Fusion von Karstadt und Kaufhof ist perfekt
Die beiden zuletzt schwächelnden Warenhaus-Riesen verbünden sich im Wettbewerb mit Onlinehändlern und Einkaufszentren. Die Kartellwächter haben aber auch noch ein Wort mitzureden.
Die beiden zuletzt schwächelnden Warenhaus-Riesen verbünden sich im Wettbewerb mit Onlinehändlern und Einkaufszentren. Die Kartellwächter haben aber auch noch ein Wort mitzureden.
Die beiden schwächelnden Warenhaus-Riesen Karstadt und Kaufhof verbünden sich, um im Wettbewerb mit Onlinehändlern und Einkaufszentren eine Chance zu haben. Allerdings kündigt das Kartellamt eine umfangreiche Prüfung an.
In ihrem Buch schildert eine Wiener Lehrerin, wie der islamische Hintergrund vieler Schüler ein normales Schulleben beinahe unmöglich macht – und erntet viel Kritik.
Während sich Ryanair mit seinen Piloten in Italien und Irland einigen konnte, drohen in Deutschland neue Streiks. Nicht nur die Piloten könnten ihre Arbeit niederlegen.
Die hinduistisch geprägte Gemeinschaft Bhakti Marga hat ihren Hauptsitz in Heidenrod. Die Beziehungen zur Kommune und den Nachbarn sind gut: Tausende Pilger bringen auch Geld.
Sollen Beamte und Selbständige in die gesetzliche Rentenversicherung einbezogen werden? Nicht nur darüber denkt der Arbeitsminister nach.
Angehörige oder Altenpfleger – wer wird sich um die wachsende Zahl pflegebedürftiger Menschen in Deutschland kümmern? Fachleute machen einen Vorschlag.
Mancher Erfolg der Studenten in den Sechzigern wird überbewertet. Nun kommt die Zeit für eine Einordnung. Ein Gastbeitrag.
Am Sonntag shoppen in Mailand – damit könnte bald Schluss sein. Der italienische Vize-Regierungschef Di Maio findet, dass die liberalen Öffnungszeiten des Landes ganze Familien zerstören.
Berichte über einen Kahlschlag bei Kaufhof nach der geplanten Fusion mit Karstadt lassen die Mitarbeiter zittern. Es soll schon Geld für Abfindungen bereitgelegt worden sein.
Am ersten Schultag werden in Baden-Württemberg Lehrer zu Versicherungsvertretern. Dürfen die das? In dem Bundesland will es die Regierung sogar so.
Mitglieder der SPD berichten der F.A.S., dass sie vor einer Woche in Chemnitz von 15 bis 20 Rechtsradikalen gehetzt und geschlagen wurden. Sachsens Ministerpräsident wusste von dem Vorfall – spricht aber nicht von „Mob“ und „Hetzjagden“.
Nach jahrelangen harten Sparmaßnahmen verkündet der griechische Ministerpräsident Tsipras frohe Botschaften: Löhne und Renten sollen steigen, Steuern sinken. Doch viele Griechen sind nicht so optimistisch wie ihr Regierungschef.
Zusammengepfercht werden sie zu den Feldern gefahren, für zwölf Stunden Arbeit erhalten sie nicht mal 30 Euro Lohn: In Italien nutzt nicht nur die Mafia Migranten aus Afrika als Erntehelfer aus. Geschichten von der globalen Ausbeutung für unsere Tomaten.
Die Verspätungen bei der Bahn werden immer schlimmer. Bahnchef Richard Lutz macht mit einem internen Brief jetzt Druck. Indes droht neues Ungemach: Die Lokführer wollen deutlich mehr Geld.
„Wir sind nicht länger bereit, Entschuldigungen für vermeidbare Unfälle zu akzeptieren“, sagt Fahrer-Gewerkschafter Gianni Bugno über die unmögliche Streckenführung bei der Vuelta.
Zur gleichen Zeit haben heute Arbeitgeber und Gewerkschaften in der Pflege eingeladen, um ihre Sicht auf die Branche darzustellen. In einem Punkt sind sich beide Seiten einig – doch über Maßnahmen gehen die Meinungen auseinander.
Die Gründung von Betriebsräten in Unternehmen wird oft zum Machtkampf zwischen Belegschaft und Arbeitgeber – die Schikanen vonseiten der Geschäftsführung kennen mitunter keine Grenze.
