Eine Ökonomie der Verachtung
Wird die menschliche Arbeitskraft in der digitalen Zukunft wirklich überflüssig? Nicht Technologien vernichten Arbeitsplätze, sondern Menschen mit Geschäftsinteressen. Plädoyer für eine selbstbestimmte Ökonomie.
Wird die menschliche Arbeitskraft in der digitalen Zukunft wirklich überflüssig? Nicht Technologien vernichten Arbeitsplätze, sondern Menschen mit Geschäftsinteressen. Plädoyer für eine selbstbestimmte Ökonomie.
Will human workers become redundant in the future? It is not technology that eliminates jobs, but business interests. A plea against an economy of contempt.
Erst der Android-Chef Rubin, dann der Youtube-Leiter Kamangar und nun Nikesh Arora: Wichtige Google-Führungskräfte verlassen das Unternehmen. Obwohl es weiter viel Geld verdient.
Google wird von Werbemilliarden überschüttet, der Chiphersteller AMD berappelt sich dank seiner Spielekonsolen und Accor nimmt im zweiten Quartal an Fahrt auf.
Der Handel mit Gesundheitsdaten ist ein Milliardengeschäft, das auch Google für sich entdeckt. Noch weiß niemand, in welche Hände die sensiblen Informationen über den eigenen Körper einmal fallen.
„Open“ ist das neue Zauberwort für Internet-Zweckoptimisten. Dahinter kann sich eine Menge verbergen, meist sind es finanzielle Interessen. Das bewies das Open Knowledge Festival in Berlin, unterstützt von Google.
Die Autobauer wollen mit Google zusammenarbeiten. Doch Angst schwingt mit - davor, eine „allgemeine Hardware“ zu werden, wie jetzt ein Manager ganz offen ausspricht.
Die Geschäftszahlen des Tages kommen von SAP, Google und IBM. Aber auch Morgan Stanley dürfte interessant werden. Zudem gibt es den Philadelphia-Fed-Index.
Gegen ein Callgirl in Kalifornien werden schwerwiegende Vorwürfe erhoben: Die 26 Jahre alte Frau soll einem Google-Manager auf dessen Yacht Heroin injiziert und ihn sterbend zurückgelassen haben.
Drei Jahre nach dem Start von Google+ hat das Unternehmen die Klarnamenpflicht für seine Nutzer abgeschafft. Seit der Gründung hatte es deswegen Kritik gehagelt.
Google arbeitet am selbstfahrenden Auto. Nun heuert der Konzern den ehemaligen Ford-Chef Alan Mulally an. Der kann noch an anderer Stelle weiterhelfen.
Ob es um den Windelinhalt geht oder das Bäuerchen-Training – auf jede babyrelevante Frage hat das Smartphone eine Antwort. Wie ich zur Sklavin meiner Still-App wurde. Und warum ich sie jetzt doch lieber abschalte.
Eigentlich war Marissa Mayer vor zwei Jahren angetreten, um Yahoo aus der Versenkung zu holen. Doch ihre Bemühungen scheinen ins Leere zu laufen.
Viele Menschen haben noch nicht verstanden, was Hausautomation bedeutet. Viele Menschen glauben, dass sie mit einem „intelligenten“ Thermostat Heizkosten sparen könnten.
Ministerien, Behörden und Firmen haben in der digitalen Welt feste Adressen. Wer diese kennt und Suchanfragen sammelt, weiß über die Absender alles und kann daraus Kapital schlagen. Können wir uns wehren?
Erst die Google-Brille, jetzt eine Google-Kontaktlinse. Sie soll über die Tränenflüssigkeit den Blutzuckerspiegel von Diabetikern messen. Der Schweizer Pharmakonzern Novartis will die Technologie mitentwickeln.
Der Kampf um Mitarbeiter im Silicon Valley ist hart. Der Suchmaschinenkonzern schuf deshalb sogar eine eigene Strategie, um Mitarbeiter zu halten.
