Deutsches Verlustrisiko beträgt rund 90 Milliarden Euro
Wenn Griechenland pleitegeht, könnte Deutschland rund 87 Milliarden Euro verlieren. Aber nur, wenn Griechenland im Euro bleibt.
Wenn Griechenland pleitegeht, könnte Deutschland rund 87 Milliarden Euro verlieren. Aber nur, wenn Griechenland im Euro bleibt.
Griechenlands Banken stehen am Rand ihrer Existenz. Die EZB will ihnen die alten Nothilfen vorerst lassen. Doch zusätzliches Geld gibt es nicht. Wahrscheinlich müssen die Banken am Montag geschlossen bleiben.
Die Abgeordneten haben mehrheitlich für die Volksbefragung votiert. In seiner Parlamentsrede rechnete Tsipras mit den Geldgebern ab und rief die Wähler dazu auf, gegen die Sparmaßnahmen zu stimmen. „Der Tag der Wahrheit wird für die Gläubiger kommen“, sagte er.
Die Botschaft der Eurogruppe ist eindeutig. Wenn Griechenland nicht mehr im Euroraum zu halten ist, gibt es dafür nur einen Verantwortlichen: die Regierung in Athen.
Mit der Idee einer Volksabstimmung hat die griechische Regierung in den Verhandlungen überreizt. Die Euro-Finanzminister beenden ihr Hilfsprogramm am Dienstag. Aus dem Euro wollen sie das Land aber noch nicht entlassen.
Das Wort vom „Grexit“ geht dieser Tage wie selbstverständlich um, dabei setzen die EU-Verträge dem Euro-Austritt Griechenlands hohe Hürden. Eigentlich bleibt nur eine Möglichkeit.
Griechenlands Zahlungsunfähigkeit scheint unvermeidlich. Jetzt ist es zu spät, das griechische Volk zu befragen.
Griechenlands Pleite kommt. Die Frage ist nur, wie sie kommen wird. Hier ist die Vorlage für den Grexit.
Nach der Ankündigung eines Referendums in Griechenland will die Eurogruppe das Rettungsprogramm für Athen nicht verlängern. Griechenlands Finanzminister ist sauer. Sein Land steuert nun auf die Staatspleite zu - und die übrigen Finanzminister denken über Sicherungsmaßnahmen nach.
Ein Euro-Ausstieg Griechenlands wird wahrscheinlicher. Wie würde das praktisch funktionieren?
Egal, wie die Griechen–Krise ausgeht: Die Währungsunion wird nicht zur Ruhe kommen. Denn die Konstruktion des Euro selbst ist das Problem.
Das kommt zu spät: Europas Finanzminister sind sauer auf Griechenlands Regierung, weil sie jetzt noch das Volk abstimmen lassen will. Am Dienstag läuft das Hilfsprogramm aus – und die Minister zeigen wenig Lust, daran etwas zu ändern.
Die Griechen sollen über den Verbleib im Euro abstimmen. Doch die Idee von Ministerpräsident Alexis Tsipras kommt sehr spät. Hat Tsipras zu lange gezockt? Hier sind vier Szenarien.
Der griechische Regierungschef hat für den 5. Juli ein Referendum über das von den Euro-Partnern geforderte Sparprogramm angesetzt. Er spricht von Demütigung und Erpressung. Die Opposition in Athen zeigt sich besorgt. An den Geldautomaten bilden sich lange Schlangen.
In der Griechenlandkrise wird am Ende das ewige Retten wohl weitergehen. Die Politik von Bundeskanzlerin Merkel, nach der es Hilfe nur gegen Auflagen gibt, ist gescheitert. Warum Merkels Weg geradewegs in die Weichwährungsunion führt.
Das Hilfsprogramm für Griechenland wird bis November verlängert, Geld fließt schnell, zeigt ein neues Dokument der Gläubiger. Vorausgesetzt: Morgen gibt es endlich eine Einigung. Die Kanzlerin jedenfalls sagt: Es gibt keinen Plan B.
