Was passiert eigentlich gerade mit Griechenland?
Die Lage in Griechenland ist eskaliert. Wie konnte es soweit kommen? Ein Überblick.
Die Lage in Griechenland ist eskaliert. Wie konnte es soweit kommen? Ein Überblick.
Lenkt Alexis Tsipras doch noch ein? Einem Medienbericht zufolge ist der griechische Premier bereit, die meisten Forderungen der Geldgeber vom Wochenende zu akzeptieren – und fordert nur minimale Änderungen. Einen Dämpfer gibt es allerdings von Finanzminister Schäuble.
In Griechenland öffnen die Banken für drei Tage für Rentner und Pensionäre – schon am frühen Morgen ist der Andrang groß. Aus Athen werden neue Vorschläge erwartet.
Der Modehändler CBR sagt seinen Börsengang offenbar ab. Ein neues Gesetz könnte Uber in New York ausbremsen. Die Stimmung in Japans Industrie ist überraschend gut.
Nach den Bargeld-Beschränkungen in Griechenland setzt der Ökonom Hans-Werner Sinn darauf, dass Europa mit dem Geld besser umgeht.
Athen kann für den IWF zum Milliardengrab werden. Ein Viertel aller ausgegebenen Kredite des Fonds steckt in Griechenland. Die Konsequenzen für die angeschlagene Institution sind absehbar.
In Griechenland herrscht Angst vor Ausschreitungen: Radikale könnten wie vor einigen Jahren das allgemeine Chaos für Krawalle nutzen. Die Perspektivlosigkeit ist der größte Brandbeschleuniger.
Um Mitternacht läuft das Hilfsprogramm für Griechenland aus. Ministerpräsident Alexis Tsipras beantragt einen Zwei-Jahres-Kredit. Die Euro-Finanzminister wollen am Abend beraten. Aber die Bundeskanzlerin ist skeptisch.
Kann Griechenland zum Grexit gezwungen werden? Juristen streiten darüber, ob ein Ausschluss aus der Währungsunion rechtlich möglich ist.
Eine drohende Staatspleite in Griechenland, Terror in Tunesien: Die Urlaubsfreude erhält in diesem Jahr gleich zwei Dämpfer. Doch einen Vollkaskoschutz für schöne Ferien kann die Reisebranche nicht liefern.
Um die Folgen der Finanz- und Staatsschuldenkrise zu sehen, muss man nicht einmal nach Griechenland fliegen. Auch in Deutschland sind sie zu spüren.
„Graue Szenarien“ für Griechenland: Kann Athen trotz der absehbaren Insolvenz im Euro bleiben? Die Politik zieht das in Erwägung – Ökonomen können da nur den Kopf schütteln.
Wenn Griechenland den Euro verlässt, müssen Unternehmen schnell reagieren: Sollen sie Warenpreise erhöhen oder senken? Die Produktion ausweiten oder einschränken? Eine neue Software soll helfen.
Falls die Griechen in ihrem Referendum mit „Nein“ stimmen, muss Griechenland den Euro aufgeben, sagen alle namhaften EU-Politiker. Giannis Varoufakis sieht das anders: Griechenlands Mitgliedschaft sei nicht verhandelbar.
Heute ist der letzte Tag für Griechenland unter dem Rettungsschirm.
Für den Fall, dass die Griechen für die Sparauflagen der Europäer stimmen, hat Regierungschef Tsipras seinen Rücktritt angedeutet. Finanzminister Varoufakis will sich juristisch gegen einen Euro-Austritt wehren. Zehntausende demonstrieren gegen die Gläubiger.
Der frühere Bundesaußenminister befürchtet einen ungeordneten Austritts Griechenland aus der Eurozone – und warnt vor möglicherweise verheerenden Folgen. Das angekündigte Referendum sei „das Rezept für ein Desaster“.
Am Dienstag müsste Griechenland dem Internationalen Währungsfonds eine Kreditrate von 1,6 Milliarden Dollar überweisen. Doch nach Angaben eines Regierungsvertreters wird das Land nicht zahlen.
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Die Märkte mögen die Griechenlandkrise nicht. Aber Angst macht sie ihnen auch nicht. Das Thema ist durch.
Ein Sondergipfel der Regierungschefs noch diese Woche? Das findet Bundeskanzlerin Merkel nicht gut. EU-Kommissionspräsident Juncker wirft der griechischen Regierung Verrat vor.
Die Regierung Tsipras hat das Vertrauen ihrer Europartner zerstört und das eigene Land ins Chaos gestürzt. Der Grexit ist unausweichlich.
Wenn es in Europas Währung Schwierigkeiten gibt, macht sich Amerika Sorgen – von der Regierung bis zum Investor. Mancher zweifelt gleich an der ganzen Währungsunion.
Ökonomen streiten darüber, ob ein Grexit ökonomisch Sinn macht. Verschiedene Szenarien sind jetzt möglich – und das Referendum könnte noch einmal alles verändern.
Der Anleihenmarkt reagiert negativ auf die Zuspitzung der griechischen Krise. Die Kurse südeuropäischer Anleihen fallen. Doch von Sorgen um eine Ansteckung ist nicht viel zu sehen.
Der griechische Regierungschef keilt gegen die Euro-Finanzminister und gegen die Europäische Zentralbank. Ob sein Referendum stattfindet, ist aus vielen Gründen - nicht zuletzt organisatorischen - vollkommen unsicher. Kämpft er gerade seinen letzten politischen Kampf im Amt?
Die Situation in Griechenland lässt die Aktienkurse fallen. Doch der Euro holt seinen anfänglichen Kursrutsch am Ende auf und notiert fester.
Die drohende Pleite Griechenlands wird die Aktienkurse am Montag in die Tiefe schicken. Trotzdem rechnen die Aktionäre nicht mit einem Crash. Es gibt schon erste Erholungszeichen.
Die griechische Tragödie nimmt weiter ihren Lauf.
Die Aktienkurse in Schanghai sacken in die Tiefe. Doch für Griechenland interessiert sich kaum jemand. Die Chinesen haben ihre ganz eigenen Probleme.
Die Banken in Griechenland bleiben bis zum 6. Juli geschlossen, an Automaten können Griechen nur noch 60 Euro täglich abheben. Der Euro gibt nach, in Japan brechen die Kurse ein. Der amerikanische Finanzminister Lew redet Tsipras ins Gewissen.
Emotionale Finanzminister und stehender Beifall für den Eurogruppen-Chef: So lief das Griechenland-Wochenende in Brüssel. Eine Nacherzählung.
Die griechischen Banken werden am Montag nicht öffnen und wohl die ganze Woche geschlossen bleiben. Zudem kündigte Ministerpräsident Tsipras die Einführung von Kapitalverkehrskontrollen an. Er rief die Bevölkerung auf, „ruhig Blut zu bewahren“, die Geldeinlagen seien sicher.
Der drohende Staatsbankrott Griechenlands kann die Aktienkurse am Montag in die Tiefe schicken. Die ersten Signale sind nicht ermutigend.
In Griechenland biegt und dehnt die EZB die Regeln so weit, dass es kracht. Jetzt müssen Kapitalverkehrskontrollen kommen.