Oppositionelle fordern UN-Schutzzone in Syrien
Der oppositionelle Syrische Nationalrat hat die UN zur Errichtung einer Schutzzone aufgefordert, um die Bevölkerung vor weiterem „Genozid“ zu schützen.
Der oppositionelle Syrische Nationalrat hat die UN zur Errichtung einer Schutzzone aufgefordert, um die Bevölkerung vor weiterem „Genozid“ zu schützen.
Die Schuldenkrise und Konjunktursorgen drücken die Preise kaum. Anlass zur Sorge gibt dafür der Iran.
In Syrien sollen Regierungstruppen abermals ein Massaker angerichtet haben. Nach Angaben von Oppositionellen wurden in Kfar Owaid mindestens 100 Menschen getötet.
In dieser Woche sollen Beobachter der Arabischen Liga, deren Entsendung Syrien am Montag zugestimmt hat, in das Land reisen. Bei neuen Vorfällen sollen am Dienstag hundert Deserteure getötet oder verletzt worden sein.
Das Regime von Präsident al Assad hat einem Plan der Arabischen Liga zugestimmt, der ein Ende der Gewalt in Syrien zum Ziel hat. Das Dokument soll unter anderem die Details einer arabischen Beobachtermission in Syrien regeln.
Kurz nach dem Ende der Weltklimakonferenz hat Kanada als erstes Land seinen Austritt aus dem Kyoto-Protokoll erklärt. Damit umgeht das Land Zahlungen in Höhe von umgerechnet 10,5 Milliarden Euro.
Beim Gipfeltreffen haben die EU-Mitgliedstaaten den Fiskalpakt beschlossen. Nun wird sich zeigen, wie erfolgreich die Auktionen italienischer und spanischer Staatsanleihen ablaufen werden.
Der Ertrag der Weltklimakonferenz ist mager; die Erderwärmung schreitet ungebremst voran. Nicht bei den UN, sondern in den Staaten selbst finden die wahren Fortschritte im Klimaschutz statt.
Nun soll doch noch ein neues weltweites Klimaabkommen ausgehandelt werden, das erstmals auch Klimaziele für die Vereinigten Staaten und Schwellenländer wie China und Indien umfasst. Umweltschützer bemängeln zu viele Schlupflöcher im Vertragswerk.
Im südafrikanischen Durban packen die Klimapolitiker ihre Koffer wieder aus: Noch immer haben sie sich nicht auf ein Abschlusspapier einigen können. Doch in die Verhandlungen kommt Bewegung.
Immer in die Pedale treten: Auf der Klimakonferenz in Durban geht es stets weiter jedoch kaum voran. Sicher ist nur eines. Die nächste Konferenz kommt bestimmt.
Der geplante milliardenschwere Weltfonds für Klimaschutzmaßnahmen soll nach dem Willen der Bundesregierung in Deutschland beheimatet werden. Dem Vernehmen nach gibt es aber zwei Konkurrenten.
Der Machtkampf in Syrien bedroht zunehmend die Nachbarländer. Hizbullah-Generalsekretär Nasrallah warnt vor einem Sturz Assads, Israels Verteidigungsminister Barak spricht vom „verzweifelten Schritt eines Führers“.
Nachdem China in Südafrika auf der Klimakonferenz Hoffnungen auf Bewegung in den festgefahrenen Verhandlungen geweckt hat, hat sich Ernüchterung breit gemacht. Das Land zeigt keine Bereitschaft zur verbindlichen Treibhausgasreduktion.
Falls einem oder mehreren Staaten der Eurozone die Bestnote „AAA“ entzogen würde, will Standard & Poor’s auch den Euro-Rettungsfonds EFSF herabstufen. Die Kanzlerin zeigt sich unbeeindruckt.
Das Ziel sei „eine Fiskalunion“, sagt Kanzlerin Merkel in ihrer Regierungserklärung. Beim Europäischen Rat in der kommenden Woche will sie eine „neue europäische Schuldenbremse“ für die Mitglieder der Eurozone durchzusetzen.
Die EU hat ihre Sanktionen verschärft, die arabischen Staaten haben ihre geplanten Maßnahmen gegen die Regierung al Assad konkretisiert. Die UN spricht inzwischen von mindestens 4000 Toten in Syrien.
