Schwellenländer sollen Europa beistehen
Christine Lagarde ermutigt die großen Schwellenländer zum Kauf von Staatsanleihen aus den europäischen Krisenländern. Außerdem erneuert sie ihre Forderung nach einer Rekapitalisierung europäischer Banken.
Christine Lagarde ermutigt die großen Schwellenländer zum Kauf von Staatsanleihen aus den europäischen Krisenländern. Außerdem erneuert sie ihre Forderung nach einer Rekapitalisierung europäischer Banken.
bes. LONDON, 14. September. Griechenland verschleppt seine Strukturreformen und bekommt sein Haushaltsdefizit nicht in den Griff. Es besteht gar die Gefahr, dass das Land die fiskalpolitischen Auflagen der Troika von Internationalem ...
Bank of America will 30.000 Stellen streichen, HSBC peilt Verkauf der Versicherungssparte für 1 Milliarde Dollar an - Times, Italien und China sprechen angeblich über Anleihekäufe, Frankreichs Inflationsrate steigt stärker als erwartet, IWF gibt Milliarden-Tranche an Portugal frei, amerikanische Einzelhandel vor schwierigen Weihnachten
pwe. DALLAS, 12. September. Es muss im Euro-Raum noch schlimmer kommen, bevor eine echte Lösung der Schuldenkrise gefunden wird. Diese Befürchtung hat der ehemalige Chefökonom des Internationalen Währungsfonds (IWF), Kenneth Rogoff, ...
Der Staatsbankrott Griechenlands ist zur realen Möglichkeit geworden. Ob es dazu kommt, hängt auch vom Besuch der Experten von EU, EZB und IWF am Mittwoch ab.
Die Bundesregierung ist offensichtlich nicht gewillt, sich von Griechenland länger als nötig erpressen zu lassen. Das Finanzministerium prüft Szenarien einer Staatspleite. Athen führt unterdessen eine weitere befristete Immobiliensteuer ein.
Dass Griechenland auf normalem Wege nicht mehr zu retten ist, dürfte mittlerweile unumstritten sein. Die Politik muss den Ordnungsrahmen stärken, indem sie endlich zu einer klaren Strategie in der Regulierung der Finanzmärkte findet und Regeln für die Insolvenz von Ländern entwickelt.
mas./tens./maf. BERLIN/ISTANBUL/FRANKFURT, 11. September. Die Bundesregierung ist offensichtlich nicht gewillt, sich von Griechenland erpressen zu lassen. Die Tonlage gegenüber dem hoch verschuldeten Land hat sich am Wochenende deutlich verschärft.
Die Vereinigten Staaten, der Internationale Währungsfonds (IWF) und wohl auch der eine oder andere europäische Partner wünschen von Deutschland eine aktive Konjunkturpolitik, die in der Praxis mit einer noch höheren Staatsverschuldung einherginge.
pwe./chs./maf. WASHINGTON/MARSEILLE/FRANKFURT, 11. September. Da die Risiken an den internationalen Finanzmärkten größer werden, könnte dem Internationalen Währungsfonds (IWF) in den kommenden zwölf Monaten das Geld ausgehen.
chs. Marseille, 11. September. Die Finanzminister und Notenbankgouverneure der sieben führenden Wirtschaftsnationen (G7) haben sich am Wochenende in Marseille kontrovers auch über die Eindämmung der aktuellen Konjunkturschwäche beraten.
Am 21. Juli haben die EU Regierungschefs einen wesentlichen Ausbau des Euro-Rettungsfonds EFSF hin zu einem Europäischen Währungsfonds beschlossen. Dennoch haben sich die Märkte nicht beruhigt, so dass sich die Europäische Zentralbank ...
Der von der Pleite bedrohte Schuldensünder Griechenland gerät immer tiefer in die Rezession. Finanzminister Schäuble forderte das Land erneut eindringlich auf, die Zusagen für Finanzhilfen einzuhalten. Papandreou will wie ein Titan kämpfen.
Selten endete unser Wettbewerb um die "Lieblingsfloskel der Woche" so eindeutig: "Wenig hilfreich" ist der klare Sieger, geritten von Josef Ackermann in einer Attacke auf die IWF-Frischlings-Präsidentin Christine Lagarde.
Die G8-Staaten haben Ägypten, Tunesien, Marokko und Jordanien bis 2013 Hilfen in Höhe von 38 Milliarden Dollar versprochen. Libyen kann ebenfalls mit umfangreichen Mitteln rechnen, wenn der Regimewechsel abgeschlossen ist.
Der Rücktritt des EZB-Chefvolkswirts Stark hat auf dem G-7-Gipfeltreffen für Unruhe gesorgt. Amerikaner und Europäer verfolgen unterschiedliche Strategien.
gho. MOSKAU, 9. September. Die russische Zentralbank ist davon überzeugt, dass die nationale Bankenbranche einen externen Schock in Form von Zahlungsausfällen europäischer Banken aufgrund der Schuldenkrise gut überstehen werde.
pwe. WASHINGTON, 9. September. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat sich hinter den Vorstoß des amerikanischen Präsidenten Barack Obama gestellt, mit einem Konjunkturpaket von 447 Milliarden Dollar der Wirtschaft neue Impulse zu verleihen.