Nach den bekannt gewordenen Spionageaktionen muss Deutschland gegenüber Amerika stärker Flagge zeigen. Geheimdienstsolidarität kann nicht wichtiger sein als unser Rechtsempfinden. Ein Gastbeitrag.
Der BND-Mitarbeiter war fleißig: Einmal die Woche lieferte Markus den Amerikanern Material. Allen internen Kontrollen hielt er stand. Doch dann machte er einen Fehler. Die Rekonstruktion einer Affäre.
Ohne Google und iCloud: Der Server zu Hause wirkt auf den ersten Blick wie eine gute Idee. Aber beherrschen die Nutzer die neuen Probleme?
Ob bei den Reaktionen auf ein Fußballspiel oder beim Abbilden der Konkurrenz: Was uns die Suchmaschine von der Wirklichkeit zeigt, ist manipuliert. Die Politik muss dringend etwas dagegen tun.
Das hätte wohl niemand für möglich gehalten: Die Monopolkommission hinterfragt offiziell die Macht von Google, Facebook & Co. Was bedeutet das für das Geschäftsmodell der Internetgiganten?
Die Entscheidung des EuGH, jeder könne die Löschung von Suchergebnissen verlangen, stellt Suchmaschinen vor neue Herausforderungen. Der Chefjustiziar von Google gibt einen Einblick, wie knifflig die praktische Umsetzung des Richterspruchs ist.
Wie soll Google mit besonders schwierigen Löschanträgen umgehen? Für diese Frage hat der Internetkonzern einen Beirat ins Leben gerufen, in den nun die frühere deutsche Justizministerin einzieht.
Platziert Google eigene Inhalte prominenter als die der Konkurrenz? Das legen Dokumente nahe, die das Bewertungsportal Yelp veröffentlicht hat. Mit gezielter Filterung will Google offenbar auch das EU-Wettbewerbsfahren zu seinen Gunsten lenken.
Google hat ein preisgekröntes Online-Musikmagazin dazu aufgefordert, Albumcover zu zensieren. Sollten die Betreiber der Seite dem nicht nachkommen, droht der Konzern mit dem Ausschluss aus der Werbevermarktung.
Der Internetkonzern weitet seine Wagniskapitalgesellschaft Google Ventures nach Europa aus. In einem ersten Schritt sollen 100 Millionen Dollar in europäische Unternehmensgründungen fließen.
Der Datenkonzern hat in San Francisco ein „experimentelles“ Infozentrum aufgebaut. Darin werden Nachrichten gemacht. Sie folgen einer bestimmten Ideologie. Den Sieg der Deutschen gegen Brasilien stellten die Google-Leute in einer verqueren Weise dar.
Die Computer haben sich bei der Fußballweltmeisterschaft gehörig verrechnet. Nun müssen sie mit dem historisch Unwahrscheinlichen rechnen. Zum Glück ist das Gespräch darüber noch in Menschenhand.
Die Monopolkommission will den Zugriff auf Nutzerdaten von Internetdiensten wie Amazon, Google oder Facebook intensiver prüfen. Die sehr strikte Regulierung des Taxigewerbes soll gelockert werden.
Jedermann darf bei Google unvorteilhafte Informationen ausradieren lassen. Wenn das dazu führt, dass jeder tilgen kann, was ihm nicht passt, kommt die Wahrheit unter die Räder.
Marcus Tandler, Mitgründer von Onpage.org, im Protokoll.
Feliks Eyser, Geschäftsführer von „Regiohelden“ im Protokoll.
Bernhard Bahners, Geschäftsführer von Radio.de, im Protokoll.
Google wäre ein Jahr vor Gründung fast Investoren zum Opfer gefallen. Larry Page und Sergey Brin verkauften in letzter Sekunde nicht. Daraus hat der Investmentkonzern Google viel gelernt.
Die Europäische Union hat Angst vor Google? Dagegen helfen keine Anwälte, wohl aber Ehrgeiz, Selbstbewusstsein und Innovationen.