Die Vereinigten Staaten werden erstmals seit 62 Jahren mehr Treibstoffe exportieren als importieren. Das steigert den Einfluss auf dem Energiemarkt in der Welt.
Klima in der Krise: Forscher machen es möglich, live dabei zu sein. Umso mehr während der UN-Klimakonferenz. In unserer Glossenreihe sehen wir genauer hin.
Kanda steigt aus. Die anderen folgen auch noch. Damit ist bald Schluss mit dem Kyoto-Vertrag zum Klimaschutz. Und weiter? Mit ökologischer Kleinstaaterei etwa?
An diesem Montag beginnt der 17. Weltklimagipfel. Der Papst und Umweltgruppen fordern größere Anstrengungen. Die Interessenunterschiede zwischen den Staaten sind aber groß.
Unter französischen Politikern wächst die Furcht vor deutscher Hegemonie. Die Bürger beklagen aber vor allem die hohen Schulden des Landes.
Wenige Stunden vor Ablauf des Ultimatums an das Assad-Regime sind in Syrien mehr als 30 Menschen getötet worden. Sollte Assad nicht der Entsendung einer Beobachtermission zustimmen, will die Arabische Liga Sanktionen beschließen.
Die Commerzbank will die EBA-Kapitalanforderungen allein meistern, die Dexia-Rettungspläne sollen nicht realisierbar sein, die amerikanische Notenbank kündigt einen neuen Stresstest für Großbanken an und ist besorgt über die Risiken für die Wirtschaftserholung. Chinas Industrie schrumpft im November. Der IWF kündigt Liquiditätskredite zur Krisenvorbeugung an, Clariant drängt die Kleinaktionäre aus der Süd-Chemie und Merck &co. zahlen im Vioxx-Streit 950 Millionen Dollar.
In Kürze beginnt der Klimagipfel in Südafrika. Durchbrüche werden nicht erwartet, obwohl die Forscher alles tun, die Dringlichkeit im Klimaschutz zu forcieren.
In Damaskus ist ein Gebäude der Regierungspartei mit Granaten angegriffen worden. Unterdessen ist das Ultimatum der Arabischen Liga gegen das syrische Regime abgelaufen. Er werde sich keinerlei Druck beugen, kündigte Assad an.
Syrische Sicherheitskräfte sind am Samstag abermals gegen Regierungskritiker im Zentrum und Nordwesten des Landes vorgegangen. Kurz vor Ablauf eines Ultimatums der Arabischen Liga gingen die Truppen insbesondere in der Provinz Hama mit großer Gewalt vor.
Der syrische Präsident Assad stimmt der geforderten Beobachtermission im Prinzip zu, hat aber „Änderungswünsche“. Die Gewalt im Land dauert unverändert an.
Statt den Westen abermals zu retten, könnte China mit nach unten gerissen werden. Dabei trägt diesmal der Westen die Verantwortung für den Osten - nicht umgekehrt.
Der russische Außenminister Lawrow hat die Vorgänge in Syrien Bürgerkrieg genannt. Die Arabische Liga erwägt derweil Wirtschaftssanktionen gegen das Assad-Regime.
Das syrische Regime geht mit größerer Brutalität als zuvor gegen die Opposition vor. Am Montag wurden mindestens 70 Menschen getötet. Die Arabische Liga hat angekündigt, 500 Beobachter nach Syrien zu schicken.
Unkonventionelle Ölfunde nähren die Hoffnung nach mehr Unabhängigkeit vom Ölkartell. Doch der steigende Verbrauch in der Welt stützt die Opec-Länder.
Die EU hat die Liste der Personen, deren Guthaben eingefroren werden und die nicht mehr in die EU einreisen dürfen, um 18 Namen erweitert. Damit sind 74 Funktionäre des syrischen Regimes mit Sanktionen belegt.
Der Ausschluss Syriens aus der Arabischen Liga hat eine andere Qualität als die Abwendung des Bündnisses von Libyens Diktator Gaddafi. Jetzt steht Assad vor aller Welt isoliert da.
Auf dem Gipfel des asiatisch-pazifischen Wirtschaftforums hat sich Japans Ministerpräsident zur Hilfe bereit erklärt - wenn Europa bestimmte Bedingungen erfüllt.
Während China und Amerika streiten, kommt die transpazifische Freihandelspartnerschaft ein Stück voran.