurf des Bandenbetrugs, Bilanzfälschung und Untreue – Markus Braun, der frühere Chef von Wirecard, war entweder ein Idiot oder ein Gangster. In der kommenden Woche wird ihm und zwei Mitangeklagten der Prozess gemacht.
Das Versagen von Vorgesetzten kann Unternehmen und den Beschäftigten schwer schaden – zum Teil auch, wenn sie längst nicht mehr dort arbeiten. Wie lässt sich damit umgehen?
Eine deutsche Serie, auf amerikanischem Niveau produziert? Philipp Käßbohrer und Matthias Murmann von der Bildundtonfabrik zeigen, wie das geht. Zum Beispiel mit der Wirecard-Story „King of Stonks“.
Es hat eine Weile gedauert, aber das Warten hat sich gelohnt. Der britische Investigativjournalist Dan McCrum hat ein Buch darüber geschrieben, wie er den Wirecard-Skandal enthüllt hat.
Was wussten die deutschen Geheimdienste über den Aufenthaltsort von Jan Marsalek, einer zentralen Figur im Bilanzskandal von Wirecard? Der Finanzpolitiker Markus Herbrand fordert, dass im Bundestag alle Informationen öffentlich gemacht werden.
Der mutmaßliche Drahtzieher im Wirecard-Skandal, Jan Marsalek, soll sich in Moskau befinden. Die deutsche Justiz verlangt offenbar seine Auslieferung.
Bald wird der Wirecard-Skandal vor Gericht verhandelt. Auf der Anklagebank wird ein wichtiger Protagonist fehlen, dessen Spur nach Russland führt.
Seit Jahren weltweit gesucht, soll der ehemalige Wirecard-Vorstand in Moskau leben. Münchner Staatsanwälte, die darüber offenbar lange im Dunkeln gehalten wurden, bemühen sich nun offenbar um eine Auslieferung.
Deutsche Behörden waren über den untergetauchten Wirecard-Vorstand früh informiert.
Der flüchtige Wirecard-Vorstand lebt wohl unter der „Obhut“ des russischen Geheimdienstes FSB in Moskau. Deutsche Behörden sollen davon seit Anfang 2021 gewusst haben, verzichteten aber auf eine Befragung.
Ermittlungen in Österreich legen nahe: Der flüchtige Wirecard-Manager Marsalek stand wohl noch Wochen nach seinem Abtauchen mit Fluchthelfern in Kontakt.
Mehr als 22 Millionen Euro soll Aleksandar V. aus dem Wirecard-Konzern herausgezogen haben. Schon vor Weihnachten haben Münchner Staatsanwälte Anklage gegen den Geschäftsmann und engen Vertrauten von Jan Marsalek erhoben.
Der österreichische Spitzendiplomat Johannes Peterlik ist als Botschafter in Indonesien abberufen worden. Medienberichten zufolge soll er Geheimnisse an den früheren Wirecard-Vorstand Jan Marsalek verraten haben.
Im Fall Wirecard meldet Singapur einen ersten Erfolg: Der Geschäftsmann James Henry O’Sullivan wurde verhaftet. Er gilt als Vertrauter des Ex-Vorstandes Marsalek – und könnte auch die Münchner Staatsanwaltschaft interessieren.
Warum haben die Wirtschaftsprüfer von EY den Betrug bei Wirecard so lange nicht entdeckt? Jetzt sprechen die neuen Chefs über den Jahrhundertskandal.
Wer mehr über den Wirecard-Skandal wissen will, wird hier fündig: Im Film „Die Milliardenlüge“ packen die aus, die den Riesenbetrug beenden halfen. Vor allem der bisher anonyme Whistleblower Pav Gill.
Die Pleite des Dax-Konzerns Wirecard ist der größte Finanzskandal der deutschen Geschichte. Was muss passieren, damit so etwas nicht noch mal passiert? Ein Gastbeitrag.
Die Ufa hat für RTL den Wirecard-Skandal in Rekordzeit verfilmt: „Der große Fake“. Das Doku-Drama hat seine Momente. Wird es dem irren Wirtschaftskrimi aber auch gerecht?
Die Wirecard-Pleite ist der größte deutsche Wirtschaftsskandal des Jahrhunderts. Jetzt kommt der Film zum Milliardenbetrug. Eine Rekonstruktion des großen Knalls.
Die für Wirecard zuständigen Wirtschaftsprüfer sehen sich als Opfer von Straftätern mit hoher krimineller Energie. Nun haben wichtige EY-Mitarbeiter erstmals über Details ausgesagt.
Jörn Leogrande hat 15 Jahre für Wirecard gearbeitet. Vom großen Betrug will er nichts gewusst haben. Über diese Zeit hat er ein Buch geschrieben, das für mächtig Ärger sorgt.