Sparprogramm ist nicht schuld an Griechenlands Problemen
Haben die Sparauflagen des Internationalen Währungsfonds Griechenland in die Krise gestürzt? Nein, sagt der Chefökonom. Er geht jetzt in die Offensive.
Haben die Sparauflagen des Internationalen Währungsfonds Griechenland in die Krise gestürzt? Nein, sagt der Chefökonom. Er geht jetzt in die Offensive.
Griechenland fordert einen neuen Schuldenschnitt. Doch das Land hat schon drei Mal eine Erleichterung bekommen. Das hätte reichen können – dann kam die Wahl.
Am Wochenende entscheidet sich, ob Griechenland im Euro bleibt. Die Lage ist unübersichtlich. Unsere Redakteure und Korrespondenten haben sich den Fragen der Leser gestellt. Das Leserforum zum Nachlesen.
Griechenland wurde in die Moderne katapultiert und ist dort nie ganz angekommen. Der Staat und Europa sind verhasst, deren Milliardenspritzen werden aber nur zu gern verprasst. Nun liegt die große Rechnung vor.
Viele Deutsche reisen diesen Sommer in Länder, die gerade mit Krisen kämpfen. Fragen und Antworten für Urlauber, die Ferien in Tunesien oder Griechenland gebucht haben.
Ein Austritts Griechenlands käme sehr teuer, prophezeit der ehemalige Chef der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet. Im Gespräch mit der F.A.Z. warnt er: Auch das „Risiko einer geopolitischen Ansteckung“ werde unterschätzt.
Wenn keine neuen Vorschläge aus Athen kommen, muss die EZB den letzten Geldhahn für Griechenland zudrehen. Der Zeitplan für eine abermalige „Rettung“ ist knapp – bis Mitternacht haben die Griechen Zeit.
Läuft Griechenland mit Riesenschritten auf den Grexit zu? Weiterhin bleibt eine Einigung im Bereich des Möglichen. Angeblich helfen nun die Franzosen beim Sparprogramm-Basteln, und Tsipras umgeht Syriza-Abweichler mit einer Aufhebung des Fraktionszwangs.
Amerikas Regierung will Europa drängen, Griechenland im Euro zu halten. Präsident Obama denkt über seine Geostrategie nach - aber Athen ist nicht die oberste Priorität.
Deutschland macht seinem Ruf mal wieder Ehre und vermeldet überraschend hohe Exportzahlen. Und das vor allem dank einer hohen Ausfuhr in die EU-Länder. Und die Griechenlandkrise?
Athen verfügt über den größten Verteidigungshaushalt der Nato. Der Generalsekretär der Allianz sieht keinen Zusammenhang mit Griechenlands Zahlungsproblemen. Er fordert die Regierung auf, nicht beim Militär zu sparen – trotz des drohenden Staatsbankrotts.
Es spricht für sich, dass selbst der EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker davon redet, dass ein Grexit-Szenario im Detail vorbereitet sei. Der Plan B ist mittlerweile auch politisch realistisch geworden. Und wie realistisch bleibt Plan A?
Selbst wenn Griechenland gerettet wird, dürften wohl nicht alle griechischen Großbanken überleben. Einem Bericht zufolge könnten wichtige Institute zusammengelegt werden. Doch in Athen regt sich Widerstand.
Die Euro-Staaten sind noch bereit, mit Athen unter Bedingungen über ein Hilfsprogramm zu verhandeln. Aber der Zeitplan ist denkbar knapp bemessen. Und offenbar wollen Gläubiger eher ungewöhnliche Wege beschreiten.
Frankreichs Notenbankchef hält eine Einigung mit Athen bis zum EU-Sondergipfel am Sonntag für „absolut“ notwendig. Nach Informationen der F.A.Z. gibt es in der EZB zwei praktische Überlegungen zum möglichen Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone.
Um überhaupt eine Chance auf Erholung zu haben, braucht Griechenland einen starken Tourismus. Touristen bringen Geld ins Land, und damit auch Hoffnung. Wie ergeht es ihnen zwischen Bargeldknappheit, Armut und Schlangen vor den Geldautomaten?
Drohende Staatspleite hin, möglicher Euroaustritt her: Griechenland bekommt auch weiterhin für kurze Zeit neuen Kredit. Damit dürfte eine wichtige Zahlung am Freitag geklärt sein.