Einen Tag vor der entscheidenden Verhandlung im Schuldenstreit trifft Griechenlands Regierungschef Tsipras noch einmal Kanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Hollande. Die Zeit drängt.
Die Staats- und Regierungschefs der EU wollen das Gezerre um Griechenlands Zukunft in der Eurozone beenden. Kanzlerin Merkel bezeichnet das am Samstag anstehende Krisentreffen als entscheidend. Auch Ratspräsident Tusk will nun einen Schlussstrich ziehen.
In der Griechenland-Krise setzt Kanzlerin Angela Merkel auf das neue Treffen der Euro-Finanzminister am Wochenende
Die Eurogruppe hat ihre Griechenland-Gespräche schon wieder unterbrochen. Vor dem Wochenende gibt es wohl kein Ergebnis. Und was passiert, wenn eine Einigung zu spät für Griechenland kommt?
In den Griechenland-Verhandlungen sind die Fronten verhärtet. Eigentlich sollten die Finanzminister bis 16 Uhr einen Einigungs-Vorschlag vorlegen. Doch den gibt es derzeit nicht.
Eine Sitzung nach der anderen, immer noch kein Ergebnis: Sind die Griechenland-Verhandlungen nicht längst unerträglich? Nicht unbedingt.
Griechenlands Banken brauchen immer mehr Nothilfen. Doch damit verlängert die Europäische Zentralbank nur das Schuldendrama. Und die Steuerzahler haften.
Die nächtlichen Gespräche zwischen Griechenlands Regierungschef Tsipras und den Kreditgebern haben keinen Durchbruch gebracht. Bereits am Morgen soll es weitergehen. Für eine Einigung bleiben nur wenige Stunden.
Obama darf das Freihandelsabkommen mit Japan verhandeln. Weiter verhandeln dürfen leider auch die EU und Griechenland. Beim einen geht’s vorwärts, beim anderen nicht.
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Heute Abend treffen sich die Euro-Finanzminister und beraten über die Griechenland-Hilfen. Auch wenn Griechenland neues Geld bekommt: Bis es ankommt, kann es noch eine Weile dauern.
Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras ist sauer, dass „einige Gläubiger“ sein jüngstes Reformpaket nicht akzeptieren – gemeint ist wohl der IWF. Die Geldgeber fordern von Athen abermals Nachbesserungen.
Für den französischen Ökonom Thomas Piketty können die wirtschaftlichen Probleme Europas nur mit einem großen Schuldenschnitt gelöst werden. Deutschlands Haltung in der Griechenland-Frage kritisiert er.
Auch wenn es für Griechenland jetzt wahrscheinlich doch wieder eine „Lösung“ gibt und selbst kleine Reformzusagen bejubelt werden: Aus der Welt ist die Krise damit nicht. Die Frage eines Grexits schwelt weiter.
Zum dritten Mal binnen einer Woche beraten heute die Euro-Finanzminister über griechische Sparpläne. Die griechischen Vorschläge spalten laut Medienberichten die Geldgeber. Der IWF ist demnach für weniger Nachgiebigkeit gegenüber Tsipras.
Der geplante Brüsseler Kompromiss sorgt bei griechischen Ökonomen für Kopfschütteln. Eine Reihe von hausgemachten Problemen könnte damit sogar vergrößert werden.
Im Streit mit den Geldgebern scheint eine Lösung möglich. Aber bekommt der griechische Ministerpräsident dafür auch eine eigene Mehrheit im Parlament? Trotz hoher Unsicherheit gibt es Gründe, die dafür sprechen.
Selbst wenn Griechenland und seine Gläubiger sich in dieser Woche noch einigen - von einer stabilen Lösung ist man auch dann noch weit entfernt, befürchten führende deutsche Ökonomen. Das Regelwerk der Währungsunion werde weiter beschädigt.
Die Griechen räumen ihre Konten leer. Die Nothilfen der EZB haben aber nur einen Tag gereicht – nun hat sie den Kreditrahmen noch einmal angehoben.
Greichenland hat eine sehr alte Kultur. Und ein weniger altes Schuldenproblem. Aber das scheint ja noch werden zu können.