Die rechtspopulistischen Schwedendemokraten stehen bei den Wahlen im Königreich vor einem großen Erfolg. Eine Überraschung ist das nicht. Die Sozialdemokraten fürchten ein historisches Tief.
Eine neue Sendung im Staatsfernsehen über den Alltag von Wladimir Putin treibt die Glorifizierung seiner Person auf die Spitze. Sie zeigt, wie das russische Staatsoberhaupt gesehen werden will – und sich selbst wahrnimmt.
Einen Teil des Entwicklungszentrums in Rüsselsheim will Carlos Tavares verkaufen. Im Gespräch mit FAZ.NET sagt der Vorstandschef des Mutterkonzerns PSA, was er jetzt vorhat – und was er vom Betriebsrat erwartet.
Wie viel Geld ist in der Chemiebranche zu holen? Die Angestellten fordern ein hohes Lohnplus, die Arbeitgeber verweisen auf Konjunktursorgen. Die Auseinandersetzung wurde heute eröffnet.
Wie geht es weiter mit Opels Entwicklungszentrum? Im Gespräch mit der F.A.Z. nennt PSA-Chef Tavares nun den Partner, der Teile übernehmen soll. Für die Mitarbeiter sei eine solche Übernahme „richtig positiv“.
Amazon ist einer der größten Erfolge der Wirtschaftsgeschichte. Nun hat der Marktwert des Onlinehändler die Marke von einer Billion Dollar überschritten.
Auch für den Hambacher Forst gilt: Man kann auch ohne Gewalt auf der Straße etwas bewirken. Alles andere ist ein Angriff auf den Rechtsstaat. Insofern gilt tatsächlich: Chemnitz ist überall.
Zahlreiche Jugendliche starten heute in ihre Ausbildung. Doch es bleiben Stellen übrig – nicht genug Jugendliche wollen eine Lehre machen. Zu den Gründen gehören regelmäßige Überstunden und Druck vom Chef.
Eingeführt wurden Sommer- und Winterzeit in Deutschland 1980 unter anderem mit dem Ziel, den Energieverbrauch zu senken und zu lenken. Jetzt soll diese Regelung abgeschafft werden. Ist das sinnvoll?
Fast zehntausend Menschen kämpfen in Chemnitz auf Demonstrationen um die Deutungshoheit über die Ereignisse der letzten Tage. Zwischenzeitlich droht das Chaos auszubrechen. Doch dann singt Björn Höcke den Rechten ein Schlummerlied.
Der Staat verzichtet auf eine Steuer auf Schenkungen und Erbschaften. Das zieht Reiche an.
Der linke Politiker führt in allen Umfragen, darf aber nicht zur Präsidentschaftswahl antreten, weil er wegen Korruption in Haft sitzt. Lula nennt seine Strafe politisch motiviert. Sein stärkster Gegner ist ein ultra-rechter Ex-Soldat.
Wer ist Opfer, wer Täter? Gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Fußballanhängern und der Polizei kommen wöchentlich vor. Fanvertreter beklagen dabei Hilflosigkeit gegenüber den Sicherheitskräften.
Nach den Geschehnissen in Chemnitz hat es Alexander Gauland als „normal“ bezeichnet, dass Menschen nach Tötungen „ausrasten“. Doch das gilt offenbar nur für ganz spezielle Fälle. Andere kommen ungeschoren davon.
Argentinien hat heftige Schwierigkeiten und braucht Hilfe vom Internationalen Währungsfonds. Jetzt hat das Land eine besondere Krisenmaßnahme eingeführt.
Ein Abgeordneter der Bremer Bürgerschaft hat offenbar den Haftbefehl gegen einen Tatverdächtigen im Fall Chemnitz im Netz geteilt. Unterdessen wird Sachsens Polizei am Donnerstag bei neuen Demonstrationen von zusätzlichen Einsatzkräften abgesichert.
Für den 1. September laden die Gewerkschaften zu „Rock gegen Rechts“ auf den Frankfurter Opernplatz ein. Frankfurts DGB-Chef Philipp Jacks erläutert die Ziele, eigene Fehleinschätzungen – und seine Erwartungen an die Wirtschaftsverbände.
Ein durchgestochener Haftbefehl bringt rechtspopulistische Gruppen in Erklärungsnot – und die Behörden. Die sächsische SPD vermutet das Leck bei Polizei oder Justiz. Und die Empörung ist groß.