Der Chip und das Ich
Sensoren in der Kleidung, am Körper, im Kopf - das ist keine Vision mehr. Die Industrie macht sich an ein neues Milliardengeschäft.
Sensoren in der Kleidung, am Körper, im Kopf - das ist keine Vision mehr. Die Industrie macht sich an ein neues Milliardengeschäft.
Dave Eggers sieht es in seinem Roman „The Circle“ voraus: Die digitale Elite will uns eine Utopie andrehen, die alle Menschen um den Verstand bringt. Eine Aussteigerin hat so etwas schon erlebt.
Würden Google und Facebook in ihren Geschäftsbedingungen unsere Seelen fordern, würden wir auch das ungelesen akzeptieren. Ein Film über den Ausverkauf unserer Daten erregt einen schlimmen Verdacht.
Google tut sich schwer, das vom EuGH gestärkte „Recht auf Vergessen“ umzusetzen. Nach Protesten hat der Konzern mehrere gelöschte Links wieder aktiviert.
Daimler und BMW feilen an Konzepten und Apps für Verkehrsangebote. Es ist wie bei den Handyanbietern vor einigen Jahren: Nur die Hardware reicht eben nicht, man braucht auch Software.
Apple, Google und Amazon rechnen in Europa immer noch ihre Steuern künstlich runter. Die Länder helfen fleißig mit. Doch die EU will sich das nicht länger gefallen lassen.
Google streicht nach dem EuGH-Urteil erste Artikel aus den Suchergebnissen. Britische Journalisten sehen die Pressefreiheit bedroht. Zwei Fälle zeigen, wie sich das Löschen konkret auswirkt.
Hochvertrauliche Kundendaten von Goldman Sachs hatte ein Mitarbeiter einer Vertragsfirma aus Versehen an eine falsche Email-Adresse geschickt – sie landeten in einem Google-Account. Nun hat der Internetkonzern den Zugang zu der Mail blockiert.
Hochvertrauliche Kundendaten von Goldman Sachs wurden aus Versehen an die falsche E-Mail-Adresse verschickt – und landeten in einem Google-Account. Nun will Goldman den Internetkonzern zwingen, die Mail zu löschen.
Facebook & Co. betreiben Experimente, aber keine Wahrheitssuche. Sie suchen praktisches Wissen: Das Verhalten von Menschen ist der Rohstoff der digitalen Gesellschaft.
Immer mehr Autohersteller unterstützen die Integration von Smartphones ins Auto. Apple erhält den Vorzug, Google fährt hinterher. Einige deutsche Autobauer sind zweigleisig unterwegs.
Was soll ich nur unter der Dusche hören? Das Programm Songza löste dieses Problem mit Musik-Playlisten für jede Situation, egal ob Dusche, Autofahren oder Joggen. Nun wurde der Musikdienst von Google aufgekauft.
Der Erfolg des Online-Netzwerks Orkut in Brasilien wurde oft als Beispiel dafür bemüht, dass nicht alle Welt Facebook verfallen sei. Doch jetzt gibt Google seinen Dienst auf.
Auf dem Bonner Global Media Forum trafen Google-Experte Jeff Jarvis und Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender von Axel Springer, aufeinander: Es ging um die Zukunft des Journalismus in der Online-Kultur.
Die Digitalisierung erfasst die Unternehmen. Als Internet der Dinge oder als industrielles Internet löst sie alte Geschäftsmodelle ab und bricht bestehende Strukturen auf. Dabei verbreitet sie Angst und Zuversicht.
Eine Website hilft denen, die bei Google verschwinden wollen. Doch die Sache hat einen Haken.
Jean-Claude Juncker will die digitale Wirtschaft in das Zentrum seiner Präsidentschaft stellen. Der designierte EU-Kommissionspräsident sucht dafür einen einen durchsetzungsstarken Digitalkommissar.
Nutzt Google seine Marktmacht aus? Ein Verfahren vor der EU-Kommission war schon fast beendet. Dann regte sich Protest. Jetzt guckt sich die Kommission den Fall noch mal an.
Geld, Sicherheit, Arbeitgeber – wovon Berufsstarter von Portugal bis Finnland träumen, verrät die größte Umfrage unter Europas Absolventen.
