Greta Thunberg ist in Madrid angekommen
Die Klimaschützerin wurde in Madrid mit viel Medienrummel empfangen. Die 16-Jährige ist zur UN-Klimakonferenz in die spanische Hauptstadt gereist.
Die Klimaschützerin wurde in Madrid mit viel Medienrummel empfangen. Die 16-Jährige ist zur UN-Klimakonferenz in die spanische Hauptstadt gereist.
Konzentriert, etwas scheu, aber sehr herzlich: Fürst Albert II. von Monaco erzählt im exklusiven F.A.Z.-Interview von seinen Naturerfahrungen als Kind, wie er Klimaschutz im Palast betreibt – und wie sein Fleischkonsum aussieht.
Laut Klima-Risiko-Index steht Deutschland erstmals auf dem dritten Platz – direkt hinter Japan und den Philippinen. Dennoch tragen Entwicklungsländer die Hauptlast der Folgen des Klimawandels.
Die Klimaaktivistin Greta Thunberg ist nach zwei Reisen über den Atlantik zurück in Europa. Aber wie geht es jetzt weiter?
In der Klimapolitik geht es nur schleppend voran. Das ist aber kein Grund, in Panik zu geraten. Im Gegenteil: Ständig Untergangszenarien zu beschreien, kann zu Frust führen, der die politischen Ränder weiter stärkt.
Seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen war kein Jahrzehnt so heiß wie das zurückliegende. Die Weltmeteorologiebehörde macht in Madrid Druck auf die Klimapolitik.
Die Klimaschützerin war im Segelboot rund 20 Tage unterwegs nach Lissabon, auf ihrem See-Weg von New York.
In London beginnt das Gipfeltreffen zum 70-jährigen Bestehen des westlichen Verteidigungsbündnisses. Angefacht durch die Äußerung Macrons über einen „Hirntod" der Nato, dürfte die Zukunftsdebatte der Allianz eine wichtige Rolle spielen.
Kann die Bundeskanzlerin die wütenden Landwirte besänftigen? In einem Spitzentreffen im Kanzleramt zeigt sie Verständnis für die Probleme der Bauern – der von ihnen geforderte Kurswechsel in der Agrarpolitik bleibt aber wohl aus.
In Madrid hat die UN-Klimakonferenz begonnen. Zum Auftakt wählte UN-Generalsekretär Antonio Guterres drastische Worte, um das Ausmaß der Klimakrise deutlich zu machen und ein rasches Umsteuern einzufordern.
Der frühere amerikanische Außenminister John Kerry hat mit zahlreichen Prominenten eine Initiative gegen die Erderwärmung gegründet - über alle ideologischen Grenzen hinweg.
In Madrid beginnt die Klimakonferenz der Vereinten Nationen. Doch die internationale Gemeinschaft ist weit davon entfernt, ihre Ziele zu erreichen. UN-Generalsekretär Guterres wählt dramatische Worte.
An diesem Freitag übernimmt der frühere belgische Premierminister Charles Michel das Amt des Ratspräsidenten von Donald Tusk. Er hat gute Beziehungen zu Emmanuel Macron – und gilt auch sonst als Mann, der Kompromisse schmieden kann.
Vor einem Jahr begannen die ersten Klimastreiks in Deutschland. Inzwischen ist Fridays for Future eine weltweite Massenbewegung. Vor der Klimakonferenz in Spanien wollen Aktivisten in 157 Ländern auf die Straße gehen, auch in 500 deutschen Städten.
Mit großer Mehrheit hat das Europaparlament den „Klimanotstand“ für die EU ausgerufen. Die Resolution ist allerdings nicht mehr als ein symbolischer Akt. Ein CDU-Politiker kritisiert, der Begriffe wecke Erinnerungen an die Nazis.
Die Klagen aus Umweltgründen häufen sich und sollen die Politik beeinflussen. In den Niederlanden ist dies bereits gelungen.
Der Klimawandel schreitet ungehindert fort. Die Weltwetterbehörde registriert neue Rekordmengen an Kohlendioxid in der Luft. Und das ist nur eine brachliegende Baustelle für Klimapolitiker.
Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat beim G20-Gipfel in Japan gegenüber seinem türkischen Kollegen Mevlüt Cavusoglu gegen die Festnahme des Vertrauensanwalts der deutschen Botschaft in Ankara protestiert.
