Weniger Notkredite für Griechenlands Banken
Die Aussicht auf frisches Geld löst in Griechenland einige Probleme. Erstmals fährt die EZB das Volumen der „Ela“-Notkredite zurück. Und auch andere werden optimistisch.
Die Aussicht auf frisches Geld löst in Griechenland einige Probleme. Erstmals fährt die EZB das Volumen der „Ela“-Notkredite zurück. Und auch andere werden optimistisch.
Der Deutsche Bundestag stimmt an diesem Mittwoch in ein Sondersitzung über die neuen Milliardenhilfen für Griechenland ab
Ein Parlament nach dem anderen stimmt dem 86-Milliarden-Paket für die Griechen zu. Am Mittwoch sollen der Bundestag und das niederländische Parlament folgen.
Um in der Griechenland-Krise die Verluste für Europas Steuerzahler zu verschleiern, tüftelt die Politik an komplizierten Vereinbarungen. Deren Wirkung ist ökonomisch gesehen identisch mit einem Schuldenschnitt.
Rhodos, Korfu und Mykonos: Insgesamt 14 griechische Flughäfen will der Frankfurter Fraport-Konzern betreiben. Es geht um 20 Millionen zusätzliche Passagiere im Jahr.
Am Mittwoch stimmt der Bundestag über das 86-Milliarden-Euro-Paket für Griechenland ab. Einen Tag zuvor erlaubt die Regierung ihren Bürgern schon einmal höhere Auslands-Überweisungen.
Abgeordnete des Deutschen Bundestags sind nur ihrem Gewissen verpflichtet. Aber was ist überhaupt ein Gewissen? Und darf es auch eine Rolle spielen, wenn es um die Milliardenhilfen für Griechenland geht?
Warum soll das dritte Hilfspaket für Griechenland all die Probleme lösen, die zwei vorherige Milliardenspritzen nicht beheben konnten? Und wieso sollte gerade Alexis Tsipras wichtige Reformen durchpeitschen?
Für die großen griechischen Banken sind im neuen Hilfspaket bis zu 25 Milliarden Euro eingeplant. Doch wie groß ist ihr Kapitalbedarf wirklich? Und warum werden die Einlagen der Sparer nicht angetastet?
Das dritte Hilfsprogramm für Griechenland hat ein Volumen von 86 Milliarden Euro. Einem Zeitungsbericht zufolge braucht das Land aber eigentlich mehr Finanzierung. Der IWF gibt angeblich 16 Milliarden Euro dazu.
Die baltischen Staaten haben den Weg für das Griechenland-Hilfsprogramm frei gemacht. In Deutschland streiten CDU und SPD noch über die Beteiligung des IWF.
Kommt er oder kommt er nicht, der Schuldenschnitt für Griechenland? Jens Spahn, Staatssekretär im Finanzministerium, findet vor der anstehenden Bundestagsentscheidung über neue Hilfspakete klare Worte.
Die Kanzlerin gibt sich sicher: Der Internationale Währungsfonds werde sich auch am dritten Hilfspaket für Griechenland finanziell beteiligen. Auch zur Disziplin in ihrer Fraktion nimmt sie im Fernsehen Stellung.
Athen und die Euro-Finanzminister haben den Weg für ein weiteres Hilfspaket frei gemacht. Wie geht es nun weiter mit Griechenland? Bankenumbau, Renten, Schulden und die Rolle des IWF sind die wichtigsten Themen. FAZ.NET erklärt die nächsten Schritte.
Auch nach der Einigung über das Rettungspaket hält sich die IWF-Chefin eine weitere Beteiligung offen und fordert Schuldenerleichterungen. Ifo-Chef Sinn kritisiert die Vereinbarungen als schwammig.
Das „Ja“ der Euro-Finanzminister rückt ein drittes Hilfspaket für Griechenland in greifbare Nähe. Bundesfinanzminister Schäuble rechnet mit einer weiteren Beteiligung des IWF.