Griechenland hat beim Rettungsfonds ESM neue Hilfen beantragt. Im Gegenzug stellt Tsipras eine Steuer- und Rentenreform in Aussicht. Sie soll schon Anfang kommender Woche umgesetzt werden.
Während man sich in Europa über die Verhandlungsstrategie von Alexis Tsiras den Kopf zerbricht, braut sich in China eine größere Bedrohung zusammen.
Die Deutsche Pfandbriefbank geht an die Börse. Die Postbank-Aktionäre werden unter dem Börsenkurs abgefunden. Der Finanzinvestor Carlyle könnte die Symantec-Tochter Veritas kaufen.
Die griechische Regierung bekommt eine neue Frist bis zum Ende der Woche. Dieses Mal soll es die letzte sein. Sollte der Gipfel mit allen 28 EU-Mitgliedern am Sonntag scheitern, kommt der Grexit.
Alexis Tsipras pokert weiter und betont den Stolz des griechischen Volkes. Aber die EU hat mit Vorbereitungen auf die sozialen Folgen eines Grexits begonnen. Das wird von manchem als neue Kränkung verstanden.
Den Griechen wird nur langsam klar, was das Ochi im Referendum für Folgen hat. Derweil leben sie unter einer Art Schleier, irgendwo zwischen Ungewissheit und Unwissen.
Die Griechen sind ohne schriftlichen Vorschlag zum Sondergipfel nach Brüssel gereist. Mündlich haben sie mitgeteilt, in Kürze einen neuen Hilfsantrag beim Euro-Rettungsfonds ESM zu stellen.
Auf dem Euro-Gipfel sind Griechenlands Schulden das wichtigste Thema. Doch die Gläubiger wollen erst ernsthafte Reformen sehen, bevor sie dem Land Schulden erlassen. Selbst bei gutem Willen wäre ein Schuldenschnitt allein aus praktischen Gründen schon schwierig.
Die Krise Griechenlands hat viele neue Fachbegriffe hervorgebracht. Sie müssen sie unbedingt kennen, wenn Sie die vielen Analysen und Berichte leichter verstehen wollen. Hier kommt eine neue Fassung, die Ideen unserer Leser enthält.
Entscheidet sich heute Griechenlands Zukunft im Euro und in der EU? In Brüssel treffen sich erst die Finanzminister und dann die Regierungschefs. Auch Angela Merkel muss sich entscheiden - in die eine oder andere Richtung.
Die Griechenland-Verhandlungen gehen wohl von Neuem los. Mit neuem Personal, wohl weniger mit neuen Ideen. Die könnte dafür ein Investor mit Weight Watchers haben.
Griechenlands Banken müssen künftig mehr Sicherheiten für ihre Notkredite hinterlegen. Nach den jüngsten Plänen sollen sie erst am Donnerstag wieder öffnen.
Giannis Varoufakis geht und Euklid Tsakalotos kommt. Der neue griechische Finanzminister Tsakalotos gibt sich bescheidener als sein Vorgänger – doch die linke Agenda wird die selbe bleiben.
Griechenland verweigert die Modernisierung. Soll man es trotzdem weiter mit der Notenpresse versorgen?
Finanzmarkt-Analysten halten nach dem griechischen Referendum den Austritt aus dem Euro für nahezu unausweichlich, sogar wenn es noch eine Einigung geben sollte. Eine Katastrophe für Europa sieht niemand, außer für Griechenland.
Auch in Amerika sind klamme Kassen ein Dauerthema: Als Kreditgeber kein Geld mehr herausrücken wollten, gab Kaliforniens Regierung zeitweise Schuldscheine aus.
Die Abstimmung in Griechenland löst in Spanien großes Aufsehen aus. Es gibt Krisensitzungen, Medien warnen vor Konsequenzen. Mit Blick auf die Parlamentswahlen versucht ein Minister, die Wogen zu glätten.
Bekommt Griechenland nach seinem „Nein“ in der Volksabstimmung einen Reformrabatt oder einen Schuldenschnitt? Die Gläubiger sortieren sich – und klingen nicht sehr begeistert.
Griechenland stimmt mit „Nein“ – und erhofft sich davon Zugeständnisse der Gläubiger. Doch erst mal bekommt das Land große Geldprobleme. Wie es jetzt weitergehen kann.