Die Sorge über die Schuldenkrise in den Industriestaaten zieht Kreise. Für sich betrachtet erschienen die einzelnen Risiken zwar überschaubar. In der Summe bestehe aber die Gefahr, dass die Rettung misslingt.
Die "Europäische Finanzstabilisierungsfazilität" (EFSF) ist der Teil des Euro-Rettungsschirms, für den die Euro-Staaten unmittelbar bürgen. (Hinzu kommen Garantien von der EU und vom Internationalen Währungsfonds.) Die Gründung der ...
Berlin. Das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) zieht eine Zwischenbilanz zu zehn Jahren Riesterrente Berlin. Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) und die Deutsche Bank Research äußern sich zum Thema "Elektromobilität - Noch nicht auf der Überholspur" Berlin.
Die amerikanische Wirtschaft hängt laut Fed weiter in den Seilen, der deutsche Handelsbilanzüberschuss ist geringer als erwartet. Die EU-Bankenaufsicht sorgt sich hinsichtlich einer Liquiditätsklemme. Der Euro bringt Deutschland laut KfW jährlich bis zu 30 Milliarden Euro.
mas./chs./pwe. BERLIN/PARIS/WASHINGTON, 7. September. Deutschland ist kurz vor dem Treffen der Finanzminister aus sieben wichtigen Industrieländern (G 7) auf Konfrontationskurs zum Internationalen Währungsfonds (IWF) gegangen.
Seit mehr als sechzig Jahren bin ich in der CDU. Ziehe ich die Kindheit ab, kann ich sagen: "Zeit meines Lebens." Doch zu keiner Zeit wurde ich von Austrittsversuchungen geplagt, obwohl ich in der CDU nie auf Rosen gebettet war, ...
SAP kauft den Softwarehersteller Right Hemisphere, Groupon verschiebt den Börsengang. Eine Rekapitalisierung der Banken in Eurozone ist angeblich nicht geplant, Japans Zentralbank lässt den Leitzins unverändert und die Wirtschaftsverbände fordern ein klares Bekenntnis zum Euro.
mas./maf. BERLIN/FRANKFURT, 6. September. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat Griechenland unmissverständlich aufgefordert, die vereinbarten Sparzusagen einzuhalten. Die unterbrochene Mission von Europäischer Kommission, ...
Finanzminister Schäuble ruft Griechenland zum Sparen auf. Spielraum gebe es nicht, sagte er im Bundestag. Athen will die Hilfe schneller verbrauchen.
Die Gagfah will Aktien für 75 Millionen Euro zurückkaufen, Evotec entwickelt ein Alzheimer-Präparat mit Roche und hebt die Ziele an, die EU will eine Börsenhandelspflicht für Derivate einführen und Südkoreas Wachstum verlangsamt sich.
maf./bes. FRANKFURT/LONDON, 5. September. Der Vorstandschef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, hält ein neues Sparprogramm seines Instituts für notwendig, wenn sich der Kursverfall an den Finanzmärkten fortsetzt.
pwe. WASHINGTON, 5. September. Falls die Schuldenkrise im Euroraum auf die Banken der Kernstaaten übergreift, drohte global ein Anstieg der Risikoprämien im Ausmaß wie nach dem Untergang von Lehman Brothers im Herbst 2008.
Vier Monate nach seiner Festnahme in New York ist der ehemalige IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn nach Frankreich zurückgekehrt. Mit Spannung wird erwartet, wie und wann er sich äußern wird.
Deutsche-Bank-Chef Ackermann schließt ein weiteres Sparprogramm nicht aus. Drohenden Klagen sieht er gelassen entgegen. Der Kurs der Aktie bricht deutlich ein.
PARIS, 4. September. Als "unanständig" empfindet Anne Mansouret die Fernsehbilder, die am Sonntag einen gelöst grinsenden Dominique Strauss-Kahn bei seiner Rückkehr nach Paris zeigten. Die Sozialistin Mansouret ist die Mutter der ...
Her. ATHEN, 4. September. Die griechische Regierung erwartet am 14. September die Rückkehr der Troika nach Athen. Dann sollen die Verhandlungen zwischen den Vertretern der EU-Kommission, der EZB und dem Internationalen Währungsfonds ...
hmk. BRÜSSEL, 2. September. Das angeschlagene Griechenland muss den Haushaltsplan für das kommende Jahr und die Strukturreformen intensivieren, bevor EU und Internationaler Währungsfonds (IWF) die nächste Tranche aus dem Hilfspaket für Griechenland auszahlen.
Deutsche Privatanleger zocken zwar gern mit griechischen Anleihen - die Sorgen um einen Zahlungsausfall erhalten aber neue Nahrung. Die Risikoprämien irischer Anleihen sind dagegen deutlich gesunken.