Ohne eine Beteiligung des Währungsfonds will Finanzminister Schäuble neuen Krediten für Athen nicht zustimmen. Aber der IWF verlangt einen Schuldenschnitt. Das lehnt Berlin jedoch ab - und windet sich.
Nach der Abstimmung in Athen entscheiden nun die Euro-Finanzminister über das dritte Hilfsprogramm für Griechenland. Sie äußern sich überraschend gut gestimmt. Sogar Wolfgang Schäuble.
Das griechische Parlament hat das neue Reformprogramm beschlossen. Ministerpräsident Alexis Tsipras verfehlte aber wieder eine eigene Mehrheit. Es gibt mehrere Gründe dafür, warum eine Neuwahl ihm nutzt.
Die Mehrheit der griechischen Abgeordneten billigt die Auflagen zum dritten Hilfspaket. Regierungschef Tsipras war allerdings wieder auf Stimmen der Opposition angewiesen - daher will er bald im Parlament die Vertrauensfrage stellen.
Eigentlich wollte das Parlament in Athen am frühen Morgen schon abstimmen. Aber die Debatte über die Auflagen läuft noch. Es wird mit vielen Abweichlern gerechnet.
Der Währungsfonds macht eine Beteiligung am Rettungspaket weiter von einer Verringerung der Schuldenlast für Griechenland abhängig. Deutschland lehnt größere Erleichterungen ab - will den IWF aber unbedingt an Bord haben.
Morgen sollen die Euro-Finanzminister das neue große Hilfsprogramm für Griechenland auf den Weg bringen. Was aber passiert, wenn es noch irgendwo hakt? Die EU plant vorsichtshalber weiter an einer Brückenfinanzierung.
Trotz Schuldenkrise ist das griechische Bruttoinlandsquartal im zweiten Quartal kräftig gewachsen. Das Bundesfinanzministerium sieht sich indes mit dem Wunsch nach Nachbesserungen an der Grundsatzeinigung mit Athen nicht allein.
Das Ringen um ein drittes Hilfspaket für Griechenland geht in die entscheidende Phase
Die Regierung zögert mit der Zustimmung zum Rettungspaket für Athen. Zum Problem für die Kanzlerin wird die Rolle des IWF.
Als Folge des Griechenland-Debakels kämpfen Europa-Illusionisten und Europa-Skeptiker um die Deutungshoheit über Europas Zukunft. Es ist eine Debatte am Scheideweg. Einer, der es schon früh besser wusste, war Ludwig Erhard.
Wäre Sizilien ein eigenständiger Staat, er stünde schlechter da als Griechenland heute. Italien steht dem ratlos gegenüber.
Griechenland hat sich mit den Experten der Gläubiger auf eine Reformliste geeinigt. Offenbar muss das Land 35 Maßnahmen sofort beschließen. Es geht um Steuern, Renten, Justiz, Verwaltung - eigentlich um das ganze Land.
Die Verhandlungen über ein drittes Hilfspaket sind griechischen Angaben zufolge so gut wie abgeschlossen. Es seien „nur noch zwei, drei kleinere Details“ offen, sagte Finanzminister Tsakalotos.
Nach einer neuen Analyse des Forschungsinstituts IWH profitiert Deutschland von Griechenlands Krise - sogar dann, wenn alle Hilfskredite verloren wären. Andere Ökonomen widersprechen.
Mitten im Sturm der Entrüstung hat sich jetzt der erste mutige Unterstützer für den Unionsfraktionsvorsitzenden Volker Kauder aus der Deckung gewagt. Er argumentiert pragmatisch-praktisch.
Bald steht die Abstimmung über das dritte Griechenland-Hilfspaket an. Unions-Fraktionschef Volker Kauder droht schon mal den Abweichlern. Die ärgern sich.
Die Unterhändler der Institutionen staunen: In Griechenland geht es auf einmal voran mit den lange aufgeschobenen Reformen. Durch die Flure der Ministerien in Athen weht ein Geist der Eintracht.
Europas Politiker erlassen Griechenland die Schulden nicht. Aber glaubt irgendjemand noch, dass Griechenland seine Schulden je zurückzahlen kann?