Haften für Griechenland
Demnächst werden die griechischen Banken saniert oder abgewickelt. Die Rechnung wird saftig – vor allem für uns Steuerzahler.
Demnächst werden die griechischen Banken saniert oder abgewickelt. Die Rechnung wird saftig – vor allem für uns Steuerzahler.
Das dritte Hilfspaket für Griechenland rückt näher. Nach Informationen der F.A.S. haben sich die Unterhändler der Gläubiger untereinander auf ein Reformprogramm geeinigt. Doch es gibt Widerstand.
Zu Zeiten von Schwarz-Gelb war die FDP noch für einen Verbleib Griechenlands in der Eurozone. Heute kommt sie zu einer anderen Einschätzung.
Griechenland braucht Geld. Über die Bedingungen für ein neues Hilfspaket verhandelt das Land derzeit mit seinen Geldgebern. Das alles dauert zu lange, meint die Bundesregierung. Die EU-Kommission hält dagegen.
Griechenland versucht offenbar, Reformen zu verzögern. Vor allem am Bau wir die Rente mit 63 genutzt und weniger Deutsche arbeiten befristet.
Der Zeitplan für ein drittes Hilfspaket ist einem Zeitungsbericht zufolge nicht mehr zu halten. Die Regierung in Athen versuche, umstrittene Reformen zu verschieben.
Eine Umfrage zeigt: In vielen europäischen Ländern gibt es eine Mehrheit dafür, dass Griechenland die Eurozone verlässt. Trotzdem hat sich Deutschland mit seiner Krisenpolitik nicht beliebt gemacht.
In den Reformverhandlungen mit Griechenland rechnet EU-Kommissionspräsident Jean Claude Juncker mit einer Einigung. Vorsicht Urlauber: Am Nachmittag werden alle Flüge von und nach Griechenland gestrichen.
Griechenland soll durch den Verkauf von Staatseigentum bis zu 50 Milliarden Euro einnehmen. Manche Objekte sind aber schon etwas angestaubt.
Die griechische Regierung will sich mit den Gläubigern schnell auf ein drittes Hilfspaket einigen. Doch innerhalb der Syriza-Partei ist der Widerstand groß. Wird Alexis Tsipras es schaffen, eine Spaltung zu verhindern?
Die Analysten von Standard & Poor’s stufen ihren Ausblick für die EU von „stabil“ auf „negativ“ herab, weil eine Pleite Griechenlands nun noch teurer für die Eurozone wäre. Und es gibt einen zweiten Grund.
Die Rentenreform ist einer der Knackpunkte in den Verhandlungen über ein drittes Hilfspaket für Griechenland. Nun haben Athen und die Gläubiger einen Kompromiss erzielt.
Können Privatleute in Griechenland jetzt eigentlich billig eine Insel kaufen, wie es manchmal heißt? Thiemo Heeg hat mit einem Inselmakler gesprochen. Der hat selbst sechs griechische Inseln im Angebot, rät aber anderswo zum Kauf.
Über den „Abwehrplan“ der griechischen Regierung im Falle einer Staatspleite werden weitere Details bekannt. Angeblich wollte Athen in diesem Fall gegen deutsche Konzerne wie Siemens, Lidl und Hochtief wegen Korruption ermitteln.
Der Internationale Währungsfonds fordert einen Schuldenschnitt für Griechenland, damit er sich am nächsten Hilfsprogramm beteiligt. Die EU-Kommission antwortet: Das ist „vollkommen vereinbar“.
Griechenlands ehemaliger Finanzminister Varoufakis ist wegen Hochverrats angezeigt worden, weil er einen Euro-Austritt Griechenlands vorbereitet hatte. Dafür verteidigt ihn der Regierungschef jetzt.
Die Zahlen zum Bierkonsum werden bekanntgegeben, Moody’s veröffentlicht die Einschätzung für Griechenland und der frühere Porsche-Vorstandsvorsitzende Wendelin Wiedeking steht vor Gericht.
Der IWF stellt seine Beteiligung an einem neuen Rettungspaket für Griechenland immer heftiger in Frage. Damit wankt das fragile Rettungsgleichgewicht.
