Selbst Paypal und iTunes funktionieren nicht mehr
Die Kapitalverkehrskontrollen zeigen sich für die Griechen nicht nur an den Bankautomaten. Auch mit Paypal und iTunes gibt es Probleme.
Die Kapitalverkehrskontrollen zeigen sich für die Griechen nicht nur an den Bankautomaten. Auch mit Paypal und iTunes gibt es Probleme.
Bei der Volksabstimmung über das Sparpaket der internationalen Gläubiger hat das „Ja-Lager“ klar verloren. Ministerpräsident Tsipras sieht sich gestärkt und will nun über Griechenlands Schulden diskutieren.
Die Griechen habe sich für ein „Nein“ entschieden. Im restlichen Europa ist kaum jemand begeistert, immer wieder fällt das Wort „Grexit“.
Für den Augenblick können der griechische Ministerpräsident Tsipras und die Seinen triumphieren. Die Mehrheit der Wähler ist ihrer Kampagne gefolgt. Leider müssen die Griechen sich nun darauf einstellen, dass in naher Zukunft nichts besser werden wird.
Milliarden wurden bislang an Griechenland gezahlt. Fast nur die Banken haben von der Hilfe für Griechenland profitiert, wird stets behauptet. Aber ist das auch wahr?
Was ihre Entscheidung konkret bedeutet, wissen weder die Griechen noch der Rest Europas. Sicher ist: Das Einigungsprojekt wird an der griechischen Frage nicht scheitern.
Nach dem griechischen Referendum muss niemand in Hektik verfallen. Ein zweites Lehman droht nicht. Wenn, dann kommt die Gefahr aus einer anderen Ecke.
Finanzminister Giannis Varoufakis hat dafür gekämpft, dass die Griechen beim Referendum mit „Nein“ stimmen. Im Interview spricht er über die Achterbahnfahrt seiner Amtszeit, sein Verhältnis zu Wolfgang Schäuble und die Frage, wie es am Montag weitergeht.
Noch gibt es kaum Hamsterkäufe in Athen. Seit einer Woche steht das Land am Abgrund. Bisher funktioniert vieles erstaunlich gut. Doch langsam ändert sich das.
Welche Auswirkungen hat das Kreuzchen? Viele Griechen verstehen nicht, was „Ja“ oder „Nein“ heute bedeutet. Bei der Abstimmung geht es gar nicht um die Vorschläge der Institutionen – sondern um etwas ganz anderes. Ein Gastbeitrag.
Die Wahllokale haben geöffnet. Knapp zehn Millionen Griechen können eine Richtungsentscheidung über die Zukunft ihres Landes in der Eurozone treffen. Außenminister Steinmeier kritisiert die griechische Regierung für „Unerfahrenheit, Ideologie und radikale Rhetorik“.
Der deutsche Finanzminister wolle Griechenland schon länger nicht mehr in der Währungsunion haben, sagt Athens Kassenwart Giannis Varoufakis im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Eine Einigung mit Gläubigern erwartet er Anfang kommender Woche.
Hinter dem ideologisch aufgeladenen Referendum in Griechenland verbirgt sich ein Strategiewechsel der Regierungspartei. Die Bürger schwanken zwischen Frust, Verzweiflung und Angst. Egal, wie sie entscheiden – es droht eine Katastrophe.
Das Beispiel Montenegro zeigt: Griechenland kann den Euro behalten, ohne Mitglied der Europäischen Währungsunion zu sein.
Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble ist das Feindbild Nummer 1 in Griechenland. Doch die Deutschen hasst niemand. Eindrücke aus einem gespaltenen Land.
Einen Tag vor der entscheidenden Volksabstimmung greift der griechische Finanzminister zur verbalen Brechstange: Was die internationalen Geldgeber machten, habe einen Namen - Terrorismus.
Am Sonntag stimmen die Griechen über ihre Zukunft ab. Doch egal, ob sie Ja oder Nein ankreuzen - auch nach dem Referendum wird nicht sofort feststehen, wie es in Athen weitergeht. Die verschiedenen Szenarien im Überblick.
Ministerpräsident Tsipras bekommt sein Referendum: Griechenlands oberstes Verwaltungsgericht hat die Abstimmung über die Reformauflagen der Gläubiger genehmigt. Schlechte Nachrichten kommen hingegen aus Luxemburg: Laut Rettungsfonds ist Athen jetzt pleite.