Australien, Neuseeland, Kanada, Chile: Außenminister Maas nutzt das G-20-Treffen für eine Serie von Einzelgesprächen. Das Treffen mit seinem türkischen Amtskollegen erweist sich als besonders schwierig. Und gegenüber China herrscht Funkstille.
Oliver Bäte hat bei der Klimakonferenz in New York den „Big Bang“ beschworen. Im Interview erklärt der Allianz-Chef, wie er den Klimawandel bremst, was Kleinsparer für die Altersvorsorge tun müssen – und warum Google kein Versicherer werden will.
Lateinamerika ist in Aufruhr. Es könnte noch schlimmer werden – wenn der Klimaschutz zu rigoros wird und die Rohstoffpreise abstürzen.
Frankreichs Staatschef will bei dem Nato-Gipfel im Dezember grundsätzlich über den Sinn der westlichen Allianz sprechen. Er hatte das Militärbündnis zuvor für „hirntot“ erklärt.
Vor dem Hintergrund „großer Fortschritte“ lädt Frankreich am 9. Dezember zum Ukraine-Gipfel. Zuvor sei der Grundstein in Gesprächen zwischen Macron und Putin gelegt worden. Der Kreml bestätigte den Termin zunächst nicht.
Das schafft nur der amerikanische Präsident: So unterschiedliche Staaten wie Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika finden in Protest gegen Trumps Handelspolitik zusammen.
Weniger Protektionismus, ein Bekenntnis zum Pariser Klimaabkommen – und die Forderung nach einer Reform des IWF und der WTO. Bei Donald Trump dürfte die Erklärung der Brics-Staaten nicht gut ankommen.
Vor der Weltklimakonferenz fordern Außenminister Heiko Maas und Umweltministerin Svenja Schulze die neue EU-Kommission auf, die Klimasschutzziele der EU ehrgeiziger zu formulieren. Nur dann würden Länder wie China folgen.
Deutschland soll das Ziel für das Einsparen von Treibhausgasen von derzeit 40 auf bis zu 55 Prozent anheben. Die Bundesumweltministerin lehnt darüber hinaus auch den aktuellen Entwurf für Regeln zum Abstand zwischen Windrädern und Wohnhäusern ab.
Um es noch rechtzeitig zur Weltklimakonferenz nach Madrid zu schaffen, muss Greta Thunberg bald in See stechen. Ein australisches Youtuber-Paar bringt sie über den Atlantik. Außerdem sieht sie etwas Gutes an Donald Trump.
Am Sonntagabend ist Boliviens Präsident Evo Morales unter großem Druck zurückgetreten. Gegen ihn soll inzwischen ein Haftantrag vorliegen. Das Land befindet sich in einem politischen Schwebezustand ohne Regierung. Die Lage ist angespannt.
Nach wochenlangen Protesten gegen ihn hat Boliviens Präsident Evo Morales seinen Rücktritt erklärt. Er verlor den Rückhalt in der Armee und von den Gewerkschaften. Dann schickte er dem Parlament ein Rücktrittsschreiben.
Die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) empfahl am Sonntag Neuwahlen, weil sie bei dem Urnengang am 20. Oktober nach eigenen Angaben ernstzunehmende Unregelmäßigkeiten festgestellt hatte.
Truppenrückzüge könnten den Weg zu einem Gipfeltreffen der Ukraine, Russlands, Frankreichs und Deutschlands im sogenannten Normandie-Format ebnen.
Chile sagt den Klimagipfel ab, denn Proteste erschüttern das Land. Auch im Rest Südamerikas brodelt es. Nirgendwo ist der Unterschied zwischen Arm und Reich so groß.
Die Opec senkt ihre mittelfristige Prognose für die Ölnachfrage. Öl und Benzin sind zuletzt an der Tankstelle wieder teurer geworden.
Während die Überprüfung der Wahlresultate läuft, geht Boliviens Opposition auf die Barrikaden und fordert den Rücktritt des Präsidenten. Der spricht von einem Staatsstreich.
Der Egotrip Washingtons in der Klimapolitik schließt die Reihen offenbar nur noch mehr. Kein Dominoeffekt weit und breit, und der Druck wächst. Tausende Forscher rufen den „Klima-Notstand“ aus, und auch Berlin spürt Gegenwind.