Jetzt ist der IWF deutlich geworden: Der Fonds macht beim dritten Hilfspaket für Griechenland vorerst nicht mit. Er setzt die europäischen Gläubiger unter Druck.
Griechenlands Ministerpräsident Tsipras sucht die Entscheidung mit seinen innerparteilichen Rivalen. Notfalls will er sich schon am Sonntag einem Referendum stellen. Verweigern ihm die Abweichler die Gefolgschaft, stehen Neuwahlen im Raum.
Dem ehemaligen griechischen Finanzminister Varoufakis droht ein Strafprozess: Die Generalstaatsanwältin hat dem Parlament Anzeigen gegen ihn übermittelt. Die Vorwürfe sind harsch.
Nach Ansicht des Bundesfinanzministers kann die Kommission nicht EU-Regierung und Hüterin der Verträge sein. Er denkt daran, die Funktionen an politisch unabhängige Behörden auszugliedern.
Griechenlands Linke ist zerstritten über den künftigen Weg in der Schuldenkrise. So könne es nicht weitergehen, sagt Ministerpräsident Alexis Tsipras.
Im Londoner Abkommen 1953 wurde der Bundesrepublik ein Großteil ihrer Schulden erlassen. Doch entscheidend war eine spezielle Tilgungsklausel. Die heutige Debatte über Griechenland ist daher irreführend.
Hat Giannis Varoufakis bei seiner abenteuerlichen Grexit-Planung geltende Gesetze gebrochen? Er selbst winkt ab.
Die Opposition in Griechenland will den ehemaligen Finanzminister Giannis Varoufakis vor Gericht bringen. Der wollte das Land im Geheimen und mit sehr unkonventionellen Mitteln auf die Wiedereinführung der Drachme vorbereiten - sagt er selbst.
Durch Privatisierungen soll Griechenland in den nächsten Jahren Milliarden einnehmen. Ob das klappt? Österreichs Bahnchef bekundet nun zwar Interesse an der griechischen Bahn, schließt aber „einen positiven Kaufpreis“ kategorisch aus.
Noch vor Regierungsantritt soll Syriza-Chef Tsipras seinen Vertrauten Varoufakis beauftragt haben, einen geheimen Plan für einen Euro-Austritt vorzubereiten. Dabei sollte ihnen ein Hacker angeblich Zugang zu Steuerdaten verschaffen. Jetzt hat sich Varoufakis verplappert.
Griechenland ist mal wieder gerettet. Die anderen Krisenländer in Europa kommen jetzt allein auf die Füße, so heißt es. Aber stimmt das wirklich? Ein Blick nach Portugal, Spanien und Italien.
Deutschland schaltet in den Urlaubsmodus. Doch: Tote am Strand von Tunesien, Krise in Griechenland und ein starker Dollar, der Tage in Amerika verteuert. Verdirbt das die Ferienstimmung?
In Deutschland verordnen Ärzte die billigeren Generika, im Krisenland Griechenland sind sie fast unbekannt. Was tun Regierung und Hersteller?
Die griechische Regierung hatte immer wieder Vorbehalte zur Beteiligung des IWF an künftigen Hilfen geäußert. Die anderen Geldgeber bestehen aber auf das Mitwirken des IWF an neuen Hilfen.
Das dritte Hilfspaket steht auf dem Programm: Nun können die Detail-Verhandlungen dazu zwischen der griechischen Regierung und den Gläubigern losgehen. Aus der Troika wird eine Quadriga, Syriza steht vor der Zerreißprobe und die Zeit drängt - mal wieder.
Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras hat in einer Woche mehr umstrittene Reformen durch das Parlament gebracht als alle seine Vorgänger. Es gilt: Erst muss das Hilfsprogramm stehen, dann sind die Abweichler dran.
Die griechischen Abgeordneten haben weiteren Forderungen der Gläubiger mehrheitlich zugestimmt. Eine eigene Mehrheit verfehlte Regierungschef Alexis Tsipras abermals. Dafür stimmte diesmal sein gefeuerter Finanzminister mit Ja.
Griechenland senkt seine Schuldenlast: Gegenüber dem Vorquartal fällt sie um gut acht Prozentpunkte. Das liegt auch an den Euro-Finanzministern.