Der Bundesjustizminister spricht sich im Gespräch mit der F.A.Z. gegen die marktbeherrschende Stellung von Google aus. Doch auch Maas selbst trägt dazu bei, das Monopol zu nutzen: „Ich bin leider Teil des Problems.“
Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) fordert in der F.A.Z. ein „Völkerrecht des Netzes“ und erwägt Konsequenzen, falls der Suchmaschinenkonzern seine marktbeherrschende Stellung missbrauche.
Googles Datenbrille „Glass“ steht unter heftiger Kritik. Jetzt steigt Google auch auf den Trend zur Computer-Uhr ein. Die Verbraucher haben doch die Macht.
In Kalifornien wird seit langem gegen IT-Unternehmen demonstriert, vor Bussen, Wohnhäusern und Unternehmenszentralen. Am Mittwochabend störten zwei Protestierende den Auftakt von Googles Entwicklerkonferenz.
Mehr als eine Milliarde Menschen nutzen bereits Geräte mit Googles Betriebssystem Android, doch das ist dem Internetkonzern nicht genug. Er will weiter - und drängt ins Auto, ins Wohnzimmer und aufs Handgelenk.
Vor Zivilgerichten klagen deutsche Presseverlage bereits gegen Google. Jetzt legen sie Beschwerde beim Bundeskartellamt ein. Der Vorwurf: Google missbrauche mit der Suchmaschine seine Marktmacht.
Der Internetkonzern Google sagt, er habe ein Auto gebaut. Das Ding sieht aus wie ein depressiver Koalabär, fährt von selbst und hat kein Lenkrad. Ist es überhaupt ein Auto?
Eine neue Studie bezweifelt, dass D-Wave Systems einen praktikablen Quantencomputer bauen kann. Dabei wird die Firma von Google, Amazon und der CIA unterstützt. Was soll ein solcher Chip können und wozu wäre er gut?
It was only possible to install the neofeudalist Google monopoly with assistance from traditional publishing houses. Recognizing this complicity is the key to toppling the tyrant. The means to liberation from digital servitude are at hand. We can free ourselves if only we take them up.
Facebook, Ebay und Co. setzen auf eigene Bezahllösungen im Internet. Nun formiert sich Widerstand bei den deutschen Banken. Doch der kommt zu spät.
Google hat viel angestoßen: von vernetzten Thermostaten bis hin zu hochauflösenden Satellitenbildern. Auf der Entwicklerkonferenz I/O kann der Konzern zeigen, wie die Projekte zusammenspielen sollen.
Das neofeudalistische Google-Monopol konnte nur mit Hilfe der traditionellen Verlage errichtet werden. Die Anerkennung dieser Mittäterschaft ist der Schlüssel zum Tyrannensturz. Die Mittel zur Befreiung liegen bereit, wir müssen sie nutzen.
Die Vorteile des Internets lassen die Sorgen über den Datenschutz oft in den Hintergrund treten. Obwohl die Risiken längst bekannt sind, möchten viele Menschen auf bestimmte Nutzungsoptionen nicht verzichten.
Eine neutrale Instanz soll laut Innenminister de Maizière nicht nur bei Datenschutz-Konflikten mit der Suchmaschine Google helfen. Sie könnte auch bei Beleidigungen in Foren vermitteln, um die Rechte auf Privatsphäre und Meinungsfreiheit zu schützen.
Macht korrumpiert und ist gefährlich. So reden alle, die Google & Co. entmachten wollen. Aber der klassische Liberalismus weiß: Die Macht des Eigentums ist legitim. Es ist an der Zeit, sie zu entdämonisieren.
Google wird in den derzeitigen Debatten immer wieder als Bedrohung angesehen. Konkurrenten fordern ein härteres Eingreifen der Behörden. Doch die Dynamik des Marktes ist für den Wettbewerb wichtiger als einzelne Eingriffe der Behörden.
Der Internetkonzern hat einen Hersteller von ferngesteuerten Überwachungskameras gekauft. Das passt zur Strategie des Unternehmens, immer mehr in die Wohnungen vorzudringen.