In ganz Athen streiten die Griechen über das Referendum: Auf der einen Seite stehen die hoffnungsvollen „Oxi“-Anhänger, auf der anderen Seite die stark geschrumpfte Mittelschicht. Geht es nach der Präsenz im Stadtbild, ist klar, wer gewinnen wird.
Jens Bastian lebt seit 17 Jahren in Griechenland und hat dort in der Krise für die Europäische Kommission gearbeitet. Er plädiert für mehr Bescheidenheit ausländischer Beobachter und hält die EZB für den wichtigsten Akteur zur Zeit.
Der Kursverlust an den chinesischen Aktienmärkten entwickelt sich zur Gefahr für die Stabilität im Land. Peking zeigt bereits mit dem Finger auf angeblich schuldige Manager und Börsenhändler. Welche Folgen hätte ein Crash für die Weltwirtschaft?
In Berlin drängen SPD und die Opposition Kanzlerin Angela Merkel angesichts der neusten Enthüllungen in der NSA-Affäre zu mehr Anstrengungen für umfassende Aufklärung.
Die harte Haltung zahlt sich aus: Für seinen entschlossenen Kurs in den Verhandlungen mit Griechenland feiert die Unionsfraktion den Finanzminister. Und nicht nur sie. Das engt den Spielraum von Kanzlerin Angela Merkel ein.
Die Regierung in Athen hat Ende Juni auch ein Darlehen der griechischen Notenbank über eine halbe Milliarde Euro nicht getilgt. Für die Europäische Zentralbank ist das delikat. Sie muss nun entscheiden, ob die griechische Notenbank dadurch verbotene Staatsfinanzierung leistet.
Mit dem Referendum missbraucht die Regierung Tsipras Griechenland, sagt eine 33 Jahre alte griechische Unternehmerin – für FAZ.NET berichtet sie von der Schockstarre ihrer Generation und der Hoffnung auf eine ganz bestimmte Parallele zur antiken Tragödie.
Was Sie nicht verpassen sollten: die wichtigsten Themen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung von morgen – ab jetzt im E-Paper.
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Nur noch 60 Euro bekommen die Griechen täglich am Geldautomaten. Damit bezahlen sie ihre Einkäufe, doch die Läden horten das Geld und tragen es nicht zur Bank. Wird die Höchstgrenze bald auf 20 Euro gesenkt? Und kommt danach der Kollaps?
Griechenland benötigt in den nächsten drei Jahren zusätzlich 50 Milliarden Euro. Diese stolze Summe hat der Internationale Währungsfonds ausgerechnet. Und die jüngste Entwicklung hat er dabei noch nicht mal berücksichtigt.
Griechenland stellt seine Zahlungen an den IWF ein - und reiht sich damit neben Simbabwe, Sudan und Somalia ein. Für den Währungsfond ist das eine Katastrophe. Seine weltwirtschaftliche Bedeutung steht auf dem Spiel.
In der Griechenland-Debatte prügeln Amerikas Ökonomen gnadenlos auf die Deutschen ein. Dafür gibt es kulturelle Gründe – und ganz praktische.
Warum scheitert in Athen, was in Spanien, Portugal, Irland und Zypern gelang? Griechenland verfügt nicht über einen Staat, der in der Lage wäre, ein Rettungsprogramm wirksam durchzusetzen. Doch auch die Bürger tragen eine Mitschuld.
Politiker können sich einigen, sogar mit Bayern. Ein Kompromiss wegen des Stromtrassenbaus liegt vor. Nicht einigen kann man sich mit Greichenland. Aber das wissen wir ja.
Vor dem Referendum in Griechenland macht China Druck auf die Gläubiger: Das Land, das die Chinesen als Einfallstor nach Europa nutzen wollen, soll im Euro bleiben.
Der Schmuckspezialist Elumeo zieht seinen Börsengang durch. Die Börse in Tokio schließt im Plus. Moody’s stuft Griechenland herunter.
Die Euro-Finanzminister wollen frühestens ab Montag wieder mit Athen verhandeln. Für den Tag erwartet Griechenlands Finanzminister Varoufakis bereits eine Einigung mit den Gläubigern. Und was macht sein Chef, Alexis Tsipras? Er provoziert mit einer Fernsehansprache.